30. November 2009

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Irgendwann beißt jeder ins Gras, nur wann, das hängt von vielen Faktoren ab. Ich möchte eigentlich ewig leben, obwohl ich immer erzähle, dass alle Helden jung sterben.

Der Gedanke zu sterben bereitet mir ziemlichen unbehagen, schon allein die spirituellen und philosophischen Gedanken machen mich krank, aber die größte Angst habe ich wahrscheinlich vor dem schlichten Nichts.

Passend dazu kommen detaillierte Fantasien über mein Ableben. Für jeden Lebensumstand habe/hatte ich eine. Als ich noch in Zeulenroda gewohnt habe, war das einfach. Wir haben in unserem Treppenhaus ein Fenster auf der Stufenhöhe, was immer weit geöffnet werden musste (warum auch immer). Ich habe mir immer ausgemalt, dass ich irgendwann nachts mal auf einer Stufe ausrutsche und direkt aus dem Fenster falle. Platsch.

Eine zweite Todesfalle waren unsere Wäscheleinen. Für Normalsterbliche kein Problem, aber bei mir sind die sehr passend auf Halshöhe aufgehängt. Eine Unachtsamkeit und man verfängt sich und stirbt. So hab ich mir das jedenfalls gedacht.

Wenn ich mal abnibbeln sollte, dann so. Es ging gar nicht anders.

Mittlerweile bin ich in Stuttgart und hier bin ich ständig mit meiner aktuellen Todesfantasie unterwegs: Meinem Fahrrad. Irgendwann rußt mich mal ein Auto um. Denn für Fahrradfahrer gelten hier die Verkehrsregeln nicht so, wie woanders. Hier gibt es kein Rechts-vor-Links und auch keine Aufmerksamkeit. Selbst auf markierte Radwege oder Ampeln wird hier keine Acht gegeben. Ich denke, viele unterschätzen einfach Fahrradfahrer... zum Verhängnis der Fahrradfahrer.

Wenn ich also irgendwann mal abrupt aufhöre zu bloggen, dann hab ich die Lust verloren... oder ein Auto hat mich umgesemmelt.
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Keiner weiß, wie es in meinem Herzen aussieht, ein Portrait kann man trotzdem davon anfertigen. Zum Beispiel die Jungs vom Fildorado und der TK, die heute bei uns in der Firma gastieren und diverse Cardio- und Stresstests durchführen.

Beim Cardio-Test werden an den Handgelenken und Knöcheln Herzschlagmesser-Spangen angebracht und für zwei Minuten gemessen. Daraus lässt sich das Herzportrait ableiten.
Meins sieht so aus:


Oha...

Die grünlich-bläuliche Färbung ist wohl normal, nur eine rot-gelbe Abweichung gibt es auf meinem Stressdeckel. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Hals gerade etwas angeschlagen ist. Wick Blau und Wick VapoRub sind mein ständiger Begleiter. Allerdings wirkt das Letztere nicht halb so gut, als wenn Mutti es aufträgt.

Alle anderen Werte liegen wohl im Normalbereich. Ich bin schon enttäuscht, dass ich die beste Gesamtnote von 4,9 nicht erreicht habe und nur ein Fit-Level von 7 besitze. Aber naja. Die medizinischen Daten wollte mir der nette junge Mann, der deutlich wie Raucher roch, nicht erklären. Dafür hat er mir Lust auf's Fildorado gemacht. Erlebnisbad, Wellness und Sauna. Das klingt gut und wäre wohl das richtige für den ersten Januar (falls ich hier unten bleiben muss).

Der zweite Test war eine Entspannungsübung. Ich bekam einen Sensor über die Fingerkuppe meines linken Ringfingers und durfte mich einfach entspannen. Auf dem Bildschirm vor mir war eine Darstellung eines Golfkurses und je mehr ich mich entspannte, um so näher kam ein Golfball dem Loch.

Es war schon erstaunlich. Am Anfang wollte ich ihn mit aller Gewalt reinmachen, aber das ist natürlich zu stressig und so flog er letztendlich irgendwo hin. Der zweite Ball ging ganz leicht nach einer Sekunde ins Loch. Bei den nächsten beiden hat es etwas gedauert. Es ist schon interessant, wie sehr wir auf äußere Einflüsse reagieren. Sobald jemand im Raum redete oder ein Drucker lief, flog mein Ball in die Pampa. Am Ende schaffte ich drei Bälle einzulochen, was den netten Herrn von der TK überraschte. Viele schaffen nicht mal einen.

Er zeigte mir dann noch meine Stresskurve und die Temperaturentwicklung an meiner Ringfingerkuppe. Eigentlich sollte die Temperaturkurve nach oben gehen und leicht ansteigen mit fortschreiten der Übung, aber bei mir war es genau umgekehrt. Meine Temperatur sank. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist. Seine Ausführung waren etwas knapp. Wahrscheinlich wusste er auch nicht sooo viel. Meine Entspannungskurve sah in etwa aus wie eine Sinuskurve, aber die wurde mit der Zeit wenigstens immer tiefer. Man konnte genau die Ausschläge sehen, wann ich gestört wurde und der Ball mir um die Ohren flog.

Interessant und aufschlussreich... Obwohl, so viele Aufschlüsse hab ich eigentlich gar nicht. Interessant ist's trotzdem. Ich denke, ich liege noch im grünen Bereich. Ich fühle mich selbst gut, bin fit und aktiv. Das ist die Hauptsache...

... und das Zeichnen meines Herzportraits überlass ich lieber den Mädels ;)
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The right man in the wrong place can make all the difference in the world...

29. November 2009

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Ich werde alt. Auch ich kann den Zellverfall nicht aufhalten oder die Uhr zurückdrehen... aber ich arbeite dran!

Gestern Abend auf der Party bekam ich es mit einem Wahrsager-Spiel zu tun. Dabei wurden drei scheinbar zufällige Gegenstände unter 3 Tassen getan und jeder Gast durfte eine Tasse aussuchen. Die Wahrsagerin erzählte dann zu dem zugehörigen Gegenstand, was den Spieler erwartet. Nach getaner Arbeit tauscht die Wahrsagerin nur den Gegenstand unter der gerade gewählten Tasse. Die anderen Tassen wurden nicht verändert.

Als es mein Zug war, nahm ich die Tasse, die seit fünf Runden nicht angefasst wurde, die Grüne, und darunter war Hautcreme. Die Wahrsagerin sagte, ich sollte langsam etwas für mich tun, gegen graue Haare und Falten, denn ich werde alt... uff. Nunja, graue Haare sieht man bei mir ein Glück nicht ;) und um Falten mach ich mir eigentlich keine Gedanken. Männer werden sowieso immer hübscher im Alter. Pah. Außerdem fühl ich mich immer noch jung. Und das bleibt auch so... bis ich die Zeit zurückdrehen kann.

Obwohl, wenn ich an die Kidz vom Billy-Talent-Konzert denke, dann könnte man schon meinen, dass die Zeit kräftig mit den Hufen scharrt.

Eine weitere interessante Sache von gestern war eine kleine Bildgeschichte. Für ihr Studium benötigte eine Freundin ein paar Freiwillige, die ihr eine Geschichte aus 6 Bildern erzählen. Darin ging es um einen Kater, der sich an einen Vogel auf einer Mauer anschleicht. Als dieser den Angreifer bemerkt, flüchtet er auf den nahegelegenen Baum; die Katze springt hinterher. Die Miez klettert immer höher, doch als sie den Vogel fast erreicht hat, fliegt der zurück auf die Mauer. Erst da bemerkt die Katze, dass der Baum eigentlich viel zu hoch ist und sie nicht mehr runter kommt. Während der Vogel wieder anfängt zu singen, beginnt die Katze zu weinen.


Achja, und im Hintergrund war ein Heißluftballon.

ICh erzählte also meine Geschichte und sie nahm mich dabei auf. Die Geschichte wird sie nun transkripieren (oh Gott, hoffentlich ist das richtig geschrieben) und auf die Sprache analysieren. Dabei geht es um Tonfall, Lautstärke und Artefakte in der Sprache.... gar nicht um die Geschichte :( (und ich hab mir so eine Mühe gemacht). Jedenfalls ist das eine Höllenarbeit aus so einer Aufnahme so ein Protokoll zu machen, wenn man jedes Räuspern und Luftholen dokumentieren muss... Respekt.

Meine Geschichte wird dann mit anderen verglichen... sprachlich natürlich. Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt und wie die Ergebnisse überhaupt genutzt werden sollen. Das konnte sie mir nämlich irgendwie nicht so richtig sagen. Aber ich bleibe am Ball...

... und werde Älter dabei :D
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Als die Ankündigung für Left4Dead 2 kam, kratzten sich viele verwundert am Kopf. Nach genau nur einem Jahr nach dem ersten Teil erschien nun der zweite Teil. Sollte das nicht eigentlich als kostenloser Content oder wenigstens als Add-On für das Orginalspiel kommen?

Fünf neue Kampagnen, neue Waffen, vier neue Charaktere, neue Special Infected, neue Spielmodi und und und gibts im neuen Spiel. Rechtfertigt das ein neues Spiel? Meiner Meinung nach ja.

Das Spiel fühlt sich kompletter und balancierter an als der erste Teil. Die neuen Aufgaben sind innovativ und interessant gestaltet und jetzt braucht man wirklich Teamwork, um die Kampagnen zu schaffen.

Ich bin voll und ganz zufrieden mit dem Kauf, nur 3 Punkte stören mich etwas: Die neuen Charaktere sind irgendwie zweidimensional und langweilig. Da wünschte ich mir die Möglichkeit, die alten wieder zu bekommen. Sicherlich, Valve hat sich Mühe gegeben, aber die 4 Orginalüberlebenden sind mir schon ans Herz gewachsen.

Darüberhinaus ist die Atmosphäre einfach nicht so dicht wie im ersten Spiel. Das mag daran liegen, dass ich bisher nur Kampagnen gespielt habe, die Tags über spielen. Richtige Atmosphäre für ein Zombiespiel kann natürlich nur nachts aufkommen.

