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12. Mai 2009

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Ich habe es irgendwie mit Vulkanen, schon vor 2 Monaten träumte ich davon.

Heute habe ich noch in Erinnerung, dass ich meinen Eltern helfe, in meiner Heimatstadt Straßensperren aus zurückgelassenen Gegenständen und Autos zu bauen, um die Lava abzuhalten unser Haus zu erreichen. Dabei traf ich noch einen Schauspieler von Lost in einem VW Bus. Weit in der Ferne konnte man den Berg brodeln und Feuer speien sehen.

Wenn ich jetzt im Nachhinein daran denke, dann bin ich mir sicher, dass die Straßensperren überhaupt nichts bringen würden, weil die Lava sie nie erreichen würde. Nach der Lage des Vulkans und der Höhenlage meiner Heimatstadt würde die Lava unser Haus wahrscheinlich nicht erreichen. Aber man kann ja nie wissen.

Wie ich wieder auf einen Vulkan komme, ist mir klar. In letzter Zeit höre ich Hörspiele aus meiner Kindheit und dabei ist auch eine Folge von Jan Tenner, in der er einen Vulkanausbruch stoppen muss. Das Auftauchen des Lost-Schauspielers ist auch klar: Am Mittwoch ist das sehnlichst erwartete Staffelfinale von Lost in den USA und der Schauspieler selbst bloggt zudem noch regelmäßig. Tolle Mischung.

Was bedeutet das nun für mich? Nach Traumdeutungslexikon bedeutet ein Vulkan ein Durchbruch im Leben bzw. bedeutet es, dass man durch eigenes Verhalten einen Sturm heraufbeschwört, wodurch ein friedlicher Mensch in Wut gerät. Die Eltern bedeuten wohl Glück. Großartig, diese Lexika. Wie kann man von einem Traum auf die Zukunft schließen? Sollte man damit nicht die Vergangeinheit und die Psyche beleuchten? Was ein Blödsinn, Träume sind keine Horoskope. Einen Schauspieler zu treffen, bedeutet wohl, dass man eigentlich sich selbst trifft bzw. die Rolle, die man nach außen darstellt. Dahinter sieht das Lexikon den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Geltung. Oh ja, genau das brauche ich jetzt in meinem Leben.

Ich glaube, ich sollte nicht so oft in solchen Lexika stöbern, das verärgert mich nur. Wichtig ist, dass man sich selber vor allem darüber klar wird, woher die Bilder kommen. Diese Jan-Tenner-Folge ist eine der wenigen, an die ich mich genau erinnern konnte, bevor ich sie gehört hatte, der Schauspieler von Lost verkörpert einen meiner Lieblingscharaktere und meine Eltern haben sowieso noch großen Einfluss auf mich. Ich denke einfach, dass mein Gehirn gerade einfach mit ein paar großen Einflüssen auf mein aktuelles Leben jongliert hat und dabei mir diese Bilder gesendet hat.

Vielleicht verzichte ich auch nächstes Mal ganz auf eine externe Traumdeutung.

10. März 2009

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Es ist mal wieder Traumzeit.

Heute Nacht war ich in China mit meinen Geschwistern (zwei kleine Brüder, eine kleine Schwester) und einer befreundeten Familie (Vater und Sohn). Wir sind in einem Museum, dass um einen alten Schatz herumgebaut ist. Durch ein Missgeschick wird der alte Schutzmechanismus des Schatzes ausgelöst: Ein Vulkan unter dem Museum.

In dem Chaos, das durch den Vulkanausbruch entsteht, schnappe ich mir meine Geschwister und kann gerade noch so aus dem Museum flüchten und wir machen uns auf dem Weg zu einer Tempelanlage/Burg auf einem nahegelegenen Hügel. Die Lava ist hell-orange und fließt sehr schnell.

Auf dem Weg dorthin treffen wir auf ein herrenloses schwarzes Pferd, aber meine Geschwister wollen nicht, dass ich es zähme, damit wir auf ihm reiten können. Also geht es zu Fuß weiter und nach einem langen Marsch kommen wir oben an. Dort oben sind viele Flüchtlinge und man hat einen Blick auf die im Chaos versunkene Stadt. Wir treffen auch den Vater wieder, der seinen Sohn aber verloren hat und uns verlässt um nach ihm zu suchen.

Nach einer Nacht ohne Essen ist der Vulkan abgeklungen und wir machen uns auf den Weg, etwas essbares zu finden. In einem Supermarkt in der Stadt, versuche ich, mit meinem Geld etwas zu kaufen, aber es ist alles verkohlt. Eine freundliche alte Dame, der ich vorher noch den Geldautomaten erklären muss, bezahlt uns netterweise unsere Mahlzeit.

Am Ende wundere ich mich noch, dass so schnell wieder Ruhe, Normalität und Alltageingekehrt ist und es anscheinend keinen stört, dass am Tag zuvor ein Vulkan in ihrer Stadt ausgebrochen ist.

Als Erinnerungsfetzen habe ich auch noch irgendwie Baden in einem Schwimmbecken mit meinen Geschwistern.


Wow, ein stranger Traum. Obwohl ich schon in China war, wirkte das Museum und die Stadt eher wie ein Film. Vielleicht sollte ich nicht so viele Filme schauen. Interessant, dass ich mir 3 jüngere Geschwister erträume, wo ich doch zwei ältere habe. Bemerkenswert ist das schwarze Pferd, was sicher eine besondere Bedeutung hat. Laut Traumdeutungslexikon (www.deutung.com) steht ein Pferd im allgemeinen für Energie, ein schwarzes Pferd für Tod. Desweiteren kann es für unterdrückte Persönlichkeitsmerkmale und für die Mutter stehen. Ich kann zwar diese Bedeutungen zwar für meinen Traum interpretieren (Tod durch Vulkan; Energie, da wir nicht reiten, sondern den Hügel selbst erklimmen; die fehlende Mutterfigur in meinem Traum), allerdings kann ich nicht auf mein Leben schließen.

Die Deutungen der anderen Symbole sind in diesem Onlinelexikon eher wahrsagerisch, anstelle von echten Interpretationen. Träume sind eigentlich immer unverarbeitete Erinnerungen, Gedankenblitze oder unausgesprochene Wunschvorstellungen, aber in diesem Lexikon steht, was die Symbole für die Zukunft bedeuten, nicht wie die Symbole aus meiner Vergangenheit und meinen Erinnerungen entstanden sind. Das ist ziemlich frustrierend. Auf der anderen Seite muss ich auch nicht jeden Traum komplett durchanalysieren, es wäre nur schön festzustellen, wo der Traum seinen Ursprung nimmt.

Ich will aber auch nicht zu konventionellen Lexikas und Methoden greifen, sondern meine eigene Interpretation finden. Ich werde wohl in Zukunft auf dieses Lexikon verzichten, sondern einfach versuchen, meine Träume auf mein Leben zu assoziieren. Das ist auf jeden Fall besser, als mir ständig einzureden, ich hätte unterdrückte Gefühle (die ich bestimmt habe, aber ich muss mir das ja nicht ständig einreden).