31. März 2009

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Omegle ist ein brandneuer Web 2.0-Service, der sicherlich bald extremst gehyped wird. Auf der Homepage www.omegle.com klickt man sich in einen zufälligen 1:1-Chat und kann mit dem gegenüber erzählen. Völlig anonym verspricht Omegle, dass man neue Freunde findet. Naja, seriöse Gespräche kamen in meinen Versuchen nicht wirklich zusammen und ganz ehrlich, wenn man wirklich ernsthaft reden will, ist man dort auch an der falschen Stelle.

In meinem Selbstversuch suchte ich erst das Gespräch, das wurde aber schnell langweilig. Am besten fordert man die Leute sofort heraus, so bekommt man lustige, dumme oder auch extrem intelligente Antworten, und es zeigt, wie spontant die Leute reagieren können. Zuerst ein Beispiel aus einem ernsteren Gespräch mit einem Franzosen:
You: so maybe you can tell me... why are french people so proud about their language?
Stranger: so proud
Stranger: ?
You: yea... when i go to france and try it in english or german, no one would listen to me
Stranger: oh
You: even if they understand the language
Stranger: french people is not rly intelligent
Stranger: dont try talk with them
You: but i want to talk
You: i like talking
Stranger: bah
Stranger: if u want talk talk in french or say nothing

Lange Gespräche passen einfach nicht in den schnelllebigen Spaß der Web 2.0 Generation, also machte ich mich auf, um die Leute ein wenig herauszufordern:
You're now chatting with a random stranger. Say hi!
You: tell me something funny
Stranger: okay
You: cake or cookies?
Stranger: cake
Stranger: asl?
You: no... dsl
Your conversational partner has disconnected.

Auf deutsche Anreden kamen neben diversen Geschichtsanspielungen auch echt coole Antworten:
You: NÜRG
Stranger: Umlauts are so metal.

Und manchmal ist man einfach nicht schnell genug, um herauszufordern, da muss man halt geschickt reagieren:
Stranger: Have you got a pokerfacE?
You: i have a pokerfacebook... wanna be my friend

Oder auch:
Stranger: hail satan
You: thanks
You: dont call me by that name... nobody's supposed to know that i walk the earth again
You: call me bob

Die Gefahr einer solchen Plattform ist natürlich, dass unter den Nutzern (die zu 99% sowieso männlich sind) geflame oder pornographisches gequatsche ausbricht. Das wird früher oder später passieren und dann wird es keinen Spaß mehr machen. Natürlich ist diese Plattform auch für Spammer interessant:
Stranger: my name is Swasi Boetanka from Nigeria, and I've got a problem
Stranger: my rich uncle has died
Stranger: and has left me 1000000 us dollars
You: that so sad
Stranger: but unfortunately i cant get the money
You: why?
Your conversational partner has disconnected.

Insgesamt ist Omegle ein nettes Konzept, was es aber auch schon vor 9 Jahren in diversen Java-Applet-Chats gab. Für jemanden mit einem losen Mundwerk oder 5 Minuten Langeweile durchaus interessant, dürfte es für die Masse nichts besonderes sein, da Twitter & Co. viel interessantere Ideen präsentieren. Sollte Omegle nicht viel mehr bieten als das, dürfte sich daraus wohl kein lukratives Geschäft entwickeln, denn noch ist kein Mehrwert für die Netzgemeinde zu erkennen, den andere Services bieten.

Man sollte es auf jeden Fall mal im Auge behalten.

Link: http://omegle.com
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So, das war's für mich mit Sport für den April. Mein Fuß ist kaputt: Außenband angerissen und ein Teil vom Knochen abgesplittert. Großartig. Rechtzeitig zum Ende der verkorksten Saison. Ich bin zur Zeit krankgeschrieben und darf nichts anderes machen, als mein Bein hochzulegen. Hmm, ob ich da auch nicht bloggen darf?

Ob das jetzt die Strafe Gottes ist, dafür dass ich nicht ihn Glaube?

Passend zum Thema findet gerade in Zeulenroda ProChrist 2009 statt. Christen meinen, das zu schaffen, was StudiVZ nicht mal richtig schafft: Deutschland zu vernetzen. So hat Gott natürlich eine große Plattform und Werbeveranstaltung. Großartig.

Unter zeulenroda.prochrist2009.de kann man sich über die Veranstaltungen in Zeulenroda informieren. Interessant dabei sind die Videos, gerade das erste. Neben ein paar bekannten Gesichtern sieht man die aktuelle Stimmung unter den Zeulenrodaern. Lässt man den religiösen Kontext weg, merkt man doch, dass es manchen Menschen doch nicht so gut geht. Da können die Politker die Situation und das Land schön reden, aber es gibt immer wieder Leute, die durch das System rutschen. Auch in Zeulenroda ist das so.

Ob da ProChrist oder Gott helfen kann? Ich denke nicht. Genauso wie bei meinem Fuß muss man die Dinge selbst anpacken, oder auf Leute vertrauen, die das können.

30. März 2009

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Der Frühling kommt: Mit der Zeitumstellung werden die Tage länger und endlich traut sich die Sonne auch noch ein Stück heraus. Gutgelaunt und nichts ahnend ging ich an diesen Tag, doch er sollte schwarz und bitter werden.

Aber von Anfang an. Der Tag begann wie jeder Tag, um 0 Uhr. Nachdem ich am Sonntag mit 2 exzellenten Left4Dead-Runden meine Zeit verbrachte, musste die erste Stunde dieses Montags für mein BBA Studium an der Steinbeis Universität Berlin (Stuttgart) herhalten. Ich musste für BWL noch einen 10-seitigen Report beenden. Als um 0:30 Uhr gar nichts mehr ging und ich mich von Wort zu Wort quälte, tat ich nur noch das nötigste um die Seitenzahl voll zu bekommen. Um 1 Uhr kam der letzte Seitenumbruch. Yes, geschafft! Dafür hatte ich nur meine Wachsamkeit für den Rest des Tages eingebüßt. Sechs Stunden Schlaf sind zwar ausreichend, aber der hellste und schnellste ist man dann gerade nicht.

Auf dem Weg zur Arbeit bin ich mal wieder fast umgefahren worden. Das Beachten von Fahrradfahrern und das Einhalten von Rechts-vor-Links ist ein Thema für sich. Im Büro saß ich heute an einem zähen Problem, dass sich partout nicht lösen lassen wollte und die Minuten verstrichen vor meinen müden Augen im Stundentakt.

In der Mittagspause machte ich den Fehler, zu schauen, was die Politik Deutschlands im Netz so zu bieten hat und stieß so auf die Blogs der Jungen Liberalen (juli-blogs.de). Meine Güte, meinen Hass auf Politik hat das noch geschürt. Ich hasse, hasse, hasse, hasse Politik. Warum? Weil sie schmutzig ist. Weil Lügen verbreitet werden. Weil sie Meinungen zu Tatsachen macht. Weil sich Leute an ihr berreichern. Weil sie viele Leute nicht verstehen. Pauschal jemanden verurteieln oder Dinge, die man nicht versteht schlecht machen ist dort an der Tagesordnung. Egal. Mein Problem wartete.

Mit einem Lösungsansatz, aber trotzdem keinem guten Gefühl verließ ich das Büro und machte mich auf zum Basketballtraining. Einen Tag nach dem Abstieg vermutete ich, dass nicht viele Leute kommen. Ich irrte mich. Die Halle war voll und die Stimmung einigermaßen gut. Aber schon im ersten Spiel passierte mir es: Ich knickte um! Das Jahr der Verletzungen, erst Oberschenkel, dann linker Fuß und jetzt rechter Fuß. Großartig. Und was mache ich? Ich spiele natürlich weiter. Im nachhinein keine gute Idee, denn jetzt ist der Fuß doppelt so dick als er wohl wäre, wenn ich gleich ausgesetzt hätte. Der blöde Ehrgeiz kostet mich mal wieder meinen Sport für den Rest der Woche. Doch die Chance auf mein neues Leben sollte noch auf mich warten.

Von der Halle geht es immer mit der Schönbuch-Bahn zum Böblinger Bahnhof und von dort aus mit der S-Bahn nach Stuttgart. Bei der Einfahrt der Schönbuch-Bahn bemerkte ich sofort 2 Mädels in der Bahn. Eigentlich keine Seltenheit, aber diese waren normal gekleidet, hatten kein Makeup und keine erkennbare Frisur (Unfrisur), was im aufgetakelten Böblingen schon eine Außnahme ist.

Und dann passierte es während der Fahrt, eine von beiden Stand auf, kam auf mich zu und sprach mich an und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Mit meinem iPod voll dröhnend mit System of a Down habe ich natürlich nichts verstanden, also fragte ich nett "Wie bitte?"

Ob ich mich schonmal mit Gott beschäftigt hätte...

"Öh.. ja", damit war die Diskussion für mich beendet und ich wollte meine Kopfhörer wieder aufsetzen, da fragte sie, was ich denn für einen Glauben hätte. "Keinen", erwiderte ich, "ich bin Atheist aus Überzeugung". "Wirklich?", fragte sie, "Die meisten sind Atheisten aus Tradition. Gott ist die Chance auf ein neues Leben." Dabei hätte ich es eigentlich belassen können, aber ich machte natürlich den Fehler zu sagen, dass ich mich schonmal mit Religion auseinandergesetzt hätte und zu dem Schluss gekommen bin, dass ich besser nicht glaube an Gott glaube. Dann machte ich den Fehler zu erwähnen, dass ich eigentlich Agnostiker bin.

"Was bitte ist ein Agnostiker". Na toll, Mädel, du willst mit mir eine Diskussion über Gott und Religion führen und weißt noch nicht mal, was Agnostizismus ist. Ich erklärte ihr kurz, dass ich schon an eine höhere Macht glaube und dass es Dinge gibt, die man nicht erklären kann und durchaus als Wunder bezeichnen kann und dass man diese Dinge nicht aufklären muss oder vielleicht nie erklärbar sind. Ich lebe damit ziemlich gut, aber nur wenn ich eine philosophische Diskussion führe. Gegenüber Gläubigen Menschen bezeichne ich mich doch gerne als Atheist. Warum ich das heute nicht gemacht habe, weiss ich nicht.

Die Schönbuchbahn kam inzwischen im Böblingener Hauptbahnhof an und ich humpelte zum nächsten Gleis. Die Mädels ließen nicht locker. Mit meinem kaputten Fuß war ich wohl ein leichtes Opfer.

"Warum kann denn diese höhere Macht nicht Gott sein?" Ja, warum denn wohl? Sie ließ nicht locker. Meh. Also fing ich an. Ich habe mich schon oft mit der Kirche kritisch auseinander gesetzt und für mich die Entscheidung getroffen, dass ich aufgrund der Historie und langen Geschichte der Kirche mit Kriegen, Inquisition und Verbrennungen es nicht mit mir und meinem Gewissen vereinbaren könnte, ein Christ zu sein.

Sie meinte, dann kenne ich vom modernen Christentum wenig und wüsste nicht viel...

Oha.

Im modernen Christentum vergehen sich Priester an Kindern, während der Papst die Lüge verbreitet, Kondome würden AIDS weiterverbreiten.

"Jaaaa, neeeee, von solchen Dingen versuchen wir uns ja zu distanzieren."

Achja? Das macht diese Verbrechen und Lügen aber nicht ungeschehen, deswegen kann ich es noch weniger mit mir vereinbaren, Christ zu sein, oder sogar an einen christlichen Gott zu glauben. Aus diesem Grund habe ich für mich die Entscheidung getroffen, kein Christ zu sein.

"Die falsche Entscheidung!!" Für diesen Satz allein hätte ich ausrasten können. Aber der Schmerz im Fuß beim Treppensteigen verhinderte, dass ich diesen Individuen weiteren Nährboden bot. Ich reagierte überlegt und meinte, dass ich mich mit dem Thema auseinader gesetzt hätte und die Entscheidung für mich getroffen habe, während andere Menschen Religion pauschal ablehnen.

