30. April 2009

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In unserer schnelllebigen Zeit verändert sich alles um einen herum und man meint, dass man sich selbst nicht verändert. Wenn man sich dann aber ein Mal im Spiegel sieht und an alte Zeiten zurückdenkt, dann hat man sich sehr wohl verändert.

Auch Dinge, von denen man meint, dass sie ewig so bleiben, verändern sich. In meiner Heimatstadt werden ständig Häuser abgerissen, Straßen umgebaut und es verschwinden immer mehr Menschen. Bei mir zu Hause wird renoviert, das Haus wirkt immer leerer. Obwohl man sich weiterentwickeln will und viele Veränderungen gut sind, wird man doch zu oft und zu plötzlich mit ihnen konfrontiert, und das kann verunsichern.

Zum Glück gibt es da Oasen - Orte, an denen die Zeit still steht. Mein Zimmer in meinem Elternhaus ist so ein Ort. Obwohl das ranzige Bett von damals mittlerweile durch ein neues ersetzt wurde, sieht das Zimmer noch so aus, wie ich es in Erinnerung habe.

Die Möbel sind so seit etwa 10 Jahren, gestrichen wurde vor 5 Jahren. Ich verbrachte eigentlich sehr wenig Zeit in meinem Zimmer. Da gab es einfach nicht so viel interessantes für mich. Arbeiten für die Schule erledigte ich meist in der Küche, Fernseher und Computer waren in anderen Zimmern. Der einzige Nutzen für mich war mein Bett zum Schlafen. Ich habe nie meine Freiheit oder meine Privatsphäre mit meinem Zimmer zum Ausdruck gebracht und verbinde keine tolle Erinnerung aus meinem Leben damit.

Und trotzdem ist es mittlerweile der einzige Ort, der sich nicht ständig verändert. Vor 3,5 Jahren zog ich von Zeulenroda nach Böblingen, seitdem steht das Zimmer still. Dinge, die in meinen Regalen oder sogar auf dem Schreibtisch standen, stehen noch heute, nur ein wenig verstaubt. Die Poster (und die damit verbundenen Jugendsünden) hängen noch an den Wänden und verlieren langsam an Farbe. Das Schulzeug steht so, wie ich es am letzten Schultag hinterlassen habe. Selbst der Wandkalender zeigt an, wann die Zeit stehen geblieben ist: Im September 2005.



Ich weiß bis heute nicht, welche Bilder sich auf den restlichen drei Monaten des Kalenders befinden und werde es auch nicht. Irgendwann vielleicht, wenn ich nicht mehr so regelmäßig vorbeischaue, finden meine Eltern einen anderen Nutzen für dieses Zimmer, aber bis dahin bin ich froh das es noch soetwas gibt: Dinge, die sich nicht ändern.
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4500 Kilometer durch China laufen ist eine tolle Aktion. So etwas nehme ich mir auch vor. Ein unglaublich tolles Video, das Christoph Rehage da gemacht hat. Gefunden habe ich die Sache auf Spiegel Online, machnmal sind die tatsächlich noch zu etwas Gutem da.
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Auf www.ddr-brauwesen.de gibt es Informationen zu den Brauereien der ehemaligen Republik. Die Seite versucht durch das Sammeln von Hinweisen und Bildern, ein kleines Stück Geschichte zu bewahren und alle Getränkebetriebe der DDR und deren Getränke zu katalogisieren.

Auch Zeulenroda hatte mal eine Brauerei. Die Informationen der Seite sind allerdings recht spärlich. (Direktlink Brauerei Zeulenroda)


Insgesamt wirkt die Seite noch etwas aufbaubedürftig und wenig frequentiert, aber das kann auch täuschen. Jedenfalls eine gute Idee, Geschichte zu bewahren.

Von der Brauerei Zeulenroda bleibt nur der Bierdeckel. In der "Brauerei W. & P. Eckardt Kom. Ges. Zeulenroda / Thür." wurde anscheinend Herz-Quell abgefüllt. Eine kurze Google-Suche nach dem Bierdeckel ergab noch, dass die Brauerei um 1870 gegründet wurde. Die Schließung erfolgte anscheinend schon 1974. Diese Infos stammen von www.bierdeckelsammler.net

29. April 2009

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Seit etwa zwei Wochen tobt in Stuttgart der Plakatekampf zur Wahl am 7. Juni. Hier finden dann Europawahlen wie im restlichen Bund und außerdem Kommunalwahlen statt.

Jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit begegnen mir alle 10 Meter Menschen, die Politik für mich machen wollen und die zwei- bis dreimal so alt sind wie ich. Warum ist denn da niemand, mit dem ich mich identifizieren kann. Wahrscheinlich liege ich nicht in der Zielgruppe in Möhringen oder Degerloch.

Interessant ist, dass SPD und freie Wähler die beiden Stadtteile komplett unter Kontrolle halten, FDP sieht man noch vereinzelt, die anderen Parteien gar nicht. Vielleicht werben die nicht, wenn sie meinen Hopfen und Malz sei schon verloren?

Neben den Gesichtern auf den kleineren Plakaten gibt es noch ein großes Poster: Finanzhaie würden FDP wählen.

Oha. So muss das wohl sein. Neben der verblüffenden Ähnlichkeit des Haies mit denen aus "Große Haie - Kleine Fische" (Shark Tale) und "Findet Nemo" und den damit verbundenen Fragen zum Copyright, stellt sich mir eigentlich die Frage, was die SPD mir damit sagen will.

Ich bin kein Finanzhai und stehe denen auch durch die Finanzkrise nicht kritisch gegenüber, deswegen beeindruckt mich der Slogan relativ wenig. Aber welche Aussage steckt eigentlich dahinter? Was soll der normale Mensch nur damit anfangen? Ok, ich soll keine FDP wählen, und weiter? Soll ich jetzt die Grauen Panther wählen? Oder die Piratenpartei? Die würden Finanzhaie sicherlich nicht wählen. Im Umkehrschluss heißt es aber auch, dass Finanzhaie statt FDP lieber SPD wählen sollten, oder?

Jemand, der sich nicht weiter mit dem Wahlkampf im Superwahljahr 2009 beschäftigt und nur dieses Plakat sieht, hat nur dieses Plakat als Referenz, ohne einen Anhaltspunkt auf das Programm der SPD. Klare Regeln in Europa wollen auch CDU, Grüne oder Linkspartei. Anstelle sich also selber Themen und Programme auszudenken, macht die SPD sich also die Kampagnen der anderen Parteien zum Thema. Schlechte Idee. Wer andere kritisiert und selbst keine Alternativen präsentiert kommt eigentlich nie gut an. Die SPD entwickelt sich wohl langsam zum Stänkerer und Giftzwerg, einer typischen Oppositionspartei also.

Ich habe natürlich noch weiter geforscht und mich etwas über die Kampagne der SPD informiert. Die Sprüche gibt es auch in Verbindung mit Dumpinglöhnen und CDU und Heißluft und Linkspartei. Sieht jedenfalls mehr nach Heißluft von der SPD auf und dem letzten Aufbäumen bevor sie immer weiter abrutschen. Dass das Finanzhai-Plakat in Suttgart rumhängt ist fast klar. Ich nehme mal an, dass in Thüringen, Sachsen und Co. nur die Plakate mit der Linkspartei und in Bayern nur die mit der CDU hängen.

Ich bin für eine Vielfalt in der Parteienlandschaft und je mehr Parteien gewählt werden, um so besser. Eine gute Politik braucht eine gute Opposition und diese sollte immer mehrere Meinungen vertreten, denn um so mehr muss sich die Regierung damit auseinandersetzen und arrangieren. Aber was die SPD hier macht, kann ich nicht ganz verstehen. Als große Volkspartei sollte man sich auf seine Stärken besinnen und ein klares Programm vorlegen und nicht auf den Schwächen der anderen rumhacken. FDP-Wähler wird dieses Plakat wohl nicht abschrecken. Bei mir löst es nur Unverständnis aus. Und ich finde es lustig, dass sich dabei die Grünen als Koalitionspartner warmgehalten werden. Die haben nämlich keinen dummen Spruch verpasst bekommen.

Von meinem politischen Ziel dieses Jahr bringt mich das alles aber nicht ab: Ursula Gertrud von der Leyen verhindern!

28. April 2009

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Wer erinnert sich nicht mit einem Schmunzeln an diesen glorreichen Tag?





27. April 2009

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Montag: Sneaktag. Heute kam Duplicity mit Clive Owen und Julia Roberts im Metropol und was mir beim Vorspann sofort ins Auge gefallen ist, war die Typografie des Titels. Eine wunderbar stylische Schrift, gepaart mit der Angewohnheit, alle Buchstaben im Wort groß und nur einen klein zu schreiben. Ein großartiger Schachzug, der Film wirkt dafür von vorneherein ziemlich stylisch.

Wenn nichts ist wie es scheint, warum sollte man viel in einen Film investieren? Das ist die Hauptfrage, die sich der Zuschauer in diesem Film stellen muss. Cinematisch und im Handlungsablauf orientiert er sich stark an modernen, erfolgreichen US-Serien. Split-Screen-Technik wie bei 24, keinen B-Plot wie in modernen Krimiserien (NCIS, CSI) und eine Rückblenden- und Szenensprungtechnik wie Lost, orginal mit passendem Geräusch, wenn eine Rückblende ansteht. Fans solcher Serien, werden am Stil des Filmes sehr viel Gefallen finden. Das Bild war immer klar (keine Shaky-Cam) und die Kameraeinstellungen waren auch großartig (oft schön Großbild mit den Charakteren im Zentrum, meist sogar fast symmetrisch).

Optisch und musikalisch erkannte man gleich das große Vorbild, genauso wie der Humor und die Mischung aus Ernst und Spaß sofort auf einen Film zeigen: Den modernen Ocean's Eleven. Viel offensichtlicher ging es gar nicht.

Storymäßig muss ich Fingerspitzengefühl walten lassen, denn wenn man zuviel verrät, dann ist es vorbei. Zwar ist das ein Film, den man auch nach dreimal Sehen nicht verstehen muss, allerdings geht mit zuviel Kenntnis der Spaß beim ersten Mal verloren. Es geht, wie der Titel schon sagt, um Doppelagenten und deren Versuch den großen Coup im Bereich Industriespionage zu landen. Was dazugehört ist das Versteck- und Katz- und Mausspiel, das Hin und Her, das Verwirren und Täuschen. Das, verflochten mit Lost-artigen Rückblenden, macht es am Anfang leicht verwirrend, ja sogar langweilig und einschläfernd. Die erste halbe Stunde tappt man so im Dunkeln, weil man nicht weiß, um was es eigentlich geht, dass man sich fast wünscht, es wäre doch lieber Wolverine gekommen.

