31. Mai 2009

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Diese unglaublichen Angebote und Preisnachlässe bei Amazon faszinieren mich immer wieder...

30. Mai 2009

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Zum Essen habe ich zur Zeit ein seltsames Verhältnis. Ich habe kaum noch Appetit, nur noch Hunger. Mahlzeiten führe ich nur noch zwecks Nahrungsaufnahme durch. Angefangen hatte alles mit meiner fleischlosen Woche, doch anstelle wieder Lust auf Fleisch zu bekommen, hatte ich danach weniger Lust darauf. Mittlerweile bin ich nach einem zu langen Aufenthalt in einem Raum mit Klimaanlage mit einer Erkältung bestraft und schmecke wenig. Eigentlich esse ich ziemlich gerne aber im Moment ist alles nur meh.

An meinem Wochenende in Berlin ist mir aufgefallen in was für einer seltsamen Essgesellschaft ich doch lebe. Wir waren mit unserer Seminargruppe in dieser Pizzaria direkt unter der S-Bahn, so etwa 20-30 Leute. Jeder hatte eine Pizza, die größer war, als ein großer Pizzateller. Nur 3 Leute schafften es, ihre Pizza überhaupt aufzuessen. Ich war einer der glücklichen, aber ich musste ja auch noch Vor- und Nachspeise schaffen ;) Jedenfalls gingen, sagen wir 24 Stücke Pizza zurück. Wenn das je ein Achtel ist, dann sind das insgesamt schon 3 Pizzen. Weggeworfen. In den Müll. Warum? Wir leben in einer Gesellschaft, in der Essen weggeworfen wird. Jeder einzelne in der Gruppe tat dies ohne darüber nachzudenken.

Das ist schon seltsam. Man geht eigentlich nicht mehr weg, um gut zu essen, sondern um satt zu werden. Wird man nicht satt, ist man unzufrieden. Es kommt nicht mehr auf Qualität an, sondern auf Quantität. Das veranlasst die Restaurants dazu, so große Pizzen zu machen, dass 80% der Leute nicht aufessen und den Rest wegschmeißen. Dabei achten sie vielleicht gar nicht mehr auf die Güte der Zutaten.

Aber zu Hause ist es nicht anders. Wie oft musste ich schon abgelaufene Sachen wegwerfen, einfach weil ich nicht dazugekommen bin, sie zu essen. Nahrungsmittel sind Massenware und trotzdem nicht gleichverteilt. Mich schmerzt es jedenfalls sehr, etwas wegzuwerfen, wofür ich bezahle. Was auf den Teller kommt, wird gegessen.

Zum Thema Massenware: Samstag vor Pfingsten abends um 7 findet man im Plus in Möhringen kein Gemüse mehr. Was ist das denn bitte für ein Supermarkt, wenn man nicht zu jeder Zeit die gleichen Waren bekommen kann? Ist die Nahrung doch nicht gleichverteilt? Ich bin jedenfalls enttäuscht vom Plus, der jetzt sowieso nur noch Schale für einen Netto ist. Es gibt da auch keine Plus-Markenware mehr, nur noch Netto...

Dafür hat das Kaufland in Möhringen ab 2. Juni endlich bis 22 Uhr geöffnet. Als letztes Kaufland der Welt. Das wurde auch mal Zeit. Es ist einfach gut zu wissen, dass man nach 8 noch schnell etwas kaufen kann. Da gibt es auch genug Gemüse. Aber nicht zum Wegwerfen...

29. Mai 2009

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Endlich zu den richtigen Tönen aufwachen. Letztes Wochenende stach mir im Media Markt ein iPod-Wecker ins Auge. Da sie mir in diesem schrecklichen Laden aber mal wieder das Ausstellungsstück andrehen wollten, entschied ich mich kurzerhand dazu im Internet ein wenig nach einem iPod-Wecker zu stöbern.

Und siehe da: Seit gestern bin ich Besitzer eines Edifier if200. Eigentlich ist es nur ein Dock für den Pod mit ein paar Lautsprechern. Dafür sieht er wie ein Wecker aus, passt also auf den Nachtschrank.


Die Bedienung ist simpel, es wird einfach die Weckfunktion des Pod benutzt, man kann also eine Playlist wählen, die zur Weckzeit gespielt werden soll. Eine Snooze-Taste und ein Lautstärkeregler komplettieren das Ding. Es erfüllt seinen Zweck und so kann ich endlich zu den Tunes aufwachen, die ich mag.

Mal sehen, ob ich nun leichter aus dem Bett komme. Normalerweise brauche ich keine Snooze-Taste...

27. Mai 2009

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Zweimal interessante Post am heutigen Tag. Zum einen die Wahlwerbung von "Die Linke". Ich bin mal gespannt, was die sogenannte SED-Nachfolgepartei für politische Ideen im Schwabenland so zu bieten hat. Ich nehme mal an, die Partei spielt in einem so alteingesessenen Bundesland nur eine untergeordnete Rolle.

Zum Anderen wurde ich in einen Briefwahlvorstand berufen. Die Stadt Stuttgart hatte anscheinend händeringend nach Unterstützern und Wahlhelfern gesucht, aber mich nicht gebraucht. Es hatten sich zu viele beworben. Vorgestern kam dann doch noch ein Anruf: Beisitzer eines Briefwahlvorstand in Degerloch. Ich bin mal sehr gespannt. Leider darf ich währenddessen weder bloggen noch twittern, denn ich bin nach §15 Abs. 2 KomWG zur Verschwiegenheit verpflichtet. Auch muss ich meine T-Shirts "Ich wähle keine Spielekiller" und "Zensursula" zu Hause lassen, denn ich darf laut §22 Abs. 1 KomWO kein auf eine politische Überzeugung hinweisendes Zeichen sichtbar tragen. Ich denke trotzdem, dass es eine Erfahrung wert ist und freue mich auch auf den Wahltag.

Politisch stoßen mir gerade eigentlich nur zwei Sachen auf: Die Stoppschild-Debatte und die Unrechtsstaatsdiskussion. Wie hat unser wiedergewählter Herr Bundespräsident so schön in der ARD gesagt? Ein Unrechtsstaat sei ein Staat, welcher die Menschenrechte nicht achtet und Mauern aufbaut. Er meinte wohl damit seine eigene Bundesrepublik Deutschland, denn wer sonst bekämpft denn gerade aktiv die Informationsfreiheit und baut eine virtuelle Mauer im Internet?

Ich für meinen Teil kann nicht behaupten, dass ich für die Zeit, in der ich in der DDR gelebt habe, in einem Unrechtsstaat gelebt habe. Meine Eltern können das auch nicht, so wie eigentlich alle meiner Bekannten aus der Heimat. Aber kann man eigentlich mit solchen Einzelfällen einen ganzen Staat beurteilen? Die ARD macht das, Politiker auch. Mit 3 Einzelfällen wird festgestellt: Es war ein Unrechtsstaat. Nun, ich habe 10 dagegen zu bieten. Ganz ehrlich, ich kann nicht beurteilen, ob mein ehemaliges Land ein Unrechtsstaat war und es bringt auch nichts mit Zahlen zu jonglieren. Am Ende zählen wohl die individuellen Erfahrungen und die eigene Meinung. Für mich war es keiner. Aber dass sich Politiker, die nicht mal das System erlebt haben, nun hinstellen und so etwas oder das Gegenteil behaupten ist sowieso nur Meinungsmache, mehr nicht.

Ich denke für dieses Thema gibt es keine einfache Lösung, sondern man muss darüber diskutieren und sich damit auseinandersetzen. Jedes System fordert Opfer, auch die Demokratie. Für diese ist das auch Unrecht. Es gibt in der Welt nun mal kein Schwarz und Weiß, sondern nur Grau, aber das wollen einige Leute einfach nicht verstehen.

Aber auch das Thema wird sich wieder legen und am Ende wird auch diese Wahl vorbeigehen ohne große Änderung und ohne ein "Yes, we can". Letztendlich wird die Wahlbeteiligung nicht hoch sein und nur zum Stimmungsbarometer für die Bundestagswahl im Herbst werden. Da werden neue Themen gefunden, über die sich diskutieren lässt.

Ich freue mich darauf meinen Teil zu tun und werde auch gerne wählen. Für Europa ist die Wahl schon längst getroffen, für die Gemeindewahl hier in Stuttgart ist's wohl eh nicht so wichtig. Oder vielleicht doch?

Link: Petition im Bundestag gegen Sperrung und Indizierung von Internetseiten

24. Mai 2009

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Heute habe ich gelernt, dass man sich nie mit einer angepissten Frau anlegen sollte.. Angepisste Frauen stemmen mit dem linken Arm einen 20kg-Koffer, während sie mit dem rechten Arm aus Wut keinen Sitzplatz für sich und ihre 3 Gören zu bekommen eine automatische Tür im Zugabteil aufstemmt, die man eigentlich per Knopfdruck öffnet kann und ohne Mühe aufgleitet. So viel rohe Gewalt ist mir dann doch zu viel.

Die Züge von Zeulenroda nach Stuttgart waren heute voll - Ist ja logisch nach dem langen Wochenende. Großartigerweise kamen in Nürnberg noch Club-Fans dazu, die wegen dem Relegationsplatz ihrer Mannschaft weder übermütig noch total ruhig waren. Es reichte aber, sich mit einem Rentner anzulegen und ihm den Sitzplatz zu klauen. Die Argumente von Betrunkenen sind halt einfach unschlagbar. Eine weitere Gruppe von Fans blockierte einen Eingang und ließ nur hübsche Mädels rein - can't argue with that.

Lange nach den Fans durfte ich einen perfekten Sonnenuntergang über Backnang, Waiblingen und Winnenden bewundern. Zum Abschluss durfte ich in der Bahn nach Möhringen noch miterlben, wie sich zwei türkische Boys fragten, wo eigentlich der Hauptbahnhof ist, 5 Minuten nachdem sie mit mir im Hauptbahnhof in die Bahn gestiegen sind. Unbezahlbare Momente.
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Willst du mich sogleich verlassen?
Warst im Augenblick so nah!
Dich umfinstern Wolkenmassen,
und nun bist du gar nicht da.

Doch du fühlst, wie ich betrübt bin,
blickt dein Rand herauf als Stern!
Zeugest mir, daß ich geliebt bin,
sei das Liebchen noch so fern.

So hinan dann! Hell und heller,
reiner Bahn, in voller Pracht!
Schlägt mein Herz auch schmerzlich schneller,
überselig ist die Nacht.

Johann Wolfgang Goethe, Dornburg, 25. August 1828
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Gestern Nacht kam auf Kabel1 nach langer Zeit mal wieder "The Breed". Übersetzt auf Deutsch wurde aus diesem Titel das etwas seltsame "Dark Species - Die Anderen". Genauso wie der deutsche Titel lässt sich der Film nur seltsam beschreiben. Der Film ist ein Kuriosum, ja fast eine Abnormalität: Ganz klar als B-Movie zu erkennen hat er doch diese magische Anziehungskraft, die man nicht so einfach erklären kann.