Wow! Ich hätte gar nicht gedacht wie schnell und einfach man solche Personen zum Schweigen bringt: Entzieht man ihnen die Diskussionsgrundlage, haben sie nix mehr zu sagen. Großartig. Ein wenig verzweifelt standen sie mit mir am Gleis (sie mussten auch wirklich in die selbe Richtung wie ich), und suchten nach neuen Argumenten und Ansatzpunkten. Fanden sie aber nicht.

Zurück bleibt mir nur die Frage "Warum ich?" In der Bahn waren genug junge Leute, die allein unterwegs waren, aber ich war das Opfer. Sehe ich so aus, als bräuchte ich Gott?

Was für ein bitterer Tag...

Studium: muh.
Arbeit: muh.
Politik: muh.
Basketball: muh.
Gott: meh.
Neues Leben: Nein.

Oder vielleicht doch. Auf einen solchen schlechten Tag können eigentlich nur gute folgen. Sport mache ich keinen mehr, als habe ich die Abende mehr oder weniger frei. Vielleicht kommt ja was gutes dabei rum. Ich bin gespannt...
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Nix war es mit dem Klassenerhalt in der Basketball-Landesliga. Ich steige mit der zweiten Mannschaft des SV Böblingen aus der Landesliga in die Bezirksliga ab. Nach dem Aufstieg folgt der Abstieg.

Es lag nicht daran, dass wir zu schlecht waren und auch nicht, dass wir das vorletzte entscheidende Spiel gegen Kirchheim verloren haben, sondern daran, dass wir die gesamte Hinrunden gepennt haben. Ich bin deshalb auch ziemlich hin- und hergerissen zu sagen, ob wir es verdient haben abzusteigen, weil wir so eine schlechte Hinrunde hatten, oder ob es unverdient ist, weil wir eine gute Serie in der Rückrunde hatten.

An der Mannschaft lag es jedenfalls nicht, vielleicht anfangs an der Einstellung. Vielleicht sind wir mit falschen Erwartungen an die Sache gegangen, wer weiß.
Die Saison ist vorbei und wie in den letzten Jahren steht bei mir alles auf Neuanfang. Dieses ewige Gefahre von Stuttgart nach Böblingen ist lästig und da ich in der Rückrunde sowieso nicht so zum Einsatz kam, wie mir es lieb war, werde ich mich wohl neu orientieren, wahrscheinlich in Richtung Möhringen.

Jetzt gibt es erstmal ein leeres Loch an den Wochenenden bis September, die ich wohl mit Studium, Chillen, Freiplatz und ein wenig Squash ausfüllen werde. Ungenutzt bleibt die Zeit jedenfalls nicht. Ins Training werde ich wohl noch einmal die Woche nach Böblingen schauen, mal sehen wie es da weiter geht.

Durch meine geringe Spielzeit in der Rückrunde fühlt sich der Abstieg jedenfalls nicht so bitter an, wie ich gedacht habe. Schön ist es aber nicht.

Nächste Saison wird alles besser...

29. März 2009

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Neulich im Irish Pub: Krusty und seine Deutschkentnisse:



Heil, Heil... Krusty spritzen der Gaswasser :D :D :D ROFL
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Gestern habe ich mit 3 Freunden zu viert eine Mini-LAN gemacht. Das Spiel: Warcraft 3 Tower Defense.

Tower Defense ist nicht so mein Fall, da ich es ziemlich ereignislos finde. Man setzt seine Türme und hofft, dass keine Gegner durchkommen. Und wenn doch, dass der Mitspieler sie noch abfangen kann, bevor sie ihr Ziel erreichen und das Spiel beendet ist. In den meisten Fällen, verdient man pro Welle an Gegnern gerade so viel Geld, dass man einen Turm bauen kann und der Rest ist nur warten. Das Spielprinzip kann natürlich beliebig erweitert werden mit unterschiedlichen Turmvarianten oder zum Beispiel einem Rollenspielaspekt, wo man mit jeder Monsterwelle auch Erfahrungspunkte sammelt und aufsteigt.

Es gibt auch verschiedene Arten von Tower Defense Karten. Bei manchen kann man den Monstern die Türme in den Weg stellen. Da ist die beste Taktik einen Gang oder ein Labyrinth aus Türmen zu bauen (Maze), so dass viele Türme viel Schaden anrichten. Bei anderen kann man die Türme nur neben den Weg der Monster bauen. Da muss man geschickter sein.

Es ist eigentlich nur Taktik und Geschick, aber viel mehr als oben beschrieben passiert halt nicht. So gesehen ist Tower Defense das perfekte Spiel für Zwischendurch. Man muss nur einmal Türme setzen und danach kann man eine Zeit lang was anderes machen, bis man wieder Türme setzt. Von daher sind Flash-Tower-Defense-Spiele der perfekte Spielspaß für den Unterricht oder wenn man sich am heimischen PC immer mal wieder ablenken muss. Eine sehr große Sammlung an Tower Defense Flashgames bietet www.towerdefensehq.de. Dort sind alle bekannteren Varianten verlinkt.

In der Warcraft3-Umgebung und im Multiplayer hat es doch einen gewissen Charme, denn zum einen sind die Möglichkeiten für Designer und Spieler in den Maps ziemlich groß und zum anderen hat man auf der richtigen Map noch die Unterstützung seiner Mitspieler. Man kann also auch mal Gegner durchlassen. Bei gewissen Maps hatte ich sogar etwas Spaß, bei anderen, wo man nicht zusammengearbeitet hat, war es halt langweilig.

Folgende Maps haben wir gespielt:

Liquid TD: Mit Lotterietürmen für Extrageld und verschiedenen Rassen. Diese Map kann man schön zusammen spielen. MAn kann verschiedene Rassen wählen. Wird aber mit der Zeit ziemlich schwer. Wir haben Version 6.0 der Map gespielt.

Counter-Strike TD: Eine Map mit Türmen, die nach Counter-Strike-Waffen benannt sind. Die Map war eigentlich ziemlich einfach, bis auf die letzte Welle von Gegnern. Man muss nur genug Leben übrig haben, dass man diese Creeps verkraften kann. Man spielt aber auch für sich alleine und nicht zusammen.

Nimo's Tower Def: Eine schöne Map, wo man selbst Mazes bauen muss. Komplex und anspruchsvoll. Das war die letzte Map, die wir gespielt hatten und mit der können wir das nächste Mal anfangen. Eigentlich für 8 Spieler.

Lily's Sunken TD
: Die beste Map haben wir gleich als erstes gespielt. Diese hat unterschiedliche Pfade und wenn Leaks passieren, kann diese ein anderer Spieler noch abfangen und selbst ein dritter Spieler kann zur Not noch helfen. Die Türme und Monster sind gut balanciert und bieten eine gute Herausforderung. Perfekt für vier Spieler geeignet.

Und so spielten wir dann viele Stunden in den Sonntag hinein und bekamen die Zeitumstellung live mit. Im Grunde bleibt meine Meinung zu Tower Defense gleich, allerdings macht es immer Spaß mit Freunden zusammen in einem stickigen Raum zu sitzen und zusammen zu zocken und das kann gerne wiederholt werden.
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Die Zeit, unter der dieser Blogeintrag gepostet wurde, gibt es nicht. Heute nacht ist die Uhr von 1:59:59 Uhr auf 3 Uhr gesprungen. Die Sommerzeit beginnt.

Wie ich das geschafft habe? Blogger machts möglich. Ich kann eine beliebige Zeit des Eintrags eingeben. Liegt die Zeit in der Zukunft, wird er zu der Zeit veröffentlicht. Eigentlich ist es jetzt noch Samstag Abend und ich bin ziemlich gespannt, wann der Post veröffentlicht wird... oder ob er überhaupt veröffentlicht wird.

Ich freue mich sehr darauf, denn lange helle Abende mag ich. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. In der Sommerzeit darf es nicht kalt sein. Die Stunde weniger schlafen macht mir nix. Ich bleibe sowieso lange auf, denn heute gehts auf LAN mit ein paar Kumpels.

Was wird gespielt? Warcraft 3 Tower Defense, wie langweilig. Ich bin mal gespannt, wie lange ich das durchhalte, aber ich freue mich trotzdem darauf. Wenn dieser Post veröffentlicht wird, bin ich hoffentlich noch am Zocken.

Morgen ist dann mal ein Steinbeis-Tag... ich muss noch ein TDR für BWL schreiben. Juchu...

Update: Wow... Blogger lässt es tatsächlich nicht zu, zu einer unmöglichen Zeit zu bloggen. Jeder Versuch, am 29.3.2009 um 2:22 Uhr zu posten, schlägt fehl und es wird entweder die aktuelle Zeit genommen, oder der Samstag (28.3.2009) um 2:22 Uhr verwendet. Ich bin begeistert, Kompliment an Google für deren Schlauheit. Dann setze ich den Post halt auf Sonntag um 3:00 Uhr, eine Sekunde nach der Zeitumstellung... allerdings ist er jetzt schon veröffentlicht.. Props an Google und Blogger

28. März 2009

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Es ist geschafft, die Mannschaft hat ihre Aufgabe gemeistert. Jetzt muss Ulm nur noch morgen gegen Holzgerlingen verlieren.

Zum Anpfiff war nur ein Schiedsrichter anwesend, der zweite Unparteiische kam nicht. In einem so wichtigen Spiel nur einen Schiedsrichter zu haben, kann tödlich sein. Es ist bitter und unverantwortlich. Wie zu erwarten entwickelte sich die Partie in ein schnelles Spiel mit vielen kleinen versteckten Fouls, vielen Aufregern und einem Schiedsrichter, der sich redlich bemüht hat. Alleine kann einem das Spiel als Schiedsrichter schnell aus der Hand gleiten, aber das ist zum Glück nicht passiert. Er machte das beste aus der Situation.

Die Mannschaft spielte gut und viel zusammen. Da nicht alle Fouls gepfiffen wurden, konnte man nicht mehr so gut zum Korb ziehen und daher lief der Ball bei uns gut. Die Partie war ausgeglichen, allerdings hatten wir das bessere Ende. Wir waren konsequenter, spielten besser zusammen und nutzten die Chancen, so dass wir mit 11 Punkten Vorsprung ins letzte Viertel gingen. Anders als letzte Woche konnten wir den Vorsprung halten und gewannen verdient.

Keine obligatorischen 2 Minuten für mich. Keine Einwechselung, kein Kommentar. Dafür brauche ich nicht mehr nach Böblingen fahren. Das Ergebnis von Ulm nehme ich noch mit, aber nur nebenher. Jetzt ist das Wochenende etwas freier, mal schauen, was man mit der Zeit anfangen kann.

27. März 2009

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Millionen PCs hat er schon befallen: Der Internetwurm Conficker. Durch eine schon im Oktober 2008 geflickte Lücke konnte er in viele Netze von Firmen, Behörden und Organisationen eindringen. Warum? Weil viele Firmen diese Patches erst testen, bevor sie sie einspielen. War er einmal im Netzwerk, war es schon zu spät. Über USB-Sticks und andere Medien verbreitete er sich immer weiter. Es ist eine der schlimmsten Vireninfektionen im Netz.

Was ist bisher passiert? Nichts, aber der Countdown läuft. Am 1. April geht es los. Viele rätseln jetzt natürlich, was am ersten April passieren wird, oder das ganze nur ein Scherz ist. Ganz ehrlich, habt ihr denn keine Filme gesehen? Dass kein ernsthaftes Nachrichtenformat hier seine Hausaufgaben macht, enttäuscht mich bitter.

Sie benutzen unser System gegen uns. Und was passiert, wenn der Countdown vorbei ist? Schachmatt! Ich glaube, dass wie in Independence Day die außerirdische Invasion beginnt. Es ist doch die beste Strategie, zuerst die weltweite Kommunikation lahmzulegen, bevor man zuschlägt. Ich sehe das mit gemischten Gefühlen, zum einen mag ich meine Lebensweise, zum anderen könnte so ein Regierungswechsel auch mal ganz gut tun. Das Motto heißt "Embrace Change" oder "Yes, we can" oder um Kent Brockman zu zitieren: "And I, for one, welcome our new insect overlords" (Ich jedenfalls heiße unsere neuen Insektenherrscher willkommen).