Wenn man aber ein paar Hintergründe kennt, dann macht es Spaß mitzufiebern und zu rätseln. Für mich ging es aber dann zu schnell, der Film verflog dann etwas zu leicht in die Vorhersehbarkeit, vor allem ab dem Punkt, an dem man kennt, womit das große Geld gemacht werden soll. Das Ende des Filmes ist sehr im Stile von Ocean's Twelve und etwas frustrierend. Zwar ist es klar, dass der Film nicht so endet, wie man vermutet, allerdings ist die Auflösung nicht ganz zufriedenstellend.

Clive Owen macht einen fantastischen Job, obwohl er dafür nicht viel zu tun braucht, da er diesen gewissen natürlichen Charme hat, den man in einem solchen Film braucht. Aber was mich doch sehr negativ überrascht hat, war Julia Roberts. Diese Frau ist nicht mehr hübsch und es ist eine Qual, sie auf der Leinwand zu sehen. Dürr, zusammengefallen, botoxbehandelt... kurzum, sie ist einfach nur alt und zwar richtig alt. Da ist nix mehr mit tollem Lächeln oder Pretty Woman, manche Frauen altern mit Stil aber sie fällt einfach nur in sich zusammen. Schauspielerisch war es auch einfach nur bla, das hätte auch Tess Ocean sein können. Nur Owen und die Leistung der Nebencharaktere retten die Performance.

Insgesamt ist Duplicity gut für 2 unterhaltsame Stunden Kinounterhaltung und Rätselraten, mit einigen Julia-Roberts-Lowlights. Solide 3 Sterne von 5.
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Inspiriert von der Parodie des letzten Beitrags habe ich mir überlegt, dass es doch bestimmt noch bessere Alternativen zum langweiligen Stoppschild der BKA

Ich habe mir auch was einfallen lassen und das ist was Paint so hergibt.

Hammer time!

Fail!

Ich würde gern mehr solcher verunstalteten Stoppschilder sehen, vielleicht will sich jemand versuchen. Hier eine leere Vorlage. Viel Spaß beim kreativ sein.

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Yargh... so schlecht habe ich lange nicht mehr geschlafen. Oft umgedreht, oft aufgewacht und viele, viele Bilderfetzen. Naja, es gab auch einiges zu verarbeiten nach diesem Wochenende.

Das einzige Bild, was ich in die Tageswelt mitnehmen konnte war ein Konzert von Phil Collins in der Stadthalle von Zeulenroda. Nicht gerade plausibel. Dazu gab es keine Tanzfläche, sondern es waren Tische und Stühle in einer Art Bankett-Rahmen aufgebaut. Dort saß ich nun in der Nähe der Bühne und meien Freunde aus Stuttgart saßen am anderen Ende des Raumes. Achja, Thomas Gottschalk war auch da.

Blöder Traum, blöde schlaflose Nacht. Zuviele Gedanken in meinem Kopf...

26. April 2009

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Passend zur Gesamtsituation:

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Liga-Dart, so wie ich es kennengelernt habe, ist seltsam aber faszinierend. Die Vereine repräsentieren nicht die Städte, sondern die Kneipen, in denen sich die Mitglieder treffen. Diese Kneipen-Teams ziehen nun von einer Bar zur nächsten um deren Verein herauszufordern. Gespielt wird an Automaten, die auch immer mit Geld gefüttert werden müssen, mit Pfeilen mit Plastikspitzen.

Die Mannschaften bestehen dabei aus 4 Spielern (mit 2 optionalen Auswechselspielern). Es gibt pro Begegnung 16 Paarungen, jeder spielt einmal gegen jeden, und 2 Doppel. Gespielt wird nach Liga entweder 301 oder 501 mit normalem oder Masterout. Je Paarung wird ein Best-of-3-Match gespielt. Beim Endstand von 9:9 gibt es dann ein Entscheidungsspiel.

Da es ein Kneipensport ist, gehört dazu, mächtig zu trinken und zu rauchen. Nach der Partie gibt es noch die Endrunde mit hartem Alkohol, in der der Gastgeber ein paar Worte an die Besucher richtet und noch dreimalig auf den Dartsport geschworen wird (Der Wortlaut ist mir leider bis auf "Ein dreifaches ..." wieder entfallen).

Mit dem Begriff Sport, wie ich ihn interpretiere, hatte das nicht viel zu tun, allerdings find ich es sehr sehr spaßig. Für mich wäre das allerdings auf die Dauer nichts... zu viel Kneipenatmosphäre.

25. April 2009

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Ich habe es getan. Ich war auf dem Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart. Jährlich gibt es zwei Volksfeste: Eins im Frühling und eins im Herbst. Dabei geht es meist ums Biersaufen und um Geld, das den Leuten aus den Taschen gezogen wird.

Das Fest im Herbst meide ich meistens, keine Ahnung warum. Erfahrungsgemäß passiert im Frühling einfach mehr. Nach kurzem Rumwandern entschieden mein Mitbewohner und ich uns schnell für das Zelt "Zum Wasenwirt", das schon bei unserer Ankunft sehr gut gefüllt war. Wir setzten uns raus, das Wetter ließ es zu.



Bald gesellten sich drei muntre und lustge Gesellen zu uns, die seltsamerweise noch laufen konnten. Reden ging nicht mehr so gut, oder vielleicht war das auch nur das Schwäbisch. Sie mussten aber auch schnell weiter, aber nicht bevor sie uns fragten:
Wie breit ist ein Meter Feldweg?

Puh... das ist schon eine taffe Frage, und auf jeden Fall "truly trivial".

Wir konnten nicht lange nachdenken, bevor wir schon wieder Gesellschaft bekamen, diesmal weiblich. Einem der Mädels tischte mein Mitbewohner auf, dass er hauptberuflich Flyer herstellt und austrägt. Obwohl sie dachte, dass Flyer falten eher ein 1-Euro-Job wäre, nahm sie ihm das ab, was er zum Anlass nahm, mir seine glorreiche Meinung mitzuteilen.
Also wenn du mich fragst: Frauen haben sowieso alle einen an der Klatsche!


Von meiner Gesprächspartnerin konnte ich das nicht behaupten und am Ende des Abends konnte ich sogar mit einer Telefonnummer mehr weiterziehen. Es ist schon interessant, da strengt man sich jahrelang an, aber dann wenn man nicht sucht und es vor allem nicht erwartet, trifft man auf einmal jemanden, für den man sich augenscheinlich nicht verbiegen muss. Und wann trifft man schon eine Frau, die Liga-Dart spielt?

Von dieser unerwartet netten Nonchalance verabschiedet (nach Böblingen, meine ehemalige "Traumstadt") ging es weiter in unser altes Schema: Cocktails im Enchilada und danach abhotten im Schocken.

Was für ein Abend! Aber das bekommt man wohl, wenn man jedes Mal mit schlechten Erwartungen auf das Frühlingsfest geht. Mit dem Nachtbus über die Weinsteige ging es zurück nach Hause und mit dem Blick über Stuttgart konnte ich mich nur noch überrascht zeigen und lächeln: Das Leben kann eine erfrischende Leichtigkeit haben.

23. April 2009

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Zwischen dem Orion und der Andromeda-Galaxie, etwas oberhalb der Plejaden, liegt das Objekt meiner Faszination, dieser mysteriöse gelbe Nebel, unweit davon sein blauer Kompagnon.


http://www.google.com/sky/#latitude=36.363798554158635&longitude=-119.937744140625&zoom=9&Spitzer=0.00&ChandraXO=0.00&Galex=0.00&IRAS=0.00&WMAP=0.00&Cassini=0.00&slide=1&mI=-1&oI=-1

Zusammen mit seinem blauen Stern strahlt er eine seltsame Aura auf mich aus, die mich immer wieder zurück kommen lässt.

Google Sky ist ein tolles Tool und voll mit vielen unglaublichen Bildern, die mir die Tiefe des Alls so nahe bringen und in denen ich mich verlieren könnte, aber diese Wolke ist das Geheimnisvollste für mich, keine Ahnung warum.

Leider kann man bei Google Sky nur Objekte suchen, die man mit Namen kennt und nicht darauf klicken um zu erfahren, was man gesucht hat.
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Heute habe ich meine erste Spam-Email auf Arbeit bekommen, und dass obwohl ich meine Arbeitsadresse nirgends im Netz benutzt habe. Nur meine Familie kennt sie.

Die müssen schon ein sehr gutes Brute-Force-Programm haben, um alle Namen durchzuprobieren. Ich wurde sogar persönlich angesprochen. Eigentlich konnte ich mich im Büro immer rühmen, noch kein Spam bekommen zu haben, aber jetzt fürchte ich, dass Tür und Tor offen ist. Ein Glück ist da Microsoft Outlook ziemlich advanced und lädt die Bilder in der Mail nicht runter. Und wenn ich die Mail irgendwie öffnen oder weiterleiten will, fragt es mich jedes Mal, ob ich das tatsächlich machen will, weil die Mail eine Serveranfrage startet, wenn sie die Bilder runterlädt. Durch die Serveranfrage würde ich natürlich gleich verraten, dass meine Adresse echt ist und deshalb lasse ich das einfach.

Thematisch bewirbt die Mail die Cloudforce Tour in München am 15. Juni, eine Veranstaltung der Firma Salesforce zum Thema Cloud Computing mit knappen Budgets. Eigentlich ist Salesforce nicht so die typische Spam-Firma und sogar am New York Stock Exchange eingetragen. Irgendwie ist das aber doch fischig und ich habe aber trotzdem das Gefühl, sollte ich wirklich zu der Veranstaltung gehen, dass ich dort nur Viagra, Penis-Enlargement-Sachen oder Sextoys angedreht bekomme...

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Hmmm... ich habe gerade in einem Artikel über die Hochzeit der CD gelesen, mir das Wort aber wie die Hochzeit zwischen zwei Menschen vorgestellt.

Da ist mir aufgefallen, dass das Wort "Hochzeit" ja doppeldeutig sein kann: Die Eheschließung und der Höhepunkt von etwas...

Oder vielleicht auch nicht?

Vielleicht ist die Hochzeit zweier Menschen tatsächlich der Höhepunkt deren Beziehung und danach geht es nur bergab? Kommt da tatsächlich dieses Wort her? Auch wenn Wikipedia etwas anderes zur Wortherkunft sagt, so kann das heutzutage tatsächlich stimmen.

Wenn man sieht, wieviele Ehen geschieden werden, glaubt man echt, dass die Hochzeit zur Hochzeit der Beziehung geschlossen wurde und es danach nur schlechter wurde. Da stellt sich doch unweigerlich die Frage, ob man in der Beziehung nicht schon früher heiraten sollte, damit die Hochzeit (wie in Höhepunkt) erst später kommt.