Die Story spielt in einer düsteren Zukunft. Menschen und Vampire koexistieren in einem unsicheren Frieden. Der Vampir Aaron Gray (Adrian Paul) und der Mensch Steve Grant (Bokeem Woodbine) werden auf eine seltsame Mordserie angesetzt. Es entwickelt sich eine unbehagliche Partnerschaft zwischen den beiden, während sie immer tiefer in die Vampirwelt absteigen und eine Verschwörung aufdecken, die beide Rassen in ihren Existenzen bedroht.

Die Handlungselemente sind nicht neu. Es gibt die schwierige Partnerschaft, die düstere Zukunft, eine tiefgehende Verschwörung, ein Killervirus, wilde Schießereien und jede Menge Anspielungen. Der Film zieht zahlreiche Inspirationen von anderen Werken. Viele Elemente erinnern zum Beispiel an "The Matrix". Man sieht genau an welchen Stellen sich an welchen Filmen bedient wurde, allerdings hat man nie das Gefühl, dass direkt geklaut wurde sondern man es einfach genauso cool machen wollte.

Was "The Breed" unglaublich gut gelingt ist die düstere Atmosphäre aufzubauen. Diese Zukunft ist kein Kinderspielplatz, es sind harte Zeiten. Die Vampire sind nicht willkommen in der Menschenwelt. Es gibt viele Anspielungen auf Rassismus, Faschismus und Konzentrationslager. Die Anspannung und Konflikte zwischen den beiden Protagonisten fühlt sich unglaublich real an.

Dieser Mix aus verschiedenen Genres zusammen mit der düsteren Atmosphären und diesen Spannungen zwischen den Charakteren macht "Dark Species - Die Anderen" zu einem sehenswerten Film, der trotz seines B-Movie-Charakters überzeugen kann. Erwähnenswert ist auch der denkwürdige Auftritt von Bai Ling, die die einzige etwas bekanntere Schauspielerin in diesem Streifen ist (Lost, Crank 2, Star Wars - Episode 3) und diesem Film um einen weiteren Coolness-Faktor erweitert.

"The Breed", "Dark Species - Die Anderen", gibt es sogar auf DVD (ohne Jugendfreigabe, Amazon-Link). Er ist für Leute, die auf Vampire-ScienceFiction-Action-DüstereZukunft-Filme stehen durchaus zu empfehlen und für Freunde des gepflegten B-Movies ein Muss. Für Leute, die einen Blockbuster suchen, ist er wohl nicht geeignet.

Links:

Keine Wertung.

22. Mai 2009

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Nach einem erneut grandiosen Männertag erwachte ich heute früh ohne Stimme. Zurückzuführen war dieser Totalausfall darauf, dass ich am Montag mit einigen Kollegen über 4 Stunden in einem abgeschlossenen Raum einer Klimaanlage ausgesetzt war, die auf Eiszeit lief.

Die Woche über wuchs in meinem Hals ein Kloß, der endlich groß genug war, meine Stimmbänder zu blockieren. Nicht mal rülpsen konnte ich mehr. Da half kein Gurgeln und keine Kräutermittel, da war ich einfach nur stumm. Das wirklich Schlimme daran ist ja, dass ich mich sonst körplerlich total fit gefühlt habe. Kein Schnupfen, kein Husten, einfach nur Stille.

Was macht man eigentlich an einem Tag, an dem man nichts sagen kann? Man lässt sich von der Mutti bekochen (lecker Pudding und ekelhaft Tee) während man in der Badewanne sitzt. Danach erklärt man ihr ohne Worte, wie man von einem Festplattenrekorder eine DVD brennt (ich befürchte, dass darf ich bald wieder erklären). Am Nachmittag schaute ich dann den Pilotfilm zu Firefly (Serie zum Kinofilm Serenity), bevor es dann nach Plauen zum Squash ging.

Beim Squash und in der Saune danach, löste sich der Kloß etwas und ich konnte wenigstens wieder meinen Aggressionen freien Lauf lassen und mein schlechtes Spiel mit unförmigen Brüllern kommentieren. Danach ging es zum Media Markt, denn ich brauchte noch eine Festplatte, da ich dummerweise meine Reiseplatte in Stuttgart liegen gelassen hab und zum krönenden Abschluss zum McDonald's, wo ich immer noch die Auswirkungen meiner fleischlosen Woche spürte. Die Lust auf Fleisch ist immer noch nicht da.

Den Abend ließ ich dann mit zwei der unterbewertetsten Filme ausklingen: Matrix Reloaded und Revolutions.

Why, Mr Anderson?

Ein Tag ohne viele Worte ging an mir vorüber, ohne dass ich viele Worte gebraucht hätte. Trotzdem ist es schon ein seltsames Gefühl in seiner gewohnten Kommunikation eingeschränkt zu sein. Ich hoffe, dass sich das im Laufe des Wochenendes wieder gibt und ich wenigstens den Leuten mündlich danken kann, wenn sie etwas für mich tun.

Zum Schluss noch eine Impression vom Männertag bzw. eine Vorstellung davon, wie lustig es doch werden sollte...

21. Mai 2009

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Too many tweets, too much for twitter...
  • Keine Angst... bin nur aufgedreht von der Fahrt
  • Stau, fast eingequetscht vom Bus und fast einem hinten drauf gerasselt
  • Schweinegrippe in meinem Hals... ist es das viele Passivrauchen oder doch der halbe Tag im klimatisierten Raum... ich hasse Klimaanlagen >.>
  • Fuchsalarm zwischen Zeulenroda und Schleiz... 6 Füchse gesehen auf dieser Fahrt. 3 Jungtiere allein in Oettersdorf
  • Gewitter aus der Ferne sind coo~ool
  • Getwitter kann auch cool sein
  • Fleischlose Woche hat doch Spuren hinterlassen... Currywurst und Burger haben nicht mehr so geschmeckt, wie ich es kannte... hatte aber auch keine richtige Lust drauf
  • morgen (heute) männertag, an jedem stand, an dem wir vorbeikommen, eine roster... das gibt bläh
  • ich seh mich schon am abgrund tanzen
  • yieeeehh....
  • Ich sollte wohl ins Bett gehen und froh sein, dass ich die Twitterbox im LonzVZ nicht zuquatsche
  • Meh... nicht mal mehr jemand im ICQ da, den man nerven könnte
  • Gute Nacht...
  • MEh... morgen aufstehen vor dem wachwerden
  • warum liegt hier eigentlich stroh rum?
  • bin ja schon weg... das bitte nicht unter kreativität verbuchen
  • tschöö
  • :D :) :] =) :P :D :X ^^ ^^' -_-
  • wer ist eigentlich uefa-cup-meister-pokalsieger?
  • yargh... festplatte in stuttgart vergessen... noch eine neue im media markt holen muss..
  • okok... bin off
  • ZeUlEnRoDaAaAaAaAa..
  • too much too crazy... see ya... bye-bye... ciao

20. Mai 2009

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Beflügelt vom gestrigen Kreativitätstest muss ich doch noch niederschreiben, was denn so Kreatives beim Marketingseminar in Berlin entstanden ist.

Die Aufgabe war es, ein Produkt zu erfinden, egal ob technisch möglich oder nicht. Nach langem Tauziehen in meiner Gruppe zwischen Kampfrobotern und Holodecks, einigten wir uns darauf, dass es doch etwas mit Bier und eventuell Küchengeräten zu tun haben sollte.

Was dabei rauskam? Zapfmeister!

Zapfmeister ist ein Bierautomat, der ähnlich wie eine Senseo-Kaffeemaschine mit "Bier-Pads" gefüttert wird und mit Leitungswasser ein köstliches Bier zaubert. Jede Brauerei ist natürlich bei dem Konzept voll dabei und liefert den entsprechenden Pads. Features sind natürlich ein Temperaturregler, den man bis auf das Hundertstel genau einstellen kann, verschiedene Zapfsounds, die man auch im zugehörigen Internetportal runterladen kann, und ein ergonomisches Design.

Der Zapfmeister ist modularisierbar. Neben der normalen Version gibt es den Zapfmeister Classic, der wie eine alte Zapfanlage aussieht und sich statt über einen Knopf über einen Hebel bedienen lässt, und den Zapfmeister nano in Form einer 0,33l Bierdose. Bei diesem kann man die Pads im Boden einbauen und die Dose mit Wasser füllen. Per Knopfdruck wird dann der Mechanismus ausgelöst, der aus dem Pad das beste vom Bier holt - natürlich mit dem gleichen Geräusch, das eine Dose macht, wenn man sie zum ersten Mal öffnet. Über diese Module kann man verschiedene Zielgruppen ansprechen. Der normale, ergonomische für die modernen Leute, der Classic für die Traditionalisten und der nano für die hippen jungen Leute. Dabei soll es auch noch verschiedene Größen geben: Für Weizengläser, Maßkrüge und natürlich die Kneipenversion, die mehrere Krüge gleichzeitig füllt.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Bier auf Knopfdruck! Was muss man eigentlich mehr sagen. Es gibt kein Kistenschleppen mehr und der Keller eines Hauses wird zur überflüssigen Räumlichkeit. Der Zapfmeister ist unglaublich platzsparend und die Pads einfach zu lagern. Mit den Pads spart man sich auch das Gerenne mit dem Pfand und außerdem planten wir ein günstigeres Preismodell als die Flaschen. Die Maschine arbeitet so effizient, dass sie kaum Wasser und Strom verbraucht und kein Tropfen vergeudet wird. Bei einem Stromausfall sollen eingebaute Solarzellen den Bierstrom nicht versiegen lassen.

Am zweiten Tag ging es darum, unser Produkt zu vermarkten. Wir strebten eine Kampagne an, bei dem das Moderne mit dem Traditionellen vermischt wird.


Wir nahmen also den für Bier typischen Mönch oder Abt und setzten ihn vor unsere moderne Maschine. Die Werbung hebt die Vorteile hervor: Der Abt muss nicht schleppen und der Zapfmeister ist ohne Probleme zu bedienen. Hinter der Maschine steht eine volle Röhre mit Pads, ein weiteres gibt es in der Großaufnahme zu sehen. Beim Slogan orientierten wir uns an Augustiner Bier ("Gottgewolt"): Zapfmeister - Göttlich gezapft!

Unser Marketing-Dozent war auf jeden Fall schwer beeindruckt. Er meinte, dass wir mit dem Slogan gut auf die Werbung eingehen. Das die Benefits zwar ersichtlich sind, der Kundennutzen aber noch etwas mehr herausgearbeitet werden müsste (Vielleicht einen sich totschleppenden Mönch zeigen). Ansonsten ist es dabei wichtig, einen guten Blick auf das Gerät und sein modernes Design zu bekommen, so dass die Mischung aus Modernität und Tradition ein gutes Verhältnis bekommt. Aber sonst hatte er nicht viel zu bemängeln.