Danke für die Conficker-Wurm, ihr lieben Ameisen-Außerirdischen. Ich warte schon sehnsüchtig auf den 1. April.

25. März 2009

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Die Fantastischen Vier haben ein Heimspiel. Am 25.7.2009 feiern sie ihr 20-jährigens Bestehen auf einem großen Open Air auf dem Cannstadter Wasen in Stuttgart. Hier in der Stadt fangen sie jetzt langsam an, alles mit Plakaten vollzupflastern. Unübersehbar hängen die vier Jungs jetzt überall herum.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir dieses Event auch zu geben. Die Jungs waren eigentlich immer korrekt, machen gute Musik und bleiben auf dem Teppich. Vor allem jetzt, wo ich "Vier gewinnt" auf meinem iPod hoch und runter laufen lasse. Was für ein lässiges Lied...

Viel interessanter ist allerdings das T-Shirt von Thomas D. auf den Werbeplakaten. Warum? Weil der Beobachter die Nummern von Lost darauf erkennt. "4 8 15 16 23 42" - welcher regelmäßige Lost-Zuschauer kennt diese notorische Zahlenkombination nicht? Zum einen mussten die Autoren natürlich die Zahlen des verhängnisvollen Flugs 815 verarbeiten, aber in einer solchen Zahlenkombination darf natürlich auch nicht die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem und die mysteriöse Illuminatenzahl 23 fehlen.

Dass Thomas D. dieses T-Shirt trägt freut mich. Eine indirekte Werbung für Lost (das hier in Deutschland zur Zeit überhaupt keine schönen Quoten einfährt) und natürlich einen prominenten Fan. Oder fand er nur die Zahlenkombination abgefahren? Man weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass das ein sehr nettes Detail der Werbekampagne der Fantastischen Vier ist und mir diese deshalb noch sympathischer ist.

www.diefantastischenvier.de

24. März 2009

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Quelle: TITANIC - Satiremagazin (Startcartoon) - www.titanic-magazin.de
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Oh mein Gott! Ich hatte es zuerst für einen Fake gehalten, aber es ist wahr: MAX PAYNE 3 kommt. Es hält mich kaum noch auf dem Sitz hier vor Freude. Lange lange musste man hoffen, bangen und warten. Doch jetzt die freudige Nachricht:


www.rockstargames.com/maxpayne3

Max Payne ist eine der genialsten Spieleserien, die es gibt. Das einzigartige Gameplay wird nur von der düsteren Atmosphäre und dem ständigen Zynismus vom Titelcharakter übertroffen. Wenn hier was das Warten auf Diablo 3, StarCraft 2 und Half-Life 2: Episode 3 verkürzt, dann ist es ganz bestimmt das Warten auf Max Payne 3 :D (Oh-Oh, das sind alles nur Fortsetzungen)

Danke Rockstar, danke Welt. Ich werde bestimmt bei Zeiten die alten Teile wieder rauskramen.

No Payne, no gain...

23. März 2009

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Seit die Allgemeinheit das Internet entdeckt hat und jetzt wirklich jeder nicht technisch versierte Nutzer einen Email-Account und damit ein StudiLonzVZ-Account hat, werden die Kettenbriefe und Massenmails immer schlimmer und seltsamer.

Viele Studenten entdecken gerade das Internet. War es vor 9 Jahren noch cool in irgendwelchen Foren und Java-Chats rumzuhängen, ist heute das LonzVZ der Treffpunkt für Trolle, Noobs und naiven Mädels. Da sich solche Leute nicht zurückhalten können und jeden an ihrer Begeisterung am Gruscheln und Nachrichten schreiben teilhaben lassen müssen, bekomme ich neuerdings von irgendwelchen Kiddies Spam-, Ketten- und Massenmails. Heute dieses besondere Exemplar:

find ich gruselig, aber weiterschicken! Hallo mein Name ist Anika. Ich bin sieben Jahre alt. Ich bin Tod. Man hat mich ermordet! Wenn du diese Mail nicht in 10 Minuten an 15 Leute schickst stehe ich heute Abend in deinem Bett mit einem Messer und will dich töten! Etwas gutes wird dir gegen 24:00h passieren wenn du es an 15 Leute schickst. In den nächsten Tagen wird dir jemand seine Liebe gestehen! UNTERBRECHE DIE KETTE NICH pass auf das ist geil. Du wurdest heute vom glück geküsst!!!heute um Mitternacht wird deine wahre liebe merken, dass sie dich liebt, es wird etwas gutes morgen zwischen 13.00uhr und 14.00 Uhr passieren, egal wo! bereite dich auf diesen schock vor! wenn du diese kette unterbrichst wirst du 10 Jahre Beziehungsprobleme haben! schicke diese kette an 15 Leute in 15minuten!!! die zeit lauft nachdem du das gelesen hast PS: schick sie lieber weiter sonst kommt das tote Mädchen zu dir KEIN WITZ


Oha.

Da bin ich schonmal auf heute Nacht gespannt. Für Beziehungsprobleme braucht man ja auch erstmal eine Beziehung :D

Ganz ehrlich. Wer denkt sich sowas aus? Und mit welchem Grund? Geht da jemanden einer ab, wenn er seine eigene Kettenmail wieder bekommt? Ich kann ja verstehen, dass es einen gewissen Reiz hat, eine solche Nachricht für immer am Leben zu erhalten, denn sie wird wahrscheinlich nie wieder aus dem VZ verschwinden, aber kann man sich da nicht was geistreiches ausdenken? Mir wäre da ja ein blaues StudiVZ-Logo lieber als eine Morddrohung, aber vielleicht ist das nicht mehr cool genug. Man zielt jetzt auf die Angst der Internetpubertierenden an.

Ich freue mich schon auf die nächste Mail... Vielleicht habe ich ja eine destruktive Krankheit... meh...

22. März 2009

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In einem Interview hat der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, gesagt, dass er sich dagegen verwahrt, die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen. (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,614790,00.html)

Sofort ein Aufschrei aus der Politik. "Das kann nicht sein. Man darf nicht relativieren!" Bitte?? ICh glaube ich muss kotzen! Niemand relativiert hier. In der DDR ist Menschen Unrecht getan worden, heutzutage geschieht auch Unrecht. Man darf die Gegenwart nicht relativieren und verharmlosen. Hier werden Menschen abgehört, die Regierung plant die totale Überwachung (Bundestrojaner) und Politiker berreichern sich in Zeiten der Krise immer weiter (Diätenerhöhung), aber die DDR war böööse.


"Das System der DDR war praktisch und rechtlich auf Kontrolle und Unterdrückung Andersdenkender ausgerichtet", erklärte der FDP-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Michael Roolf. Richtig! Dann kann er mir doch auch mal die ganzen DDR- und Honeckerwitze erklären. Mein Vater ist nämlich nicht verhaftet wurden. Ich empfehler Roolf übrigens mal einen Besuch in Guantanamo oder beim Chaos Computer Club. Dort kann er sich ja mal den Bundestrojaner erklären lassen.

Ich bin aus der ehemaligen Republik und es gibt Menschen, die die ganze DDR miterlebt haben und sie nicht als Unrechtsstaat beschimpfen. Es gibt Menschen, denen es dort gut ging und die ihr Leben leben konnten. Ich finde es pervers, nur wegen der öffentlichen Meinung, die DDR zu verunglimpfen. Heutzutage ist was ziemlich kaputt mit der Gesellschaft. Anstelle etwas für die Zukunft zu tun, stochern wir in der Vergangenheit. Manchen Menschen ist es halt wichtiger, sicher zu stellen, dass ihr Blick auf die Vergangenheit der richtige ist, anstelle sich um aktuelle gesellschaftliche Probleme zu konzentrieren.

Niemand relativiert etwas, wenn er das gute einer Sache aufzeigt. Punkt!

In der DDR war nicht alles schlecht. Sie hat großartige Menschen, Persönlichkeiten, Erfindungen, Kultur hervorgebracht. Meine Eltern wuchsen in ihr auf. Für sie war es kein Unrechtsstaat. Sie hatten Jobs. Meine Brüder und ich hatten Kindergartenplätze. Die DDR hatte ein Schulsystem, an welches sich die Schulen der BRD orientieren.

Warum werde ich eigentlich mit solchen Bullshit-Meldungen konfrontiert. Haben die Menschen nichts anderes zu tun?

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Der einhundertste Eintrag bei "Life Enhancing Trivia". Wow, das ging schnell.

Wo stehe ich denn gerade?

Mit einem Bein wieder in der Bezirksliga im Basketball.

Nach dem Ende von Battlestar Galactica (und wow, was für ein Ende).

Immer noch mit keinem Design und Plan für diesen Blog.

Am Anfang meines BBA-Studiums bei Steinbeis.

Weit weg von Zeulenroda.

Ich bin immer noch Lost.

Am Anfang von 2009. Im Frühling, endlich.

Bald im Urlaub in Ecuador und auf den Galápagos-Inseln.

Eventuell vor meinem ersten Halbmarathon.

Single.

Mit einem Kopf voller Träume und Ideen.

Und schlussendlich vor meinem Computer. (Aber eigentlich sitze ich, anstelle von stehen)


Und wo will ich hin?

Nach New York.

Nach Zeulenroda.

Dahin wo ich jetzt schon bin...

Und Einfach weiter...



... immer weiter...

21. März 2009

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Kläglich haben wir heute in Kirchheim verloren. Dieser Dämpfer könnte schon der Dolchstoß im Abstiegskampf sein, denn wenn Ulm morgen gegen Söflingen gewinnt, dann können wir sie nicht mehr einholen.

Dabei lief alles eigentlich nach Plan. In das letzte Viertel gingen wir mit einer 14-Punkte-Führung. Allerdings spielten wir dieses Viertel katastrophal und wir verloren mit 6:30. Unsere Leistungsträger spielten das ganze Spiel durch und man merkte ihnen die Müdigkeit etwas an.

Was lief falsch? Wir waren zu träge und zu langsam. Nichts war mehr von der Frische und Spritzigkeit der letzten Spiele zu sehen. Nicht dass Kirchheim so gut war, wir waren einfach zu schlecht. Das war keine landesliga-reife Leistung. Viel zu einfach ließen wir die Kirchheimer zu Punkten und Offensivrebounds kommen und im Angriff wollte nichts mehr so richtig gelingen. Dabei war die Stimmung zu Aufwärmen noch gut. Die Partie war zäh, aber wir konnten die Kirchheimer bis zum letzten Abschnitt auf Distanz halten. Dann waren nur noch die 6 Punkte drin...

Meine obligatorischen 2 Minuten hatte ich im zweiten Viertel. Ich spielte nicht so glorreich, ließ mich einmal blocken und verschoss 2 Freiwürfe. Heute waren keine Punkte für mich drin und bevor ich weitere Akzente setzen konnte, war ich schon wieder auf der Bank. Mit 2 Minuten Spielzeit tut die Niederlage zwar nicht ganz so weh, allerdings ist es immer bitter zu verlieren und noch bitterer abzusteigen.

Jetzt sind alle Augen auf Ulm und Söflingen gerichtet und mit Spannung werde ich morgen Abend das Ergebnis lesen. Sollte Ulm verlieren, müssen wir auf jeden Fall nächste Woche gewinnen (und Ulm nochmals verlieren), sollte Ulm gewinnen, dann ist der Abstieg sicher...
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I am, of course, not talking about anything religious. I am talking about the magnificent series finale of Battlestar Galactica.

I have to admit, the whole story line of the Opera House and God's plan for Baltar, really had a rather weak end. Like Baltar I was scratching my head, was that all? Why yes it was. And now that I am thinking about it, I am glad that that was all.

Because it leaves the viewer with the characters for the final scenes and not with the story. Kudos to our magazine reading New Yorker citizen Ronald D. Moore. You have done it. The journey is complete. I fell that I don't need to bite my nails every week because I have to wait another 7 days for the next great episode.

But I have to admit, that I liked the journey and the mystery more than the destination. Storywise the climax was happening in the CIC where all the players got together, and boy everthing was happening fast. There could have been a peaceful solution but what destroyed it? The death of Cally! Suprise. Wow, I now see that from another perspective and I totally agree with Tigh. You can't blame Tyrol. Tory deserved it, although she didn't have much to do lately.

