2. Juli 2015

0 Kommentare
Und schon wieder selber posten...

0 Kommentare
Achtung, Game of Thrones Spoiler!!

23. Juni 2015

0 Kommentare
Ich liebe Filmmusik. Das hat vor allem mit James Horner zu tun. Sein Soundtrack zu "Der Zorn des Khan", dem zweiten Star-Trek-Film, ist so energiegeladen und großartig. Er schafft es, den Konflikt zwischen Kirk und Khan perfekt musikalisch abzubilden und deren Gegensätzlichkeit perfekt zu beleuchten. Genauso bringt er uns den emotionalen Abschied von Spock, der gleichzeitig auch die Genesis von etwas neuem wunderschönen ist. Das alles ist musikalisch festgehalten.

Star Trek 2 war der Durchbruch für James Horner, später sollte er noch den dritten Star-Trek-Film musikalisch bereichern und zwei Oscars für die Musik von Titanic gewinnen (Bester Soundtrack, Bestes Lied "My heart will go on"). Sein Repertoire ist riesig: Braveheart, Aliens, Avatar, A Beautiful Mind, Apollo 13, The Amazing Spider-Man...

Heute früh ist James Horner mit seinem Kleinflugzeug abgestürzt und gestorben. Er war einer der ganz Großen...

19. Juni 2015

0 Kommentare
Der eine geht, der andere hat Geburtstag. Passt ja. Herzlichen Glückwunsch.
Hier aber noch ein Einblick darin, was beide so großartig macht.

Stefan Raabs Ehrgeiz, Einfallsreichtum und Spaß gegen Dirk Nowitzkis Fähigkeit, im Ausklang einer großartigen Karriere immer noch wie ein schüchterner, bescheidener Schuljunge zu wirken.



10. Juni 2015

0 Kommentare


Hier geht's um Bobby Fischer, seine Karriere und vor allem das "Match des Jahrhunderts". Ich bin gespannt und etwas zwiegespalten. Während solche Filme oft ziemlich gut sind und auch bei der Oscar-Jury beliebt, bleibt doch immer etwas dabei auf der Strecke. Filme müssen geradlinig sein und einen roten Faden haben, dem der Zuschauer folgen kann. Dabei wird meist die Hauptfigur auf eine grundlegende Motivation reduziert.

In "The Social Network" wird Mark Zuckerberg getrieben von der Ablehnung eines Mädchens, in "The Imitation Game" wird Alan Turings Genialität darauf beschränkt, dass er unbedingt Christopher wieder "erschaffen" will. Ich bin also neugierig, auf was Bobby Fischer in Pawn Sacrifice (Bauernopfer) reduziert wird. Darüber hinaus auch, wie Schach dem Zuschauer erklärt wird ;)

8. Juni 2015

0 Kommentare
Zweiter Teil zum Fermi-Paradoxon



Teil 1

27. Mai 2015

0 Kommentare
In letzter Zeit läuft das mit dem Blog hier so: Ich hab eine Idee zum Bloggen und denke mir "machste morgen" und am nächsten Morgen ist die Idee dann weg. Meine Gedanken zum Grand Prix sind aber geblieben. Und während ich mir jetzt diese Zeilen aus den Fingern sauge, höre ich zum drölftausendsten Mal den Siegersong "Heroes".



Wer meinen Twitter-Feed verfolgt, weiß wie der Abend für mich gelaufen ist. In einer kleinen Bar namens Jia Mas im Westend von München verfolgte ich das Spektakel. Es verhieß schon nichts Gutes, dass Peter Urban wieder enthusiastisch ans Werk ging. Vorbei sind die sarkastischen, zynischen Tage der 2000er Jahre, die ich so geliebt habe. Jahrelang dachte ich, das Ding sei für ihn gelaufen gewesen und er arbeitet sich am Eurovision Songcontest nur noch ab. Aber seit Lena ist alles anders...

Warum hat Schweden wohl gewonnen? Guter Song, beste Performance. Punkt, bzw. 12 Punkte. Warum hat Großbritannien 5 Punkte? Grottiger Song, gute Performance. Warum hat Deutschland 0 Punkte? Guter Song, schlechte Performance. Was denkt ihr euch eigentlich dabei? "Die ist ja so toll, die rockt das auch im Hosenanzug"?? WTF! Alle anderen Länder zeigen Bauchnabel-Dekolleté, nur Deutschland muss seine Weiblichkeit verstecken. Naja, was solls.

Es ist hier noch immer nicht angekommen, dass neben der Musik auch die Performance zählt. Deswegen hat Schweden auch gewonnen, weil sie mit ihrer Show etwas ganz neues gezeigt haben. Deswegen gibt es 6 Jahre (!!) nachdem ein Geigenfritze gewonnen hat immer noch Länder, die eine Air-Violine spielen. Dabei war das Strichmännchen so simpel, aber dennoch so wirkungsvoll. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Länder nächstes Jahr mit Beamer und ihrer eigenen Video-Show anreisen. Und wie viele Jahre das halten wird...

Ich meine es ist jetzt leicht Andreas Kümmert das Debakel in die Schuhe zu schieben. Warum auch nicht, Deutschland wollte, dass er sie vertritt. Er wollte nicht und verfälschte das Ergebnis. Eigentlich hätte man im Nachhinein die ganze Veranstaltung ohne ihn durchführen sollen. Ob da das Ergebnis das gleiche gewesen wäre?

Ganz ehrlich? ARD und ZDF sollten weniger in die Eurovision einzahlen. Als eins der vier zahlungskräftigsten Mitglieder ist Deutschland immer automatisch für das Finale qualifiziert. Lasst die Künstler durchs Halbfinale gehen. Lasst uns ein paar Jahre auch mal scheitern, damit wir ein Gefühl dafür kriegen, was wir für Mist manchmal abliefern. (Eigentlich bin ich ja nur verbittert, dass wir nicht LaBrassBanda dahin geschickt haben...)

Beste Musik kam übrigens nach meiner Meinung von Schweden Belgien. Das war aber zu "Taken by a Stranger", zu advanced und post-modern. Aber die Zeit dafür kommt noch. Da muss neben Performance und Musik auch noch die Zeit passen. So, wie Lena 2010 einfach gepasst hat, in einem Jahr mit Epic Sax Guy und Allez Ola Olé.



Trotzdem freue ich mich wieder aufs nächste Jahr. Eins muss man übrigens der ARD lassen, sie haben eine super Android-App...