Der dritte Punkt ist eigentlich nur eine Kleinigkeit: Die Hitbox ist erbamungsloser. Man muss nun noch genauer zielen, um zu treffen. Die Kugeln können anscheinend auch Milimeter daneben gehen. Das wird vor allem deutlich, wenn man mit den klassischen Waffen spielt. Aber das ist nur Gewöhnung.

Da die Kampagnen jetzt einen storymäßigen Zusammenhang haben, hab ich noch nicht viel in die anderen Kampagnen als die erste geschaut und heute kam ich erst zum richtigen Onlinespielen und muss sagen, ich bin geschockt. Wenn man mit wildfremden Leuten spielt, kann man auch gleich mit der KI spielen. MAn muss nun wirklich zusammenarbeiten und vor allem zusammen bleiben, aber irgendwie merkt das noch keiner. Selbst bei normaler Schwierigkeit kann man nicht mehr durchrennen und nur nach links und rechts schießen, man muss tatsächlich auf seine Teamkollegen achten.

Deshalb mein verzweifelter Hilferuf: Ich brauche Mitspieler, die bereit sind mit Teamwork und Auge für den Mitspielern die Kampagnen erst auf Normal und dann mindestens auf Advanced zu spielen. Falls irgendjemand das liest, Hilfe ;)

Mein Steamprofil ist oben verlinkt...
Valve hat mich jedenfalls nicht enttäuscht... Und das Spiel lohnt sich echt, aber nur mit gescheiten Mitspielern... Jetzt fehlt nur noch Half-Life 2: Episode 3...
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Ich laufe die Straße entlang, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Die vorbeziehenden Schleierwolken bilden mit dem kräftigen Mondschein ein schönes Lichterspiel, fast wie Nordlichter. Der Orion steht ziemlich hoch. Es wird Winter. Vor allem Mützen- und Schalzeit. Ein leichtes Kratzen im Hals begleitet meine Schritte. Bahnt sich da etwas an?

Es war einer dieser seltsamen Tage, wie sie es nur samstags geben kann. Im Hintergrund läuft Layer Cake. Wie Daniel Craigs Charakter sitze ich einfach nur da und lasse mir alles durch den Kopf gehen. Aber nicht den ganzen Abend, bis ich dann nachts mit einer Skimaske am Pool meines Auftraggebers auftauche und zu einem psychedelischen Soundtrack mein Magazin leere.

Am Abend bekanntes Strickmuster: Vollkommen übermüdet und geistige Umnachtung sorgten in der S-Bahn für Gelaber. Zuvor auf der Party Gespräche geführt, die man gerne rückgängig machen würde und Sachen seinen Freunden an den Kopf geworfen, die man Freunden eigentlich nie so an den Kopf wirft. Müdigkeit und Sauerstoffmangel machen Gespräche und Gedankengänge schwerfällig. In meiner unendlichen Suche nach einer Formel zum Durchdringen der weiblichen Psyche bin ich auch nicht weitergekommen. Der heutige Abend fühlt sich eher nach Rückschritt in die Steinzeit an. Aber hey, die Party war gut, die Gesellschaft großartig und die Leute gut drauf. Ich würde viele Abende gegen einen wie heute tauschen.

Dafür habe ich getanzt. Richtig getanzt. Paartanz. Wow, gutes Gefühl. Habe ich immer schon gern gemacht. Zusätzlich habe ich neue Partyspiele kennengelernt, für Frauen. Jede Dame nehme einen Schuh und man reihe sie nacheinander auf. Ist der letzte Schuh gesetzt, kommt die erste wieder dran und so weiter. Welche von ihnen zuerst die Wand und zurück erreicht heiratet als erstes. Positiv-Denker und beschwipste Partygirls wollen natürlich gewinnen, andere mögen dem wohl skeptischer entgegenblicken.

Den Magen habe ich mir vollgeschlagen. So sehr, dass er sich jetzt noch mit "Feierabend" meldet. Dafür habe ich eine 2-Liter-Box voll mit Leckereien der Fete. Wie und wann soll ich das nur alles essen? Habe ich mir auch selbst eingebrockt: Habe mit geholfen Chili con carne zu machen... ziemlich leckeres sogar. Leider unterscheiden sich männliche und weibliche Geschmacksnerven deutlich. Während ich das Chili würzig und lecker fand, war es den Mädels zu scharf. Wie soll man bitte etwas abschmecken, was einem selbst zu fad vorkommt, aber anscheinend für andere perfekt ist?

Während unser Gut brutzelte gab es einen Film: "The Girl Next Door". Den habe ich vollkommen falsch eingeschätzt, ja fast unterschätzt. Überraschende Wendungen hier und da und ein paar herzhafte Lacher bereiteten den Abend vor. Liebenswerter Film.

Vorher war ich aufgekratzt, mit dem falschen Bein aufgestanden und voller falscher Erwartungen für den Tag. Aber auch wenn die nicht erfüllt wurden war er gut. ICh würde zwar ein paar Worte gerne zurücknehmen, aber dennoch bin ich mit mehr Erkenntnissen als Bedauern heimgekommen. Meh.

Der Tag fing eigentlich schon vor dem Schlaf an. Mit einer Tüte Chips und der Neuauflage von "V". Gute Serie. Spannend. Enigmatisch. Unterschätzt. Wie so viele andere Dinge auf der Welt.

Bei Layer Cake geht gerade alles den Bach herunter. Der Mond scheint, die Wolken schleiern. Ein seltsamer Abend. Und doch so ein typischer Samstag. Morgen ist Spiel. Dabei müssen die Kräfte mobilisiert werden. Einatmen und ohm...

Erdnusskekse...

27. November 2009

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Mein GMX weiß meine Email-Adresse nicht mehr...


Jetzt doch dauerhaft zu Gmail?
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Ich muss ja sagen, dass ich gedacht hab, dass das Billy-Talent-Konzert so ne Veranstaltung wird, bei der man sagt, dass man da war, aber die Band eigentlich nie wieder sehen braucht. Hinterher ist man immer schlauer. Billy Talent waren großartig. Die Vorbands waren eher blah.

Cancer Bats waren so eine Art Metalcore-Band, aber irgendwie überhaupt nicht true. Keine coolen Riffs, überhaupt keine Solos und kein Mosh. Traurig und etwas langweilig. Die zweite Band, Silverstein, war etwas cooler, hat aber auch keine bleibenden Erinnerungen bei mir hinterlassen.

Billy Talent waren dagegen hammermäßig. Eine absolut coole Live-Band. Die Jungs haben Rothaus und Hofbräu getrunken und dazu kommentiert und jedesmal wenn das Wort Stuttgart oder Deutschland gefallen ist, dann gröhlte die Menge. Ein neues Wort haben sie hier auch gelernt "Schlumpä"... Zwischendurch wurde der Bandname wie ein Fußball-Fangesang zelebriert, worauf die Band auch öfters eingestiegen ist. Für eine Band mit 3 Alben haben sie eigentlich alle spielenswerten Lieder gespielt, hauptsächlich von ihrem aktuellem Album. Mit Red Flag beendeten sie das Konzert.

Die Stimmung war großartig, die Schleyer-Halle hat vibriert, aber irgendwie waren nur Kiddies da. Die Durchschnitssgröße der Konzertbesucher war wohl auf Höhe meiner Hüfte, dafür hatte ich einen großartigen Blick zuzr Bühne. Wir standen sowieso relativ weit vorne, das lag vor allem an unserem guten Timing lag. Selbst mit Chillen am S-Bahnhof von Bad Canstatt hat es noch locker gereicht. Der traditionelle Döner liegt mir aber seltsamerweise immer noch schwer im Magen. Da wird doch heut nicht der Wurm drin gewesen sein?

Alles in allem eine super Veranstaltung und definitiv empfehlenswert. Wenn sich die Gelegenheit mal wieder ergibt, dann werd ich das sicher wieder machen.

26. November 2009

23. November 2009

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Ein Freund hatte mir über das Wochenende seine "Lethal Weapon"-Box ausgeliehen. Obwohl diese Filme absolute Kultklassiker sind, muss ich gestehen, dass ich keinen einzigen jemals in voller Länger gesehen habe. Jetzt wollte ich das aber endlich mal nachholen.

Die "Lethal Weapon"-Reihe spielt in einer (Film)zeit, als man noch Spaß daran haben durfte, wie die Hauptcharaktere ihre Widersacher ungebremst mit Blei vollpumpen durften. Die Hauptcharaktere mussten sich keinen Kopf darüber machen, wie oft sie einen Bösewicht löchern sollten und wieviel Schaden sie in der Stadt anrichteten. Konsequenzen gab es keine.

Hier plagen den echten Mann keine Selbstzweifel für jede Kugel, die er abfeuert und hier steckt auch keine Doppelmoral hinter der Story: Die Guten sind gut und die Bösen sind böse. Dabei ist die Geschichte immer so einfach gestrickt, dass echte Polizeiarbeit eigentlich nie getan werden musste. Warum auch? Verdächtige wurden entweder vom Endboss oder von der Polizei umgenietet.

Die Reihe glänzt vor allem durch die Action-Szenen. Da werden Häuser dem Erdboden gleichgemacht, wilde Verfolgungsjagden durchgeführt, minutenlange Schießerein ertragen und Konflikte werden über den guten alten Faustkampf gelöst (Bud Spencer lässt grüßen). Alles ohne Computer oder doppelten Boden, da ist einfach alles echt.

Doch warum ist das so gut und macht einem so viel Spaß. Weil der dünne Plot und die hirnlose Action diese Filme nicht bestimmen. Die Serie glänzt vor allem durch zwei Dinge: Männerfreundschaft und Kontinuität.

Lethal Weapon ist der Inbegriff des Buddy-Movies. Zwei ungleiche Partner, die durch ein gleiches Ziel entdecken, dass sie mehr verbindet als nur der Job. Mel Gibson als verrückter Cop, der glaubt durch den Tod seiner Frau nichts mehr zu verlieren zu haben, und Danny Glover, den das Alter in eine Sinn- und Lebenskrise stürzt, haben so eine unglaubliche Chemie auf dem Bildschirm, dass sie diese Filmserie wahrscheinlich noch bis zu Teil 30 tragen könnten. Dazu kommt es über die Filme zur einer Transition, wie sie es in Hollywood kein zweites Mal gibt.