Manche Worte werden erst so richtig seltsam, wenn man sie oft genug liest und sich über deren Bedeutung den Kopf zerbricht, Hochzeit gehört dazu. Ich komme jetzt zur Hochzeit des Tages: Dem Mittagessen.
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Der Artikel "Das System Johannes Kahrs" in der Online-Ausgabe der FAZ zeigt, was in der Politik wirklich Sache ist. In der Hamburger SPD brodelt es schon länger. (Zwischenruf 19.11.2008)

Während ich auf diese Geschehnisse nur mit Abstand schauen kann und kein politisches Statement abgeben will, zeigt das doch nur, dass es manchen Leuten in der Politik längst nicht mehr um das Wohl des Landes und dessen Volkes geht, sondern nur noch um persönliche Errungenschaften.

Jeder, der aus eigenem Interesse und nicht aus dem Interesse seiner Wähler in die Politik geht, gehört da nicht hin. Wenn mehrere solcher Leute mit der gleichen Agenda aufeinander treffen, dann muss man sich um die Demokratie in diesem Land echte Sorgen machen.
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Der Borg-Würfel aus Lego von T. Oechsner

Quelle: Flickr/BigHugeLabs

22. April 2009

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Wie großartig ein Film doch eigentlich ist, merkt man erst, wenn man ihn zitiert.

Mir ist heute morgen das Zitat
There is no I in team, but there is an I in apple pie...
eingefallen und ich wusste nicht mehr, aus welchem Film es ist.

Nach einer kurzen Suche wurde ich auf Wikiquote fündig: Das Zitat kommt aus "Shaun of the Dead", ein großartiger Film. Das Wort 'apple' hatte sich in meine Erinnerung gemogelt, aber richtig vollständig ist der Text:

As Mr. Sloan always says, there is no "I" in team, but there is an "I" in pie. And there's an "i" in meat pie. Meat is the anagram of team... I don't know what he's talking about.


Shaun of the Dead ist eine geniale Zombie-Komödie aus England, die vom selben Team wie Hot Fuzz stammt. Eigentlich kann man die beiden Filme nur zusammen schauen, da viele Gags sich in beiden Filmen wiederholen oder ergänzen. Das Zitat ist auf jeden Fall mein Zitat des Tages.
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Nicht viel ist mir von meinem heutigen Traum geblieben.

Etwas sehr wichtiges hielt mich darin ab, zur Schule zu gehen. Dort verpasste ich den Deutschunterricht, den ich wohl seit einiger Zeit nicht mehr besucht hatte. Als ich dann das nächste Mal dort auftauchte, war meine Lehrerin ziemlich aufgebracht deswegen und ließ mich eine Arbeit nachschreiben, in der ich eine glatte 1 schrieb.

Hmm... Deutsch war immer so ein Fach, das ziemlich interessant aber auch ziemlich langweilig sein konnte. In der Oberstufe verbrachte ich die meiste Zeit in Deutsch mit TicTacToe-Spielen. Das lag auch daran, dass ich machen konnte, was ich wollte, denn ich kam oben nie über eine gute 2 und unten nie unter eine schlechte 3. Vielleicht habe ich da noch unaufgearbeitete Sachen aus dem Deutschunterricht und deshalb der Traum.

21. April 2009

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Nach dem Überraschungshit Crank freute ich mich schon lange auf den zweiten Teil "High Voltage" (Hochspannung).

Auf Story und Realismus darf man natürlich bei so einem Film nicht hoffen: Chev Chelios (Jason Statham) überlebt einen Sturz aus 1 km und danach wird sein Herz gestohlen. Ausgerüstet mit einem künstlichen Herz, das ständig mit Strom aufgeladen werden muss. Wenn man den ersten Teil gesehen hat, dann ist diese Prämisse natürlich göttlich und wenn man dazu noch weiß, dass viele bekannte Gesichter aus dem vorherigen Film auftauchen, dann ist ein guter Filmabend eigentlich vorprogrammiert, oder?

Was den ersten Teil von Crank ausgezeichnet hat, war die ständige Spannung, das Adrenalin und die neuen Wendungen. Es war eine unterhaltsame Achterbahnfahrt, die nie zum stehen kam. Genau hier lahmt der zweite Teil. Er kann die hohe Geschwindigkeit der Handlung und die Spannung einfach nicht die ganze Zeit aufrecht erhalten. Es ist zwar immer ganz spannend und extrem unterhaltsam, allerdings legt dieser Film immer wieder Pausen ein, wo man zur Ruhe kommt. Und genau das tut ihm nicht gut. Die übertrieben gezeichneten Szenen und Charaktere werden zur Karikatur ihrer genialen Spiegelbilder aus dem ersten Teil. Die Gewalt und der Sex werden im Vergleich zum ersten Film extrem gesteigert. Während man bei einem schnellen Film wegen der Reizüberflutung nicht darüber nachdenkt, kommt man in den ruhigen Szenen wieder zur Gesinnung und beginnt Dinge zu hinterfragen.

Manchmal wirkt er auch einfach nur so, als hätten die Drehbuchautoren nur recycelte Szenen und Ideen aus dem ersten Film etwas wahllos aneinander gereiht. Was bei einem Film, der für sich alleine steht, so spannend ist, ist dass man tatsächlich nicht weiß, was als nächstes passiert oder wer überlebt. Beim Sequel ist aber vollkommen klar, welche Charaktere ein Schutzschild haben.

Richtig gut war wieder der Aufbau wie ein Videospiel. Das ständige Aufladen und die beschleunigte Handlung danach und natürlich der gruselige Endboss sind ein paar Highlights davon. Zitat des Films war "Er sah aus wie dieser Transporter-Typ aus dem Kino."

Insgesamt kann ich nicht sagen, dass mich der Film enttäuscht hat, denn storymäßig, schauspielerisch und filmtechnisch, war er absolut in Ordnung. Wo der Film versagt, ist das Drehbuch und dessen Umsetzung. Das Niveau der Highlights und netten Ideen kann der Film leider nicht halten, und verliert dadurch viel an Spannung, die den ersten Teil ausgemacht hat.

Crank 2 - High Voltage ist empfehlenswert für alle, die hirnlose Action und viel grenzwärtigen Humor mögen und man sollte ihn schon unbedingt gesehen haben, ich kann ihn aber leider nur 1,5 Sterne von 5 geben.

20. April 2009

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Was passiert mit einer populären High-School-Cheerleaderin, die es zu nichts bringt? Wie geht man mit dem Selbstmord seiner Mutter um, wenn der Tod zum Beruf gehört? Was ist, wenn man sein eigenes Leben nicht in den Griff bekommt und sich noch um einen Sohn im Grundschulalter, einen Vater mit verrückten Ideen und seine Schwester mit ähnlichen Tendenzen kümmern muss? Das sind die Hauptaspekte, die den Film "Sunshine Cleaning", den ich heute in der Sneak im Metropol in Stuttgart sehen durfte.

Passend zum zehnten Jahrestag des Columbine-Massakers beginnt der Film mit einem Mann, der in einem Supermarkt eine Schrotflinte ersteht, nur um sich am Ort selbst damit zu erschießen. Ein Glück entwickelte der Streifen sich dann doch in eine andere Richtung.

Rose Lorkowski (gespielt von Amy Adams) ist eine alleinerziehende Mutter, die seit der High School mit dem Quaterback schläft, geheiratet hat er jedoch eine andere. Die ehemalige Cheerleaderin hat es zu nichts gebracht und arbeitet als Putzfrau, als der Quaterback (jetzt als Polizist tätig) ihr von dem Selbstmord erzählt und sie auf die Idee bringt, sich unter dem Namen "Sunshine Cleaning" selbstständig zu machen und die Hinterlassenschaften von Toten und Unfällen zu beiseitigen. Zusammen mit ihrer Schwester (Emily Blunt) macht sie sich an die Arbeit und beginnt dabei mit ihr einen Selbstfindungstrip, um mit dem Selbstmord ihrer Mutter klarzukommen.

Der Film spielt zwar in Albuquerque, New Mexico (etwa eine halbe million Einwohner), hat aber ein gewisses Kleinstadt-Flair. Dies liegt vor allem an den Charakteren, die mal nicht typisch klischeehaft gezeichnet sind, sondern wie Menschen wie du und ich wirken, mit ihren Fehlern und Macken. Weitere Details zur Geschichte würden dem Filmerlebnis nur schaden, denn es ist ein wirklich sehenswerter Film, der viel Mut beweist, mal nicht mit einem typischen Hollywood-Ende aufzuwarten, beliebte Charaktere verschwinden zu lassen und mal nicht alle offenen Punkte zu beenden oder zu erklären.

Mary Lynn Rajskub (bekannt aus der Fernsehserie "24")spielt in "Sunshine Cleaning" eine fantastische Nebenrolle. Wir konnten uns im Kino dann aber doch nicht die Jack Bauer und Chloe O'Brian Sprüche verkneifen, besonders als sie im Fahrstuhl stecken blieb. ("Jack, ich stecke im Fahrstuhl fest." "Kein Problem, Chloe. Ich hol' dich da raus!")

Dialog des Tages war aber eher:
Wie starb deine Mutter?
War so eine Art 'Do-it-yourself'-Ding

Passend zum leichten Sommerwetter war es ein schön leichtes "Komödiendrama", das sehr gut in die Sneak gepasst hat und für ein wunderbares Gefühl für die Rückfahrt über die Weinsteige mit offenem Fenster und einem tollen Blick gesorgt hat.

3,5 Sterne von 5.

Links:
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Ein guter Claim ist das essentiell für eine Firma. Ein markiger Spruch kann Aushängeschild und Visitenkarte sein. Machne Firmen sind nur durch ihren Claim bekannt, andere identifizieren sich damit. Ein Claim gehört zu einer guten Corporate Identity dazu.

Ein gutes Beispiel ist zum Beispiel "We own you" (Conglom-O).

Manche Firmen ändern ihren Claim ziemlich oft und werden dadurch ihre alten nicht los. Mit Saturn wird man wohl ewig das nervige "Geiz ist geil"-Gekreische verbinden, obwohl sie alles daran setzen, davon loszukommen.

Ich bin auf Arbeit an eine Demo-CD von Cognos gekommen. Cognos, mittlerweile von IBM geschluckt, begnügt sich dort aber nicht nur mit einem markigen Spruch, sondern startet gleich eine ganze Offensive von Sprüchen.

I will not be limited by yesterday's BI technology.
Tomorrow's demands are here today.
No limitations. No imitations.
The next level of performance.
Tomorrow's demands will not be limited by yesterday's technology. Will you?

Naja, ist zwar cool so beballert zu werden; installieren werde ich die Demo wohl trotzdem nicht.

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Jetzt wo einige Provider den Vertrag zur freiwilligen Zensur des Netzes unterschrieben haben, hat die Politik gemerkt, dass sie Einfluss nehmen kann und das Horrormärchen nimmt seinen lauf.

Basic Thinking berichtet, dass die Junge Union NRW verlangt, gewaltverherrlichende Inhalte auf Videoplattformen zu kontrollieren und zensieren und fragt natürlich gleich hinterher, wer bestimmt, welche Videos unter den millionen eigentlich gewaltverherrlichend sind.