The flashbacks payed somewhat of. It seems fair that when we get to see, where the characters end up, we should see where they start. Which is right at the beginning. Baltar at farming, who would have thought. I wished for Lee and Kara to end up together, but that was rather fanboyish. The Kara thread is not resolved and I feel a bit cheated. Hera ending up as Eve for "our" humanity did not really impress me.

I sure hope that the rest of the Cylon race was not wiped out by the accidental destruction of the colony and there are still some Simons around. But what about them and what about the centurions? Another fanboyish dream was not fulfilled. Seeing all the 12 cylon models in one scene. Maybe that will happen in the movie "The Plan" but I doubt it.

The finale was full of great images and metaphors, but I really wished for a stronger image for the final voyage of the Galactica. I liked the scene with Adama sitting by Roslin's grave and it's hommage to Star Trek Generations. What suprised me, though, that there were no other major character deaths except the inevitable Laura Roslin.

And there was the not to subtle message "Don't let this [the circle] happen again!". Thanks Ron! One last question I have for you. What is left in this finale of what you have conceived when you created the miniseries?

All in all the finale was a blast, with ups and downs and moments for everyone. It was a great ride and a proper send off for one of the greatest and boldest series on television.

One word: WOW! (Meaning 5 of 5 stars)
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War es früher in der Simpsons-Folge "Das verlockende Angebot" noch lustig, dass eine Schule eine eigene Webseite hat, ist das heutzutage ganz normal. Heute geht es um die Bildungseinrichtungen in Zeulenroda und ihre Webauftritte.
In Zeulenroda gibt es 1 Gymnasium, 2 Real-/Hauptschulen, 2 Grundschulen und 1 Förderschule. Und die meisten haben eine Homepage...

Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda

Die Webseite der höchsten Bildungseinrichtung in Zeulenroda ist vor allem eins: Blau! Sie benutzt Frames und ist eher langweilig. Gepflegt wird sie von Schülern und Projektgruppen unter der Leitung von Informatiklehrern. Man findet Schulinformationen, Vertretungspläne und Schülerarbeiten.


Link: www.th.schule.de/grz/fsgym

Rötlein-Schule Zeulenroda

Die Schule im Rötlein Zeulenroda besteht aus einer Grundschule und aus einer Real-/Hauptschule und hat 2 Homepages. Die Seite der Realschule in moderner Aufmachung (die Schule ist schließlich Europaschule) bedient sich auch Frames, ist aber auch ansehenswert. Mit Informationen, AG-Plänen und Terminen ist sie ziemlich aktuell.


Link: www.roetleinschule.de

Rötlein-Grundschule Zeulenroda

Die Webseite der Grundschule ist mit Frames gestaltet, aber hat durchaus etwas ansprechendes. Man findet Schülerarbeiten, Informationen für Eltern und ein Gästebuch.


Link: www.roetlein-grundschule.de

Berufsschule Zeulenroda

Eine sehr schöne Seite, mit viel Inhalt, moderner Aufmachung und schönem Design. Schöne Inhalte sind zum Beispiel die ausführliche Chronik und Geschichte der Schule, die Sportangebote und die Projekte der Schule.


Link: www.berufsschule-zeulenroda.de

Pestalozzischule Zeulenroda

Eine der besten Schulwebseiten von Zeulenroda bietet die Förderschule an. Die Seite hält sich an Webstandards und präsentiert sich modern und aktuell. Der einzige Mangel ist, dass das Design für eine Schulhomepage ein wenig zu steril ist. Es fehlt ein wenig der individuelle Touch.


Link: www.fz-zeulenroda.schulen-greiz.de

Friedrich-Solle-Schule Zeulenroda

Die Solle-Schule in Zeulenroda ist eine Real- und Hauptschule. In früheren Tagen hatte sie noch eine eigene Grundschule. Diese wurde aber mit der Friedrich-Reimann-Grundschule zusammengelegt. Die Homepage ist zum Zeitpunkt dieses Posts in Bearbeitung. Man findet nur eine Login-Maske von Joomla. Es ist aber schön und löblich, dass sich eine Schule eines modernen Content-Management-System bedient.


Link: www.friedrich-solle-schule.de

Friedrich-Reimann-Grundschule Zeulenroda

Die Friedrich-Reimann-Grundschule (ehemals staatliche Grundschule Heinrich-Heine-Straße) hat anscheinend keine eigene Homepage. Das ist sehr schade, meine ehemalige Grundschule hat auf jeden Fall eine verdient, bei so einer modernen Schule und so einem modernen Schulgebäude. Sollte man gleich ma anschreiben... aber welche Email-Adresse nehm ich da?

20. März 2009

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"Jetzt bleibt uns nur noch die Schrankwand."

Ein Arbeitskollege hat mir eine wirklich schräge Geschichte aus historischen Ost- und Westzeiten geschickt.







Eine seltsame Story über Menschen vor meiner Zeit. Die Mentalität und die Verhältnisse haben sich zum Glück etwas geändert.

Obwohl: Ich kenne auch noch Leute, die in Wohnungen mit Sperrmüllmöbeln leben. Und das Fotografieren vor Schrankwänden ist auch nicht mehr so seltsam, wenn man sieht, was manche für Bilder in StudiLonzVZ einstellen.

Schön ist die Erwähnung von Zeulenroda. Das zeigt, dass Zeulenrodaer Möbel früher einen Namen hatten und das Leute stolz waren, Möbel aus meiner Heimatstadt zu besitzen. Leider geht es den Zeulenrodaer Möbelwerken nicht mehr so gut (Insolvenzantrag 2001) und die gesamte Möbelindustrie stirb langsam in der Heimat aus. Auch Zeuro Möbel (www.zeuro.de) geht es in diesen Tagen nicht so gut.

Was soll man machen.... außer seufzend zum Ikea-Regal blicken und in Erinnerungen schwelgen...
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Heute war ich meiner alten Schule, der Akademie für Datenverarbeitung in Böblingen, einen Besuch abstatten. Der Grund: Das Frühlingsfest der ADV. Dort trifft man sich bei ein paar Bierchen mit den jetzigen Schülern, den Lehrern, den Praktikanten und den ehemaligen Klassenkameraden.

Vorher statteten mein Mitbewohner und ich noch dem Ikea in Sindelfingen einen Besuch ab, da ich noch Nachtschrank, Kommode und Couchtisch brauchte. Für die beiden erstgenannten Dinge wurde ich auch fündig, für den Tisch muss ich mich woanders umschauen. Danach gings noch eine Runde cruisen durch Sindelfingen und Böblingen mit den Fantastischen Vier aus den Boxen. "Vier gewinnt" ist ein großartiges Lied und das dazugehörige gleichnamige Album steht ab jetzt auf jeden Fall in meiner Playlist. Damals machte Hip Hop noch Spaß und die Texte waren unbeschwert. Kein Ghetto, keine Mutter, kein Trashtalk; nur Blaukraut bleibt Blaukraut. Großartig.

Das Schulfest war solala. Es waren nicht viele Leute da, vor allem nicht so viele bekannte Gesichter, wie ich erwartet hatte. Wir haben aber trotzdem das Maximum herausgeholt: Das Gelächter von Frau Biesinger, der Händedruck von Herr Sulger, ein "Phänomenal" von Herr Keller, die Diskussion über CMS mit Herr Buck und das schweigende Nicken von Herr Czymeck. Nur Herrn Kurz durfte ich nicht mehr erleben. (Sehr gut, denn außer Lob für die ADV wäre da eh nix drin gewesen)

Lässige Musik, wie wir sie im Auto hatten, gab es dort nicht. Die Gespräche mit anderen waren alle ziemlich oberflächlich. Allen geht es durch die Krise schlecht, aber es läuft. Ein sehr sehr interessantes Detail: Die ADV-Praktikantenverträge sehen vor, dass ein Praktikant voll arbeitet. Wenn also die Firma Kurzarbeit einführt, dann darf muss der Praktikant weiterarbeiten. Derjenige, dem das passiert, arbeitet freitags jetzt immer von zu Hause. Eigentlich ist das ja für einen Praktikanten auch nicht vorgesehen, allerdings wäre halt niemand in der Firma :D

Social Networking in real Life: Die Exfreundin eines Arbeitskollegen, die ich nicht kenne, kennt einen Mannschaftskameraden vom Basketball ziemlich gut, der auch auf dem Fest war. Zweimal ein Kontakt 2ten Grades aus unterschiedlichen Richtungen. Ganz ohne StudiLonzVZ.

Bei den ganzen Gesprächen in alter Wirkungsstätte ist mir eigentlich nur eins aufgefallen. Ich vermisse nichts von der ADV. Ich bin zwar eigentlich ein etwas nostalgischer Mensch was Erinnerungen anbelangt und sehne mich oft in die Vergangenheit, aber hier nicht. Das liegt zum einen definitiv am Schuldirektor Herr Kurz und wie er die Akademie für Datenverarbeitung nach außen darstellt und zum anderen, dass ich keine Verbindung mehr zu meinen alten Klassenkameraden habe. Das hat sich alles verlaufen und keinen kümmerts. Das ist Schade, aber im Leben wohl unvermeidlich.

Ich weine alledem jedenfalls keine Träne hinterher, denn ich habe das beste aus meiner Zeit dort gemacht und so viel wie möglich mitgenommen. Die Schulfeste, die ich mit organisiert habe, waren geiler und besser besucht. Diese mittelmäßige Veranstaltung ging dann auch vorbei und ich war dankbar, dass das Bier um halb 12 alle war. Ich war zwar Fahrer, also war das eigentlich nicht schlimm, aber so drängte mein Mitbewohner auf baldige Heimfahrt und ich konnte wohl so noch das ein oder andere Gespräch, das ich nicht führen wollte, vermeiden. Es ist schon schlimm, von wievielen Leuten, mit denen man nichts zu tun hatte oder haben will, angesprochen wird.

Und so verblasst auch meine Zeit an der Akademie für Datenverarbeitung in Böblingen langsam und da sich die Homepage nicht mal einen RSS Feed leisten kann, werde ich wohl auch keine Neuigkeiten mitbekommen.

So long, ADV Böblingen... Bis zum nächsten Schulfest/Frühlingsfest... vielleicht...

19. März 2009

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Mein Recht auf Unterhaltung wird mal wieder beschnitten. Kaufhof verbannt Medien ohne Jugendfreigabe aus dem Sortiment. Nicht dass ich bei Kaufhof einkaufen würde, aber es geht ja mal wieder um das viel geschasste Prinzip.

Es ist wichtig, sich mit aktuellen Themen kritisch auseinanderzusetzen, dazu gehören sicher auch Computerspiele. Ich verwende hier aus Prinzip nicht das Wort mit "K", denn Spiele machen einen nicht zum Killer und in den meisten dieser Spielen geht es vorrangig nicht ums Töten. Was Kaufhof da allerdings macht, ist die Realität ausblenden. Nach den Verantwortlichen leben wir sicher bald in unserer rosaroten Welt mit Glücksbärchis und fliegenden pinken Elefanten zusammen, während um unsere Wolke herum die Erde in Trümmern liegt. Großartig.

Ich habe das Recht auf Kunst, Unterhaltung und den uneingeschränkten Zugang zu Medien, Informationen und Nachrichten. Keine Regierung, Agentur oder Firma sollte mir dieses Recht verbieten dürfen. Wenn eine Kunstform nach Meinung von anderen nicht für einige Menschengruppen geeignet ist, dann gehört darauf eine Warnung oder die Ware in einen seperaten Verkaufsraum und sie nicht einfach so verboten.

Es scheint so, dass manche Leute mal wieder glauben, dass das Verschwinden von Katalysatoren die Probleme aus der Welt schafft, aber letztendlich sind es die Menschen, die diese Probleme haben.

Dass manche Menschen anders mit ihren Problemen umgehen, als der Rest der Gesellschaft, und deshalb eventuell Spiele spielt, ist den Verantwortlichen bei Kaufhof nicht aufgefallen.