Um mehr auf die junge Generation einzugehen und den Zapfmeister nano zu bewerben, hatten wir noch ein paar Ansätze für unser Maskottchen: Zapfman. Wo wir da inspiriert wurden, ist wohl offensichtlich. Oh yeah.

Der Zapfmeister hat natürlich das Seminar gerockt. Dagegen kam keine Luxusjacht, keine Handelskette für Hundeaccessoires und keine Apple Hotels an. Das ist Kreativität. Bitte mehr davon im Steinbeis-Studium. Sollte der Zapfmeister je technisch realisiert werden, dann darf er in keinem Haushalt mehr fehlen.
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Kreativität ist ein Gummibegriff. Er ist lang, dehnbar, durchgekaut und jeder kann etwas damit anfangen. Fragt man aber doch mal jemanden, wie man Kreativität definiert, dann ist die Antwort bestimmt nicht vorhersehbar; von hundert Leuten kann man bestimmt hundert Antworten bekommen.

Wenn man nicht weiß, was Kreativität ist, sollte man wenigstens als erster damit anfangen.

Heute machte ich einen Kreativitätstest. Ich war zwar eingeladen nach dem Motto "Hier gibt's Essen und Bier - Kreativität bringt ihr" oder "Kreativität, Essen, Kippen und Bier", aber es war vor allem die Neugier, die mich lockte. Der Test fand im Rahmen einer Diplomarbeit zur Messbarkeit von Kreativität statt. Tests, Umfragen und dämliche Bilder malen, das hatte ich schon oft gemacht, dieser Test wird mir aber sicherlich im Gedächtnis bleiben.

Das Thema war eine Firma für Haushalts- und Gartengeräte und in 16 Fragen durfte ich nun meinen Geist um alle angestauten Gedanken der letzten Wochen entlasten. Nunja, einiges bin ich nicht losgeworden, aber dafür hat sich die Situation nicht ergeben bzw. die Fragen ließen es nicht zu. Viele Fragen drehten sich um Ideen, mit vorhandenen Materialien etwas zu basteln, vorhandene Dinge zu pimpen oder einfach mehrere Sachen zu kombinieren. Klingt nach MacGyver, war es an sich auch. Ich fühlte mich ein wenig an mein Marketing-Seminar in Berlin vor einer Woche erinnert.

Ich habe mir mittlerweile bei solchen Fragen angewöhnt, alles aufzuschreiben, was mir einfällt. Aus der dümmsten Idee beim Brainstorming kann sich der schönste Schmetterling entwickeln - dafür hat man aber auch bei 4 von 5 geschriebenen Antworten Müll stehen. Bei ein oder zwei Fragen stand eine vorhandene Idee zur Debatte, für die man Pro- und Contra-Argumente finden sollte. Das war mir dann wiederum zu heikel - entweder mag ich die Fragen einfach nicht oder ich kann mit solchen nicht umgehen. Während bei den anderen Fragen die Ideen nur so quollen und ich sie gar nicht in der vorgegebenen Zeit schreiben konnte, war ich bei Pro und Contra eher froh, überhaupt auf jeder Seite ein Argument stehen zu haben.

Was darauf folgte war der obligatorische Persönlichkeits- und Intelligenztest. Nicht schaffbar in der vorgegeben Zeit und mit einigen fiesen Fallen. Fragen zum Selbstbild und zum eigenen Fremdbild rundeten die Sachen noch ab.

Der Test an sich war ziemlich cool. Die Atmosphäre war locker und die Leute gut drauf. Was davon bleibt ist am Ende die Frage "Ist Kreativität messbar?" Ob sich das in der Diplomarbeit herausarbeiten lässt, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wird es eine Riesenleistung sein, unsere Testbogen einzugeben und auszuwerten. Allein das ist schon eine 1 für diese Arbeit wert und verdient viel Respekt.

Letztendlich kommt es auf die Definition von Kreativität an.

Kreativität ist für mich eine der Grundeigenschaften von Menschen. Jeder ist kreativ, das zeigt schon allein wie man sein Leben lebt. Dabei kommt es nicht darauf an, zu einem Stichwort 20 Begriffe zu brainstormen oder der Schnellste, Beste und Klügste in irgendetwas zu sein. Wenn jemand eine Idee hat, die schon hundert Leute vor ihm hatte, dann war derjenige nicht minder kreativ als die 100 vor ihm. Das bedeutet keinesfalls, dass er unkreativ ist. Den Level der Kreativität zu messen sehe ich also eher skeptisch, aber ich bin auf jeden Fall gespannt, was dabei heraus kommt.

19. Mai 2009

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Dieser fromme Besucher von der Größe eines 5-Mark-Stückes kroch gerade in meiner Badewanne herum. Seine Absichten sind mir unbekannt, aber ich kann nur für ihn hoffen, dass er sich dort wieder verdrückt hat, wenn ich morgen früh duschen will.
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Bei dem amerikanischen Ableger von Amazon (www.amazon.com) kann man ein T-Shirt erstehen, das gerade besondere Aufmerksamkeit erfährt.


Das T-Shirt ist mit 3 Wölfen beflockt, die den Mond anheulen und nach den Reviews hat es magische Kräfte. Ein paar Beispiele für 5-Stern-Reviews:

Be warned, one does not 'wear' a shirt such as this... the shirt WEARS YOU! You'll find your self becoming at one with the shirt, as the wolves slowly assimilate your personality a longing for raw meat, the pining for the sight of a full moon and the rush of trees speeding past during the hunt will overcome you. Eventually the lure of the shirt will become too much, your base instincts will come to the fore and you will be man in but image alone, but wolf in heart and mind!

The purchase of a t-shirt such as this should not be taken as a trivial decision.

One wolf howling at the moon T-shirt? Good.
Two wolves howling at the moon T-shirt? Great.
THREE wolves howling at the moon T-shirt? OMFG!!!
Simply put, this is the greatest garment known to man. At least until the team of scientists and silk-screeners working round the clock find a way to put FOUR wolves howling at the moon on a T-shirt.
This is the T-shirt God would wear. If He wanted to look AWESOME.

Aber nicht alle Käufer sind davon überzeugt:

So I got this wolf shirt because of, you know, the sweet wolves on it.

However, having owned this shirt for three weeks now and having tried it out in a variety of situations, both formal and informal, I'm beginning to believe that some of the benefits ---- as described by other reviewers ---- are exaggerated. For example, not ONE supermodel has approached me. Some of you may be used to having supermodels approach you on a regular basis but, believe me, I am not: I would notice one should she appear in my vicinity.

Similarly, I have not been invited to a vision quest, even though I wore my wolf shirt in New Mexico.

There is one thing, though, and that is that whenever I wear the wolf shirt I have a lot less issues with involuntary urination. I have not studied it long enough, however, to establish a cause/effect relationship.

Once, however, while wearing the wolf shirt I was mistaken for Schneider, the building superintendent on "One Day at a Time."

So I guess the jury is still out.

Mysteriös. Was hat es mit diesem T-Shirt auf sich? Ein Fall für das Galileo Mystery Team. Die Reviews sind es auf jeden Fall wert, durchgelesen zu werden.

Zum Shirt: Link
Zu den Reviews: Link

18. Mai 2009

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Die neue Suchmaschine Antwortmaschine im Netz versteht meine Suchanfragen nicht. Sie kann weder die Episoden von Lost noch die Titel der Lakers auflisten.

Aber sie versteht wenigstens Städtenamen, wie zum Beispiel Zeulenroda.


Bis jetzt hat mich dieser Dienst wenig überzeugt und ich habe bisher auch keinen Mehrwert erkennen können. Ein Google-Killer ist es jedenfalls nicht, weil es sich doch deutlich von einer klassischen Websuche unterscheidet.

Aber ganz ehrlich, im Moment reicht mir auch noch mein Wikipedia-Suchfeld im Browser und ich kann auf fast jede Information zugreifen und ich finde meistens auch das, wonach ich suche. Mal sehen, wo der Weg für WolframAlpha hingeht.

17. Mai 2009

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Eine Woche kein Fleisch. Ob das schwer oder leicht ist, war nicht die Frage für mich, als ich die Woche anging. Es ging mir einfach darum das Fleisch wieder schmackhaft zu machen, einfach weg vom gehobenen Essen. Kein Braten, kein Steak, kein Hackfleisch und vor allem nicht jeden Tag. Folgendes stand auf der Karte:

TagFrühstückMittagessenAbendbrot
MontagKnoppersEisKroketten mit Mayonaise
DienstagKnoppersOmelette-BrötchenKartoffelsticks
MittwochBananeKäsetascheGummibärchen
DonnerstagBananevegetarische FrühlingsrollenErdnussflips
FreitagBananeNudeln mit Gorgonzola-Sahne-SoßeChampignonpizza
SamstagToast mit Erdnussbutter und HimbeermarmeladeBlumenkohl-BurgerFischstäbchen
SonntagErdnussplätzchenKartoffelgratin

Die Woche war im Grunde ziemlich einfach, die Lust hielt sich in Grenzen. Beim Blick auf diese Übersicht lässt sich eigentlich nur eins sagen: Ich ernähre mich ein wenig ungesund: Wenig Pflanzen, viel Junk. Hmmmmm.

Werde ich etwas ändern? Bestimmt nicht. Werde ich eventuell das ein oder andere Mal auf mich und meine Ernährung achten? Vielleicht. So eine Woche kann man aber auch immer wieder mal machen.
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Auf jedem Raumschiff ein Muss: Feuerlöscher von Vulkan.


Brandfrei seit 2063. Leben Sie lang und in Sicherheit.
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Zeitreisen sind eines meiner Lieblingsgedankenspiele. Die Implikationen, die sich hinter einer Zeitreise verbergen, sind spannend und immer sehr diskussionwürdig.

Während man sich in der Realität ziemlich sicher ist, dass Zeitreisen in die Vergangenheit nicht möglich sind, sind sie dennoch ein beliebtes Thema für Film und Fernsehen. Gestern vor dem Einschlafen kam mir der Gedanke, dass ich noch nie gehört oder gelesen habe, dass jemand Zeitreisen in den Kontext mit Religion gesetzt hat. Also ich meine hier nicht eine Zeitreise im spirituellen Sinne, sondern eine Zeitreise á la "Zurück in die Zukunft" und was das für die Religion bedeutet.

"Unsere" Wahrnehmung

Zeit wird generell erst einmal als eine unendliche Linie angesehen, das heißt es gibt keinen Anfang und keine Entstehung. Desweiteren schreitet die Zeit linear vorwärts. Diese Ansicht resultiert aus dem Ablauf unseres Lebens. Unser Verstand ist so darauf fixiert, so dass wir gar nichts anderes annehmen können. Weitere Grenzen bauen wir uns durch die Einteilung in Einheiten auf. Diese Einheiten haben wir uns natürlich nicht aus der Nase gezogen, sondern durch die Beobachtung der Natur. Trotzdem sind wir mittlerweile so sehr von "Stunden", "Minuten" und "Tagen" abhängig, dass selbst unser Körper unterbewusst danach tickt.