Mich schockiert vor allem, dass diese Forderung aus einer Jugendorganisation einer Partei kommt, so dachte ich doch, dass zerstörerisches Gedankengut meine Freiheit im Web betreffend nur aus älteren Generationen kommen wird. Das beweisst aber, dass auch junge Leute Politiker das Medium Internet noch nicht richtig verstanden haben.

Das Internet besteht nicht nur aus Plattformen, wo man etwas einstellen kann, es ist auch kein Medium mehr, das man an- und abstellen kann. Es ist eine Lebensweise, eine Bewegung, eine Idee, dass alle Informationen frei zugänglich sein können, und manche Menschen sehen in soetwas immer nur das große Böse und nicht die Chancen.

Hört auf mit der Dekonstruktion des Internet und fangt an, euch damit zu beschäftigen. Probleme muss man begreifen und konfrontieren, nicht unter den Tisch kehren.

19. April 2009

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Heute Nacht hatte ich einen der seltsamsten Träume seit langem.

Ich träumte, dass ich mit meinem Vater Konzertkarten für Depeche Mode für um die 100 Euro gekauft habe. Das Konzert fand in einer riesigen Schlucht statt und beim Einlass musste man sich entscheiden, ob man unten im Tal ist, oder das Konzert von oben erleben wollte.
Da das Tal so voll war, gingen wir nach oben. Allerdings bekamen wir einen so miesen Platz, dass nichts vom Konzert, sondern nur den oberen Teil der Bühne zu Gesicht bekamen.

Wir die Polstergarnitur eines Sofas als Sitzkissen dabei. Während wir da also am Rand der Schlucht saßen und versuchten, uns soweit wie möglich nach vorne zu lehnen, ohne runterzufallen, aber um etwas zu sehen. Kletterten da viele Leute die ganze Zeit fröhlich ohne Sicherung ein der steilen Schluchtwand hoch und runter.

Was es noch gab, war eine Bergbahn, die von oben ins Tal fuhr. Diese nahmen wir von da oben und schleppten unsere Polstergarnitur natürlich mit in die Bahn. Beim Runterfahren sah man ein wenig vom Konzert, allerdings war die Haltestelle unten zu weit weg von der Bühne, um etwas zu sehen. Also fuhren wir wieder hoch an unsere alte Stelle. Ich fand es unfair, dass wir 100 Euro für so einen schlechten Platz bezahlten, aber nichts sahen, und dass die Leute von der Talstation der Bahn gar keinen Eintritt bezahlen mussten.

Also entschloss ich mich auch ein wenig rumzuklettern und näher runter zu kommen. Ich kam auch tatsächloch an eine Lücke und konnte ein paar Blicke erhaschen, aber in einer Pause wurde ich fast vom fallenden Vorhang zerquetscht. Ich rettete mich in einen Bereich, wo sich Bühnendarsteller für die Hintergrundshow fertig machten.


Wow, ein langer Traum mit ziemlich klarer Erinnerung. Wo fängt man da an? Zum Einen kenne ich kein einziges Lied von Depeche Mode wirklich. Ich habe kein Urteil, ob es eine gute oder schlechte Band ist. Das Einzige, was mir zu der Band im Hinterkopf geblieben ist, dass sie bald ein neues Album rausbringen und das muss mich wohl auf den Traum gebracht haben.

Das Konzert kommt von den Konzertkarten für die Fantastischen Vier, die im Sommer in Stuttgart spielen und die ich heimsuchen werde. Die Bergbahn hat mich an die Schönbuchbahn in Böblingen erinnert. Sofagarnitur und Rumgeklettere sagen mir nichts. Insgesamt hatte der Traum ziemlich viele Bilder, mit denen ich nicht so viel anfangen kann und ich hatte ihn schon eigentlich wieder vergessen, bis ich heute im ARD die Vorschau zu einer Doku über den Yellowstone National Park in den USA gesehen habe, dann kam er wieder. Aber wer hält auch ein Konzert in einer Schlucht ab, wo man oben sitzen kann, ohne dass man die Bühne sieht. Depeche Mode hoffentlich nicht. ;)
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Heute habe ich "Der unglaubliche Hulk" gesehen. Nachdem Iron Man überraschend gut war, wollte ich schon lange den zweiten großen Blockbuster von Marvel aus dem Jahr 2008 sehen. Warum also Abscheulichkeit im Titel? Der Filmgegner von Hulk ist "Abomination" (engl. für Abscheulichkeit) und den Namen eines Fießlings kann man natürlich nicht mit übersetzen. Also heißt es in der Synchronisation: Sie werden eine Art Abomination. Großartig.

Zuerst ein Riesenminus für das der Film nichts kann: In Deutschland ist der Film geschnitten. Und zwar so schlecht, dass man nicht nur als Filmfreund die Schnitte erkennt. Während des Schauens hatte ich mich noch gewundert, aber jetzt hab ich im Internet die Bestätigung geholt. Traurig traurig, aber über Schnitte in Filmen und deren Sinnlosigkeit kann man ganze Wochen füllen.

Da ich den ersten Teil von 2003 nicht kenne, gehe ich an diesen Film vollkommen losgelöst.

Filmtechnisch ist der Film ganz große Klasse. Obwohl er dafür storytechnisch nicht so viel drauf hat, ist er trotzdem so erfolgreich, weil er einige wichtige Regeln des Filmemachens befolgt.
Zum Einen werden die Monster, Hulk und Abomination, nicht von Anfang an gezeigt. In der ersten Sequenz mit dem Hulk sieht man ihn nie im Ganzen. So wird der Erwartung und Spannung beim Zuschauer hochgehalten. Zum Anderen kommt er ohne große Erklärungen und Technobabble aus und ist deshalb leicht zugänglich. Die Kameraführung ist sehr gut und es gibt im Film viele kraftvolle Bilder und Szenen.

Die Story ist schnell gesagt. Um den Hulk zu jagen kreiert das Militär die Abomination, die selbst zum Problem wird, was der Hulk lösen soll. Die Schauspieler machen ihre Sache gut und Edward Norton nimmt man den Bruce Banner ab. Irgendwas veranlasste mich bei jeder Szene, in der sie vorkam, laut "LIV TYYYYYLER" zu gröhlen. Was mich ein bisschen gestört hat bei der vielen Action ist, dass eigentlich nie rüber kam, dass Bruce Banner eigentlich ein Wissenschaftler und Nerd ist. Es enstand nicht der Eindruck, dass dieser Typ je in einem Labor gestanden hat.

Da der Film die ganze Geschichte um die Entstehung des Hulks in den Vorspann nimmt, hat er viel Zeit, sich auf die Nebencharaktere und die Entstehung der Abomination zu konzentrieren. Daher auch die Überschrift, denn man meint fast, dass Tim Roth, der die Abscheulichkeit spielt, mehr Filmzeit hat, als Edward Norton.

Alles in allem ist "Der unglaubliche Hulk" ein solider Film, der zwar nicht ganz an Iron Man heran reicht, aber trotzdem einem Actionfan viel Spaß bereiten kann. Es gibt viele Hinweise auf die kommenden Projekte von Marvel und so kann man sicher sein, dass auch der Hulk wiederkommen wird. Jetzt bleibt mir erstmal noch der erste Teil.

Sehr solide 3,5 Sterne von 5.

18. April 2009

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Beim Möbel Gammerdinger in Böblingen gibt's alles, nur nichts billig.

Wenn man zum Beispiel Couchtische beim "jungen Wohnen" sucht, wird groß mit "ab 19€" geworben. Wenn man dazu aber dann den billigsten Tisch anschaut, dann könnte man meinen, die hätten da eine 9 vergessen.

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Gestern war ein schwarzer Tag für das Web, in doppelter Hinsicht.

Ursula von der Leyen greift in meine Freiheit ein und lässt einen Teil des Internet sperren und die Betreiber von Pirate Bay werden in ihrem spektakulären Gerichtsprozess schuldig gesprochen.

Die Internetsperre zeigt mal wieder ganz deutlich, dass viele Menschen und Politiker (man beachte die Trennung zwischen Mensch und Politiker ;) in Deutschland noch keine oder nur mangelhafte Kenntnis vom Internet haben. Das Internet ist ein Medium, dass sich nicht mit Fernsehen, Zeitung oder Büchern vergleichen lässt, aber dennoch meint wohl ein Teil der Bevölkerung, dass sich darin eingreifen lässt. Das Internet hat sich verselbstständigt, man kann es nicht verschwinden lassen oder zensieren.

Gerade Menschen, die "Verbotenes" im Netz tun, haben die Mittel und Wege solche Sperren per Proxy simpel zu umgehen. Ein Problem auszuschweigen, zu ignorieren ist auch keine gute Taktik. Wegschauen war noch nie die Lösung.

Die Maßnahme würde mich eigentlich nur periphär tangieren, aber was mich wirklich daran aufregt ist, dass in meine Freiheit eingegriffen wird. Das BKA nimmt sich das Recht heraus, Seiten zu sperren. Jeder schreit auf, wenn das Wort Stasi fällt, aber der Vergleich ist angebracht. Wahrscheinlich wird beim Anzeigen des Stopp-Schildes gleich noch der Bundestrojaner auf dem Rechner installiert.

Es geht nicht darum, dass ich mir sowas anschauen würde, es geht um's Prinzip. Wo hört das auf?

In einem anderen Teil Europas beweist ein Gericht, dass Anbieter schon veurteilt werden, wenn ihr Angebot nur die Möglichkeit bietet, illegale Dinge zu tun. Pirate Bay stellt nur eine Plattform und schon werden die Betreiber zur Beihilfe zur Verbreitung von geschütztem Material verurteilt. Wer ist als nächstes dran? Google, Blogger, Wordpress, Joomla? Oder vielleicht sollte ich auf meine Briefe und Pakete jetzt "Raubkopie" draufschreiben und die Post verklagen?

Es gibt Menschen auf dieser Welt, sei es in Deutschland, Schweden oder sonstwo, die verhindern wollen, dass Information frei zugänglich ist, die Freiheit lieber beschränken, bei Problemen lieber wegschauen, als sie anzupacken. Oder ist es einfach die Generation, die vor der großen Blase Internet Angst hat, weil sie sie nicht versteht, oder vielleicht auch weil sie fürchten, dass ihr Geld nicht mehr fließt.

Bei solchen Methoden und Reaktionen braucht man die Vergangenheit nicht breittreten, man kann sehen, dass selbst in der Gegenwart noch nicht alles stimmt...
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Als ich heute früh aufgewacht bin, brannte mir unerklärlicherweise die Frage im Hals, wie man eingetrockneten Spinat von glatten Oberflächen bekommt. Und das, obwohl ich gar keinen Spinat mag. Die Frage beschäftigte mich bis unter die Dusche, danach dachte ich eher über den gestrigen Abend nach...

Nach einem leckeren Abendessen ging es ins Waranga am Schlossplatz. Schon unten kam mir die Bar zu exklusiv vor und eigentlich war ich derb underdressed, aber wir gingen auch noch hoch in das Obergeschoss. Da war alles noch mal exklusiver.