Wie werde ich mit meinen Problemen fertig? Wie baue ich Aggressionen ab? Ich spiele Computerspiele, ich schaue Filme, ich mache Sport, ich treffe mich mit Freunden. Werden mir die Spiele und die Filme weggenommen, sind meine Probleme und Aggressionen immer noch da.

Es wurde noch nie jemanden damit geholfen, dass er etwas weggenommen bekam, was er mochte. Auch Kaufhof muss das einsehen.

Glücksbärchis, wir kommen...

Heise-Artikel zum Thema: http://www.heise.de/newsticker/Kaufhof-verbannt-Medien-ohne-Jugendfreigabe-aus-dem-Sortiment--/meldung/134787
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... Konstantin Noppel?

Als ich letztens in Radolfzell war, um Baskebtall zu spielen, verkündete das Navigationssystem, dass wir uns in der Konstantin-Noppel-Straße befinden.

Wir hielten das alle für eine schlechte Aussprache für die ehemalige Hauptstadt des Oströmischen Reichs "Konstantinopel" und setzten zu einem leichten Grinsen an. Als dann aber die Schreibweise "Konstantin-Noppel-Straße" an einem Straßenschild stand, war klar, dass es sich um eine Person handeln musste.

Aber wer war eigentlich Konstantin Noppel?

Tja, Google spukt nicht zu ihm aus und auch Wikipedia ist nur zu entlocken, dass Herr Noppel aus Radolfzell von 1880 bis 1891 Bürgermeister der Stadt am Bodensee war. Er hat bestimmt ein aufregendes Leben geführt und hat zu Bismarcks Reichskanzler-Zeiten sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass er eine große Ehre erhielt und eine Straße nach ihm benannt wurde.

Leider kann ich nicht mehr über ihn sagen, doch in Radolfzell hat er sich verewigt. Und bei einer Fahrt durch Radolfzell wird sich sicher manch anderer Fragen, warum Konstaninopel so seltsam ausgesprochen wird...
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Meh... ist schon toll, was man alles tut, wenns was kostenlos gibt.

Beim Surfen durch verschiedene Blogs bin ich auf diese lustige Aktion gestoßen:

Beschreibe die Aktion und Verlinke die Seite und es gibt eine Weltkarte mit Toplevel-Domains kostenlos. Das werde ich doch gleich mal ausprobieren.

www.united-domains.de startet diese Aktion unter www.domain-karte.de. Jeder Blogger, der diese Aktion beschreibt und einen Link auf diese Seiten setzt, bekommt eine 120 cm x 60 cm große Weltkarte, in der die Toplevel-Domains der Länder eingezeichnet sind. Die Karte ist hochwertig und laminiert. Die Aktion gilt auch für Twitterer. Na dann fröhliches Zwitschern.



Es ist schon geil, wie schnell man Opfer seiner eigenen Gier wird. Da kann man nur hoffen, dass die Leserschaft nicht so groß ist, dass man als Verräter beschimpft wird, aber ich will halt so eine Karte ;)

18. März 2009

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Ich hatte mich schon immer gefragt, warum die Simpsons-Charaktere Lionel Hutz und Troy McClure in den aktuelleren Folgen der gelben Familie nicht mehr aufgetaucht sind. In der aktuell auf Pro7 laufenden Staffel 10 treten beide Charaktere des letzte Mal auf.

Der Grund: Der amerikanische Synchronsprecher Phil Hartmann verstarb 1998 unter tragischen Umständen und die Verantwortlichen der Simpsons entschieden, die Charaktere als Tribut in den Hintergrund zu rücken, anstatt sie mit einem neuen Sprecher zu besetzen.

Das ist sehr schade, denn bei jeder Videodokumentation bei den Simpsons fehlt McClure, genauso wie Hutz bei den Gerichtsverhandlungen schmerzlich vermisst wird. Es ist schon seltsam wie das Fehlen von zwei Nebencharakteren bei einer Serie wie den Simpsons ein so großes Loch hinterlassen kann, zeigt aber gleichzeitig, wie sehr die Serie von den Nebenfiguren abhängig ist.

Die beiden Figuren sind manchmal noch bei Gruppenaufnahmen zu sehen, fehlten aber leider im Kinofilm. In den Simpsons-Comics existieren sie weiter und übernehmen dort auch größere Rollen.

Phil Hartmann, mit dir sind 2 großartige Simpsonscharaktere gegangen. Möget ihr in Frieden ruhen.

17. März 2009

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Wer hätte gedacht, dass das Anjoggen 2009 nach dem Angrillen kommt.

Durch meine Verletzungen habe ich extra gewartet, bis ich mich wieder komplett wohl fühle, bevor ich wieder joggen gehe. Heute war es endlich soweit und es hat richtig gut getan. Es zwickt zwar noch ein wenig im Oberschenkel, aber das ist sicher nur, weil ich ihn lange nicht mehr so dauerhaft belastet habe.

Joggen macht mir mittlerweile richtig Spaß, aber das ist nur so, wenn man die richtigen Leute dabei hat. Zum einen braucht man das richtige Tempo, die richtige Strecke, die richtigen Unterhaltungen und den richtigen Antrieb. All das geht nur, wenn die Leute bei den Punkten mitmachen.

Nach der Arbeit geht es in den Wald bei Degerloch/Möhringen. Die Strecke ist etwa 7,5 km lang. Die Gespräche sind immer richtig gut, da es Kollegen sind, die man nicht so oft sieht. Der Antrieb und die Laufgeschwindigkeit ist gut. Wir passen uns an uns gegenseitig an. Da gibts also auch keine Probleme und ich freue mich schon auf den nächsten Dienstag.

Mittlerweile wäge ich sogar ab, ob ich im Juni in Stuttgart den Halbmarathon mit laufe, allerdings ist da wohl noch etwas mehr Training nötig. Aber mal schauen :)

Meine Jogging-Routen habe ich vor einiger Zeit auf Google Maps verewigt: http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&ie=UTF8&oe=UTF8&msa=0&msid=112095972083252907187.0004506d63799b1e33481

15. März 2009

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Scheiße Bernd, ich habe diese Tofu-Würstchen satt, immer das selbe - alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potential.

Ich meine es ernst Bernd - ich habe Schweinekoteletts hier, und ich werde morgen abend in meinem Garten richtig gepflegt grillen. Vielleicht trinke ich dazu auch ein Bier.

Haltet die Ohren steif, Bernds. Ihr werdet morgen von mir hören. Merkt euch nur den Namen des Orts: Zeulenroda


Mit diesen Worten sollte ich am Freitag nach Zeulenroda zum Grillen gelockt werden. Da ich aber durch Basketball und Studium erst zu Ostern in meine geliebte Heimat komme, hatte ich schon Angst das Angrillen dieses Jahr total zu verpassen.

Doch dann kam heute unverhofft Abhilfe. Während meine Freunde also in Zeulenroda grillten, half ich einem Freund hier in Stuttgart beim Umzug. Nachdem wir seine Couch über den Balkon gehievt hatten und die Schränke wieder aufgebaut hatten, wurde hier der Grill angeworfen. Aber anstelle von Grillo (Grillanzünder *seufz*) gab es hier eine seltsame Vorrichtung zum Anzünden.




Die Holzkohle wird oben reingefüllt und unten wird Papier oder etwas anderes angezündet. Wenn es bis nach oben durchgefeuert hat, wird das Ding geöffnet und die glühende Kohle verteilt. *kopfschüttel* Mit Grillo könnte man das viel einfacher haben.

Grillen ist göttlich. Es befriedigt alle Sinne. Das brutzelnde Geräusch, wenn das Fleisch zum ersten Mal auf den Rost kommt. Der wohlduftende Fleisch/Holzkohle-Geruch, den man den ganzen Abend an sich kleben hat. Der Geschmack von gut eingelegtem und gebiertem Fleisch. Der herrliche Anblick eines gut gefüllten Rosts. Das einzigartige Gefühl, das man beim Grillen mit Freunden hat.



Roster gab es nicht, esse ich aber auch nicht so gern, wie ein gutes Fleesch (Rostbrätel *seufz*). Außerdem gibt's hier im Süden einfach keine so gute Roster wie in Thüringen.

Ich freue mich auf viele weitere Grillabende in 2009.

14. März 2009

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Ich habe heute den ersten Teil der letzten Stunden von Battlestar Galactica ("Daybreak", Teil 1) gesehen.

Da hier in Deutschland gerade erstmal die dritte Staffel anläuft und um mögliche Spoiler zu vermeiden, habe ich den Beitrag nur auf Englisch verfasst.

Hier geht's zum Beitrag
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Der Abstiegskampf geht in die entscheidende Phase für uns. Jeder Sieg zählt im Fernduell mit Ulm. Um so gespannter waren wir auf Haiterbach. Nach bereits 2 Niederlagen gegen den Kroatischen Kultur und Sportverein sollte es nun im dritten Anlauf klappen.

Und wie es klappte. Dem angereisten Fanbus von Haiterbach blieb am Ende nichts weiter übrig, als sich selbst zu feiern. In der ersten Halbzeit spielten wir Haiterbach teilweise an die Wand. Der Wurfquote passte und der Ball lief gut gegen die Verteidigung. Zur Pause hatten wir eine gute 20-Punkte-Führung herausgespielt.
Ihre zum Pokalspiel noch fast unknackbare Zone wirkte dieses Mal nicht so beweglich.

Wir wusste natürlich, dass die zweite Halbzeit schwerer werden würde. Der Ball lief nicht mehr so gut, Fehler schlichen sich ein und auch die Wurfquote wurde schlechter. Durch Einzelaktionen und Fastbreaks konnten wir Haiterbach aber immer auf Distanz halten. Die 10-Punkte-Führung am Ende war die knappste der Halbzeit.

Ich selbst habe 2 Minuten gespielt und 4 Punkte gemacht. Die wenige Einsatzzeit macht mir nichts, ich stelle mich da in den Dienst der Mannschaft. Die Ausbeute war ja dafür ziemlich gut. Zu Anfang der Saison hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen und ich denke, dass ich wohl tatsächlich im April bei Möhringen anfragen werde.

Noch 2 Spiele sind es diese Saison und eigentlich brauchen wir nur noch einen Sieg mehr als Ulm. Das sollte doch drin sein.
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I feel a little bit cheated by the first part of the Battlestar Galactica finale "Daybreak". Why? Flashbacks. For no apparent reason the episode was full of flashbacks of the characters' lives before the Cylon attack. To me, they seemed just random and unconnected and if that doesn't change in the second part I will be very much upset. There must be a reason, because I trust Ronald D. Moore enough. Even though I don't know what he is pulling off right now.

I hope the flashes won't cut into the action and I hope the finale will hold up to the expectations. Right now I feel I watched only half an episode. The 2-hour episode will be the last of Battlestar Galactica we will ever get to see (The movie "The Plan" is actually unconnected from the plot lines happening right now), so it'd better be good. I won't accept half an episode next time. So please show us, that the flashbacks are connected somehow or that they pay off when the last line of script is spoken.

But actually I got exactly what I was expecting, the decission to pursue Hera and the preparation for that. The execution of Adama's speech and the choices all of the characters was great. All of that leads to next week. I cross my fingers. I don't feel excited like I was after the first mutiny episode. I was biting my nails of to know how it ends. But today I'm calm. I don't want to get to the end, I want the end coming to me. Do I make sense? More than the flashbacks, it seems.

I have enjoyed and embraced Battlestar for the last half of a decade, so it has to be worth the time. Please.

13. März 2009

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In der Folge "Kennst du berühmte Stars?" ("When You Dish Upon a Star") in der Staffel 10 hat Homer einen Traum, in dem er, Bart und Ned Flanders Personen aus Yogi Bär darstellen.
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Heute Nacht hatte ich einen der seltsamsten Träume seit einigen Wochen. Es war einer der Träume von der Sorte, in der man nicht Teil der Handlung ist, sondern nur beobachtet.