In der christlichen Religion schuf Gott die Welt in 6 Tagen. Da fragt man sich doch als erstes, woher hat Gott diese Einheit? Ohne Erde und Sonne gibt es keine Tage. Hat sich Gott also erstmal hingesetzt und sich ausgedacht, was Tage sind? Auf der anderen Seite kann die Arbeit auch diese gewisse Zeitspanne gedauert haben und erst hinterher stellte er fest, dass sich die Erde dabei zufällig genau 6 Mal um die Sonne gedreht hat. Aber Zufälle gibt es ja eigentlich nicht.

Eine weitere Frage ist natürlich auch, ob Gott sich das Konzept der Zeit ausgedacht hat oder ob er selbst an die Zeit gebunden ist. Bewegt sich Gott auch linear wie wir Menschen durch die Zeit?

Am Anfang der Zeit

Eine der interessantesten Fragen ist natürlich, was man findet, wenn man an den Anfang der Zeit reist. Wissenschaftlich dürfte es ihn nicht geben. Selbst der Urknall kann nicht der Beginn der Zeit sein. Es muss immer etwas gegeben haben. Schon nach dem Energieerhaltungssatz der Thermodynamik. Nichts kann aus nichts entstehen. Wenn man aber mit seiner theoretischen Zeitmaschine eine unbestimmte Zeit in die Vergangenheit vor dem Urknall reisen könnte, was würde man da sehen? Chaos?

Religiös ist das eine andere Sache. Ist im christlichen Glauben die Schöpfung der Beginn der Zeit oder vielleicht der Beginn Gottes? Was hat Gott eigentlich gemacht, bevor er die Erde erschaffen hat?

Der Hinduismus sieht die Welt periodisch-zyklisch entstehen und wieder vergehen. Ist eine Periode zu Ende, beginnt eine neue, ein klassischer Kreislauf. Der Buddhismus will auf dem Anfang keine klare Antwort geben. Er verneint die Schöpfung nicht, bestätigt sie aber auch nicht. Das liegt vor allem daran, dass man sich aus der Beantwortung oder Diskussion dieser Frage keinen Erkenntnisgewinn verspricht.

Ich selbst denke, dass es schon immer etwas gegeben haben muss, glaube aber auch, dass es irgendwann einen Anfang gab. Zwei Widersprüchlichkeiten, die über meinen Verstand hinaus gehen. Im DC Animated Universe sieht der Anfang der Zeit so aus:


Was würde Gott zu Zeitreisen sagen?

Nehmen wir also an, dass man durch die Zeit in die Vergangenheit reisen könnte. Was meint wohl Gott dazu? Dafür muss man wohl 2 Fälle unterscheiden:

1. Gott steht über der Zeit.
2. Gott ist an die Zeit gebunden wie wir Menschen.

Wenn Gott über der Zeit steht, also ein zeitloses Wesen ist, dann sieht er gleichzeitig Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit und kennt dadurch auch die Konsequenzen seines Handelns. Er würde deshalb auch Zeitreisen sehen und als solche erkennen. Würde er also eingreifen, wenn er wüsste, dass jemand den Lauf der Dinge ändern kann, dass jemand z.B. die Kreuzigung verhindern könnte? Wäre das Teil seines göttlichen Willens, seines Plans, dass Menschen ihr Schicksal ändern könnten? Ich glaube nicht, dass das im Sinne von ihm wäre.

Da wäre natürlich Fall 2 logischer. Gott ist genauso linear wie wir. Er würde nicht erkennen, dass da jemand aus seiner Zukunft kommt und er würde die neue Zeitlinie genauso wie wir erleben: Als die einzig richtige Zeitlinie. Für ihn würde es also genauso weitergehen wie für uns, wenn die Kreuzigung verhindert würde und er würde das als den normalen Lauf der Dinge akzeptieren müssen.

Man könnte jetzt auch wieder argumentieren, dass Gott deshalb Zeitreisen wissenschaftlich unmöglich gemacht hat, damit genau so etwas nicht passiert. Denn der Gott der Gegenwart würde wissen, dass jemand eine Zeitreise in die Vergangenheit plant und das verhindern zu wissen. Auf der anderen Seite könnte es genauso Gottes Plan sein, jemanden in die Vergangenheit zu schicken.

Das Großvaterparadoxon Gottes

Wenn Gott sich aber nun entschließt, dass die Erde und der Mensch ein Fehler sei und von vorneherein nicht hätte existieren dürfen, und eine Zeitreise unternimmt und sein anderes Ich davon abzubringen, die Erde zu schaffen, haben wir das klassische Großvaterparadoxon.

Denn ohne Erde würde Gott sich nie entscheiden, die Zeitreise zu machen und könnte sich selbst nicht daran hindern die Erde zu erschaffen und würde es wieder machen. Gnah.

Die Erkenntnis

Für mich ist aus den Gedankenspielen klar geworden, dass Zeit ein Konzept ist, welches über Gott und Religion steht. Nach dem menschlichen Verstand muss sowieso alles an Zeit gebunden sein. Zeitreisen bleiben ein Stoff, aus dem Träume gemacht sind und sind immer wieder eine interessante Handlungsgrundlage für Geschichten. Die religiöse Komponente sollte man dabei lieber außen vor lassen, da man mit der Zeitreise selbst schon viele Köpfe rauchen lässt.

Die Implikationen von Zeitreisen und deren Zusammenhang mit Religion sind letztendlich einfach nur zu groß, aber das Thema ist sicherlich ein paar großartige Diskussionen wert. Wenn ich das nächste Mal von Christen in der Bahn angesprochen werde, dann weiß ich schon, was meine Frage sein wird. Letztendlich bin ich nicht von meiner ursprünglichen Meinung abgerückt: Zeitreisen können richtig eingesetzt die besten Handlungselemente einer Geschichte sein. Religion macht Geschichten meist kaputt. In diesem Sinne wünsche ich dem Leser eigene frohe Überlegungen zu diesem Thema.

Anmerkung: Der Autor hat nicht viel mit Religion zu tun und möchte hiermit weder eine Religion preisen noch kritisieren. Der Artikel ist eher christlich geprägt, weil der Autor in einer christlich geprägten Gesellschaft aufgewachsen ist. Keine Religion soll hier vorzugsweise behandelt werden. Alle Fakten basieren einzig und allein auf dem Wissen des Autors. Es wurden für diesen Artikel keinerlei Recherchen gemacht. In diesem Text ist einzig und allein die Meinung des Autors wiedergespiegelt. Wer die Meinung anprangen oder diskutieren will oder einfach nur eine Ergänzung oder einen Einwand hat, kann das in den Kommentaren tun. Dem Autor tut es nicht leid, wenn sich irgendjemand vor den Kopf gestoßen fühlt mit diesem Artikel. Pseudo-Religiöse Bastarde, die eh nur flamen können: Fuck-Off.
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Unter http://lab.andre-michelle.com/tonematrix gibt es ein tolles Tool im Netz.



Mit der ToneMatrix kann man in einem 16x16-Feld Musik machen. Einfach die gewünschten Felder per Maus markieren und genießen. Richtig cool ist, dass man per Copy&Paste kreierte Musik Speichern und Wiederverwenden kann. Somit kann man mit seinen Freunden tauschen und deren Werke hören. Einfach mit rechter Maustaste auf das Feld und Kopieren bzw. Einfügen benutzen.

Mein erstes Stück hört sich so an:
0,0,32,7168,28672,16416,32768,33792,32768,33104,32960,16768,26112,15360,0,0

Eine tolle Idee und ein netter Zeitvertreib im Netz. Viel Spaß beim Komponieren. Würde gern ein paar Stücke in den Kommentaren "hören".

Zur ToneMatrix

16. Mai 2009

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Samantha Darko ist der Hauptcharakter im fast gleichnamigen Film "S. Darko", welcher eine Fortsetzung zu "Donnie Darko" ist und vor 4 Tagen direkt auf DVD erschien.

Donnie Darko ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, deshalb hatte ich von Vorneherein einen ziemlich kritischen Blick. Die Schauspieler sind alle ziemlich unbekannt, aber für Samantha konnte tatsächlich die selbe Schauspielerin gewonnen werden, die auch schon im ersten Film gespielt hat. Die Machart ist etwas simpler und bei einer Direct-To-DVD-Produktion ist das Budget normalerweise auch nicht so hoch, wie für eine Kinoproduktion.

Die Prämisse: Samantha Darko ist Donnies Schwester. Traumatisiert vom Tod ihres Bruders (übrigens schon seit einigen Jahren) verlässt sie ihre Heimat und macht sich auf zu einem Roadtrip mit ihrer Freundin. Als ihr Auto in einer Kleinstadt den Geist aufgibt, nimmt die Handlung ihren Lauf.

Zu Anfang scheint der Film komplex und versucht tatsächlich ein eigenes Universum zu schaffen, allerdings sind es unter der Oberfläche die gleichen Elemente wie beim großen Bruder Vorbild. Es werden erstmal viele Spieler in Position gebracht. Da haben wir Samantha und ihre Freundin, einen geistig verwirrten Kriegsveteranen (der "zufälligerweise" aussieht wie Donnie), einen Nerd, einen coolen Mechaniker im 50er Jahre Look, einen uber-religiösen Pfarrer und einen pflichtbewussten Polizist. Zufälligerweise sind diese alle jung und gutaussehend. Als Nebencharaktere treten noch der Motelbesitzer, die bibelfromme Frau, anzugtragende Regierungstypen und die Kaffeetante auf.

Samantha und ihre Freundin stecken also in dieser Kleinstadt fest, in der Leute verschwinden. In der ersten Nacht hat sie einen außerkörperliche Erfahrung, in der sie den Kriegsveteran vor dem Tod durch einen Meteoriten rettet. Sofort wird dem Kenner klar, dieser Film folgt nicht dem Zeitreisenden, sondern dem manipulierten Toten. Den Rest der Handlung kann sich ein aufmerksamer Zuschauer des ersten Teils nun zusammenreimen.

Diesmal soll das Universum am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, enden. Einen besonderen Twist hat die Handlung noch, weil diesmal ein Universum im Universum entsteht, als Samantha plötzlich stirbt. Ihre Freundin, auch von Visionen eines verschwundenen Kinds geplagt, macht mitten im Film eine Zeitreise und rettet Samantha, damit sie am Höhepunkt des Filmes nochmals abkratzen kann, damit unser Kriegsveteran doch vom Meteoriten getroffen werden kann und das Universum retten kann.

Der Twist mit der zweiten Zeitreise verkompliziert die Handlung, da die ganze Geschichte nicht wie im ersten Teil erklärt wird. Ohne diese Erklärung oder ohne den ersten Film gesehen zu haben, kann man diesen Film eigentlich niemanden zumuten.