Danach ging es in die Corso Bar, wo man schon mehr ins Bild gepasst hat. Obwohl die Bar am Anfang ziemlich leer war, füllte sich das Teil doch gut. Die Luft wurde dann auch schnell so dick und schlecht dadrin und die Musik war blah...

Das einzige was man aus so einem Abend mitnehmen kann ist, dass verheiratete Frauen noch sinnloser sind, als normale Frauen.

Aber lustig war der Abend...

So jetzt geht's nach Böblingen, "Rohr frei" kaufen...

15. April 2009

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Switch Reloaded ist in Sachen "Comedy" das Beste, was das deutsche Fernsehen im Moment zu bieten hat. Diese Sendung ist ein Höhepunkt in meiner Woche. Auch sie keine guten Einschaltquoten für Pro7 einfährt, kann der Sender trotzdem stolz auf das Format sein.

Es ist eins der meistdiskutierten und beliebtesten Formate auf YouTube. Jeden Mittwoch hat man was iom Büro zu erzählen und die Highlights schaue ich mir manchmal noch Wochen danach an. Natürlich ist es dabei wichtig, dass man die Sendungen, die parodiert werden, kennt. Erst dann merkt man, wie gut Switch eigentlich gemacht ist.

Höhepunkte sind für mich ganz eindeutig die Sketche mit Michael Kessler (Horatio Caine, CIS Miami oder Peter Kloeppel, RTL), Max Giermann (Stefan Raab, Uli Hoeneß) und Martina Hill (Anja Kohl, börse im Ersten): Schauspielerisch grandios und absolut genial parodiert. Ein sehr schönes Beispiel ist die Hassrede von Uli Hoeneß (Giermann), die man natürlich im Orginal erstmal kennen muss.


Großartig war auch "Lesen! mit Oliver Kahn" (Kann man ja selbst bei YouTube suchen)

Sehr schön bei Switch Reloaded ist auch, dass (bis jetzt) Videos auf den gängigen Internetplattformen nicht runtergenommen werden. Das macht auch den Erfolg aus, denn so kann man Freunden schnell zeigen, was man an der Sendung gutfindet.

Wenn ich eine Sendung wie Switch Reloaded gut finde, schaue ich auch gern im Internet nach Hintergründen oder Zusatzinfos. Moderne Interaktivität nenne ich das: Besser informiert, über das was einen interessiert. Und was sollte man anderes nutzen, als die hippste und tollste Plattform, die es zur Zeit im Netz gibt, nämlich Twitter?

Von Switch Reloaded twittert zur Zeit nur Michael Kessler (@kesslermichael), aber wie... Er stellt nicht nur Triviales oder was er zum Frühstück hat, sondern er interagiert mit den anderen Nutzern. Er twittert live bei Switch und beantwortet Nutzerfragen. Keine Newsfeeds oder unbeantwortete Nachrichten, er ist nicht umsonst einer der beliebtesten deutschen Twitter-Nutzer. Nicht nur im Fernsehen top, sondern auch im Netz. Jemand der es versteht, das neue Medium zu nutzen. Im Grunde macht er das nach, was er in Switch Reloaded parodiert, nämlich Giga, die es auch wie kein zweiter Sender verstanden mit einer Community zu interagieren.

So sollte es bei vielen anderen Sachen und Sendungen auch sein. Ein wahrer Mehrwert für Fans und eine tolle Demonstration, dass Fernsehen und Internet Hand in Hand gehen können und von beiden Medien das beste zu Tage kommt.

Weiter so, Michael!

Update: Sehr schönes Interview im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Twitter-Michael-Kessler-Berliner-Nacht-Taxe;art15532,2774244

14. April 2009

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... ist nun für mich vorbei und Stuttgart hat mich wieder.

Nach 3 Monaten Abwesenheit hat mir Zeulenroda richtig gut getan. Das lag vor allem am genialen Sommerwetter (wann hatten wir das um Ostern das letzte Mal?) und an der ausgewogenen Mischung aus Freunden, Familie und Gammeln Chillen.

Die neue Sportanlage des Jugendclubs Römer im Rötlein/Stadtbachring konnte ich endlich ausprobieren. Mit Beachvolleyball, Fußball und Basketball ist sie eine Bereicherung für die Stadt. Sehr schön um verschiedene Interessensgemeinschaften und die Jugendlichen Zeulenrodas zusammenzubringen. Hoffentlich bleibt die Anlage so gepflegt.

Ich habe schon deutlich unter meiner Fußverletzung gelitten. Kein Sport ist schon schlimm genug, aber kein Sport mit Freunden ist noch bitterer. In 2 Wochen habe ich den Arzttermin. Ich kann nur hoffen, dass ich schon vorzeitig wieder grünes Licht bekomme. Noch zwei weitere Wochen könnte ich kaum aushalten. Der Schmerz ist auf jeden Fall weg und auch die Blutergüsse sind kaum noch zu sehen. Es geht voran.

Wahrscheinlich habe ich auch das letzte Mal den Markt von Zeulenroda so gesehen, wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne, denn Ende April wird er neu gebaut. Die Kreuzung wird entfernt und die Schräge wird begradigt. Ich bin gespannt, ob die Baumaßnahmen wie geplant dieses Jahr abgeschlossen werden.

Der nächste Besuch daheim ist zum Maifeuer. Dieses Jahr hoffentlich mal wieder ein Weißendorf.
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Die Seite www.nur-bilder.com postet jeden Tag irgendein Bild. Es ist wohl ein automatisches Script, dass sich jeden Tag ein Bild hernimmt und auf die Startseite postet. Leider hat die Seite keine Beschreibung über Sinn und Zweck oder von welcher Quelle die Bilder stammen, trotzdem finde ich es eine nette Idee.


Das Bild des Tages ist heute vom Hulafestival in Zeulenroda. Ich finde es etwas kritisch, dass weder Fotograf, Quelle oder Aufnahmedatum gelistet ist. Ich glaube, dass man der Seite als Urheber ziemlich schnell Stress machen kann. Mal sehen, wie das dort weiter geht.

Link zum Bild: http://www.nur-bilder.com/?p=504

13. April 2009

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Ich kam heute in den Genuss von "Zack and Miri Make a Porno", eine romantische (?) Komödie geschrieben und produziert von Kevin Smith (Clerks).

Zack (gespielt von Seth Rogen) and Miri (Elizabeth Banks) wohnen seit der High School zusammen. Als nach ihrem 10jährigen Klassentreffen das Geld zu knapp wird um den Strom und das Wasser zu zahlen, beschließen sie das naheliegendste zu tun, um Geld zu verdienen: Einen Porno drehen. Natürlich kommt es wie es kommen muss und die beiden kommen sich dabei näher bis es zum Interessenskonflikt kommt.

"Zack and Miri Make a Porno" reiht sich sehr gut in die Komödien der letzten Jahre ein und hat mit Seth Rogen und einem Gastauftritt von Justin Long zwei der bekanntesten Gesichter von Filmen dieser Art. Natürlich ist der ganze Film ziemlich vorhersehbar, aber das war irgendwie schon mit dem Titel klar. Was den Film besonders macht ist die Chemie zwischen Rogen und Banks, denen man am Anfang tatsächlich abnimmt, dass sie nur zusammen wohnen und sich wirklich näher kommen.

Der Titel sagt schon aus, welche Art Humor vorherrscht: Sex, Sex und nochmals Sex. Es ist überraschend, dass dieser Film in der konservativen USA nicht für mehr Furore gesorgt hat, schon durch den Titel allein. In manchen Städten wurde der Titel auf Plakaten auf "Zack and Miri" gekürzt, während andere Städte gar keine Werbung zuließen. Auch die DVD wurde hinterher gekürzt und es gibt mehrere Versionen. Ich erwischte so eine Version und bei mir fehlte die letzte Szene. Einfach nur großartig.

Zur gleichen Zeit kam Hostel in die Kinos. Während es ok war, Körper zu zerfleischen war das Wort Porno im Titel einigen Leuten schon zu viel. Traurig. Der Film hat in Deutschland seinen englischen Namen behalten, aber ich glaube, dass er hier nie wirklich richtig veröffentlich wurde. Auch hier ist Horror wohl cooler als Sex.

Für alle Fans ist natürlich die Unterhaltung der Charaktere über Lost interessant ("they're on the island, they're off the island... who can follow that shit). Ein weiterer Fanservice war das geplante Remake von Star Wars mit dem Namen "Star Whores" (mit Charakteren wie Hung Solo, Darth Vibrator, Princess Lay-Her und Luke GuySkybanger). Möchte gerne mal Wissen, was George Lucas davon hält. Wahrscheinlich wäre er dem gar nicht so abgeneigt, er hat ja eine Tendenz seine vorhandenen Filme zu vergewaltigen.

Alles in allem ist "Zack and Miri make a Porno" eine nette Komödie mit zugänglichen Charakteren. Der Humor ist sicherlich nicht jedermanns Sache und durch den Titel und der prüden Gesellschaft wird er wohl nie die breite Masse erreichen. Wahrscheinlich bleibt er deshalb etwas unterbewertet. Von mir bekommt er solide 3,5 Sterne von 5.

Links:
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Heute schauen wir mal, welche Homepages Zeulenrodas Händler und Gewerbetreibende zu bieten haben.

Odeon Kino Zeulenroda

Das Kino von Zeulenroda wartet mit einer sehr zweckmäßig gestalteten Webseite auf. Der Seitenaufbau geschieht mit Frames, ein kleiner Minuspunkt. Das Farbschema ist in Gelb-Orange-Tönen gehalten, ist aber überraschend unaufdringlich. Es fehlen ein paar Informationen zum Kino selbst: Eine Geschichte und ein paar Bilder wären nett, ansonsten findet man alle wichtigen Informationen, die man braucht. Auch das Programm ist übersichtlich (da auch überschaubar) aufgebaut. Manchmal hinkt die Aktualität etwas hinterher. Die Seite hat eine eigne Topleveldomain, die allerdings nur auf zr-info weitergeleitet wird. Eine nette Seite mit ein paar Minuspunkten.


Link: www.odeonzr.de


Fernsehservice Rodig

Der kleine aber feine Fernsehladen in der Greizer Straße bietet eine nette kleine Seite mit Informationen zum aktuellen Sortiment, Neuigkeiten und Partnerinformationen. Beim Seitenaufbau werden Tabellen genutzt, aber darüber kann man hinweg sehen. Nicht jeder kleine Laden braucht eine vollkommen professionelle Homepage. Dafür hat sie ein konsistentes Farbschema, einen klaren Aufbau. Einfach, simpel und gut.