Es ging um ein Fußball-Bundesliga-Spiel, namentlich Gladbach gegen Wolfsburg. Allerdings ging während der Partie im Stadion der Ball verloren und so wurde in einem Hinterhof in Zeulenroda weitergespielt. Und das auch noch in meinem Hinterhof. Die Ausfahrt diente als Tor, allerdings war sie nicht wie im echten Leben in der Ecke des Hofes, sondern eher mittig angesiedelt.

Da der Ball verloren war, spielte man mit einem vom Baum gefallenen Apfel. Er musste sehr leiden während des Spiels. Gladbach lag 1:2 zurück und drängte auf das Tor. Allerdings wollte mit so einem Ball nicht viel gelingen. Hans Meyer an der Seite regte sich ziemlich viel auf. Kurz vor Schluss kam dann doch ein Schuss aufs Tor, der lange unterwegs war und an Simon Jentzsch im Tor von Wolfsburg vorbei ins lange Eck unterwegs war. Der Apfel zerschellte an der Torecke, dennoch kullerte die größere Teil über die Linie und somit zählte das Apfeltor in meinem Hinterhof in Zeulenroda und reichte für Gladbach zum 2:2. Die Freude war groß.

Danach verschwimmt das Ganze etwas. Warum ich vom Fußball träume ist mir klar: Nachdem Alba Berlin gestern mit einem Punkt verloren hatte, schaute ich mir die letzte Viertelstunde von Bremen im Uefacup an. Wie ich allerdings auf Gladbach (mit Hans Meyer) und Wolfsburg (mit Jentzsch im Tor) komme, ist mir unklar. Gladbach gönne ich den Ausgleich, weil ich meistens zum Underdogs halte.

Über Äpfel hatte ich gestern ein längeres Gespräch mit meinem Mitbewohner. Kann es sein, dass da ein Fetzen im Kopf geblieben ist und ich deshalb im Traum meine Zerstörungswut an diesem Obst zum Ausdruck gebracht habe? Mein Hinterhof in Zeulenroda ist klar: Mich zieht es mal wieder in die Heimat. Leider ist das erst in 4 Wochen zu Ostern möglich und die Zeit dahin wird mir ewig vorkommen.

Auf jeden Fall habe ich jetzt selber mal wieder richtig Lust auf Apfelfußball, nur das meine Apfelbälle wohl nicht bis zum Tor in letzter Sekunde zusammenhalten werden.

11. März 2009

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Heute ist wieder unverständliches passiert: Der Amoklauf in Winnenden. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien und ich bin besonders betroffen, da einige nahestehende Menschen noch zur Schule gehen bzw. Lehrer sind und sowas ja praktisch überall passieren kann. Ich arbeite 20 km von Winnenden entfernt und erfuhr ziemlich früh von dem Amoklauf, also beschloss ich, die Ereignisse auf Twitter (via www.monitter.com) zu verfolgen.

Twitter ist für so einen Vorfall ein ganz neues Medium. Man bekommt zwar die Informationen relativ zeitnah, aber dafür auch ungefiltert. Man bekommt neben Falschmeldungen und Spekulationen auch Meinungen und wartet letztlich auf Bestätigung durch verlässliche Quellen. Dieses Mal war es aber auch so, dass die verlässlichen Quellen auf Twitter zurückgriffen. So wurde eine Nutzerin, die in Winnenden arbeitet, ständig von irgendwelchen Nutzern belagert, die Augenzeugenberichte wollten, obwohl sie gar keine Augenzeugin war.

Das schlimmste an Twitter sind aber die dummen Nutzer. Vollkommen pietätlos scherzte am Anfang der Nutzer @tmmd "Amoklauf in ner Schule in Stuttgart. 2 Tote Schüler = 2 x Kindergeld gespart." Was muss in diesem kranken Gehirn vorgehen. Geschmacklos, dumm und einfach ohne jegliches Mitgefühl. Aber bei solchen Meldungen blieb es nicht. Noch während die Tragödie in Winnenden ihren Lauf nahm wurde gescherzt, dass der Täter Tennis gespielt hat und Mia und Juli gehört hat und dass man im Bezug auf die unvermeidliche Killerspiel-Debatte auch diese Dinge verbieten sollte. Andere erfreuten sich daran, wie populär das Thema bei Twitter geworden ist, wie irrelevant dieses Ereignis ist und wie es wohl zum Wahlkampfthema hochstilisiert wird. HALLOOOOO?? Da sterben gerade Menschen und diesen Leuten fällt nichts anderes ein?

Als die Zahl der Opfer nach oben korrigiert werden musste, bemerkte einer "liest sich hier in twitter wie 'wer bietet mehr... 2... 5... 8... 9...' ". @je22y freut sich "Ich bin dafür, dass das Büro heute Amok-Frei kriegt.... quasi wie Hitze-Frei! JUHU! =)". Entsetzlich.

Weitere Kommentare:
"Knapp die Amok-Tabellenspitze verpasst: Robert Steinhäuser aus Erfurt führt weiterhin mit 16. Sport-Trend für Loser?" (@newsshit)

"fragt: Kann man den winnenden-level schon irgendwo downloaden? Für UT oder Halflife? #amokjokes" (@Weltregierung)

"Der Typ in Winnenden ist sicher Amok gelaufen, weil irgendwo Layout-Tabellen benutzt wurden." (@ligneclaire)
*kopfschüttel* Ich bin erschüttert und bestürzt, wie man nur auf solche Gedanken kommen kann. Wie krank müssen manche Menschen sein?

Die Medien sind auch nicht besser. Anstatt sich auf seriöse Quellen zu verlassen, werden Twitter-Nutzer zitiert. Focus Online sicherte sich den Nutzernamen @amoklauf, löschte ihn aber wieder und der NTV-Moderator sagte noch "Winnenden hat 27.000 Einwohner und ein paar Zerquetschte." Das nennt man mangelnden Professionalismus.

Twitter ist für so ein Ereignis eine gute Informationsquelle, nur sollten diese immer überprüft werden bzw. man sollte seine eigene kritische Meinung behalten und mit gesundem Menschenverstand die Nachrichten lesen. Während viele Nutzer Informationen weiterleiten und ihre Gedanken den Opfern widmen, gibt es doch eine kleine Menge, denen es einfach verboten sein sollte, während eines solchen Ereignisses zu twittern. Denn manche Nutzer sind einfach nur dumm, schlecht informiert oder posten um Aufmerksamkeit zu erregen.

Nach dem Amoklauf in Alabama gestern, muss man sich fragen, welche Gesellschaft bzw. welche Welt Menschen zu sowas treibt. Da hilft es nicht, Waffen oder Killerspiele zu verbieten. Denn nur dadurch kommt man nicht dazu unschuldige Menschen umzubringen. Da muss man sich kritisch mit der Gesellschaft auseinandersetzen und solchen Menschen versuchen zu helfen. Löcher gibt es immer wieder. Man kann nur hoffen, dass man solche Menschen auffangen kann und so etwas nicht wieder passiert.

Mein tiefstes Mitgefühl für die Familien der Opfer...
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I finally was able to watch the movie version of Watchmen.

Alan Moore was right. You can't take the comic and transpire everything to the screen.
While Watchmen is still a great movie, it lacks some elements of the graphic novel. The ending has been changed and the famous sentence "Nothing ever ends" isn't spoken by Dr. Manhattan anymore.

The situation and the atmosphere of the movie does not feel so dire and helpless as it does in the comic and the nuclear war looming in the background doesn't take up as much space.

It is a great movie and you should watch it nevertheless, but it never can beat the comic book.

4 out of 5 stars.
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Eine Enttäuschung vorneweg: In den USA hing an Watchmen der neue Trailer zu Star Trek, in Deutschland bzw. dem Innenstadt Kinos Stuttgart wurde ich mit dem Teaser abgespeist. Gemeinheit. Viel mehr Zeit blieb auch nicht, bei 3 Stunden Laufzeit muss man schneller zu Potte kommen. Absolut überraschend: Auch bei Über-Überlänge zahlt man am Kino-Dienstag in den Innenstadt-Kinos nur 4,50 €.

Aber nun zum Film.

Alan Moore hat mal gesagt, Comics seien unverfilmbar. Bei V wie Vendetta wollte ich es nicht wahrhaben, seit Watchmen kann ich ihn verstehen. Im Film kann man sich berieseln lassen, da muss man sich nicht anstrengen, deswegen wird der Film eine breitere Masse erreichen. Ein Comic kann man auf sich wirken lassen. Man kann sich Zeit nehmen, zurückblättern, eine Pause machen. Da prasseln keine 25 Bilder pro Sekunde auf einen ein. Comics bieten mehr Details, mehr Tiefe und hinterlassen einen bleibenderen Eindruck. Während der Übertragung von einem Medium auf das andere geht viel verloren. So auch bei Watchmen.

Da ich den Comic kannte, konnte ich mich einigermaßen auf den Film einstellen. Ich hatte auch einen deutlichen Vorteil gegenüber meinen Mitstreitern, die in den ersten 15 Minuten sich erstmal auf den Stoff einstellen mussten. Keine leichte Kost wie Spider-Man, keine Action wie Batman, sondern Politik, Charaktermomente und die ständige Angst vor dem Atomkrieg bestimmt Watchmen. Leider kam dieses Angstgefühl meines Erachtens nach viel zu kurz. Im Comic lauert immer der Schleier der Gefahr des nuklearen Holocaust über der Handlung. Im Film wird es zum Teil der Handlung.

Mit 3 Stunden ist der Film schon lang bemessen, trotzdem fehlen noch einige Handlungsdetails (Die Hintergrundgeschichte von Silk Spectre, die Nebencharaktere wie Hooded Justice, die Ermordung von Nite Owl I oder der ganze Black Freighter Subplot). Ein 12 Ausgaben starker Comic ist zu viel für einen Film, aber auf der anderen Seite hätte er keine Aufteilung in 2 oder mehr Filme verdient. Alles wichtige wird gezeigt und zum dramatischen Effekt werden einige Szenen geändert (Alan Moore würde mir widersprechen, denn alles in einem Comic ist wichtig).

Ein Aspekt, der mir nicht gefallen hat, war die lange Sexszene. Versteht mich nicht falsch, Malin Ackerman ist eine richtig hübsche Schauspielerin - ach was soll's: sie ist verdammt heiß - aber die Szene lenkt von der Gesamthandlung ab. Dafür litten andere Szenen darunter. Das Ende war anders als im Comic. Der Film endet für die Menschheit im Glauben, Dr. Manhattan könnte sie jederzeit wieder angreifen, was mir zu stark vom Comic abweicht. Dr. Manhattan ist nicht der Feind, sondern sollte nur in Vergessenheit geraten. Es fehlte auch das letzte Gespräch zwischen Dr. Manhattan und Adrian Veidt, in dem gezeigt wird, dass auch Veidt kein perfekter Mensch ist, sondern von Selbstzweifel und Angst zerfressen. In diesem Gespräch spricht auch Dr. Manhattan den Satz "Nothing ever ends" (Nichts ist je zu Ende), und nicht Laurie.

Aber genug mit dem Vergleich zum Comic. Wie steht der Film als Film da? Absolut fantastisch. Es ist ein großartiger Film, den es sich auf jeden Fall lohnt anzuschauen. Die Handlung kann man am besten über ein paar Fragen beschreiben: Was wäre, wenn Menschen wie du und ich entscheiden, dass sie Superhelden spielen wollen? Was wäre passiert, wenn Amerika den Vietnamkrieg gewonnen hätte? Wieviel wären wir bereit für den Frieden zu opfern? Wie sähe die Welt aus, wenn es eine Minute vor Mitternacht (dem Atomkrieg) wäre?

Jackie Earle Haley als Rorschach kommt absolut lebendig und fantastisch rüber. Durch und durch eine großartige Leistung, auch ohne Maske. Dr. Manhattan's Abkehr von der Menschheit kommt gut rüber, ist aber ein wenig holprig, weil dem Zuschauer keine Zeit bleibt Luft zu holen. Trotzdem wird er immer mehr zum Enigma. Über Malin Ackerman habe ich meine professionelle Meinung (*ähem*) schon oben kundgetan. Adrian Veidt war überzeugend gespielt in seiner Überlegenheit, aber es fehlte dann doch noch der Tick Unsicherheit. Patrick Wilson als Daniel Dreiberg macht auch einen soliden Job.