S. Darko versucht sich von Donnie Darko abzuheben, ist aber letztendlich doch genauso. Verschwundene Menschen ersetzen hier die Kinderpornografie, eine abgebrannte Kirche die geflutete Schule. Natürlich gab es auch eine Kinoszene und das berüchtigte Hasengesicht kam auch wieder vor. Während der erste Teil noch tiefgründe Dialoge hatte, Kritik an der Gesellschaft ausgeübt hat und jedes Bild eine Bedeutung hatte, verkümmert dieser Film in der Bedeutungslosigkeit. Die Dialoge sind zwar gut, aber mir fehlt der kritische Unterton. Ein weiterer großer Fehler ist Religion ins Spiel zu bringen. Diskussionen über Glaube und Gott und dadurch auch noch eine Erklärung für die übernatürlichen Geschehnisse zu finden sind absolut fehl am Platz. Überhaupt hat für mich Religion in Form eines übermotivierten Pfarrers, der keine richtige Diskussion oder vielschichtige Ansicht der Thematik zu lässt, in einem Film nichts zu suchen.

Gestört haben mich auch die Referenzen auf Donnie Darko. Zu oft wurde Samanthas Bruder erwähnt, das Buch "The Philosophy of Time Travel" ins Bild gehalten und am Ende kommt sogar heraus, dass unser Veteran Roberta Sparrows Enkel ist. In einer Szene blättert Samantha durch Zeitungsarchive und entdeckt mehr solche Phänomene, dass einfach Sachen aufgetaucht oder vom Himmel gefallen sind und Menschen getötet haben. Das heißt, dass Donnies Fall nichts besonderes ist und es eine Serie gibt. Das bewahrt uns wohl kaum vor einem dritten Teil.

Ich hasse es, wenn wie bei Butterfly Effect ein erfolgreicher Film nachgemacht wird, nur um daraus Geld zu pressen und daraus eine schlechte Filmserie zu machen. Immer wird das Gleiche passieren und es wird immer nur der Abklatsch von dem guten ersten Teil sein. Nie wird die Dichte und das Gewicht des ersten Teils erreicht werden. Und man wird auch nie den ersten Teil "verbessern" können, auch wenn man die Hauptdarsteller weiblich macht und sie die ganze Zeit in Hotpants rumlaufen lässt.

Insgesamt ist "S. Darko" aber trotzdem einen Blick wert. Wer Donnie Darko gemocht hat für seine Science-Fiction-Ansätze ist hier auf jeden Fall richtig. Mir hat der Film bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich alles herausgefunden hatte, richtig Spaß gemacht. Auch die Dialoge fand ich anfangs nicht so schlimm, wie es mein obiger Text vermuten lässt. Sehr schön waren wieder mal kleine Details. So läuft zum Beispiel im Kino gerade 12 Monkeys und im Hintergrund kann man ein Poster von Alice im Wunderland erspähen. Beide Werke ähneln thematisch diesem Film und waren wenigstens vielleicht für "Donnie Darko" eine grobe Vorlage.

Das letzte Drittel war dann um so schmerzhafter. Da man bis dahin eigentlich den Film durchschaut hat und die letzten Szenen eigentlich fast eine Kopie von "Donnie Darko" sind, hat der Film einer sehr faden Beigeschmack. Ein Charakter wird auch noch zum Super-Psycho, so dass man Angst bekommt, er driftet noch in einen Teenie-Slasher-Film ab

Bei der Bewertung bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Eigentlich ist es nur eine etwas schlechter gemachte Kopie des Orginals, andererseits hat der Film auch einen gewissen Charme und ist für einen Filmabend durchaus geeignet. Er zeigt auf jeden Fall einige gute Ansätze, aber ihm fehlt die gewisse Dichte. Da er mich letztendlich aber dennoch unterhalten hat, kann ich ihm doch ein "gar nicht mal so schlecht" geben. 3 von 5 Sterne.
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Mal Kamera und Stativ in meinem Zimmer ausprobiert. Das Ergebnis kann sich eigentlich nicht sehen lassen und ist letztendlich mit Paint zusammengeschustert.

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Der Star-Trek-Monat bei Kabel Eins ist in vollem Gange und deshalb gibt es passend dazu auch den TED im Videotext.


Was sagt uns diese überwältigende Mehrheit für Seven of Nine? Ist der durchschnittliche Kabel1-Trekkie männlich und horny? Wahrscheinlich. :)


Welcher typische Star-Trek-Nerd will denn dann noch die anderen Charaktere sehen?

15. Mai 2009

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Ich habe gestern das am Mittwoch in den USA ausgestrahlte Staffelfinale von LOST gesehen und habe noch nicht ganz entschieden: Entweder ist es einfach over-the-top Crazy oder einfach die besten anderthalb Stunden der Fernsehgeschichte.

Lost hat den großen Vorteil, dass alle Charaktere vollkommen etabliert sind und wenn dann so eine handlungsgetriebene Folge kommt wie das Staffelfinale, dann ist sie extrem dicht erzählt, braucht keine Pause und spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich werde aus Spoilergründen nicht weiter auf die Details der Story eingehen, aus Fairness darüber, dass die Folge erst vielleicht in einem Jahr im deutschen Free-TV läuft, wahrscheinlich unter dem Titel "Das Ereignis" oder "Der Zwischenfall".

Die erste Hälfte verbringt die Folge damit, einen neuen Charakter einzuführen und per Rückblenden ihn retroaktiv in die Kontinuität und Mythologie der Serie einzubinden. Dabei treffen wir 7 verschiedene Charaktere an 7 verschiedenen Schauplätzen zu 7 verschiedenen Zeiten. Klingt komplex, passt aber so gut ins Geschehen und wird vom Regisseur so gut in Szene gesetzt, dass man auf dem Sofa herumhüpfen könnte, wie gut das ist.

Im zweiten Teil geht es um "unsere" Charaktere und wie jeder damit umgeht eine Entscheidung mit gewaltigen Ausmaß zu treffen oder mitzutragen. Es war schon sehr seltsam, diese ganze Gruppe wieder vereint und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten zu sehen. Letztendlich gab die Person den Ausschlag, dessen Leben nicht von dem Charakter aus dem ersten Teil beeinflusst wurde und der auch "zufällig" ein rotes Shirt (Redshirt) getragen hat.

Das Staffelfinale hatte alles: Oh-mein-Gott-Momente (auch WTF-Momente), Emotionen, Charaktermomente, Spannung, Rückblenden, Humor, Tod und alles weiter, was Lost ausmacht. Es zeigte, dass es um mehr geht, als man bisher angenommen hat, brachte neue Spielfiguren auf das Spielfeld und rückte die anderen in neue Positionen, zeigte, dass nicht jeder der ist, der er scheint und warf mal wieder in typischer Lost-manier mehr Fragen auf, als beantwortet wurden. WOW. Definitiv beste Fernsehunterhaltung. Eine Belohnung für diejenigen, die sich die Serie bis dahin angesehen haben. Solche Serien gibt es nicht oft.

Jetzt wird es ganz schwer, so lange auf die nächste Staffel zu warten. Im Januar 2010 geht es erst weiter. Bis dahin wird sich mein Kopf um nur eine Frage drehen: Wie geht es weiter? Denn anstatt die Richtung vorzugeben, in die sich die Serie in ihren letzten 15 Folgen bewegen wird, ist nach diesem Staffelfinale alles möglich. Das ist nicht dahergesagt. Es ist wirklich alles möglich. Man kennt weder die Agenda der verschiedenen Gruppen, noch was mit den Hauptcharakteren passiert, noch in welche Richtung die Serie geht. Eines ist auf jeden Fall klar: Wer bis hier hin die Serie geschaut hat, möchte die letzte Staffel nun um keinen Fall verpassen.

Bei der diesjährigen Rivalität zwischen Lost und Battlestar Galactica hat dieses Staffelfinale das Serienfinale von Battlestar um Längen geschlagen. 5 von 5 Sternen.

Jede Folge von Lost endet mit einem schwarzen Bild und weißer Schrift "LOST". Dass das Staffelfinale der fünften und vorletzten Staffel etwas Besonderes ist, zeigt das Ende dieser Folge. Ein weißes Bild mit schwarzer Schrift "LOST" und in diesem Sinne werde ich diesen Post genauso unorthodox beenden, so wie ich nie einen Eintrag beenden wollte: Mit dem Wörtchen "Ende".


Ende.
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Zwei Träume bleiben mir von heute Nacht.

Beim ersten war ich auf einem Squash-Doppelturnier mit Arbeitskollegen. Nach dem ersten eingewöhnen ging es mit meinem Partner eigentlich ziemlich gut. Nur die zusätzliche Kante/Stufe an der Wand, die ich mir dazugeträumt habe, hat mich ein wenig irritiert und uns aus dem Konzept gebracht.

Ich frage mich, ob ich den entsprechenden Kollegen mal ansprechen soll, ob er mit Squash spielen geht...

Im zweiten Traum ging es um gleich drei Imbiss-Neueröffnungen in meiner Heimatstadt. Zwei machten bei den beiden Tankstellen der Stadt auf und der dritte beim Landwirtschaftsamt. Nur beim letzteren hatte ich irgendwie Sympathie, die anderen beiden waren mir egal. Die Auswahl war groß und gut, aber für was ich mich letztendlich entschieden hab, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall musste der Kaffee des Imbiss noch verglichen werden mit dem Kaffee, den die neue Küchenmaschine meines Vaters herstellte.

Diese Küchenmaschine war ein grauer Würfel, auf dem eine knallrote riesige Kugel befestigt war. Wie die irgendwelche Nahrungsmittel bearbeiten sollte, ist mir immer noch ein Rätsel, aber im Traum hat es funktioniert. Sie hatte nur einen sehr großen Materialbedarf, aus der selben Menge Pulver und Wasser, die der Imbissmann für eine Kanne gebraucht hat, kam bei der Maschine nur ein kleiner Schluck heraus.

Strange dreams...

Nach der letzten Enttäuschung mit Symbolen, lasse ich heute den Blick ins Traumlexikon. Heute gibt es auch eine Fülle davon, das wäre einfach zu viel.

Ich weiß nicht, ob sich eine Imbissbude (Taxistation, wie sie in meinem Traum hieß) am Landwirtschaftsamt halten würde. Ist aber eine geschickte Idee, denn so müsste man in der Nacht nicht den ganzen Weg zur Tankstelle laufen, um eine Bockwurst zu essen..

14. Mai 2009

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Vor etwa einem Monat begann ich damit, meinen Blog mit Google Analytics und Webmaster-Tools zu überwachen. Natürlich sollen die Ergebnisse nach einem Monat Analyse nicht unter den Tisch fallen. Hier die Ergebnisse:

Die Besucher

Laut Google Analytics verzeichnete Life Enhancing Trivia seit der Einführung dieser Werkzeuge 802 Besuche, die durchschnittlich 2,5 Minuten dauerten und von denen knapp 70% nicht auf der Seite verweilten. Das letztere nennt man im Fachjargon "Bounce Rate".