So wird Gibsons Charakter über die Filme vom Selbstmord-Kandidat zum lebensbejahenden Polizisten bis er sogar eine Familie gründet und Glovers Charakter lernt, dass man auch im Alter "leben" kann. Dabei sind die beiden so voneinander abhängig wie die Kirche von ihrer Steuer.

Großartig dabei, dass man die ganze Filmreihe von bekannten Gesichtern umgeben ist. Jede kleinste Nebenrolle, die von Film zu Film auftaucht, ist in jedem Streifen mit der gleichen Person besetzt. So sieht man nicht nur die Familie von Danny Glovers Charakter aufwachsen, sondern auch die Schauspieler dazu. Und so müssen sich auch die Schauspieler, Produzenten, Regisseure und Autoren wie eine Familie fühlen. Sonst würden die Filme allesamt wohl nicht so gut funktionieren.

Lethal Weapon gehört definitiv zu den größten Filmserien für die Charaktere, den Witz, die Action und die Stunts. Die Filme gehören aber auch zu einer aussterbenden Rasse. Heutzutage hat jede Aktion Konsequenzen und die Linie zwischen Gut und Böse ist nicht mehr so einfach zu ziehen. Der Zuschauer hinterfragt die Filme und jeder Blogger, der sich schimpft Filmkritiker zu sein, nimmt Szene für Szene auseinander. Massentauglichkeit ersetzt Qualität und die eigenen Maßstäbe genügen einem nicht mehr.

Für Nostalgie, pure Unterhaltung, Spaß und vor allem Charaktere, die nicht aus der Retorte kommen, ist Lethal Weapon perfekt. Das war so, ist so und wird immer so bleiben. Eine Filmreihe mit Seele und Herz.

20. November 2009

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Wer sagt die Email sei tot? Ich habe heute erst wieder zwei großartige Exemplare in meinem Briefkasten gehabt. Zum einen hab ich mal wieder in der Lotterie gewonnen. Und zwar bei der lustigen Bananenlotterie der Bananengruppe. Großartig.



Die zweite ist etwas abgedrehter...
Ich habe mir eine DVD bestellt und die Bestätigung vom Shop ist ... öhm ... seltsam... Die durchgestrichenen Sachen habe ich noch unkenntlich gemacht.

Hallo MeinName,

wir von medimops grüßen Sie recht herzlich.

Ihre Bestellung:

Bestellte(r) Artikel:

EineDVD (Special Edition, 2 DVDs) [DVD] (2000) Schauspieler1; Schau... (4.93 EUR)

... ist seit ein paar Stunden unterwegs zu ihnen. Es liegt nun in der Hand der Post, wie schnell die Sendung sie erreicht.

Der Mops hat gesagt wir sollen in dieser Mail einmal Herrn Ernst Jandl zitieren. Machen wir:

ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso

otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft

ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

Wir grübeln noch ein wenig was er damit wohl sagen wollte. Vielleicht tun Sie das ja auch und verkürzen damit ein wenig die Wartezeit.

Wenn Sie zwischenzeitlich ein wenig Platz für die neu erworbenen Scheiben schaffen möchten, dann schauen Sie doch mal bei www.einewebseite.de vorbei. Dort erhalten Sie sofort Geld für Ihre alten Cds,Dvds,Spiele und Bücher.


Abgedrehte Emails hin oder her... Derjenige oder diejenige hat sich beim Verfassen einfach zu viel eingeschmissen... rofl
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Kaum liest man bei Spiegel Online, dass man erst schlecht schlafen muss, bevor man gut träumen kann, hat man eine furchtbare Nacht. Ständig verschwitzt aufgewacht, gefühlte tausend Mal gedreht und gewendet und die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Dafür bin ich allerdings heute recht fit...

Im Traum ging es darum, dass eine fliegende Untertasse und die Außerirdischen mit uns Menschen anscheinend ganz gut klarkommen. Um uns nicht zu verängstigen, haben einige das Aussehen von Menschen angenommen. Sie selbst können nicht mal unterscheiden, ob jetzt ein Mensch oder ein Artgenosse vor ihnen steht. Die einzige Fähigkeit, die ihnen dabei hilft, ist das Empfangen von Gehirnwellen. Immer wenn man sich auf Nichts konzentriert und an Nichts oder nur Belangloses denkt, dann können die Aliens uns entdecken, denn sie selbst machen nie Nichts.

Ein Mitstreiter und ich sollen nun also in die Untertasse und die Sache ein bisschen auskundschaften, und dabei sich immer auf etwas konzentrieren. Wir laufen also durch große Hallen des UFOs und sehen, wie die Außerirdischen wirklich aussehen. Da ich davon im Traum nicht sonderlich überrascht war, gehe ich davon aus, dass die Menschheit schon wusste, wie die Besucher aussehen. Und zwar so ähnlich wie die Aqua-Menschen in Star Trek.
Ein Antedeaner!!! "Whoop-Whoop" - hier jetzt bitte das Zoidberg-Geräusch vorstellen

Einmal werden wir fast entdeckt, da man doch immer mal seine Gedanken ins Belanglose schweifen lässt, aber wir können in einen leeren Fahrstuhl flüchten. Doch schon in der nächsten Etage (von insgesamt vier) wird der voll. Einer von den zugestiegenen Aliens meint, wir sollen es auf Ebene 3 probieren statt Ebene 4.

Das war es schon. Gar nicht mal so spektakulär, dennoch kann ich mich daran erinnern. Warum gerade Aliens? District 9, Independence Day und V - Die Besucher sind alle gar nicht so lange her. Da ist bestimmt noch was hängen geblieben. Die Fähigkeit finde ich interessant. Eine große Bedeutung würde ich dem jetzt aber nicht beimessen. Weder das Warnsignal noch die Vorahnung, die ein UFO symbolisieren soll, halte ich bei diesem Traum für anwendbar.

Lust auf Science-Fiction hab ich irgendwie dennoch nicht bekommen.

19. November 2009

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Übersuperhypermegacool! Sehr, sehr geil!

King of Fighters habe ich nicht oft gespielt und die Charaktere kenne ich nicht so gut. Trotzdem ist dieser Mash-Up mit NBA-Stars einfach großartig!








Grandios. Das gesamte Line-Up von GRANDBigBird gibt es hier: The King of Fighters 2009: Basketball on Fire!

(via Twitter / @TSchlipf23)

18. November 2009

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Das Leben ist nicht einfach. Es gibt keine Anleitung für ein perfektes Leben. So steht's jedenfalls über dem Blog Life ain't perfect. Und oftmals spiegelt sich das auch in den Beiträgen wieder: In einem perfekten Leben hätten wir so manche Situationen besser gemeistert oder manch attraktive Person in der Disko angesprochen, doch wir haben es nicht.

Bei Life ain't perfect geht es aber genau um dieses was wäre wenn. Man findet Kurzgeschichten, Anektoden und Fantasien, die manchmal zu weit und manchmal nicht weit genug gehen. Geschrieben werden sie von Anja, die sich zufälligerweise auch hier in der Gegend rumtreibt und immer besonders viel Spaß auf der Linie S1 zwischen Hauptbahnhof und Böblingen zu haben scheint.

Wunderbar geschriebene Beiträge geben Einblicke in ihrem Kopf und geben einem das Gefühl die Geschichte mitzuerleben. Dabei darf man immer fleißig raten, was und wieviel einer Geschichte sich im wahren, unperfekten Leben abgespielt haben. Komplementiert wird das von Gedanken und Videos und natürlich dem obligatorischen Twitter-Account.

Alles in allem ein wunderbares Paket für die Leseliste, bei dem man nichts falsch machen kann. Auch für die älteren Beiträge sind sehr gut für diese Internetnachmittage, an denen man eigentlich was wichtiges zu tun hat, von dem man sich ablenken will. Zum Eintauchen, Mitträumen und Genießen...

www.lifeaintperfect.de
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Ich weiß, ich weiß: Schadenfreude ist keine schöne Freude und man sollte über Schmerzen und Missgeschicke von anderen nicht lachen.

Aber wenn es um Unfälle und Angriffe mit Gymnastikbällen geht, dann kann ich nicht mehr anders. Bei manchen von den hier gezeigten Szenen habe ich Tränen gelacht.

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Es ist immer wieder erstaunlich, was Kreativität, Versiertheit, Liebe zum Detail und ein bisschen Geekness aus den Menschen herauskitzeln können. Durch puren Zufall bin ich auf diesen Screenshot gestoßen:


Ich dachte, das wäre nur Concept Art, aber nach ein paar Klicks durch die verlinkten Blogs (DesignYouTrust | Diskursdisko) kam man dann doch zum Urheber dieses Bildes, Eric Ruth. Eric ist Spieldesigner und baut tatsächlich ein Retro Left 4 Dead, komplett im Stil von klassichen NES-Titeln. Er nennt das "De-Make" (statt Remake). Das Spiel gibt es wohl ab Frühjahr 2010 zum Download und wird alle Features vom Orginal Left4Dead enthalten, alle Kampagnen und auch die Special Infected Zombies.

Auch ein Gameplay-Video gibt es schon:

Großartig und witzig. Das versüßt mir die Wartezeit auf das gestern erschienene Left4Dead 2. Amazon sagt, es kommt am Montag ^^ Valve hat mich bisher noch nie enttäuscht und deshalb denke ich, dass auch dieses Spiel überzeugen wird, auch wenn es erst 1 Jahr her ist, dass der erste Teil herauskam. Das Preview sieht ja schonmal gut aus. Wenn sie hiervon mitbekommen, dann kann es sogar sein, dass wir "NES Left 4 Dead" vielleicht auf Steam zu Gesicht bekommen, denn Valve war ja schon immer ein Freund von solchen Spielereien der Community.