Der Film arbeitet sich wieder Comic über Rückblenden und mit Rorschach als Erzähler durch die vielschichtige Handlung und kommt dann zum Höhepunkt. Der Höhepunkt enttäuscht etwas, da keine wirkliche Spannung aufkommt und ich mich als Zuschauer etwas betrogen gefühlt habe. Man darf mich nicht falsch verstehen, ich finde das Ende großartig, aber im Film kommt es nicht so gut rüber. Der Soundtrack wurde mit Liedern der aktuell gezeigten Zeitperiode bereichert. Diese Lieder passten absolut zum Kontext, auch mit versteckten Bedeutungen, allerdings fand ich die Einspieler an manchen Stellen ziemlich gekünstelt und forciert.

Mit Watchmen ist Zack Snyder ein großartiger Film verloren, der aber seine ganze Spannung und Atmosphäre nicht selbst aufbaut, sondern aus dem Comic bezieht. An manchen Stellen wirkt der Film deshalb schwerfällig, holprig oder einfach nur kontextlos, weil man eine dichte Comic-Atmosphäre aus einem Medium in dem man selbst handelt und nachdenkt in ein Medium mit flashigen Bildern und wenig Eigeninitiative nicht 1:1 übertragen kann. Alles in allem ist es ein schönes Kinoerlebnis und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Ich habe den Comic gerade neben mir liegen und freue mich, dass einer meiner Mitstreiter aus dem Kino ihn lesen will. Wenn der Film hilft, den Comic weiter zu verbreiten, dann ist das auch keine schlechte Sache. Gegen den Comic hält der Film einfach keinen Vergleich stand.

Watchmen ist ein grandioser Film mit superdichter Atmosphäre, politischem Hintergrund und einer genialen Story. Die Besetzung und Umsetzung durch den Regisseur ist gelungen. Insgesamt ein 5-Sterne-Film. Für das geänderte Ende gibt es einen halben Stern Abzug und für das bei der Übertragung verloren gegangene Flair auch noch mal einen halben.

Aus diesem Grund erhält Watchmen 4 von 5 Sternen.

10. März 2009

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Es ist mal wieder Traumzeit.

Heute Nacht war ich in China mit meinen Geschwistern (zwei kleine Brüder, eine kleine Schwester) und einer befreundeten Familie (Vater und Sohn). Wir sind in einem Museum, dass um einen alten Schatz herumgebaut ist. Durch ein Missgeschick wird der alte Schutzmechanismus des Schatzes ausgelöst: Ein Vulkan unter dem Museum.

In dem Chaos, das durch den Vulkanausbruch entsteht, schnappe ich mir meine Geschwister und kann gerade noch so aus dem Museum flüchten und wir machen uns auf dem Weg zu einer Tempelanlage/Burg auf einem nahegelegenen Hügel. Die Lava ist hell-orange und fließt sehr schnell.

Auf dem Weg dorthin treffen wir auf ein herrenloses schwarzes Pferd, aber meine Geschwister wollen nicht, dass ich es zähme, damit wir auf ihm reiten können. Also geht es zu Fuß weiter und nach einem langen Marsch kommen wir oben an. Dort oben sind viele Flüchtlinge und man hat einen Blick auf die im Chaos versunkene Stadt. Wir treffen auch den Vater wieder, der seinen Sohn aber verloren hat und uns verlässt um nach ihm zu suchen.

Nach einer Nacht ohne Essen ist der Vulkan abgeklungen und wir machen uns auf den Weg, etwas essbares zu finden. In einem Supermarkt in der Stadt, versuche ich, mit meinem Geld etwas zu kaufen, aber es ist alles verkohlt. Eine freundliche alte Dame, der ich vorher noch den Geldautomaten erklären muss, bezahlt uns netterweise unsere Mahlzeit.

Am Ende wundere ich mich noch, dass so schnell wieder Ruhe, Normalität und Alltageingekehrt ist und es anscheinend keinen stört, dass am Tag zuvor ein Vulkan in ihrer Stadt ausgebrochen ist.

Als Erinnerungsfetzen habe ich auch noch irgendwie Baden in einem Schwimmbecken mit meinen Geschwistern.


Wow, ein stranger Traum. Obwohl ich schon in China war, wirkte das Museum und die Stadt eher wie ein Film. Vielleicht sollte ich nicht so viele Filme schauen. Interessant, dass ich mir 3 jüngere Geschwister erträume, wo ich doch zwei ältere habe. Bemerkenswert ist das schwarze Pferd, was sicher eine besondere Bedeutung hat. Laut Traumdeutungslexikon (www.deutung.com) steht ein Pferd im allgemeinen für Energie, ein schwarzes Pferd für Tod. Desweiteren kann es für unterdrückte Persönlichkeitsmerkmale und für die Mutter stehen. Ich kann zwar diese Bedeutungen zwar für meinen Traum interpretieren (Tod durch Vulkan; Energie, da wir nicht reiten, sondern den Hügel selbst erklimmen; die fehlende Mutterfigur in meinem Traum), allerdings kann ich nicht auf mein Leben schließen.

Die Deutungen der anderen Symbole sind in diesem Onlinelexikon eher wahrsagerisch, anstelle von echten Interpretationen. Träume sind eigentlich immer unverarbeitete Erinnerungen, Gedankenblitze oder unausgesprochene Wunschvorstellungen, aber in diesem Lexikon steht, was die Symbole für die Zukunft bedeuten, nicht wie die Symbole aus meiner Vergangenheit und meinen Erinnerungen entstanden sind. Das ist ziemlich frustrierend. Auf der anderen Seite muss ich auch nicht jeden Traum komplett durchanalysieren, es wäre nur schön festzustellen, wo der Traum seinen Ursprung nimmt.

Ich will aber auch nicht zu konventionellen Lexikas und Methoden greifen, sondern meine eigene Interpretation finden. Ich werde wohl in Zukunft auf dieses Lexikon verzichten, sondern einfach versuchen, meine Träume auf mein Leben zu assoziieren. Das ist auf jeden Fall besser, als mir ständig einzureden, ich hätte unterdrückte Gefühle (die ich bestimmt habe, aber ich muss mir das ja nicht ständig einreden).

9. März 2009

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Entdeckt man hier gewisse Ähnlichkeiten? Ein Arbeitskollege hat mich heute darauf gebracht und eigentlich hat er vollkommen Recht. Uri Geller und Lügfix (der Seher von Asterix, Band 19) haben viel gemeinsam:
  • Beide Lügen, um sich durch andere zu bereichern
  • Beide setzen auf große Show
  • Beide wollen andere für dumm verkaufen
  • Beide labern dünnes
  • Beide werden letztendlich entlarvt (Der Seher durch Asterix und Uri Geller durch YouTube-Nutzer)
Der einzige Unterschied ist, dass Uri Geller zum Leidwesen vieler immer weiter macht und dafür auch noch eine Bühne bekommt. (Epic Fail, Pro7!)

Wer Uri Geller nicht kennt: Sei froh und tu' es dir auf keinen Fall an!
Wer Lügfix bzw. Asterix nicht kennt: Auf in den Buchhandel und schaff dir einen älteren Band an. (Ich empfehle besonders Band 3 "Asterix als Gladiator" [Band 4 in Frankreich], Band 10 "Asterix als Legionär" oder Band 13 "Asterix und der Kupferkessel, aber alle anderen frühen Bände sind genauso reich und lesenswert)
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Spam Fail - Wenn Spam keinen Sinn macht:

8. März 2009

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Die Aufholjagd geht weiter. Durch diesen Sieg sind wir mit Ulm gleichgezogen. Im Korbverhältnis sind wir zwar schlechter, aber das entscheidende hier ist unsere Sternchenwertung. In jedem direkten Vergleich schneiden wir deshalb schlechter ab. Jetzt brauchen wir nur noch ein Sieg mehr als Ulm. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Nach dem langen Abend gestern, ging es direkt vom Aufstehen in die Bahn nach Böblingen. Die 1,5-Stunden-Fahrt verpennt und ordentlich warm gemacht, konnte es in die Partie gehen. Eigentlich hatte ich im Vorfeld keine richtige Lust, da der ganze Sonntag dafür draufgegangen ist. Außerdem stehe ich mit meinem umgeknickten Fuß noch etwas wackelig da und bin etwas zurückhaltender. Da sich aber ein Mitspieler letzte Woche den Arm brach, ging es nicht anders.

Das Spiel war gut und von Radolfzell schnell geführt. Wir alle wussten um was es ging und waren dementsprechend konzentriert.

Die Schiedsrichterleistung war super. Eine der besten dieser Saison. Eine harte, aber absolut konsequente Linie. Bevor die Schiedsrichter nichts sehen und pfeiffen, ist es mir lieber, dass sie härter pfeiffen. Das ist absolut okay, hat dem Spielverlauf nicht geschadet und sollte ein Vorbild für die anderen Schiedsrichter der Liga sein.

Das erste Viertel hatten wir etwas Wurfpech gemischt mit einer Prise Unvermögen und lagen so 9 Punkte zurück. Zur Halbzeit konnten wir aber zurückkommen und lagen zur Pause 6 Punkte vorne. Weiter absetzen konnten wir uns aber nicht und so blieb es bis zum Schluss spannend. In der hektischen Schlussphase lagen wir zwei Minuten vor Schluss mit 5 Punkten zurück, als unser Aufbauspieler so richtig aufdrehte. Mit einem Dreier mit Brett, einem Steal und 4 sicher verwandelten Freiwürfen, waren wir 2 Punkte vor und konnten dann 20 Sekunden vor Schluss auf eine 4-Punkte-Führung erhöhen. Mit 4 Punkten vor in so kurzer Zeit ist man eigentlich relativ safe, denn nicht mal ein Dreier kostet die Führung und danach hat man selbst Ballbesitz.

Für mich lief das Spiel eigentlich ganz gut. Bei der ersten Offensivaktion konnte ich gleich Punkten (es blieben meine einzigen Punkte) und ich spürte den Fuß kaum. Defensiv lief es ganz gut und ich kämpfte um jeden verlorenen Ball und konnte ein paar Offensivrebounds holen. Dann kamen die letzten 7 Sekunden. Radolfzell verkürzte auf 2 Punkte, da ich meinen Gegner durchgelassen hatte, denn die 2 Punkte taten uns nicht weh und wir hatten Ballbesitz. Ich schnappte mir den Ball zum Einwurf, aber keiner konnte sich direkt vor mir frei vom Gegner machen. Aber kurz vor der Mittellinie war ein Mannschaftskamerad vollkommen frei. Als warf ich den Ball zu ihm, aber nicht mit genug Schmackes. Ein Radolfzeller konnte seine Finger an den Pass bekommen, ihn abfangen und einen Drei-Punkte-Wurf ansetzen. Mir rutschte das Herz in die Hose. Letztendlich traf er den Wurf nicht, aber ich war so kurz davor, direkt Schuld an einer Niederlage zu haben.

Auch in den letzten Sekunden muss ich konzentriert und besonnen bleiben, um so eine Erfahrung nicht wieder erleben zu müssen. Diesmal ging es gut und wir haben eine reale Chance auf den Klassenerhalt (auch wenn wir nicht mehr selbst gegen Ulm spielen). Jetzt heißt es konzentriert bleiben, im Training gut arbeiten und die nächsten Spiele auch gewinnen. Nächste Woche geht es erneut gegen Haiterbach zu Hause. Ich denke, diesmal werde ich etwas Spielzeit bekommen. Auf jeden Fall muss ich meinen fast spielentscheidenden Patzer erstmal verdauen.
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O M G - Oh mein Gott... ich habe gerade den neusten Trailer für den im Mai anlaufenden Star Trek Film gesehen. Er ist großartig.