Link: www.fernsehservice-rodig.de


Kastanienhof Zeulenroda

Die Pension mit Reiterhof in der oberen Haardt hat eine Seite, die sich an die aktuellen Konventionen hält. Für eine Pension ist die Homepage wichtig und beim Kastanienhof merkt man, dass das Medium Internet auch ernst genommen wird. Die Seite ist sehr schön gestaltet und hat ein sehr passendes Farbschema. Sie bietet viele Bilder und eine klare Navigation mit den wichtigsten Informationen. Eine schöne Vorzeigeseite der Zeulenrodaer Netzgemeinschaft. Für eine Pension und für Zeulenroda sehr einladend.


Link: www.pension-kastanienhof.info


Cityhaus Zeulenroda

Eine der seltsamsten Webseiten, die ich kenne, weil ich dne Zweck der Seite nicht ganz durchschaue. Das Thema dieser Homepage ist kein Geschäft, sondern das Haus, in dem die Geschäfte beherbergt sind. Obwohl das Farbschema sehr laut ist, wirkt die weiße Schrift auf pinkem Hintergrund nicht sehr aufdringlich. Gestaltet wurde die Seite mit Microsoft Frontpage 4.0, hat also schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Die Navigationsleiste öffnet für jede Unterseite ein neues Fenster, was nervig sein kann. Sehr schön ist die Bildergalerie, die sogar einigermaßen aktuell ist. Fließtext findet man hier vergebens, der würde aber auch nicht ins Design passen. Weitere Infos sind die Mietangebote des Hauses. Man kann sagen was man will, aber die Seite des Cityhaus Zeulenroda ist auf jeden Fall eine interessante Bereicherung der Homepages von Zeulenroda.


Link: www.cityhaus-zeulenroda.de


Bücherstube Zeulenroda

Über diese Homepage lässt sich nicht viel sagen, sie besteht nämlich nur aus einer Seite. Das Logo, ein Bild, die Öffnungszeiten und die Inhaberin. Das ganze wird von einer Tabelle zusammengehalten. Keine Informationen zum Angebot, keine Informationen zu Schulbuchbestellungen und keine Online-Vorbestellung. Weitere mögliche Inhalte wären Details zur Geschichte des Ladens und zum Besitzerwechsel. Vielleicht ein anderes Mal. Beim Öffnen versucht die Seite, die Fenstergröße des Browsers anzupassen.


Link: www.buecherstube-zeulenroda.de


Insgesamt eine sehr interessante und schöne Auswahl. Demnächst nehme ich mir Sportvereine, Industrie und Wirtschaft vor, bevor wir zu den wirklich interessanten Seiten kommen: Private Homepages :)

Sehr schön ist, dass alle heute vorgestellten Seiten ohne Bannerwerbung und Popups auskommen. Das sollte man zwar von Gewerben erwarten, ist aber nicht selbstverständlich.
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Angeblich ein Klassiker. Mehr Infos gibts auf www.bernd-am-grill.de.
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Was hatte Zeulenroda am Ostersonntag zu bieten?

Zuerst einmal ein Spitzenwetter. Aufgetankt mit schon etwa 4 Stunden Sonne ging es zum Ostereier Aufballen. Großartig. Schon lange nicht mehr gemacht. Leider war der Spaß zu schnell vorbei.

Dann kam die Feststellung, dass in der Hohen Straße und in der Heinrich-Heine-Straße je ein Haus fehlt. Das bedeutet zwei verfallene Gebäude weniger, zwei neue Blickwinkel auf vorhandene Häuser mehr und zwei weitere Kindheitserinnerungen weniger. Ein weiterer Laden in der Greizer Straße (die Fußgängerzone von Zeulenroda) ist geschlossen, die Parfümerie "Boy" (die ist allerdings nur umgezogen). Eddies Anglershop ist jetzt ein Second-Hand-Laden.

Am Abend gab es zwei Alternativen: Live-Musik im Black Bull und Holly Hall in der Stadthalle und der Hollywood Bar.

Die Band im Black Bull war okay. Musikalisch durchaus überzeugend hatte sie gesangstechnisch mit fortschreitender Zeit eine leicht abfallende Form. Neben den obligatorischen Ostrock-Liedern waren auch einige Schmanckerl für die modernen Chartsurfer und die nostalgischen Altrocker dabei. Im Bull waren wenige Leute, die ich kannte und viele, die ich noch nie zuvor gesehen hatte.

Im Black Bull entstehen oft die besten Ideen und Fragestellungen. Wären Tampons eigentlich für die Jugend ansprechender mit Hello-Kitty-Motiven? (Gibt's vielleicht in Japan schon). Wirken Binden saugfähiger im Spongebob-Schwammkopf-Design? Sind diese Ideen vielleicht sogar marktreif? Könnten wir damit das große Geld scheffeln?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf ging es zur zweiten Alternative: Holly Hall in der Stadthalle. War der Eintritt früher mal 5 Euro, ist er mittlerweile auf 8 € angewachsen.

Unten heizte Thooooooooooooooooooooooor (aka Thor) die Bude ein. Thor ist eine Metal- und Rammstein-Coverband, obwohl sie das Metal auch streichen könnten. Die Stadthalle wirkte gut gefüllt, aber auch nur, weil der Raum mit einer aufwendig wirkenden Lichtanlage gefüllt war. Die Band war schon ganz okay, aber von 6 Liedern waren 5 von Rammstein, deshalb konnte ich nicht einschätzen, wie true sie wirklich ist.

Die Hollywood Bar war leer. So leer hatte ich sie nur einmal erlebt, als ich 10 Minuten vor Schließung noch unbedingt reinwollte und 10 Euro losgeworden bin. Allerdings muss man auch mal erlebt haben, sofort an der Bar bedient zu werden und einen Sitzplatz zu haben. Da halfen auch nicht die halbnackte Frau und der muskelbepackte Mann, die sich an den Stangen rumquälten. Auch das lebende Fruchtbuffet kann aus den Resten sicher noch eine gute Schüssel Fruchtsalat machen.

An Abfeiern war da nicht zu denken und man sah auch nur wenige bekannte Gesichte. Wenn man sich in der Bar in Zimmerlautstärke unterhalten kann, dann ist schon viel schief gelaufen. Welches Thema blieb uns also übrig? Frauen. Natürlich. Großartig. Fail.

Nunja, der Ostersonntag bleibt wohl eher ein Familientag in Zeulenroda. Für ein Bier im Bull reicht es noch gerade so, aber von der Party in der Stadthalle und der Bar würde ich wohl abraten. Ich gehe trotzdem zufrieden ins Bett, weil ein Abend mit Freunden immer gut ausgehen kann, egal wie die äußeren Umstände sind. Ich bin froh, dass Zeulenroda so viel bietet. Schade, dass es nicht genutzt wird. Vorwürfe für's Wegbleiben kann man aber niemanden machen.

12. April 2009

46%

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Soso, die Chancen stehen also Fifty-Fifty. Ich denke, das ist ganz gut. Wenn die Zombie-Apokalypse gut kommt, bin ich bereit. Ich habe genug gute und schlechte Zombie-Filme gesehen. Was mich nervt ist, dass keine einzige Frage war, wieviele Achivements ich schon in Left4Dead habe, das hätte meine Chancen bestimmt erhöht...

11. April 2009

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Ab heute lasse ich den Blog mit Hilfe von Google Analytics auswerten. Nur rein statistisch. Sollte das jemanden abschrecken, meinetwegen.

Ich habe kein Problem mit Google oder mit Daten sammeln, solange die Daten nicht missbraucht werden. Im Grunde, ist das meiste, worüber die Leute schimpfen, ihr selbst ins Internet gestellter Scheiß.

Google bietet neben Analytics viele hilfreiche und kostenlose Services, und das komfortabel mit einem Account und auf einer Plattform oftmals sogar werbefrei (und wenn nicht, dann keine penetranten blinkenden Banner), also warum nicht. Irgendwo geht die Persönlichkeit verloren, und da vertraue ich lieber in eine große, mächtige Firma als in eine kleine, die vielleicht irgendwann mal dringend Geld braucht.

Im Grunde ist jeder selbst verantwortlich, was man im Internet über ihn finden kann. Irgendwie musste es ja auch dahin gelangen, oder?

Google Analytics ist eigentlich nur eine weitere Spielerei, die ich mit diesem Blog testen will. Einfach, wann und wie stark die Seite frequentiert wird und woher die Leser kommen. Ich bin gespannt...

Und vielleicht gibt es ja noch weitere nette Funktionen, die es noch zu entdecken gilt.
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Der Zitronenbaum meiner Mutter trägt dieses Jahr an die 15 Zitronen. Eine davon ist ein Mutant. Die Chili-Zitrone.



10. April 2009

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Was ist übrig, einen Monat nach dem Amoklauf von Winnenden?

Trauer und Unverständnis, mehr nicht.

Sensationsjournalismus: Vorbei.
Twitter-Overflow: Vorbei.
Killerspiel-Debatte: Vorbei.
Diskussion um Schusswaffenverbot: Vorbei.

Hat sich etwas geändert? Haben wir daraus gelernt? Eher nicht. Der Alltag hat uns eingeholt (mit einer kurzen Ausnahme am Dienstag im Gerichtssaal).

Nur die Verschwörungstheoretiker haben immer noch Nahrung: Fand der Amoklauf doch am 11.03.09 statt. 11 + 3 + 9 = 23. Die 23 ist einfach überall zu finden.

Und so verblasst dieses schreckliche Ereignis immer mehr bis zum 11.3.2010, und den Jahrestagen danach. Vielleicht wird es noch hier und da im Wahlkampf des ein oder anderen Politikers auftauchen, aber eine wirkliche Auseinandersetzung mit den Geschehnissen gibt es nur für die Betroffenen - und die ist wohl schmerzlich.

Kann man verhindern, dass so etwas wieder passiert? Ich weiß es nicht. Aber Sensationsjournalismus und danach Vergessenheit tragen wohl nicht dazu bei.
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Bevor mir mein gestriger McDonald's-Supergau in Plauen passiert ist, musste ich ja noch die Fahrt von Stuttgart dorthin bewältigen... mit unser aller beliebten Deutschen Bahn.

Eigentlich ist nichts Spektakuläres und Weltbewegendes passiert, allerdings habe ich einige Dinge gelernt.

Es gibt Mineralwasser aus Tretra Paks (von der Marke Carat). Oha. Ob es durch die Verpackung besonders mineralig ist?

Zur Zeit sind unglaublich viele Rehe unterwegs, ich habe mehrere Rudel in der Abenddämmerung gesehen.

Ich durfte gestern einen unglaublich tollen Sonnenuntergang, bei dem ich sogar 2 Weißstörche gesehen habe, erleben.

Kurz danach kam der andere gelbe Ball: Mondaufgang.

Um auf die Bahn zurück zu kommen. Es ist unglaublich geschickt von einem Zugführer, einen Zug mit 3 Waggons in "Vorne" und "Hinten" einzuteilen. Die Bahn bekommt es immer noch nicht gescheiht hin, im Vorfeld darauf hinzuweisen, wann und wo ein Zug getrennt wird. Könnte man ja auf das Onlineticket schreiben. Nachdem ich mit gefühlten 200 anderen Leuten vom mittleren Eisenbahnwagen ("hinten") in den ersten ("vorne") gestiegen bin, war es aber auch kein Problem mehr.