Wenn Left4Dead 2 doch nicht so toll wird, dann kann man sich schonmal auf dieses Spiel freuen. Ich bin auf jedenfall schonmal gespannt wie Eric ein Angriff der Horde umsetzt. Bis dahin kann man ja mal seine anderen Spiele ausprobieren.
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Wenn die Welt untergeht, dann nicht ohne mich!

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal im Kino war. Es muss wohl District 9 gewesen sein. Heute war 2012 von Roland Emmerich im Gloria dran. Ich muss sagen, dass ich wohl nie wieder ins Gloria gehen werde, wenn ich "vorne" also "nach oben" sitze. Diejenigen, die es kennen, wissen was ich meine. Die Sitze sind nicht in der richtigen Position, der Hals tut weh und die Vorderleute sitzen einfach höher als man selbst.

Zum Film: 2012 basiert auf der Prämisse, dass einige Völker wie zum Beispiel die Mayas voraussagen, dass im Jahr 2012 die Welt untergeht. Diese Prämisse wird einmal kurz erwähnt, den Rest des Filmes ist sie egal. Die Erklärung der Phänomene ist wohl eine Sonnenerruption und dass alle Planeten in einer Linie stehen. Das verursacht die Erwärmung des Erdkerns was wiederum ermöglicht, dass alle Erdplatten sich frei bewegen können.

Eins muss man Roland Emmerich lassen: Er ist der König der Zerstörung. Die Special Effects waren bombastisch. Wie es Los Angeles aus den Fugen hebt oder wie ein gigantischer Vulkan ausbricht, das hat er einfach nur drauf. Besonders die kleinen Details waren grandios.

Aber in einem ist der gute Herr Emmerich leider auch der Meister: Hollywood-Klischees. Das Problem ist, dass das Ausspielen dieser Klischees so 90er Jahre ist. Wenn da eine Person sagt "Lass keinen Graben zwischen uns entstehen" und danach tut sich sofort eine Erdspalte zwischen den Gesprächspartnern auf, dann ist das schon längst kein Schenkelklopfer mehr, sondern nervt einfach. Auch viele Oneliner kommen vor dem so ernsten Hintergrund (schließlich geht die Menschheit zu Grunde) irgendwie nicht so lustig rüber.

Insgesamt war die ganze erste halbe Stunde zum Einschlafen. Der Film dreht sich um die typische dysfunktionale Familie und die ganze Geschichte darum ist so aufgesetzt und langweilig, dass man am Liebsten vorspulen möchte. Noch dazu muss es natürlich so ein riesen Sonnenschein-Happy-End geben, dass sich der Film praktischerweise 5 Minuten vor Schluss noch dem nervigen neuen Mann der Ex-Frau entledigt und ihm nicht mal den Heldentod gönnt. Am Ende schließen sich alle in den Arm und er ist vergessen. Puh.

Ich bin normalerweise jemand, der Filmfehler und Plotlöcher nicht so mitbekommt oder gerne zum Wohle des Filmerlebnisses übersieht, aber hier war das nicht möglich. Es würde sicherlich den Rahmen dieses Beitrages sprengen, hier alles zu nennen. Nur so viel sei gesagt, ein Tor, dass etwas weniger als 10 Minuten braucht um sich zu öffnen, ist wohl kaum in weniger als einer Minute geschlossen. Ach Moment, es war gar nicht zu, denn ein Gummischlauch hat die Zahnräder mit gefühltem 500-Meter-Durchmesser blockiert. Zahnräder, auf die so eine unglaublich große Kraft wirken muss und die vorher einen menschlichen Körper geschreddert haben. Autsch.

Am Ende ist dann alles in Ordnung. Die kaputte Familie ist heil. Der Nerd bekommt das Mädchen. Die Menschheit ist gerettet. Afrika ist das neue Pangea. Und alles böse, was die Erde heimgesucht hat ist weg, ganz ohne glitzernde Vampire oder Harry Potter. Applaus gabs dafür nicht. Dafür gab's hinterher spannende Diskussionen, ob eine 1,5 km hohe Welle den Himalaya erreichen würde und ob es so sinnvoll war, alle SchlauchRettungsboote schön nebeneinander aufzureihen.

Ich muss sagen, dass ich schon ein wenig mit den Zähnen knirschen muss, weil ich das Geld dafür bezahlt habe. Ganz ehrlich: Als Film war es mir das nicht Wert. Die Effekte waren dagegen atemberaubend und die wirken wohl nur im Kino so genial eindrucksvoll. Alles, was nicht mit dem Weltuntergang zu tun hatte, war langweilig, uninspiriert, unnötig und nervig. Das konnte selbst der Gastauftritt von Woody Harrelson nicht anheben... und schon gar nicht die seltsame Synchronstimme von Danny "Lethal Weapon" Obama Glover.

1,5 Sterne von 5. Und das nur so hoch wegen den Special Effects.

17. November 2009

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HINWEIS: Dieser Eintrag ist veraltet. Die hier beschriebene Methode funktioniert nicht mehr. Eine gängige Methode wird hier beschrieben: http://lifeenhancingtrivia.blogspot.com/2011/01/gesperrte-youtube-videos-ansehen-2.html (Stand: 21.01.2011)

YouTube sperrt Videos. Warum? Weil jemand, der die Rechte an ein paar Klängen mit Text hat, meint er verdiene nicht genug Geld. So auch zum Beispiel den Besuch beim Herrn Dreimann, ich berichtete bereits.

Weil darin nicht mal 30 Sekunden eines Songs verwendet werden, die nicht hätten verwendet werden dürfen. Dreißig Sekunden! Und wegen dieses Schnipsels verliert Sony oder wer auch immer die Rechte am Song hat Geld. Nein, das ist keine kostenlose, nutzergenerierte Werbung für den Song, sondern eine kostenpflichtige Verwendung.

Aber gegen Sinnlosigkeit kann man ankämpfen. Man sollte die Videos trotzdem schauen können. Kann man. Mit Googles eigenen Waffen:
  1. Einfach Goolge Translate aufrufen (http://translate.google.com/translate_t)
  2. Video URL (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=YPu0BhEHiTE) ins Textfeld einfügen
  3. "Übersetzen"-Button klicken
  4. Video genießen
  5. Fertig
Oder folgende URL verwenden:
http://translate.google.com/translate?&sl=en&tl=de&u=

Hinter dem "u=" muss nur noch die gewünschte YouTube-URL gesetzt werden.

Nun, das Dreimann-Video muss nicht euer Favorit sein, aber es klappt mit jedem anderen in Deutschland gesperrtem Video auch. Im Moment jedenfalls...

Zum Beispiel funktioniert auch: http://translate.google.com/translate?&sl=en&tl=de&u=http://www.youtube.com/watch?v=pcJwz7wu8_s

Warum das funktioniert? Die Videos sind natürlich _nur_ in Deutschland gesperrt und der Übersetzungsdienst von Google scheint nicht auf einem Server in Deutschland zu arbeiten, sodass die Auflösung der IP-Adresse durch YouTube nur das Land des Translate-Servers findet und das Video abgespielt wird. Proxy für Dummies...

16. November 2009

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Montag: Training
Dienstag: Joggen + Fitness
Mittwoch: Training
Donnerstag: Fitness
Freitag: Training
Samstag: Spiel
Sonntag: Squash
Heute: Training

Die letzten Tage hatten es in sich. Ob ich es übertreibe und mich kaputt mache? Vielleicht. Am besten lasse ich morgen mal die Fitness weg, Joggen reicht.

Ein bisschen zieht es schon in den Beinen...
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Ich liebe es, wenn in den Medien sportliche Leistungen hochgelobt werden, die eigentlich keine sind. Besonders die deutsche Medienlandschaft ist immer ganz schnell dabei, wenn es darum geht, deutsche Leistungen zu feiern, obwohl es eigentlich nichts zu feiern gibt. So auch im Spiegel-Online-Artikel über den Schwimm-Weltcup in Berlin.

Es ist mittlerweile jedem bekannt, dass die High-Tech-Anzüge beim Schwimmen einen großen Vorteil ausmachen. Sie halten den Schwimmer über was und sorgen für bessere Stromlinienförmigkeit. Als damals bei den Olympischen Spielen Michael Phelps die Weltrekorde zu Staub zermalen hat, sprachen die deutschen Schwimmer im ZDF-Studio noch trotzig davon, dass die US-Schwimmer nur gedopt sein können. Jetzt, wo feststeht, dass die Anzüge verboten werden, haben sie sie aber noch für sich entdeckt.

So attestiert der Artikel Paul Biedermann brilliante Leistungen, obwohl dieser selbst zugibt, dass er für eine andere Bekleidung zu viel Gewicht hätte und wahrscheinlich absaufen würde. Großartig.



Einzig Ausnahmetalent Phelps aus den USA trainiert schon für die neue/alte Kleiderordnung und setzt auf eine Badehose. Für die deutschen Medien sieht er natürlich gegen einen deutschen Sportler alt aus. Nur in einem kurzen Satz wird erwähnt, dass er in einem Lauf den zweiten Platz erreichte.



Sorry Jungs, aber ganz ehrlich, da steht der wahre Sportler, das Ausnahmetalent, der euch wohl alle bald ganz alt aussehen lässst. Den wer in der neuen unvorteilhaften Kleiderordnung den zweiten Platz gegen diese hochmodernen Anzüge schafft, der hat echt was auf den Kasten. Anstelle die wahren Größen im Sport zu erkennen, feiern wir uns nur lieber selber. Aber nicht für Erfolge, die wir wirklich verdienen, sondern über solche, die uns die Technologie möglich gemacht hat.

Schön zu sehen, dass diese Selbstzufriedenheit wenigstens nicht nur im Fußball vorhanden ist. Wir werden ja sehen, wie brilliant wir doch alle sind, wenn wir uns unter gleichen Bedingungen messen. Es leben die wahren Sportler unter uns. Die wahren Größen. Denn ich habe Michael Phelps bisher noch in keinem Studio wimmern sehen und rumheulen, dass alle die neuen modernen Anzüge benutzen, während er schon in der alten Badehose rumläuft.
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Geld allein macht nicht glücklich. Nein, man muss noch alle anderen um sich herum demütigen. So in etwa stelle ich mir das jetzt mal vor. Der Grund: Welt der Wunder, Galileo, Schau dich Schlau oder irgendeine andere dieser sogenannten Wissenssendungen, die den Unterschichten erklären soll, warum Klotieftaucher nicht zu den 10 schlechtesten Jobs der Welt gehört und man sich deshalb lieber zu einer guten Prise Hartz-4 und Babara Salesch den Arsch breit sitzt. Ich bin stinkwütend. Aber nicht über Unterschichten-TV, sondern über die Menschen.