Die meisten Besuche finden dienstags statt (Maximum: 47), die wenigsten samstags (Minimum: 5). Dabei scheint sich schon ein richtiger Trend und eine gleichmäßige Kurve herauszubilden.


Von den 800 Klicks identifiziert Google 280 unterschiedliche Besucher. 765 Besuche kamen aus Deutschland, 8 aus Österreich und 3 aus der Schweiz. Die restlichen verteilen sich auf den Rest der Welt.

Die deutschen Besucher verteilen sich so:
  • Etwa 350 Klicks aus dem Raum Stuttgart, wo ich jetzt wohne (ha, das werde ich wohl oft selber sein)
  • 100 Klicks aus Leipzig (fleißige Leser und Verwandte dort)
  • 87 Klicks aus Nürnberg (wow, dahin habe ich wissentlich keinen Bezug, wäre interessant wer da hin und wieder vorbeischaut)
  • etwa 75 Klicks aus Zeulenroda und Umgebung (die Heimat, wohl wieder die meisten Klicks ich selbst)
  • Aus dem Ruhrgebiet kommen noch einige Besuche (das werden aber einzelne Besucher und keine regelmäßigen Leser sein)
  • Im Raum Frankfurt sind es noch ein paar...
Von den knapp 800 Besuchen haben sich 558 auf nur einer Seite des Blogs abgespielt (Wohl die Hauptseite), 141 Besucher haben sich 2 Seiten angeschaut und ganze 4 Besucher haben sogar 8 Seiten angeschaut.

Die Browserverteilung der Besuche sieht dabei so aus:


Ganz stolz bin ich dabei auf meine 5 Chrome-Besuche ;)

26 Besuche kamen von einem iPhone, 1 von einem iPod und ein Betriebssystem war anscheinend nicht eingestellt. Bei den Hostern ist die Deutsche Telekom Spitzenreiter.

Der Weg, auf den Blog zu gelangen

Ein Drittel der Besucher kennen die URL direkt, während ein anderes Drittel Google benutzt, ein Fünftel kommt über Twitter und der Rest verteilt sich über diverse Blogging-Portale.

Bei den Suchbegriffen von Google unterscheiden sich Analytics und Webmaster-Tools aber deutlich. Während bei Analytics ostereier aufballen und butterfly effect 3 ganz oben stehen, sieht Webmaster-Tools failblog und omegle als Top-Suchbegriffe, die auf diesen Blog führen. Das ist ziemlich interessant. Denn bei ostereier aufballen ist der Blog und Links auf ihn auch das einzige Ergebnis, und das obwohl ich es nur mal nebenbei erwähnt hatte. Vielleicht schreibe ich mal darüber, was das überhaupt ist.

Der Bloginhalt

Die trivialigste Trivialität von Life Enhancing Trivia bleibt die Hauptseite. Ist auch klar, denn hier gibt es die neusten Beiträge und die meisten Besucher landen darauf. Der beliebteste Post scheint mein Review zu Butterfly Effect 3 zu sein. Der Film war absolut nicht großartig und ich hab ihn ziemlich verissen, das scheint die Leute zu interessieren. Weitere beliebte Seiten sind Couchtische beim Möbel Gammerdinger und meine Kommentare zu den Geschehnissen in Winnenden. Danach kommen im gleichen Niveau ein paar Beiträge zu Zeulenroda, Leipzig und McDonald's und SpickMich.

Die meisten Besucher verlassen den Blog wieder auf der gleichen Seite, auf dem sie angekommen sind.

Der Feed

Irgendwie vertraue ich den Werten von FeedBurner nicht so richtig. Es ist zwar auch ein Service von Google, aber er unterliegt seltsamen Schwankungen und die Berechnungen scheinen nicht zu stimmen.

Jedenfalls zeigt er an, dass der Feed von Life Enhancing Trivia zur Zeit 10 Leser hat: Zwei Leser über Google Reader, zwei über Thunderbird, und je einen über Rome und MagPie. Das scheinen die menschlichen Leser zu sein, alles andere sind Bots und Crawler irgendwelcher Dienste. Ich bezweifel aber, ob es tatsächlich 6 menschliche Leser sind (einer davon bin sowieso ich selbst). Im letzten Monat hat FeedBurner 7 Leser als Durchschnitt ermittelt.

Am meisten wurde im Feed der Artikel über die Wahlplakate gelesen, wobei ich die meisten Leser über Twitter erreiche, da mein Account automatisch über diesen Feed zwitschert. Am seltsamsten finde ich diese Quelle: http://195.225.106.98/filemanaging/lenz/

Fazit

Insgesamt bleibt diese ganze Sache für mich nur eine Spielerei und Informationsquelle. Ich werde hier wohl keine Werbung schalten oder auf Neuleserfang gehen. Ich will einfach nur gepflegt bloggen und wenn das Leute interessant genug finden um es zu lesen, dann sind sie recht herzlich eingeladen.

Eine interessante Sache, solange sich die Besucher nicht auf den Schlips getreten oder in ihrer Privatsphäre gestört fühlen. Das nächste Fazit kommt bestimmt erst in einem halben oder ganzen Jahr und bis dahin wünsche ich weiterhin frohes Lesen.

13. Mai 2009

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Traurig oder lustig...

Das Innenministerium hat eine Seite vom Netz genommen, die eine satirische Internetsperre gezeigt hat. Bei Kinderporno-Seiten soll ein Stoppschild hin, aber hier wird gleich abgeschaltet. Recht und Freiheit, juchu...

Link: http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/13/innenministerium-nimmt-satirische-sperrseite-vom-netz/

12. Mai 2009

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Am Wochenende ging es also nach Berlin. Neben Nemo gab es dort natürlich noch meine nächste Steinbeis-Veranstaltung: Marketing.

Doch zuvor galt es noch die Klausur in Unternehmensführung zu schreiben. Es war eigentlich keine praktische Anwendung, sondern eher das Beschreiben von Modellen. Es galt die Portfolio-Analyse zu beschreiben, zu erklären was Kernkompetenzen sind, den Aufbau einer SWOT-Analyse zu schreiben und die Wertkettenanalyse nach Porter zu wissen und die Produkt-Markt-Strategie nach Ansoff mit Beispielen zu versehen.

Die ersten 4 waren eigentlich kein Problem nur für das Modell nach Ansoff brauchte ich erst einen Impuls, aber bis ich den hatte war die Zeit schon mächtig fortgeschritten. Für die Kombination Neuer Markt/Neues Produkt nahm ich als Beispiel den iPod von Apple im Jahre 2001. Der MP3-Player-Markt war noch relativ neu und der iPod konnte so gleich große Marktanteile gewinnen. Bei Alter Markt/Neues Produkt ist das iPhone ganz offensichtlich. Auf dem Handymarkt hat Apple unter den Alteingesessenen noch ein wenig zu kämpfen. Alter Markt/Altes Produkt ist schon schwieriger. Da hab ich nach langem hin und her McCafé genommen. McDonald's dringt mit ihren alten Produkten Kaffee und Donuts in den alten Markt der Kaffeehäuser (Starbucks) vor. Letztendlich bei Neuer Markt/Altes Produkt habe ich Remakes von Kinofilmen genommen. Der Markt ist neu (neue Generation von Kinogängern), das Produkt ist der alte Film in neuem Gewand. Ich gebe zu, die letzten beiden Beispiele sind nicht toll, aber dennoch steht was auf dem Blatt Papier.

Das Marketing-Seminar, was folgte, war sehr interessant. Unser Dozent hat seine eigene Marketing-Agentur und konnte ziemlich viel aus seiner Firma berichten. Das Seminar war eigentlich der erste Steinbeis-Kurs, der so richtig interessant war. Die theoretische Teil war eher im Hintergrund, denn die Folien kann man zu Hause nachlesen. Er brachte viele, viele Beispiele aus dem echten Leben und das machte den ganzen Kurs schlussendlich richtig gut. Genauso wünsche ich mir mein Studium an der Steinbeis-Hochschule.

Wenn man im Marketing tätig ist, kommt man natürlich nicht daran vorbei, ein MacBook zu besitzen. Aber muss man deswegen noch Windows Media Player und Microsoft Office für Mac verwenden? Wenn ich Microsoft-Produkte verwende, macht doch ein Apple-Rechner nun wirklich keinen Sinn.

Mein Lieblingszitat des Kurses:
Heromäßiges, designiges Aussehen

Hoffentlich kommen noch mehr solche Seminare.


Berlin war auch recht interessant. Von Freitag auf Samstag hatte Steinbeis eine Stadtrundfahrt organisiert. Berlin hat sich seit meinem letzten Besuch richtig heftig verändert. Enttäuscht bin ich vom Alexanderplatz. Ich mochte diesen großen offenen Platz. Mittlerweile ist er aber total zugebaut von Einkaufszentren. Jetzt ist es kein Platz mehr sondern ein Hof zwischen den ganzen bauklotzmäßigen Einkaufszentren, der Alexanderhof.

Danach war ich nochmal am Brandenburger Tor, das wir bei der Rundfahrt nicht richtig gesehen hatten. Zum Ausklang des Abends gab es noch ein paar Cocktails in der Palm Beach Bar. Deren Boden ist direkt mit Sand bedeckt, welcher sich richtig gut macht, wenn man durch Regen mit nassen Klamotten und Schuhen unterwegs ist.

Aber wie jeder Besuch in Berlin hat auch dieser extremes Fernweh geweckt. Berlin ist eine coole Stadt, weil man hier einfach alles finden kann. Irgendwann will ich mal richtig Urlaub in Berlin machen, 1 bis 2 Wochen und da einfach mal jede Facette dieser Stadt in mich einsaugen. Insgesamt kam ich in dieser Zeit auch an 3 Plätzen in Berlin vorbei, an denen ich schon mal zuvor war - bei 3 verschiedenen Besuchen.

Der erste Ort war ein Konferenzzentrum in der Nähe vom Tiergarten, in dem ich 2002 ein Seminar für meinen Schüleraustausch in die USA hatte. Aber da war ich nur kurz in Berlin und es ging nur hin und zurück.

Am Gendarmenmarkt stand ich vor dem richtig teuren Restaurant, in dem meine Eltern und ich zu unserem 5-tägigen Urlaub aßen. Ich weiß gar nicht mehr genau ob das noch vor oder nach der Jahrtausendwende war, aber um den Dreh muss es gewesen sein.

Der letzte war der überraschendste. Ich ging in der Mittagspause die Umgebung des Steinbeis-Hauses erkunden und was finde ich direkt um die Ecke? Die Jugendherberge, in der ich die Klassenfahrt in der 10. Klasse verbrachte. Direkt um die Ecke, lol, und sie sieht noch genauso aus, wie ich sie in Erinnerung hatte. Beim nächsten Steinbeis-Trip nach Berlin penne ich dort.