Und zu guter letzt: Menschen sind komische Geschöpfe. Die gleichen Leute, die sich richtig freuen, wenn ihr Zug zu spät kommt und der Anschlusszug auf sie wartet, regen sich auf, wenn der Zug, in dem sie sitzen auf einen anderen verspäteten Zug wartet. *kopfschüttel* Und das nicht nur leicht, sondern sogar mit Gepöbel gegen den Schaffner. Manman...

Die Zugfahr war also recht gechillt, aber dann kam ja bekannterweise das McDonald's der Tränen.

9. April 2009

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Ich bin empört! Aber mal sowas von.

Ich war heute im McDonald's in Plauen und was muss ich feststellen? Das Maximenü kostet jetzt 5,69 €. Fünf Euro Neunundsechzig?? Jedes Mal, wenn ich nach Plauen komme, ist das Maximenü teurer! Ich erinner mich noch glasklar, für ein Maximenü 5 Euro bezahlt zu haben (eigentlich nur 4,99€, aber den 1 Cent habe ich wohlwollend gespendet). Beim letzten runden Preis konnte man ja nicht mal das. Aber bei 5,69 ersticke ich lieber an dem 1 Cent.

Nicht mal das Sparmenü gibts für 5 Euro, das kostet jetzt auch mal 5,19 Euro. Wo wollt ihr denn noch hin mit eurer Preispolitik?

Ich hatte mir ja extra ein Maximenü bestellt, weil ich Gitterkartoffeln wollte. Aber dazu gab's nicht mal Mayonnaise. "Müssen sie extra kaufen." KEINE MAYONNAISE??? Zum Maximenü? Da soll ich zum wiederholten Mal einen höheren Preis zahlen und dann gib's nich mal Mayonnaise dazu? Brauchen die die 15 Cent für Heidi Klum?

Nach meinem Menü wollte ich wenigstens einen Chicken Wrap. Da sächselt diese Bedienung mir irgendwas hin, was nich mal ich verstehe, bis ich checke, dass es die normalen Chicken Wraps nicht mehr im Sortiment gibt. Gibts nur noch den Deluxe Wrap, in groß und teuer. WAS IST NUR LOS?? Hat nicht Heidi Klum mal dafür Werbung gemacht? Wozu haben sie diese Pissnelke eigentlich, wenn's keinen Chicken Wrap und keine Mayonnaise zu den Gitterkartoffeln gibt?

Soll sie doch ihre Bohnenstangen-Models runtermachen, aber mein McDonald's bitte so lassen, wie ich es kennen und lieben gelernt habe.

*kopfschüttel*

Jetzt muss ich erstmal runterkommen.

Ich bin enttäuscht.

Ich bin gebrochen.

Mal wieder wird einem etwas Vertrautes genommen und man kann darüber nur noch in Erinnerungen schwelgen.

Wo wollt ihr hin McDonald's? Wollt ihr mich denn endgültig vergraulen?
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Der Titel birgt schon etwas perverses. Über Spiegel Online bin ich auf die Seite www.beichthaus.com gekommen, wo man online beichten kann. Andere Nutzer können diese Beichte lesen und kommentieren.

Beichten gehen dort so los, wie:

Ich(23/m/Student) beichte, dass ich meine kompletten Semesterferien mit lauter unproduktiven Dingen wie Schlafen, Essen, Fernsehen und Seiten wie beichthaus/youporn verbracht habe. [...]

Kommentare sind dann eher so was:

Mach halt was aus deinem Leben, du faules Stinktier

Schon ein bisschen krank, aber die eigene Neugier ist dann schon so groß, dass man sich einige der Beichten durchliest. Manchmal mit Abscheu, meistens mit Schmunzeln. Man lacht doch immer gern über das Misgeschick anderer, keiner ist frei von Schadenfreude, aber was da einem manchmal geboten wird, geht zu weit.

Ich möchte gar nicht die Leute kritisieren, die sich einen Spaß daraus machen und die Beichten lesen, denn so einer bin ich auch; aber was muss in einem Menschen vorgehen, sich nicht Freunden oder Verwandten anzuvertrauen, sondern der Öffentlichkeit? Wie verzweifelt oder dumm muss man sein? Die Seite bietet großes Potential, um in Foren und Chats auseinandergenommen und lächerlich gemacht zu werden. Sogar den Ort des Geschehens kann man über eine Schnittstelle mit Google Maps angeben.

Vergebung gibt es für die Beichte bestimmt nicht und mit Religion und Spiritualität hat es wenig zu tun, aber vielleicht senkt die vorgegaukelte Anonymität des Webs die Hemmschwelle bei einigen Nutzern. Oder vielleicht sind es nur die 10 Sekunden Ruhm im schnelllebigen Web. Ich habe auf jeden Fall den RSS Feed der Seite abonniert und bin gespannt, was manche da so schreiben.
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Diese Nacht war ziemlich bilderreich, allerdings bleiben mir jetzt nur Fetzen. Ich weiß nicht, ob sie zusammen gehören, oder ob sie drei unterschiedliche Träume repräsentieren.

Beim ersten Fetzen bin ich auf einer Klassenfahrt von Montag bis Freitag. Ich teile mir ein Doppelzimmer mit einer alten Klassenkameradin aus der Grundschule (ein Doppelzimmer mit Einzelbetten!). Die Jugendherbege ist ein hohes Haus mit vielen Etagen und wir sind ganz oben und haben den Ausblick auf eine Landschaft mit Autobahn. Ich muss die Klassenfahrt für etwas wichtiges am Donnerstag abend unterbrechen und muss Heim fahren, nur um am Freitag wieder hinzufahren und mit der Klasse nochmals heimzufahren.

Vom zweiten Bild bleibt mir nur noch die Erinnerung, dass es eine Klassenraumszene war. Könnte gut zur ersten Szene gehören, aber ich weiß es nicht mehr.

Das dritte Bild kommt aus der Umkleide der Turnhalle meines alten Gymnasiums. Ich bin gerade fertig mit trainieren und ziehe meine Straßenschuhe an und rede mit alten Mannschaftskameraden.

Die Unterbrechung der Klassenfahrt am Donnerstag abend ist eindeutig meine Fahrt nach Zeulenroda heute abend und dass ich am Freitag wieder zurückfahre, muss wohl heißen, dass es mir so gefallen hat, dass ich die Hinfahrt auf mich nehme, nur um dann gleich wieder zurückzufahren. Die Klassenkameradin hab ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, keine Ahnung was sie da macht. Auf die Klassenraumszene kann ich mir keinen Reim machen, aber da weiß ich nicht mehr zu viel. Tja, und Training ist ziemlich eindeutig. Ich will wieder richtigen Sport machen, ohne kaputten Fuß.

Naja, heute Abend gehts nach Zeulenroda, das ist das Wichtigste :)

8. April 2009

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Morgen ist der offizielle Kinostart von "Bedingungslos" ("Just another love story" bzw. "Kærlighed på film"), den ich vor einem Monat schon in der Sneak sehen konnte.

Spiegel Online lässt es sich natürlich nicht nehmen so einen Grenzgänger des Kinos zu rezensieren, und scheitert. Schon bei der Überschrift, die diesen Film als Familiendrama beschreibt, versagt das Onlinemagazin. Manchmal frage ich mich echt, ob sie die Filme wirklich sehen oder ob sie nur Gedanken niederschreiben, die sie von einem anderen Kinogänger hören.

Ich gebe zu, meine 5 Sterne sind nicht für den Film allein, sondern eher für das Erlebnis dieser Sneak gewesen, und deshalb vielleicht etwas zu euphorisch, trotzdem ist dieser Spiegel-Artikel soweit am Film vorbei geschrieben, dass ich den Artikel nicht mal ganz verstehe, obwohl ich den Film gesehen habe.

Demjenigen, der einen Film, der sich eigentlich selbst erklärt (und nicht über sich selbst lustig macht, Spiegel), so in Kontrast zu seinen Bildern beschreibt, kann ich nur empfehlen, öfter mal ins Kino zu gehen.

7. April 2009

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Letzte Woche kam sie an, heute hatte ich die Chance sie aufzuhängen. Meine Domain-Weltkarte, gesnatched von dieser Aktion.



Ich hatte erst überlegt, sie mir über das Bett zu hängen, aber wenn ich mal ein Land wissen möchte, dann eher am Schreibtisch oder vor dem Rechner. Schließlich ist es auch eine Domain-Weltkarte und da sollte man das Internet parat haben. Ich werde gleich mal nach .aq-Domains (Antarktis) suchen.

Die Karte ist tatsächlich hochwertig (dickes Papier) und stark beschichtet, ist aber so dunkel, dass man die schwarze Schrift darauf schlecht lesen kann. Dafür erkennt man die weißen Domains gut.

Insgesamt eine schöne Sache. Die Jungs haben sich ihren durch all die teilnehmenden Blogger gepushten Google-Pagerank redlich verdient. An der zweiten Aktion nehme ich nicht teil, weil ich die Werbung nicht will und es gegen meinen Grundsatz für diesen Blog verstößt: Keine direkten Namensnennungen oder Fotos.

Konnte man sich die Karte während den Anfängen der Aktion noch kostenlos über Drittanbieter erhalten, gibt es sie mittlerweile auf der Hauptseite für den stattlichen Preis von 30 Euro. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel man damit Kohle verdienen kann, wenn man es sich vorher leisten konnte, die für Umme rauszuhauen.

Naja wer das Geld hat...
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Ein Déjà vu ist ein seltsames Gefühl. Für ein paar Sekunden glaubt man, eine Szene schon mal gesehen , eine Tätigkeit schon mal gemacht oder ein Gespräch schon mal geführt zu haben, obwohl man es doch noch nie hat.

In diesen paar Sekunden fühle ich mich immer etwas desorientiert, habe ein komisches Bauchgefühl und versuche krampfhaft daran zu denken, wann denn das so gewesen sein könnte. Und da ich weiß, dass dieser Moment so schnell wieder verfliegt, versuche ich ihn so lange wie möglich festzuhalten.

Heute im Büro hatte ich ein Déjà vu. Ich saß vor einer Java-Methode und begann zu tippen, als ich das Gefühl hatte, genau diese Zeichen in genau dieser Methode schonmal getippt zu haben. Ich programmiere hunderte von Methoden, die sogar dieser einen ähnlich sind, allerdings war ich mir in diesem Augenblick sicher, dass sich dieser Moment mit dieser Methode schon einmal in meinem Leben abgespielt hat.

Im Grunde mag ich dieses seltsame Phänomen, weil ich es nicht erklären kann und weil es so viele philosophische Diskussions- und Interpretationsmöglichkeiten dieses Gefühls gibt.