Dabei stelle ich mir nur eine Frage: Leben wir wirklich in so einer Gesellschaft, die den Menschen so sehr ins Gehirn furzt?

Da war also so eine Sendung auf irgendeinem Kanal, die sonntags halt solche Sendungen zeigen. Darin ging es darum, wie wir Geld und den Wert von Dingen bewerten. Dazu wurden die verschiedensten äußeren Faktoren hinzugezogen, und eine dieser Faktoren waren andere Menschen. Die Leute auf der Straße wurden nun vor die Wahl gestellt:
Was wäre Ihnen lieber? Sie verdienen 200000 Euro und der Rest ihrer Kollegen je 300000. Oder sie verdienen nur 100000 Euro, dafür der Rest ihrer Kollegen je nur 50000 Euro.

Entweder also viel verdienen, dafür aber weniger als alle anderen oder weniger verdienen, dafür mehr als die anderen. Alle, und ich wiederhole hier nochmal gerne: ALLE der gefragten würden lieber das zweite Szenario bevorzugen. Weniger, dafür mehr als alle anderen.

Der Mensch ist von Natur aus egoistisch und egozentrisch. Aber heutzutage reicht wohl nicht mehr das persönliche Glück aus. Es muss allen anderen um einen herum auch richtig schlecht gehen, damit man sich gut fühlt. Nur wenn man in der Masse der Beste ist und alle anderen noch richtig in den Boden stampfen kann, geht es einem gut. Ich bin schockiert und erschüttert... und enttäuscht.

Nun weiß ich nicht, wieviele Leute im Zuge dieses "Experiments" tatsächlich befragt worden und ob das Fernsehen nur manipulieren und erschüttern will (oder ab für die Zielgruppe die richtigen Antworten einblendet), aber immerhin die vier oder fünf Menschen, die gezeigt wurden, sehen andere lieber leiden als sich mit ihrem eigenen Glück zufrieden zu geben.

Zweihundertausend Euro sind doppelt so viele wie Einhundertausend. Das muss man sich erstmal bewusst machen. Wieviele Träume und Wünsche man sich damit erfüllen kann. All das dafür aufzugeben, nur damit es den anderen nicht so gut geht wie einem selber... wie krank ist das eigentlich?? Sorry, aber alle die so denken fallen bei mir ganz unten durch. Das geht einfach nicht. Eigentlich würde ich jetzt gerne jeden, den ich kenne, diese Frage stellen und allen mit der erschütternden Antwort die Bekanntschaft kündigen.

Ich meine, das wäre mir doch egal, wie ich unter meinen Kollegen gestellt bin, wenn ich mir mein persönliches Glück erfüllen kann. Selbst wenn das so schlimm ist, dass es unaushaltbar wird, kann man doch ein paar Jahre dort arbeiten und sich dann zur Ruhe setzen. Jedenfalls bei solchen Renten, Gehältern und dem Lebensstandard, den man heute kennt. Das wäre mir die doppelte Menge Geld auf jeden Fall wert.

Es gibt Tage, an denen ich mich wirklich ernsthaft frage, in was für einer Welt ich lebe. Heute ist einer davon. Wenn ich mir vorstelle, dass es anderen Menschen besser geht, wenn sie besser gestellt sind und es ihnen besser geht als mir, dann kann ich mich vor Enttäuschung vor der ganzen Menschheit nicht mehr zurückhalten. Sind wir wirklich so eine Rasse? Ist das, wo die Evolution hingehen soll? Wie sieht die Zukunft aus?

Egoistisch ja, aber so? Ich bin ratlos.... und enttäuscht...

15. November 2009

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Ich kannte "Knowing" nur vom Trailer und mehr sollte man auch nicht kennen: in einer Zeitkapsel findet Nicholas Cage einen Zettel mit Zahlen, die alle schwerwiegenden Menschheitskatastrophen vorhergesagt hat und das auch immer noch tut. Ich freute mich also auf einen spannenden Action-Thriller, in dem der gute Nicholas durch die Welt rennt und versucht Katastrophen zu verhindern. Doch was bekam ich stattdessen? Einen der besten und tiefgründigsten Blockbuster der letzten Jahre. Das war kein Action-Thriller. Das war ein Meisterwerk voller Charaktere, Rückrad, religiösem Subkontext, versteckten Nachrichten, Symbolen und Spiritualität.

Alex Proyas, ich ziehe meinen Hut vor dir. Knowing reiht sich wunderbar in die Reihe deiner Filme. The Crow ist kult, Dark City ist tiefgründig und I, Robot ist großartiges Hollywoodkino. Bei Knowing scheinen diese drei Filme in einen Topf gefallen und gut durchgerührt worden zu sein. Das ist einfach ein Film, bei dem alles stimmt. Wenn ich bei vielen der Filme, die ich zuletzt gesehen habe, sagen musste, dass sie vorhersehbar waren, dann muss ich das bei Knowing extra erwähnen, dass er es keinesfalls ist.

Der zentrale Konflikt in Knowing ist Vorbestimmung gegenüber Zufall. Anders als bei vielen anderen solchen Filmen wird das Thema aber nicht breitgeklopft, sondern der Konflikt wird zu Anfang des Filmes dem Zuschauer präsentiert und danach bleibt es ihm überlassen, wie sich dieser Konflikt über diese 2 Stunden erstreckt. Eine der großartigsten Szenen ist ein aus dem Trailer bekannter Flugzeugabsturz, der fast 2 Minuten vom eigentlichen Absturz bis zu Nicholas Cages verzweifelten Rettungsaktionen ohne Schnitt abläuft.

Das Schöne an Knowing ist, dass man mit den Charakteren mitfiebern kann, ohne zu wissen, was sie erwartet. Man hat viel Spannung, eine Prise Mystery, viel Charakter, sogar ein wenig Science Fiction. Das drumherum stimmt auch. Großartiger Soundtrack, geniale Special Effects, eine tolle Besetzung und eine gute Kameraführung. Natürlich werden sich einige Leute hinterher am Kopf kratzen und ein großes "Häh" oder sogar "WTF?" loslassen, aber bei so einem Film sage ich immer wieder, dass man die gesamte Komposition sehen muss, anstelle ihn Stück für Stück auseinander zu nehmen.

Knowing reiht sich für mich ganz oben in meiner Filmliste ein und Alex Proyas' nächsten Film werde ich definitiv im Kino sehen. 5 von 5 Sternen.

13. November 2009

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Nach dieser guten Erfahrung letzte Woche wusste ich, dass auch K-Classic-Frühlingsrollen mich nicht enttäuschen werden. Heute nahm ich mich dem Mega-Brocken an. Leider weiß ich nicht mehr über den Preis bescheid, aber diese eine Rolle war sicher billig. Qualität wird ja auch mit K geschrieben... jedenfalls im Kaufland.



Zur Konsistenz: Kein ekelhafter Brei in dieser Rolle, sondern tatsächlich Gemüse. Der Rolle schmeckt besser als alle anderen Tiefkühl-Rollen, trotzdem kann sie mit Frühlingsrollen in einem guten China-Restaurant nicht mithalten. Gute Rollen sind nicht so willkürlich vollgestopft mit irgendwelchem Gemüse, sondern sollten auch noch Glasnudeln enthalen.



Wer sich tatsächlich Tiefkühl-Fürhlingsrollen zufrieden gibt, der sollte bei der von K-Classic zugreifen. Sie ist groß, sodass ein bis drei für eine Mahlzeit reichen... und man muss sie nicht würgen, wie den anderen Tiefkühlmüll...

12. November 2009

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Nachdem ich heute einen Luftballon nicht zu hart gegen eine Wand boxen wollte, da ich ihn möglicherweise kaputt mache, meinte eine Freundin zu mir, dass ich vielleicht hochsensibel sei.

Hochsensible Personen (Kurz HSP) reagieren besonders empfindlich auf äußere Reize, nehmen Sinneseindrücke stärker wahr, sind risikoscheu und fühlen sich mit dem üblichen Lebensstil unkonfortabel.

Lächerlich, hab ich mir doch da gedacht und es der Freundin auch gesagt, aber sie schlug mir nur einen Online-Test bei www.zartbesaitet.net vor. Da darf man dann knapp 60 Aussagen im Stile von "Meine Umwelt macht mir Angst" auf einer 7er-Skala von 'trifft gar nicht zu' über 'neutra'l zu 'trifft sehr wohl zu' bewerten. Lustig ist, dass sich dabei manche Fragen (bei mir 16. und 34.) wiederholen. Wahrscheinlich wird man schon als total labil gewertet, wenn man das nicht merkt und zwei unterschiedliche Antworten gibt. Nunja, ich bewertete also alle Aussagen nach meinem Gewissen und fühlte mich ziemlich selbstbewusst dabei. Das ist mein Ergebnis.


Ich könnte hochsensibel sein. WTF? Das war nicht erwartungsgemäß. Nachdem, wie ich die Fragen bewertet habe, hätte ich nicht gedacht, dass so ein Ergebnis dabei herauskommt. Habe ich die Fragen anders interpretiert? Bin ich eine HSP? Bin ich ideologisch rücksichtslos?

Nein, bin ich nicht. Denn wenn man sich alle Auswertungen anschaut, bin ich mit meinen 159 Punkten relativ niedrig, denn es geht bis über 300 Punkte. Die wirklichen Sensibelchen werden wohl weit über meinem Testergebnis liegen.