Insgesamt war der Berlin-Trip überraschend gut und ich bereue ihn nicht. Ich finde es von Steinbeis nur sinnlos uns alle nach Berlin zu holen, nur um des Willens uns einmal in Berlin zu haben. Selbst der Dozent für Marketing kam aus Stuttgart. Könnte man da nicht die Ressourcen besser nutzen und eventuell einen Dozenten aus Berlin haben oder einen sonstigen Mehrwert von dieser schönen Stadt nutzen? Sonst hätte das Seminar nämlich auch gut und gerne in Stuttgart stattfinden können.
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Mein Fahrrad war mal wieder kaputt und so konnte ich mal Zweirad Walz direkt bei mir um die Ecke und gegenüber dem Bravo-Euro-Pizza-Komplex in Möhringen ausprobieren.

Eigentlich hatte ich nur einen Platten, meine beiden Reifen kaputt gefahren, brauchte eine Fixierung für das Hinterrad und eine Ölung für die Kette.

Was bekam ich? Alles das, außer die Ölung und einen neuen Dynamo und einen Fahrradständer! Einen Ständer??? lolz... Sowas braucht ja mal kein Mensch. Diese beiden Teile waren nicht vereinbart, sind aber trotzdem am Rad. Ich akzeptier das zwar, weil ich gesagt hab "Macht halt mal", aber obwohl die Jungs da nett sind und es extrem nah an meinem Wohnort liegt werde ich wohl nicht nochmal dahin gehen.

Ach übrigens, wir haben ihnen in ihr neues Bad eine Badewanne eingebaut.

Aber ich wollte doch nur eine Dusche...

Das ist typisch. Zwanzig Euro, die ich nicht ausgeben wollte oder brauchte, sind weg. So wird das Vertrauen der Leute ausgenutzt.

Damit hat mich die Reparatur mehr gekostet als das Fahrrad selbst. Das war damit auch sein Todesurteil. Beim nächsten Mal wird etwas mehr investiert und ein richtiges Fahrrad gekauft, mit dem man auch mal ein paar Touren machen kann. Beim Zweirad Walz werde ich es aber nicht kaufen. War jedenfalls eine gute Strategie Stammkunden zu gewinnen. Wer das auch mal probieren möchte, kann ja hier mal schnuppern: www.zweirad-walz.de

UND WER VERDAMMT BRAUCHT EIGENTLICH EINEN FAHRRADSTÄNDER????
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Ich habe es irgendwie mit Vulkanen, schon vor 2 Monaten träumte ich davon.

Heute habe ich noch in Erinnerung, dass ich meinen Eltern helfe, in meiner Heimatstadt Straßensperren aus zurückgelassenen Gegenständen und Autos zu bauen, um die Lava abzuhalten unser Haus zu erreichen. Dabei traf ich noch einen Schauspieler von Lost in einem VW Bus. Weit in der Ferne konnte man den Berg brodeln und Feuer speien sehen.

Wenn ich jetzt im Nachhinein daran denke, dann bin ich mir sicher, dass die Straßensperren überhaupt nichts bringen würden, weil die Lava sie nie erreichen würde. Nach der Lage des Vulkans und der Höhenlage meiner Heimatstadt würde die Lava unser Haus wahrscheinlich nicht erreichen. Aber man kann ja nie wissen.

Wie ich wieder auf einen Vulkan komme, ist mir klar. In letzter Zeit höre ich Hörspiele aus meiner Kindheit und dabei ist auch eine Folge von Jan Tenner, in der er einen Vulkanausbruch stoppen muss. Das Auftauchen des Lost-Schauspielers ist auch klar: Am Mittwoch ist das sehnlichst erwartete Staffelfinale von Lost in den USA und der Schauspieler selbst bloggt zudem noch regelmäßig. Tolle Mischung.

Was bedeutet das nun für mich? Nach Traumdeutungslexikon bedeutet ein Vulkan ein Durchbruch im Leben bzw. bedeutet es, dass man durch eigenes Verhalten einen Sturm heraufbeschwört, wodurch ein friedlicher Mensch in Wut gerät. Die Eltern bedeuten wohl Glück. Großartig, diese Lexika. Wie kann man von einem Traum auf die Zukunft schließen? Sollte man damit nicht die Vergangeinheit und die Psyche beleuchten? Was ein Blödsinn, Träume sind keine Horoskope. Einen Schauspieler zu treffen, bedeutet wohl, dass man eigentlich sich selbst trifft bzw. die Rolle, die man nach außen darstellt. Dahinter sieht das Lexikon den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Geltung. Oh ja, genau das brauche ich jetzt in meinem Leben.

Ich glaube, ich sollte nicht so oft in solchen Lexika stöbern, das verärgert mich nur. Wichtig ist, dass man sich selber vor allem darüber klar wird, woher die Bilder kommen. Diese Jan-Tenner-Folge ist eine der wenigen, an die ich mich genau erinnern konnte, bevor ich sie gehört hatte, der Schauspieler von Lost verkörpert einen meiner Lieblingscharaktere und meine Eltern haben sowieso noch großen Einfluss auf mich. Ich denke einfach, dass mein Gehirn gerade einfach mit ein paar großen Einflüssen auf mein aktuelles Leben jongliert hat und dabei mir diese Bilder gesendet hat.

Vielleicht verzichte ich auch nächstes Mal ganz auf eine externe Traumdeutung.

11. Mai 2009

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Zur bald anstehenden Europawahl ist der Wahl-O-Mat zurück. Auf www.wahl-o-mat.de kann man seine Meinung zu 38 aktuellen politischen Thesen äußern, diese dann gegebenenfalls noch gewichten und bekommt am Ende eine Vergleichsliste von den Parteien, die sich zur Wahl stellen.

Man kann den Thesen nicht nur zustimmen oder nicht, sondern diese auch neutral beantworten oder auslassen. Das Tool ist ein guter Weg, um zu sehen, welche politischen Fragen gerade aktuell sind und wie man sich in der politischen Landschaft positioniert. Man kann es auch als Unterstützung für die Wahl sehen, aber eigentlich sollte man sich mehr damit beschäftigen.

Ich benutze es immer gern, um festzustellen wo ich gerade stehe. Das Ergebnis dieses Mal war ziemlich ernüchternd.


Ich würde stimme also in den meisten Punkten mit der FDP überein. Während ich die Thesen ziemlich schnell abgehackt habe und wahrscheinlich auch wieder so beantworten würde, bin ich mir bei der Gewichtung noch nicht ganz sicher. Aber alles in allem ist dieses Ergebnis schon ein Schlag ins Gesicht, da es mir sonst nie in den Sinn gekommen wäre FDP zu wählen.

Sehr niedlich finde ich den zweiten Platz der Piratenpartei. Diese Jungs und Mädels haben nicht nur eine tolle Ausstrahlung und Außenwirkung auf mich, sondern stimmen in ihrem politischen Denken in den meisten Punkten mit mir überein. Aber durch die aktuelle Politik ist das eigentlich keine Überraschung.

Die meisten der Thesen waren für mich sowieso eher "meh", und die bei denen ich eine Meinung habe, habe ich auch die Gewichtung eingetragen.

Das Ergebnis ist allerdings auch kaum aussagekräftig, da die Parteien alle ziemlich nahe beieinander liegen und daher muss man sich dann noch auf mehr besinnen, als nur auf so ein Ergebnis. Dazu gehören Außenwirkung, Ideologie, bisherige Wahlen, die Präferenz der Eltern und natürlich auch reichlich mehr Information bevor ich mich da festlege. Im Moment bin ich noch ziemlich unentschieden, aber bis zur Wahl am 7. Juni werde ich damit ausgiebig beschäftigt haben. Vielleicht wird dann das Wahl-O-Mat-Ergebnis am Tag der Wahl auch noch anders ausfallen.

Eins weiß ich aber mit Sicherheit: Die FDP wird es nicht.
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Leider war der kleine Kerl in seinem Aquarium recht hyperaktiv, deshalb kam kein richtig scharfes Foto dabei heraus und meine Canon hatte ich nicht dabei.



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Die Fahrt von Zeulenroda nach Stuttgart war heute ziemlich stressfrei. In 3 Stunden ging es über die A9 und die A6, beide ziemlich leer. Es war so frei, dass ich nicht einmal so langsam war, dass ich mal zu meiner Flasche greifen und etwas trinken konnte. Dafür hab ich die Cola jetzt fast geext.

Um Nürnberg belegt ein Klassik-Sender die Frequenz 87,6 und stört meinen iTrip, den ich auf 87,5 laufen habe. Dadurch bin ich immer gezwungen durch die bajuwarischen Radiosender zu zappen. Die modernen Sender, die Pop spielen sind komischerweise in ihrer Grundlautstärke immer fast doppelt so laut wie die Sender, die Klassik spielen.

Heute lernte ich in einer Talkshow den "Nature-Redundancy-Effekt" kennen, den ich sehr interessant finde. Leider konnte ich ihn nicht googlen, da es anscheinend kein Fachbegriff ist. Aber trotzdem: Es geht um Umweltschutz und die Wahrnehmung der Veränderung der Natur, genauer genommen ging es in der Sendung um das Gletscherschmelzen. Der Natur-Redundancy-Effekt ist ein Kreislauf. Jede Generation nimmt den Ist-Zustand seiner Umwelt und der Natur wahr und im Laufe ihres Lebens die Veränderungen, die die Natur durchmacht. Dabei wird immer mit dem zuerst aufgenommenen Ist-Zustand verglichen und versucht diesen zu bewahren. Die nächste Generation nimmt wieder einen anderen Ist-Zustand wahr und Veränderung an diesem... Und so weiter und so fort.

Um zurück auf das Gletschersterben zu kommen. Irgendwann gibt es einfach keine Gletscher mehr und die Generation, die zuerst die Umwelt ohne Gletscher wahrnimmt braucht nichts mehr zu beschützen und bewahren. So wird sicher die Ansicht über die Natur ständig ändern und im Fluss bleiben. Das muss nichts schlechtes sein, aber der Redner meinte, dass man sich gerade in einer Abwärtsspirale befindet und der Zustand der Umwelt für den Menschen schlechter wird. Man muss das ganze Thema ziemlich pragmatisch sehen und ehrlich gesagt durchdringe ich auch nicht alles, aber ich weiß, dass das Gletschersterben ein ganz natürliches Phänomen ist, dass durch den Menschen nur schneller geschieht. Irgendwann sind Gletscher auch nur eine Erinnerung und selbst wenn wir den Zustand vermissen würden, könnten wir das nicht rückgängig machen. Das sind auf jeden Fall interessante Ansätze, aber um mehr zu sagen, müsste man sich in das Thema mal richtig einlesen und vor allem den Fachbegriff für diesen Effekt wissen.

Die restliche Fahrt dachte ich noch über den neuen Star Trek Film nach. Star Trek begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben und hat es auch ein wenig geprägt. Durch diesen Film werden eigentlich alle diese Geschichten invalidiert. Die Frage ist, was das für meine Erfahrungen und Erinnerungen bedeutet. Das ist mir irgendwie nicht ganz klar, aber schon ein seltsames Gefühl. Jetzt steht alles das in einem neuen Licht da.