Film-Trailer sind kleine Kunstwerke für sich. In 2 Minuten muss eine kleine Geschichte erzählt werden, die musikalisch unterhaltsam und ineinander stimmig sein muss. Sie müssen Spannung und Neugier erwecken, dürfen aber nicht zu viel Handlung verraten. Die Zielgruppe dieser Minifilme ist quasi die gesamte Menschheit und deshalb ist es eigentlich so schwer einen guten Trailer zu machen. Man kann auch viel falsch machen. In manchen Trailern kommen die besten Szenen oder die einzigen Lacher des Filmes, manche verstecken aber auch das wahre Potential eines Filmes. Von der Machart eines Trailers kann es abhängen, wie gut das Startwochenende eines Filmes wird.

Manche Filmtrailer spielen mit dem Klischee der typischen Filmwerbung, wie der von "Per Anhalter durch die Galaxis", der uns zeigt, wie ein Filmtrailer aussehen muss (und das stimmt sogar). Filme wie Tropic Thunder produzieren sogar Fake Trailers, um die Filme im Film zu bewerben. Es gibt auf jeden Fall neben der Filmindustrie auch eine Filmtrailerindustrie.

Es gibt für mich nur vier Kategorien für Trailer: Schlecht - Gut - Sehr Gut - Episch.
Gute und schlechte gibt es wie Sand am mehr, sehr gute Trailer schaut man sich gerne an, aber epische Trailer sind ein Film für sich. Da kann der Trailer besser sein als der Film und beim ersten Sehen ist man wie weggeblasen und es läuft einem kalt den Rücken runter.

Der Star Trek Trailer ist so einer. Wer über den Film sagt, dass er ihn vielleicht anschaut, der wird von diesem Trailer überzeugt sein. Nicht-Trekkies will ich hier gar nicht überzeugen, obwohl der Film, welcher ja Star Trek quasi neu erfindet, auch für Nicht-Fans interessant sein dürfte.

Ich freue mich jedenfalls jetzt um so mehr auf den Film und werde mir den Trailer sicherlich noch das ein oder andere Mal genießen.

Genug der Worte, hier ist er:
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Hmm... scheint so, als hätten die Internet Explorer 5.5 und Netscape Navigator 4 vergessen.

(Quelle: www.club-schocken.de, 8.3.2009)

Zur Modernität gehört halt auch Aktualität... Fail
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Nachdem ich in den letzten beiden Nächten durchschnittlich etwa zu 4-5 Stunden Schlaf gekommen bin, nahm ich mir fest vor, den Abend mit der Bahn und nicht mit dem Nachtbus zu beenden. Einhalten konnte ich das nicht...

Der VfB hatte gegen den BVB gewonnen, der Abend für meinen Mitbewohner war gelaufen. Wir hatten uns vorgenommen, den Abend gechillt ausklingen zu lassen und verabredeten uns mit einem ehemaligen Mitschüler von ADV-Zeiten aus Böblingen für den Abend.

Zuerst wurde die Grundlage für den Abend geschaffen. Im Subway an der S-Bahn-Station Stadtmitte gab es Sandwiches. Nachdem sie mir ein falsches Wechselgeld berechnet hatte und die Kasse nicht wieder öffnen konnte, wusste ich nicht so recht, ob ich mit der armen Subway-Mitarbeiterin Mitleid haben sollte, als sie vom Ansturm von Fußballfans total überfordert war.

Gestärkt ging es ins Enchilada und wir trafen unseren Kollegen. Ich mag das Enchilada in Stuttgart und gehe sehr gerne dahin. Die Cocktails sind gut und in der Happy Hour günstig, die Kellnerinnen sehr nett und ich habe ein paar der besten meiner Suttgart-Stories dort erlebt. Doch was heute los war, ist fast unerklärlich. Zum einen hatten wir einen männlichen Kellner!!! Eurk, da waren natürlich keine netten Gespräche oder schelmischen Sprüche drin. Nett war er gerade auch nicht und er hat es in 2 Stunden nur dreimal an unseren Tisch geschafft. In 2 Stunden Happy Hour habe ich also gerade mal 2 Cocktails bekommen, wo ich doch beim letzten Mal 4 Cocktails in einer Stunde verputzt hatte. Eigentlich wollte ich noch was essen, aber da ich fast verdurstet bin, wollte ich das Risiko nicht eingehen zu verhungern und wir wollten weiter ziehen. Nachdem wir dem Kellner sagten, dass wir zahlen wollten und danach noch 25 Minuten warten mussten, bis er zum Kassieren kam, entschieden wir uns gemeinsam, kein Trinkgeld zu geben. Zugegebenermaßen, ich fühlte mich nicht so wohl dabei, aber seine Reaktion rechtfertigte das schon: Er knallte das Wechselgeld auf den Tisch und sagte nicht mal Tschüss oder wünschte einen schönen Abend. Mit dem Service und Deutschland ist das so eine Sache... in der Wüste... Service Fail

Trivia: Das Enchilada in Stuttgart hat eine Happy Hour bis 20 Uhr und eine ab 23 Uhr. Ohne Reservierung sollte man spätestens 18.30 Uhr (besser 18.00 Uhr) dort sein. Das Essen ist auch gut. Nachts um 2 Uhr wird geschlossen, warum auch immer. Hat man noch Getränke um diese Zeit, bekommt man Pappbecher und wird rausgeschmissen.

Ein wenig frustriert ging es dann ins Schocken, der Studententreff, Alibi-Laden und Zwischenstation auf dem Weg zur nächsten Party. Um 20 Uhr ist da natürlich noch nicht viel los, dafür bekommt man oben allerdings noch einen Sitzplatz.

Heute hat es mir dort super-gut gefallen. Die Musik war gut, eine Art Jazz/Blues/Beat mit einem Retrostyle "Killing in the Name" von Rage against the Machine. Schlussendlich redeten wir uns dort fest. Wir sinnierten über alte Zeiten, den Servicegedanken und über Kontakt zu alten Klassenkameraden und Bekannten. Danach ging es um Computerspiele und Zocken und ob man das als soziale Aktivität sehen kann und mit einem Hobby gleichsetzen kann.

Meiner Meinung nach schon, denn wenn ich spiele, dann spiele ich Online-Spiele mit meinen Freunden. Das macht mir Spaß und ich unternehme genauso was mit ihnen, als würden wir etwas trinken gehe. Für manche Leute ist das Spielen sogar ein Hobby. Während ich mir meine Mitgliedschaft im Sportverein leiste, leisten sie sich ein Monatsabo von WoW.

Das Gespräch schweifte dann von sozialen Aktivitäten zu Freundschaft ab. Was ist eigentlich Freundschaft? Was ist der Unterschied zwischen einem Kumpel und einem Freund? Zu einem Freund kann ich spontan gehen, denn er findet Zeit für mich. Einen Freund kann ich nachts um 4 anrufen und fragen was er macht. Wenn ein Freund fragt, ob man zu McDonald's fährt, obwohl man gerade gegessen hat, sagt man ja. Ein Freund kommt bei dir abends vorbei, obwohl du gerade pennen wolltest und du hast einen der besten Abende deines Lebens, nur weil du irgendwelche Funvideos im Internet anschaust.
Einen Kumpel sieht man mal zwei Jahre nicht und versteht sich trotzdem noch miteinander. Man geht zusammen trinken, unternimmt sogar etwas zusammen. Er findet allerdings Ausreden, wenn's um Spontanität gibt. Er schaut dich schief an, wenn du Scheiße laberst und du selbst bist. Es ist schwierig, sowas zu definieren, doch ich weiß genau, wer Freund und wer Kumpel ist und ich genieße jeden Moment mit meinen Freunden, denn das sind die besten Momente.

Ehe wir uns versahen, war auch das Schocken richtig voll, du Musik hatte sich etwas zum Schlechten verändert und es war auch schon um 1. Eine Weile haben wir es noch ausgehalten, dann sind wir los... mit dem Nachtbus.

Merke: Der N11 fährt auch nach Möhringen. Allerdings fährt der durch die Pampa und braucht länger. Nächstes mal nimmst du wieder den N9, es sei denn du willst die Landschaft bestaunen...

Der Abend war ungeplant super und die Zeit verging wie im Flug. Mittlerweile twittern draußen schon die Vögel und für das morgige Basketballspiel in Radolfzell bin ich bestens "ausgeruht". Am nächsten Wochenende gibt es wieder Schlaf und DVDs, da freue ich mich drauf.


Die Homepages:
Schocken: www.club-schocken.de
Enchilada: Wird nicht verlinkt. Ist eine Kette und der Ableger in Stuttgart bekommt keine eigne Seite auf die Reihe...

7. März 2009

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Nachdem ich aufgrund meiner Ordnerumbenennungsaktionen von Donnerstag auf Freitag nur 5 Stunden geschlafen hatte, kamen am Freitagabend zwei Schulfreunde meines Mitbewohners zu Besuch. Am Anfang noch erträglich, entwickelte sicher einer zu einem aufmerksamkeitsbedürftigen Sprücheklopfer und Labersack. Das bedeutete letztendlich für mich für die Nacht von Freitag auf Samstag auch nur 4 Stunden Schlaf, da das Aufmerksamkeitsbedürfnis am Ende so groß war, dass man sich von 3 bis 6 Uhr untereinander streiten musste. Das wäre in meinem Freundeskreis anders gelaufen.

Heute mittag ging es dann zum Imbiss Inn beim SI-Zentrum, dem besten Burgermann in Stuttgart und danach über das Megaprivatgrundstück zum Fußballspiel.


VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund lautete die Partie und ich freute mich eigentlich schon die ganze Woche darauf. Die Plätze im Block 41 ganz vorne waren super. Ein toller Blick über das ganze Stadion und viele Aktionen direkt vor meiner Nase. Der VfB gewann 2:1, obwohl die Fans nach dem zweiten Tor laut "Nuuuuuull" riefen (Dortmund hatte aber schon ein Tor).

Das Wetter war super. Nachdem es am Freitag ununterbrochen geschneit hatte, bekam ich schon richtig Angst, aber die Sonne strahlte über dem Schwabenländle und sorgte sogar dafür, dass man hin und wieder seine Jacke ausziehen konnte.

Im Grunde hatte der VfB die besseren Chancen und mehr Spielanteile. Zwei Schüsse gegen die Latte/den Pfosten und deutlich mehr Einsatz machten den Sieg insgesamt schon verdient. Der BVB reagierte mehr und hatte eigentlich nie zwingende Torchancen. Mein Mitbewohner sah das ein wenig anders. Als bekennender Dortmund-Fan sah er natürlich die Vorteile bei Dortmund. Ironie: Neben der Niederlage vom BVB verpasste auch deren einziges Tor, weil er Bier holen war. :P

Die Zwischenstände in anderen Spielen wurden von Mercedes-Benz präsentiert und bei jedem neuen Zwischenstand ertönte eine laute Hupe durch das Stadion: Ablenkung pur. Interessant waren die Reaktionen. Die Rückstände der Spitzenmannschaften wurden von allen Fans frenetisch gefeiert, der Rückstand vom KSC nur von den Stuttgartern und bei Führungen von Spitzenmannschaften war es still.

Ich, als neutraler Zuschauer, bekam ein gutes Spiel mit drei Toren, aber wenig Kampf und Highlights zu sehen. Der alte Herr neben mir sah auch die Szenen an der gegenüberliegenden Eckfahne besser als der Schiedsrichter und unterstellte mir, dass ich Dortmund-Fan wäre: Auf die Aussage, dass Mario Gomez bei einem Schuss das Tor hätte treffen müssen, meinte ich "Ich hätte ihn nicht gemacht" und spielte eigentlich nur auf mein mangelndes Fußballtalent an.

Alles in allem war das Stadion wieder eine tolle Erfahrung mit einer super Atmosphäre. Das Ergebnis hat nur meinem Mitbewohner weh getan, andererseits hätte ich auch noch gern gesehen, wie der Lehmann ein oder zwei mehr kassiert. Das würde ich gerne öfter machen.

Noch ein paar Impressionen vom Spiel:

Soviel zum Thema Rauchverbot im Stadion und Vorbildfunktion, Mister Security Nr. 951


Jens Lehmann und Mario Gomez machen sich warm


Der "strahlende" Endstand


So sieht ein Dortmund-Fan in Stuttgart aus, der das Tor seiner Mannschaft beim Bierholen verpasst