Trotzdem ist das wieder etwas mehr Stoff zur Selbstreflexion und zum unsicher sein. Großartig. Zweifel säen, zweifel ernten. Wie immer sollte man gerade bei solchen psychologischen Sachen sehr kritisch mit einem Ergebnis eines Onlinetests umgehen. Wer will kann es ja selbst mal versuchen, unter www.zartbesaitet.net/hsptest_neu. Würde mich schon interessieren wie da mein Bekannten- und Freundeskreis abschneidet. Gebt's zu, wir sind alle HSPs...

Ich halte mich nicht für risikoscheu...
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Nein, ich werde mich hier nicht zur sinnlosen Panikmache und der Abzocke mit begrenzten Impfstoffen, an denen die Pharmakonzerne Millionen verdienen, äußern... Oooops, zu spät.

Nein, ich bin kein Opfer der Hysterie und ebensowenig habe ich wie manch Stehengebliebener nicht aufgehört Schwein zu essen.

Auch vor Winnie Puuh macht die Hysterie nicht halt. Manche Opfer können sich einfach nicht wehren, weil sie zu klein und schwach sind und oftmals trifft es einfach den falschen.

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... hätte auch so aussehen können:

10. November 2009

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Ich weiß nicht, ob das alter Schinken ist, aber ich kannte es noch nicht. Wieder mal Danke an meinen Bruder.
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Im Web hat ja jeder irgendwie eine Meinung, deshalb kann auch über alles und jeden abstimmen.

Man kann sich attestieren lassen, ob man hübsch ist oder nicht oder zum Beispiel bei angesagter.de sich dem direkten Vergleich mit anderen Kandidaten seiner Gattung stellen. Ob man nun die Ausdünstungen anderer von 1 bis 10 bewertet oder einfach irgendwo in ein Forum postet, überall ist die Meinung gefragt.

Auch bei GothOrNot.com geht es darum zu bewerten, nämlich ob die zu sehende Person nun Gothic ist oder nicht. Nach welchen Kriterien (real oder nur Möchtegern) man da bewertet, ist wohl einem selber Überlassen. Für die Bedürftigen gibt es auch eine Option nur Mädels oder nur Jungs durchzuklicken. Spaßig ist das jedenfalls kurzzeitig oder auf einer LAN, aber wenn man mal wirklich Zeit tot schlagen will, dann ist das sicherlich eine Seite, auf der man Lustiges und Bedrückendes zugleich findet.


Wie ich sehe, gibt es sogar eine ähnliche Seite mit deutscher Top-Level-Domain: gothornot.de

Ich warte eigentlich dann eher auf sowas wie EmoOrNot oder VampireOrNot oder oder oder... Die Möglichkeiten sind vielfältig und unendlich... Bis dahin bewerte ich noch ein paar Goths.

www.gothornot.com
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Robert Enke ist tot. Eine Tragödie.

In dem Moment als ich das erfahren habe, sind mir sofort viele Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich so schnell wie möglich zu Papier bringen wollte, allerdings wollte ich nicht mit irgendwelchen Nachrichtenportalen konkurieren und diese Nachricht verbreiten, mich vielleicht an Spekulationen beteiligen, sondern ich wollte erstmal in mich gehen... sehen ob die Gedanken da bleiben.

Nun, zu aller erst geht natürlich meine Anteilnahme an die ihm nahestehenden Personen: Seine Familie, seine Freunde, sein Verein.

Robert Enke war für mich ein sportliches Vorbild. Er hat immer alles gegeben, gekämpft und immer seine Leistung für die Mannschaft gebracht. Er war ein absoluter Teamspieler, auch als Torwart. Dabei blieb er stets fair und sportlich. Bei Siegen blieb er bescheiden und bei Niederlagen war er immer der, der sich zuerst selbst an die Nase gefasst hat. Da gab es keine Ausreden, sondern nur die kritische und sachliche Selbstanalyse. Und auch dabei lag er kaum falsch. Er war ein Musterbeispiel für einen Sportler, bei dem sich viele, nicht nur Fußballer, ein Stück abschneiden können.

Da ging es nie um Geld oder den Gegner zu besiegen, sondern um den sportlichen Wettbewerb, der mit Herz, Leidenschaft und Fairness geführt wurde. Er wollte seine Mannschaft pushen und stets an sich selbst arbeiten, für sich selbst und für seine Mannschaft. Für all diese Eigenschaften bewundere ich Robert Enke, denn so ein Sportler möchte ich auch sein. Jemand, der das Wohl anderer über sein eigenes stellt.

-

Doch jetzt bist du von uns gegangen, Robert. Trotzdem können wir noch viel von dir lernen. Was es wirklich heißt, sich sportlich zu messen. Ich hätte dich gerne als Nummer 1 in Südafrika gesehen, doch anscheinend brodelte es schon länger in dir. Ich wünschte, du hättest einen anderen Ausweg gesehen und hoffe, dass auch wenn es schwierig wird deine Familie irgendwann mit dem Verlust umgehen kann. Mit dir geht nicht nur ein großer Torwart, sondern auch ein großer Sportler und ein großes Vorbild.

9. November 2009

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Ich hab schon ewig nicht mehr was in den Steam-Foren gemacht, aber jetzt gibt's Neuigkeiten. Was das bedeutet oder was mir der nette Herr sagen will, weiß ich nicht. Den Link sollte man nicht klicken...
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Ja, so liebe ich das.

Wie feiert man den Mauerfall am Besten? Mit einem Gottesdienst.

Und was haben die Leute als Erstes gemacht, als die Mauer gefallen ist? Sie sind in die Kirche gegangen.

Danke Gott für die Mauer... und dafür, dass wir sie wieder einreißen konnten. Ohne Dich... was wäre da schon?

8. November 2009

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Ich hasse diesen Zustand nach einem verlorenen Spiel. Ich bin körperlich fertig, total unterzuckert und mir schwirren allerlei Gedanken im Kopf. Hinzu kommt das Gefühl, am Wochenende kaum etwas gemacht zu haben, was gut sein sollte nach einer Klausur, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem nicht so an. Trotzdem schleppt man sich vor den Rechner und in einem Zustand geistiger Umnachtung und müden Fingern fängt man so ein Gespräch an, bzw. es wird einem aufgezwungen.
Person: schönen guten abend
Ich: aloha
Person: und was macht das leben?
Ich: hrm läuft
Ich: geht immer weiter ^^
Ich: bleibt nie stehen... leider
Person: das stimmt, geht leider immer alles weiter ... wobei, ist manchmal auch ganz gut so
Ich: neee... ich will einfach, dass das leben stehen bleibt... dass man alles aus diesem moment macht
Person: aber dann kommt ja kein weiterer moment, und das wäre ja auch schade
Ich: ja, aber der soll erst kommen, wenn man den vorherigen vollkommen ausgekostet hat
Ich: und keiner macht das irgendwie... also haben sie auch nicht den nächsten moment verdient
Person: beziehst du deine ausführungen auf ein bestimmtes ereignis?
Ich: nö.. ist einfach nur eine feststellung
Ich: na obwohl...
Person: was denn los bei dir?
Ich: es gibt viele momente, die ich nicht voll ausgekostet hab
Ich: verpasste chancen oder einfach nur falsche entscheidung getroffen
Ich: was soll los sein?`
Person: kann ja sein, dass du was bestimmtes meinst
Ich: hm
Ich: eigentlich nicht... bin nur irgendwie so drauf gekommen
Ich: jetzt versuche ich gerade den moment zu finden, der mich definiert hat
Ich: mich zu dem gemacht hat, der ich bin
Person: glaubst du wirklich das dein charakter und deine ganze person durch einen einzigen moment geprägt wurden?
Ich: klar... jede kleinste entscheidung hat riesengroße auswirkungen... aber muss ja DEN einen moment gegeben haben, an dem man sich sagt, jetzt weiß ich, wer ich bin.... das ist mein leben
Ich: hm schwierig :)
Person: dann bist du schon weiter als ich ... denn ich weiß irgendwie nicht richtig wer ich bin und was ich will ...
Ich: ich glaube es war im urlaub vor 2-3 jahren... zelten mit den jungs

Dazu passt dieses Bild:

Ich will hier nicht zu philosophisch, selbstversunken oder gedankenverloren werden, aber jeder hat Momente, die einen definiert und auch wenn ich auf dem Bild nicht drauf bin, sondern nur fotografiert habe, ist dies so ein Moment. Diese ganze Zeit eigentlich und ich denke gerne daran zurück.

Ich sprach schon im letzten Post von Momenten. Dieser war besser als jedes Feuerwerk der Welt und er definiert mich.

Großartig oder? Wer mich wirklich in ein großartiges Gespräch verwickeln will, der tut es am besten nach einem verlorenen Spiel. Ich bin bestimmt der Höhepunkt jeder Party.
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Mir wurde heute gesagt ich hätte etwas verpasst. Oha. Heute war in Stuttgart die lange Nacht des Shoppings, "S-City leuchtet" oder so ähnlich. Mit Feuerwerk, Ladenschluss um 24 Uhr und viel Tam-Tam. Langsam werden die Leute, die mir sagen, dass ich etwas verpasst habe, überdrüssig. Ihr nervt.

Warum? Weil ich nichts verpasst habe. Warum gehe ich wohl zu solchen Events? Um Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Und wenn keiner meiner Freunde dahin geht, dann habe ich auch nichts verpasst. Was will ich allein dort? Und ganz ehrlich, wenn diejenigen, die dort waren mir sagen ich hätte was verpasst, meinen meine Freunde zu sein und mir nicht bescheid geben, dann sind's wohl keine Freunde und ich habe schon wieder nichts verpasst.

Und wenn ich noch erzähle, dass ich heute den ganzen Abend auf meiner schnuckeligen Couch saß und nur "V - Die Besucher" geschaut habe und mir dann die Leute sagen, wie blöd das ist, dann wird's ganz verrückt. Da wird einem gesagt, dass ich das immer hätte machen können und dass so ein Ereignis nur einmalig ist. Richtig, aber auch ein Feuerwerk kommt wieder. Vor allem eines, wo man niemanden hat, mit dem man die Erinnerung teilt. Da erinnere ich mich eher an ein kongeniales Stück TV-Geschichte wie V - Die Besucher anstelle eines blah-Feuerwerks (Man ist diese [Mini]Serie grandios). Vielleicht hätte mich ja nie aufraffen können mich zurück ins Jahr 1983 zurückversetzen zu lassen und die Entstehung eines totalitären Staates mitzuerleben.