Mal sehen wann es das nächste Mal auftritt.

6. April 2009

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In Stuttgart ist es ziemlich leicht zu erkennen, wann es richtig warm draußen ist. Einfach abends halb 11 schauen, wieviele Leute noch am Palast rumhängen. Nach jedem Winter ist es unglaublich zu sehen, wie viele Leute da um diese nette Location Platz haben. Die Luft da draußen ist aber auch fantastisch, es ist schön warm und der Blick die Weinsteige herunter ist schon gigantisch. Ich freue mich auf mehr solcher Abende.

In der Sneak kam heute "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt", der erste Teil um das Leben des französischen Gangsters Jacques Mesrine. Basierend auf der wahren Geschichte, springt der Film anfangs ziemlich schnell durch die ersten Stationen seines Lebens, ohne dabei um große Aufklärung über die verstrichene Zeit zu geben. So wunderte es die Gruppe neben mir schon, dass sein Kind direkt nach der Geburt auf die Größe eines 10 Monate alten Säuglings anwuchs.

Anfangs hat mich der Film etwas irritiert, ich konnte aber nicht genau sagen, warum. Nach den ersten 20 Minuten entwickelte er sich aber zu einem spannenden und dichten Thriller. Ohne die Vorkenntnisse über Mesrines Person ist man darin wohl besser aufgehoben, denn so kann man mitfiebern, ob der simple Versuch des Gefängnisausbruchs funktioniert.

Anfangs fand ich die Musik zu groß, dramatisch und zu sehr im Vordergrund für den Film, aber als er an Fahrt aufnahm, war sie passend und im Hintergrund. Filmisch ist der Anfang sehr interessant. Dabei wird per Split-Screen die selbe Szene aus unterschiedlichen Winkeln gezeigt (bis zu 6 Einstellungen gleichzeitig). Allerdings sind das nicht die gleichen Aufnahmen der gleichen Szene nur mit anderer Kamera, sondern es ist die selbe Szene, nur aus einem anderen Schnitt. Interessant gemacht, vor allem wenn man versucht, herauszufinden, in welchen der 6 Szenen der Hauptcharakter sich nur an die Wand lehnt und in welchen er noch zusätzlich eine Zigarette anzündet.

Enttäuschend war das Ende, denn dieser Film ist nur der erste Teil. Der zweite, "Todestrieb", folgt erst im Mai. Nachdem es der Film geschafft hat, von Bla einen großen Bogen zu Spannung zu erzeugen, lässt er den Zuschauer fallen. Da hilft auch keine Vorschau auf den zweiten Teil.

Ich weiß nicht, was alles noch im zweiten Teil passieren wird, aber ich habe das Gefühl, dass man beide Film eventuell zusammenschneiden und dabei etwas weglassen können. Natürlich weiß man dabei aber nicht, ob die Vorgeschichte aus dem ersten Film noch eine Rolle spielen wird. Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Teil jemals sehen werde. Lust hat man schon, aber nur jetzt nach dem ersten. Ob das in 1,5 Monaten noch so ist? Wer weiß.

Mordinstinkt bekommt von mir 3 Sterne von 5.

Auf die Sommernächte freue ich mich trotzdem, mit Freunden auf dem Schlossplatz...
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Montag, früh um 8 Uhr: Mein Weg zur Arbeit im heutigen Nebel. Leider hatte ich nur mein Handy dabei, darunter leidet die Qualität der Bilder.








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If I knew you and you knew me --
If both of us could clearly see,
And with an inner sight divine
The meaning of your heart and mine --
I'm sure that we would differ less
And clasp our hands in friendliness;
Our thoughts would pleasantly agree
If I knew you and you knew me.

If I knew you and you knew me,
As each one knows his own self, we
Could look each other in the face
And see therein a truer grace.
Life has so many hidden woes,
So many thorns for every rose;
The "why" of things our hearts would see,
If I knew you and you knew me.

- Nixon Waterman (1859-1944)

5. April 2009

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Für Nostalgiker:

4. April 2009

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Es gibt Samstagabende, die sind perfekt. Unterwegs oder daheim mit Freunden, Spaß, ein guter Film, ein gutes Spiel und schon vergeht der Abend wie im Flug.

Nicht heute. Das Steinbeis-Studium nahm mir den warmen Nachmittag und so konnte man auch keine Verabredungen für den Abend treffen; die Freunde unterwegs zur Geburtstagsfeier.

Zur Zeit habe ich kein Spiel oder Film auf dem Programm und so tröpfelt jede Sekunden langsam dahin. Nachdem ich mir den seltsamen Streifen "The Happening" angeschaut habe und eine Weile XBox gespielt habe, sitze ich wieder vor dem Blog und versuche in Worte zu fassen, was mir gerade beim Zappen durch das Fernsehprogramm gekommen ist. Aber ich kriege es nicht anders hin:

Hitler ist besser als Deutschland sucht den Superstar. Das hier darf man aber nicht aus dem Kontext reißen. Ich zappe also durch die deutsche Fernsehlandschaft und das einzige brauchbare, was kommt ist "Der Untergang", ein filmisches Meisterwerk. Erschütternde Bilder, tiefe Charaktere prägen diesen Film. Besonders hängen geblieben ist mir die Szene von seiner letzten Mahlzeit: Es gibt anscheinend Tortellini oder andere Nudeln mit Tomatensoße. Er blickt zur Köchin und sagt "Danke, das war sehr gut [...]" Danach verabschiedet er sich von seinen Vertrauten. Und genau in dieser Szene wird klar: Das sitzt ein Mensch, ein gebrochener Mann, der alles verloren hat, woran er glaubt. Und so pervers das auch sein mag, für einen Augenblick vergisst man alle Schreckenstaten, und sieht nur noch dieses Häufchen Elend und empfindet Mitleid.

Aber warum? Weil nicht nur er, sondern auch ich ein Mensch bin. Ein Mensch, der irrational ist, der Dinge tut, die man nicht erklären kann und der auf einen Filmcharakter hereinfällt. Dieser Mann, dem man da sieht, ist eine Filmfigur. Eine Filmfigur, die das schlimmste repräsentiert, was die Welt je gesehen hat. Es finden sich keine Worte für das, was er getan hat und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Nur, dass soetwas nie wieder passieren darf. Und wir sind dafür verantwortlich, dass so etwas nicht wieder passiert. Ein Film wie "Der Untergang" trägt dazu bei.

Auf der anderen Seite gibt es Deutschland sucht den Superstar. DSDS ist Trash-TV hoch fünf. In der ersten Hälfte jeder Staffel werden arme Würstchen zur Schnecke gemacht, während in der zweiten Hälfte Halbtalente durch unzählige Mottoshows geschickt werden, auf das Verprechen nach Ruhm und Reichtum. Ehre gibt's dabei keine. Denn egal wieviele "Superstars" ihre Seele an die Medien verkaufen, am Ende erinnert sich keiner mehr an sie. Und so ist jede weitere Sendung nur ein weiteres Trauerspiel, jeder Quotenrekord ein Armutszeugnis an Deutschland. Während die Geschichte, in Form eines großartigen Filmes, an ihnen vorbeiläuft, sitzt die Masse an einem Samstagabend zu Hause, anscheinend allein wie ich, und tippelt sich die Hände Wund für eine SMS für ihren Favoriten.

Und dabei geht es gar nicht, darum, dass der Favorit gewinnt oder gut singt; es geht um Unterhaltung, die anderen verlieren sehen. Hat der Kandidat doch tatsächlich gewonnen, wird er fallen gelassen. Zu erst vom obligatorischen ersten Platz der Charts für die erste Single, danach von den Zuhörern, weil die Musik dann doch nicht so gut ist, und am Ende vom Label, weil die Zuhörer wegbleiben. Zurück bleibt eine Existenz, ein Traum, ein Leben, welches auch bald weitergeht. Nur nicht in der Öffentlichkeit, denn die sucht schon wieder den nächsten Star die nächste heiße Kartoffel.

Gerade wird ein nicht als Mann oder Frau identifizierbares Wesen von Dieter Bohlen runtergeputzt. Es lebe die deutsche Fernsehkultur.

Samstag, der 4. April 2009: Der Abend, an dem Hitler besser war als DSDS.

2. April 2009

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Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass es überhaupt eine Fortsetzung zum Überraschungsfilm mit Ashton Kutcher gab, jetzt musste ich den dritten Teil miterleben.

Jemand meinte wohl, der Film sei so gut und man könnte ihn "Offenbarung" taufen. Naja, eine Offenbarung ist er nicht gerade. Obwohl, Butterfly Effect 3 offenbart Langeweile, eine heiße Sexszene nach einer Viertelstunde und wie es sich für einen Direct-to-DVD B-Movie gehört, viel sinnloses Blut.

Ein Typ, für den man sich nicht interessiert, springt also durch die Zeit um einen Serienkiller zu fassen, den er offenbar erschaffen hat. Leider habe ich den zweiten Teil nicht gesehen, also weiß ich nicht, welche Regeln dieser Film aufgestellt hat, aber hier ist es offenbar einigen Leuten bekannt, dass es solche Fähigkeiten gibt und Ashton Kutcher war wohl auch nicht der einzige, der das konnte. Der Zeitsprung kann per Gedankenkraft durchgeführt werden.

Es ist schon bitter für einen Film, sich selbst Regeln aufzuerlegen, die man selbst nicht einhält. Und so plättschert der Film von einer Sinnlosigkeit zur anderen bis zum nach 10 Minuten offensichtlichen Ende. Während dieser Zeit erhält man keinen Hinweis auf den Killer, so dass man selbst miträtseln könnte. Auf der anderen Seite ist es am Ende so klar, da einfach alle anderen Charaktere bis dahin gemetzelt wurden.

Der Hauptcharakter weiß auch mit seiner Fähigkeit nichts anzufangen und sollte sich mal vorher mit Zeitreisen und Science Fiction beschäftigen. Sorry, aber wenn das Risiko etwas zu ändern so groß ist, dass so viel verändert wird, dann reise ich doch nicht zum ersten Mord, sondern zum letzten, identifiziere den Täter und reise dann an den Anfang. Nicht andersherum, so dass ich nie wieder zum Anfang kann, da man nicht zweimal zur gleichen Stelle kann. Aber das ist wieder nur so eine Regel, die der Film gerne bricht.

Es ist auch interessant, wie wenig sich doch ändert, wenn man Dinge ändert, die 10 Jahre zurückliegen. Wenn die Veränderung eines Flügelschlags eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in den USA hervorrufen könnte, dann kann doch die Veränderung eines Mordes vor 10 Jahren doch mal dazu führen, dass Charaktere woanders wohnen.

Butterfly Effect 3: Revelations ist ein Film, den die Welt nicht braucht, aber ich kann mir sogar vorstellen, dass er einigen Leuten gefällt. Bei mir hat es nicht gerreicht.

1 von 5 Sterne.