Ganz ehrlich, wer erinnert sich denn schon an ein Feuerwerk? An alles, was ich mich davon erinnere sind die Leute, mit denen ich es geteilt habe. Und heute waren alle Freunde wohl anderweitig beschäftigt. Zu solchen Events geht's halt nur, um die Momente mit den liebsten Menschen und nicht wie Geld in die Luft gepustet wird. Spektakuläre Ansichten hatte ich schon viele und werde sie noch haben, aber die möchte ich gemeinsam mit meinen Leuten haben. Darum geht's doch, um Momente. Keiner wird sich später an eine angestrahlte Wand erinnern, sondern daran, wie er mit seinen Freunden dort war.

Feuerwerk, leuchtende Stadt und Ladenschluss. In die Luft gepustetes Geld, Stromverschwendung und Konsum. Ich könnte noch einige Tiraden zu dem Ereignis verlieren, aber diese drei Assoziationen sprechen wohl für sich. War sicher toll. Partyleute freut euch. Macht mich nicht an, als hätte ich wirklich was verpasst. Wie Yoda so schön sagen würde "Up the Shut Fuck, you must". Genießt euer Leben, ich hab's gemacht... und ich halte niemanden vor, nicht bei mir auf der Couch gesessen zu haben und eine der besten Allegorien auf das Dritte Reich verpasst zu haben... und das habt ihr wirklich.

7. November 2009

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Eigentlich wollte ich keine Frühlingsrollen aus Supermärkten mehr kaufen, aber im Kaufland habe ich mich dann doch wieder anders entschieden. Das lag vor allem daran, dass Kaufland so qualitative Marken wie K-Classic hat, die mich einfach noch nie enttäuscht haben. Also, warum auch nicht die Vegon Mini-Frühlingsrollen von Daloon.



Etwa 20 Röllchen gibts ohne Soße. Ein Glück hatte ich noch eine Bamboo-Garden da. Der Inhalt der Rollen unterscheidet sich nicht groß von den anderen Supermarkt-Frühlingsrollen. Eine schleimige Pampe, die irgendwelchem Gemüse ähneln soll: In den großen Rollen fast ungenießbar. In den Mini-Rollen ist das aber gar nicht mal so schlimm, denn hier ist viel Blätterteig dabei, der den Geschmack etwas dämpft. Mit einem oder zwei Bissen sind die Rollen weg. Zusammen mit der Soße ergibt das sogar einen ganz erträglichen Genuß und die reine Menge macht sogar satt.



Alles in allem also eine gute Mahlzeit, die man schon weiterempfehlen kann. Die besten Supermarkt-Frühlingsrollen, die ich bisher hatte. Kaufland enttäuscht wieder mal nicht.
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Ich weiß, für manche ist Kaffee eine Religion, bei der Starbucks wie eine Kirche ist. Ich selbst trinke kein Kaffee und war auch noch nie im Starbucks. Die Zielgruppe war für mich immer diese ständig beschäftigten Großstädter, die dort eine Oase der Ruhe finden. Irgendwie wollte ich nie dazugehören. Aber heute war es soweit. Ich war mit Freunden unterwegs in Stuttgart und bei einer Pause mussten wir einen Kaffee trinken.

Kaffee in der Großstadt trinken, daneben die Taschen vom Shopping, mit Freunden chillen... das muss das Starbucks-Gefühl sein. Wenn da nicht so viel los wäre. Der Laden war rappelvoll. Wir hatten Glück überhaupt noch einen Sitzplatz zu bekommen. Dazu ist die Einrichtung gegenüber von Karstadt und Sportarena auch noch so eng, dass man neben der riesigen Schlange nicht mal mehr vorbeikommt. Es war laut, stressig und voller sinnloser Menschen. Wie da Ruhe entstehen soll, weiß ich auch nicht.

Ich hatte einen Frappucino, oder wie das heißt, natürlich ohne Kaffee. Ich will gar nicht wissen, aus welchen Worten dieses Modewort entstanden ist. Dazu gab's ein Apfel-Muffin. Fünf Euro für den Vanille-Milkshake (das war der Frappucino letztendlich) und zwei Euro für drei Happen Kuchen. Das sind immerhin 14 Mark für einen relativ geschmacklosen Shake und einen Muffin, den ich aus ner Backmischung besser hinbekomme.

Ich bekam auch die Gelegenheit den Toffee Nut Latte zu kosten, der mir aus diversen Quellen empfohlen wurde. Ich muss sagen, er schmeckt gut (außer der für mich widerliche Kaffeenachgeschmack), allerdings schmeckt er exakt gleich wie diese Cappucino-Instantpulver "Jacobs Cappuccino Specials Daim". Warum sollte ich also für so einen Kaffee 5 Euro zahlen, den ich für gefühlte 10 Cent auf meiner Couch haben könnte. Ist mir dieses Starbucks-Gefühl, das einfach nicht existiert, wirklich so viel Geld wert?

Also, ich kann die Leute nicht verstehen, die so darauf abgehen. Aber jedem das seine. Bei der Zielgruppe hatte ich schon irgendwie Recht, allerdings gab es dort auch viele Leute, die sich noch irgendwie in die Zielgruppe reinzwängen wollten. So nach dem Motto "Hey, ich bin auch hipp und Großstadt". Nunja, ich bin nicht Großstadt, aber ich mag die Stadt trotzdem. Starbucks werde ich weiterhin umgehen, soweit wenn möglich. Und wenn sich die Gelegenheit doch wieder ergibt, dann werd ich halt nur nach dem Gefühl suchen, ohne überteuertes Wasser mit Geschmack zu kaufen.
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Es ist schon seltsam. Kaum hat man durch eine geschriebene Klausur wieder etwas Freiraum und mehr Luft im Kopf und schon weiß man nicht, was man machen soll.

Es steht nichts an und irgendwie ist man motiviert etwas zu tun, aber es fällt einem nix ein. Klar, morgen ist Heimspiel, jeder ist auch gerne herzlich eingeladen zuzuschauen. Vielleicht gewinnen wir ja sogar. Aber heute ist irgendwie der Wurm drin. Mal schauen, ob ich mich irgendwie beschäftigen kann. Sonst mach ich ja vielleicht noch etwas produktives??

6. November 2009

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Ein Grund, warum ich die Serie Boston Legal so mag - neben dem Humor, der Gesellschaftskritik und den grandiosen Schauspielern - sind die scharfen, spitzzüngigen Dialoge.

Alan Shore ist Anwalt bei der Firma "Crane, Poole & Schmidt" und Shirley Schmidt ist Anteilseignerin dieser Firma. Ihr Verhältnis ist nicht gerade das einfachste, trotzdem finden sie Zeit für solche Gespräche, als Shirley eigentlich nur einen Gefallen von Alan will.
Alan: Shirley, sie wollen was von mir. Wahrscheinlich ist es Sex. Ich werd' meinen Mantel ablegen.
Shirley: Auch wenn es mir ein Vergnügen wäre, ich hätte nicht die Zeit all ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Alan: Sicher nicht. Lassen sie es uns verschieben. Was beschäftigt sie so?

Grandios.
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Ich liebe das Wort Baguette. Das liegt vor allem daran, dass ich es so ausspreche, wie es geschrieben wird. Bagu-ette. Jedenfalls wenn niemand zuhört.

Ich bin ein Freund der simplen Beläge: Salami, Champignon oder Schinken. Warum ein kleines Brot mit zu vielen Zutaten überreizen. Gestern war es dann mal wieder soweit, ich stand im Netto um die Ecke und sah diese neuen Champignon-Bagu-ettes und griff zu. Wie groß war da schon meine Enttäuschung beim Auspacken. Weniger Belag hätte man nicht draufpacken können: Ein paar Käsesticks, die eher aussahen wie Tiernahrung, ein paar unförmige Objekte, die Champignons darstellen sollten und rote Paprika. Warum Paprika? Und warum so spärlich?


Ich habe mir kein Paprika-Champignon-Bagu-ette gekauft, das ich auch schmecken wollte anstelle von Brotersatz. Da lob ich mir doch die Baguettes von meiner Lieblingsmarke K-Classic! K-Classic macht alles und macht alles richtig. Auch die Baguettes sind prall belegt und schmecken großartig. Kein Vergleich zu den pampigen Dingern aus dem Netto.


Da quillt der Käse und die Champignon-Creme vom Brot. Da bleibt kein Herd sauber. So liebe ich das. Also beim nächsten Mal doch wieder K-Classic, da weiß man was man hat. Schließlich wird im K-Classic-Land Qualität auch mit K geschrieben!


Ich gehe nicht davon aus, dass eins dieser Produkte jemals echtes Brot, echte Pilze oder echten Käse gesehen hat... aber zumindest das rechte schmeckt...
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Mal wieder Steinbeis-Klausur. Der Kurs hieß eigentlich "nationale und internationale Rechnungslegung". Gemacht haben wir Steuerrecht und Finanzierung. Großartig.

Genauso großartig lief auch die Klausur.

Im ersten Teil ging es um verschiedene Arten der Steuerpflicht. Ich hoffe mal inständig, dass da soetwas wie beschränkte, unbeschränkte, fiktiv unbeschränkte und erweitert unbeschränkte Steuerpflicht gemeint war. Zweite Aufgabe war der Unterschied zwischen Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt im internationalen Recht, danach kam die Auslandstätigkeit in einem DBA-Staat dran. Da war zu erklären, warum es DBAs überhaupt gibt und wie die Sonderregelung in der Schweiz ist. Zusätzlich sollte man Segmentberichterstattung beschreiben und zu guter Letzt die Alternativ zulässige Methode bei der Bewertung von Sachanlagen erklären.

Soweit so gut. Das war ganz in Ordnung und hätte man sich ordentlich vorbereitet, wäre das sicherlich kein Problem gewesen.

Im zweiten Teil ging es um Finanzierung. In einer Aufgabe ging es um den Zusammenhang zwischen Leverage-Effekt und Insolvenzrisiko. Da kam ich schon etwas ins Stocken. Dann ging es um die möglichen Maßnahmen einer GmbH, die in 3 Wochen Liquiditätsprobleme erwartet. Die Killerfrage war aber der Börsengang einer AG, die schon Altaktionäre hat und die ihr Kapital auf 4,5 Millionen Euro erhöht. Sie hatte irgendwie 5,1 Mio Aktien und man sollte mit Nennwert und Emissionspreis das Geld auf die AG und die Altaktionäre verteilen. Hrm. Man sollte noch erklären, ob das eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln oder gegen Einlagen ist. Meh.

Nunja, ich habe viel um den heißen Brei geschrieben und gerechnet, aber ob das richtig ist, weiß ich nicht. Ich will nicht rumheulen, aber nach dem was wir so im Kurs gemacht haben und welche Aufgaben wir geübt hatten, war das nicht so richtig die Klausur, wie ich sie mir vorgestellt hab. Jetzt kreuze ich die Finger und hoffe, dass ich keine Extrarunde drehen darf. Das wäre bitter. Also, die Finger sind gekreuzt.

5. November 2009

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Frank, wir kannten uns kaum, aber dennoch möchte ich Dir diesen Eintrag widmen.

Wenn man den Hergang liest, dann sieht man erst, wie sinnlos es ist.
Da wir uns kaum sahen, möchte ich die Worte lieber deinen Kollegen überlassen.

Ruhe in Frieden.
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Die beste Art sich über ein Tor zu freuen, ist sich selbst zu feiern.

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Remember, remember the Fifth of November,
The Gunpowder Treason and Plot,
I know of no reason
Why the Gunpowder Treason
Should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes, t'was his intent
To blow up the King and Parli'ment.
Three-score barrels of powder below
To prove old England's overthrow;
By God's mercy he was catch'd
With a dark lantern and burning match.
Holla boys, holla boys, let the bells ring.
Holla boys, holla boys, God save the King!
Wikiinfo: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
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Stehe ich neben der Spur?
Stehe ich neben der Schiene?
Lasse ich mich treiben wo keine Strömung ist?
Bin ich deppressiv?
Wird jetzt Winter?

Befinde ich mich in einer Sinnkrise? Wenn ja, wo wäre der Sinn dieser Krise?

Wo komme ich her?
Gleicher Tagesablauf seit Wochen?
Nur Essen, Arbeiten, Schlafen?
Gleicher Wochenablauf seit Monaten?
Gleicher Monatsablauf seit Jahren?

Wo stehe ich gerade?
Ist schon alles entschieden?
Ist die Jugend vorbei?
Hab ich den richtigen Job?

Wo will ich hin?
Was will ich?
Fehlt mir etwas?
Eine Schulter?
Ein Kissen?
Vermisse ich etwas?
Weiß ich etwas mit mir anzufangen?

Gibt es Gründe?
Immer der gleiche Brei?
Zu wenig Urlaub? Kein Urlaub in Sicht?
Schlechter Sport? Schlechtes Basketball, Laufen, Squash, Fitness?
Zuviel Studium?
Zuviel im Hinterkopf?
Mal wieder rauskommen?

Zuviel Winter?

Ausbrechen. Da ist mehr. Suchen. Finden. Machen. Morgen. Übermorgen. Nächste Woche.

Gute Laune!

4. November 2009

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Fußball läuft und ich müsste lernen... Das heißt ich muss mich ablenken.

Mich hat schon immer interessiert, ob dieser Soundschnipsel, den man in der Ford-Werbung für die Champions League hört, irgendein bestimmtes Lied ist. Nicht dieser Dreck "Schau mal genauer hin" aus der langen Werbung, sondern nur dieses 5-Sekunden-Stück bei "UEFA Champions League, sponsored by Ford".

Tatsache, nach kurzer Googlelei kam heraus, dass der Song von James ist und "I know what I'm here for" heißt.

Gema sei Dank, auf YouTube gibt's nur eine Live-Version:



Da aber das Orginal-Video genauso strange wie das Lied ist, hier über Umwege:


Manchmal sind Werbesongs echt lustig...

3. November 2009

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Vielen Dank für dieses grandiose Fundstück an meinen Bruder.
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Diese Woche wird nicht viel mit mir gehen... am Freitag schreibe ich eine Klausur zum Thema "nationale und internationale Rechnungslegung" (obwohl ich glaube, dass der Name oder Titel eher am Thema vorbeigeht, aber egal).

Heute musste ich die Chance noch nutzen, um meine neue Star Trek DVD zu schauen (da hatte ich schonmal was geschrieben). Ja richtig, heute kam dieser grandiose Film auf DVD raus. Aber nur als Einzel-DVD ohne Special Features. Nur bei Müller gab's eine "lümüted Stahlbuch"-Edition, die ich mir glücklicherweise im Müller meines Vertrauens um die Ecke hier in Möhringen, Stadtteil von Stuttgart (ist dieser Satz nicht grandios?), reservieren lassen hab. Glücklicherweise auch deshalb, weil die beim netten Herrn Müller die DVDs zu einem der besten Filme 2009 schon am Freitag (!!) ins Regal gestellt hatten (die Säcke). Und hätte ich sie mir nicht reserviert, wäre sie schon fort. Was bringt mir dieses Stahlbuch? Nun eine zweite DVD mit all den Extras, die es wohl sonst nur auf BluRay gibt. Das freut mich. Vor allem wegen den "besonderen Gesichtszügen" (Special Features Anm. d. Red. -> das bin ich).

Nun, ganz ehrlich: Wer über diesen Film meckert oder da Filmfehler sucht ist ein armes Schwein. Es ist Science Fiction und die meisten Fehler á la "Warum passiert das gerade (nicht)" kann man mit einem einfachen "Weil da im Hintergrund unsichtbar das und/oder das passiert ist" erklären. Da hat man's bei Transformers 2 schon schwerer zu erklären, warum die bösen Roboter, die sich gerade zu einem Megaroboter zusammengeschlossen haben gleichzeitig bei der Sphinx gegen die Armee kämpfen während der Megaroboter die Pyramiden zu Püree zusammensaugt. Aber lassen wir das.

Ich kann auch wirklich nicht verstehen, warum Nero als so schwacher Star-Trek-Bösewicht gilt, denn in all seinen Szenen glänzt Schauspieler Eric Bana ziemlich grandios. Das Problem ist nur, dass er nur so wenige Szenen hat... irgendwie nur 5 oder so. In allen anderen ist er top. Und ich mag die tragische Seite an Nero. Wenn sich die Hauptcharaktere erstmal finden und kennenlernen müssen, dann bleibt für den Bösewicht einfach nicht so viel Zeit. Da kann ich nur die geschnittenen Szenen empfehlen. Eine tolle Sequenz mit Klingonen (auch mit super Tarnung, ob sie jetzt geriffelte Chips Stirne haben oder nicht) erklärt, warum Neros Ohr am Anfang nicht und später dann so abgeknabbert wirkt (Sollte das irgendjemanden überhaupt aufgefallen sein).

Einen kleinen Schönheitsfehler hat Star Trek dann doch. Eine der emotionalsten Szenen ist am Anfang: Kirks Geburt und das Opfer seines Vaters. Toll gemacht, drückt auf die Tränendrüse, aber am Anfang?? Der große Schönheitsfehler ist schlimmer: Der Film radiert mal das ganze Star-Trek-Universum um, aber Enterprise darf bestehen bleiben. Das riecht nach Betrug... das darf nicht sein.

Egal...

Ein weiterer 2009er ist der Terminatooooooor (duh duh duh duh duh). Da hatte ich auch schonmal was geschrieben. Eigentlich sollte daraus ja der erste Teil einer weiteren Trilogie werden, aber daraus wird wohl nix. Die Rechte der Konzession ("Franchise", kekekeke ^^) werden gerade verhökert. Für 200 Mio. Eurk. Ich glaube die Lizenz für Terminator hat schon öfter das Studio gewechselt als Deutschland Superstars hatte. Da wird's wohl nie was mit der DVD-Komplettbox. Nunja, ich finde jemand sollte sich erbarmen, das Geld bezahlen und die Rechte im Tresor einschließen. Besser ist das. Das macht kultige B-Movie-Klassiker wie den ersten Teil und Hollywood-Blockbuster wie den zweiten wieder sehenswerter (obwohl ich mich durch den ersten schon ziemlich quälen musste und den zweiten wegen des Kindes gar nicht so mag).

Joss Whedon hat auch seinen Senf dazu abgegeben. Joss Whedon?? JA, JOSS MOTHERFUCKIN' WHEDON! Wer ist Joss Whedon?? Narf, das Mastermind hinter unser aller Lieblingsvampirschlächterkillerladybraut BUFFY! Und daneben noch Highlights wie Alien 4 (eurk), Angel (gähn), Toy Story (Pixar? Apple!!), Titan A.E. (Cartooooon) und Dollhouse (bestimmt abgesetzt, bevor es nach Deutschland dringt). Aber nicht zu vergessen, dass Joss Whedon uns Firefly und Serenity geschenkt hat. Was für ein Segen diese Serie doch war. Unvergleichlich und nie nachgeahmt!

Der gute Joss bietet ganze 10 Tausend Dollar. Und das ist wohl mehr als Terminator wohl wert ist. Und ganz ehrlich. Der Mann hat was auf dem Kasten. Als gebt ihm die Rechte. Er hat sogar schon einige Ideen, die er mit seinem Gebot in einen offenen Brief geschrieben hat. Also, Rettungstruppe Aufi! und lasst den Mann mal machen. Ich vertraue ihm. Er kann Science-Fiction.

Und bevor ich mich noch tiefer ins Schlamassel verfrachte sage ich Gute Nacht!

Habe ich schon erwähnt, dass ich meine Star Trek DVD liebe?

1. November 2009

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Nach dem seltsamen Einkauf letzte Woche kam ich heute zum Aufräumen. Irgendwie sieht unser Regal jetzt aus wie beim Getränkehändler...