Das Wetter war krass. Neben einem tollen, reinigendem Sommerregen mit riesengroßen Tropfen bot sich mir ein Klasse Spektakel: Ein heftiges Gewitter aus der Ferne. Vor mir blitzte es ständig und man konnte das Unwetter in seinen vollen physischen Ausmaßen sehen. Echt toll.

Am Ende gab es noch einen richtig großen Feuerwehr- und Rettungswageneinsatz am SI-Zentrum. Mal sehen, ob man da morgen was in den Lokalnachrichten hört. Bei Twitter ist es noch ruhig.

Zu guter letzt habe ich entschieden, diese Woche fleischlos zu gestalten. Nachdem ich in Berlin und jetzt in Zeulenroda bzw. Clodra immer essen war und es dabei immer Fleisch gab, habe ich heute Mittag beim Kassler entschieden, dass ich es mal ohne Fleisch probiere. Das Kassler war richtig lecker und die Klöße und Soße dazu perfekt (wurde ja auch von Mutti gemacht), allerdings brachte es ein Faß in mir zum Überlaufen, von dem ich dachte das es nicht überlaufen kann: Ich brauche eine Pause von Fleisch. Eine Woche ist zwar gar nicht lang, aber für jemand, der gerne Fleisch isst kann das schon lang sein. Fisch ist erlaubt, ansonsten keine Wurst, kein Steak, kein Burger. Ich bin mal gespannt.

10. Mai 2009

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Die Erwartung war groß... riesengroß... fast zu groß.

Heute war ich im Odeon-Filmtheater in Zeulenroda zu Star Trek. Sehr, sehr, sehr geil. Ein gelungener Neustart für mein Lieblingsfranchise in Sachen Science Fiction. J. J. Abrams ist ein sehr talentierter Filmemacher. Der Film ist grandios umgesetzt und seine Rollen sind mit guten Schauspielern besetzt. Zachary Quinto (Spock) ist ja schon aus Heroes bekannt, Chris Pine (Kirk) kannte ich vorher nur von "Zum Glück geküsst", und der Film war nicht so pralle. Aber das ganze Ensemble tut einen großartigen Job und die Rollen sind alle gut besetzt. Nur Botschafter Sarek hat für mich irgendwie nicht in seine Rolle gepasst.

Die Story war super, eine Zeitreise tolle Idee um die alte Crew wieder in den Focus zu bringen und kleinere Ungereimtheiten und große Unterschiede zu erklären. Wie sagte Spock im 6ten Film doch so schön zu Valeris: "Haben sie Vertrauen, dass sich das Universum so entwickelt, wie es soll." Dass der Unterschied natürlich von einem solchen kataklysmischen Ausmaß ist, hätte ich vorher nie gedacht. Das neue Star Trek Universum entscheided sich somit um Längen vom alten. Es ist peppiger, aber insgesamt auch ein dunklerer Ort. Es ist auch interessant, dass hier mal niemand daran denkt, die Zeitlinie zu "reparieren".

Das neue Star-Trek-Universum bietet viele, viele neue Möglichkeiten. Die alten Geschichten können jetzt wie in der Serie natürlich nicht passieren. Während einige Folgen überhaupt nicht mehr gehen, könnte man von anderen sich natürlich inspirieren lassen. Der einzige Wehrmutstropfen vom neuen Universum ist, dass die 5te Serie ("Enterprise") leider nicht verhindert oder rückgängig gemacht werden konnte.

Der Film zeigt also wie die Crew zusammenfindet und wie alle in die Position kommen, in der wie sie kennen. Manche Erklärungen waren mir ein wenig zu schwammig, aber das muss man dem Film und der Dramatik wegen verzeihen. Interessant waren die kleinen Easter Eggs und Anspielungen auf die anderen Filme oder Serien. Erwähnenswert ist da die Szene mit Scotty in Anspielung auf den vierten Film (Kenner werden es gleich erkennen). Am Ende des Filmes gibt es noch eine passende Szene, in der die Fackel der neuen Crew übergeben wird. Der Film versucht bei allen Special Effects und Explosionen charaktergetrieben zu wirken, da die ganze Crew sich gerade kennenlernt.

Kurz davor hatte ich den Anfang vom 6ten Film gesehen, quasi den letzten der alten Crew. Es ist so wunderbar wie diese Schauspieler nach 30 Jahren so gut miteinander auskommen und in ihren Rollen diese unglaubliche Natürlichkeit ausstrahlen. Das kann die neue Crew natürlich noch nicht, aber dennoch bietet sie großes Potential. Ansätze von anderen Star-Trek-Gewohnheiten wie Technobabble finden sich ja auch schon.

Vom filmischen her fand ich den Film absolut stimmig. Eine der emotionalsten Szenen war am Anfang, die Auflösung der Verwirrung, die ganze Aufklärung der Story ziemlich in der Mitte und die Fackelübergabe am Ende. Es gab tolle Bilder und Kamerafahrten und die Special Effects waren großartig. Der Soundtrack von Michael Giacchino war episch, wie ich ihn mir gewünscht hatte, allerdings war mir das Leitmotiv etwas zu dominant und zu oft eingesetzt.

Von den Fesseln der Charaktere und der Fackelübergabe könnte sich eine mögliche Fortsetzung lösen und würde davon sicherlich von einer eher etwas handlungsgetriebenen Story profitieren. Das einzige, was mich am Film selbst richtig irritiert hat, war die Synchronisation von Chekov. Ich weiß nicht, wie er im Orginal klingt, aber ich kenne die deutsche Synchro von der alten Serie, der nicht so viel Betonung auf den russichen Akzent gelegt hat. Das hat teilweise sogar genervt.

Das Kino in Zeulenroda hatte entweder eine seltsame Kopie des Films oder Probleme mit dem Projektor, denn in hellen Szenen flogen schwarze Striche wie Regentropfen an einem Auto an den Bildern vorbei. Das war zwar nicht auffällig, doch für ein wachsames Auge nicht zu übersehen. Und dann wurde in den Credits natürlich schon wieder die Werbelinse aufgeschraubt, dass man das meiste nur unscharf lesen konnte. Hey, ich bezahle den vollen Preis, deshalb will ich auch den vollen Film sehen. Die Credits gehören da genauso dazu wie die Trailer und Logos der Produktionsfirmen davor.

Am Ende bleibt, was unterm Strich dabei rauskommt: Ein super Film, ein großartiger Film, aber sicherlich noch mit etwas Luft nach oben. Ein guter Startpunkt für jedermann und eine befriedigende Aufklärung für Nicht-Fans. Und am Ende hat er einen der härtesten Kritiker von allen überzeugt, meine Mutter. Deshalb ganz klar 5 Sterne von 5.
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Während sich Deutschland nur um ihre "Superstars" drehte und alle Nachrichten von nichts anderem zu berichten wussten, ging es im Black Bull Zeulenroda um mehr als nur eine bloße Nachricht.

Es ging darum, meine Freunde vor einem Schnaps zu bewahren.

Der Hintergrund war die Einer-Mau-Runde, die wir im Bull starteten. Sieben Leute, ein Sieger, maximal 41 Runden, 40 haben wir gebraucht... Habe ich gebraucht. Nachdem fast direkt aus Berlin ans Black Bull kam, wurde die Runde noch vor illustrem Hintergrund gestartet, doch als die ersten Leute flogen und sich die Favoriten herauskristallisierten wurde es verbissener.

Ich spielte bis zum Heads-Up eigentlich ein fehlerfreies Mau-Mau und konnte mit einem 2-4 Vorsprung ins Finale gehen. Dort leistete ich mir aber einen dicken Patzer, der mich fast den Sieg kostete. Während alle Leute dort meinen Gegner anfeuerten, musste ich also einen kühlen Kopf bewahren. Er versprach im Falle eines Sieges eine Schnapsrunde. Alle beschörten mich, ihn gewinnen zu lassen, aber das kratzt an meiner Sportlerehre. In der letzten Runde mit 4 zu 5 Karten konnte ich eine perfekte 4er Serie hinlegen und das Spiel für mich entscheiden.

Der König des Einer-Mau für diesen Abend.

Es war einer dieser glorreichen Momente im Leben, auch wenn ich weiß, dass alle meine Freunde gegen mich waren - schließlich hatte ich sie um einen Schnaps gebracht.

8. Mai 2009

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Handy-Fernsehturm-Impression

6. Mai 2009

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Durch YouTube, Picasa und co. ist es vielen Menschen möglich, Medieninhalte verschiedenster Form einfach ins Internet zu bringen. Hier eine kurze Auflistung von Plattformen und deren Inhalte für Zeulenroda (viele davon kann man auch als RSS Feed abonnieren).

Google Video
Die Video-Suchmaschine von Google durchforstet viele Videoplattformen. Die Suchergebnisse kann man nach Datum oder Relevanz sortieren und auch als Feed abonnieren.

http://video.google.de/videosearch?hl=de&q=zeulenroda&so=1#

YouTube
Die wohl bekannteste Videoplattform mit den meisten Videos von Zeulenroda.

http://www.youtube.com/results?search_type=videos&search_query=zeulenroda&search_sort=video_date_uploaded

Picasa
Beim Bilderdienst von Google gibt es 2 Möglichkeiten Zeulenroda-Bilder zu finden. Zum einen über die einfache Suche und zum anderen über Tags. Natürlich ersetzt das nicht die Google Bildersuche, die man zusätzlich noch benutzen kann.

Suche: http://picasaweb.google.com/lh/view?q=zeulenroda&psc=G&filter=1&orderby=date#
Tags: http://picasaweb.google.com/lh/view?feat=tags&psc=G&filter=1&tags=Zeulenroda&orderby=date#

Flickr
Bei der wohl beliebtesten Bilderplattform in Netz hat man auch zwei Möglichkeiten. Bilder können getagged sein oder nach Ort eingeordnet werden.

Tag: http://www.flickr.com/photos/tags/zeulenroda/
Ort: http://www.flickr.com/places/Germany/Thuringia/Zeulenroda
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... kommt sogar die Sonne nochmal raus.

5. Mai 2009

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Für den die erste Sneak am gestrigen Abend wurde uns das Wiedersehen eines alten Bekannten angekündigt. Dieser alte Bekannte ist Jacques Mesrine, der schon in "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt" einen Sneak-Auftritt hatte. Nun war also der zweite Teil dran.

Während der erste Teil den Aufstieg Mesrines vom Kleinkriminellen zum Staatsfeind Nr. 1 zeigt, bekommt der Zuschauer im zweiten Film seine letzten großen Coups und sein Ende serviert. Der Film ist unglaublich dicht erzählt, spannend und dramatisch. Dafür sorgt nicht zuletzt die absolut passende Filmmusik.

Mesrines Psyche und Motivation stehen im Vordergrund. Was treibt ihn an? Wo will er hin? Dabei muss der Film sehr aufpassen, dass er Mesrine nicht zu sehr romantisiert. Vincent Cassel ist genial besetzt in der Rolle und beweist wie Mesrine seine Verwandlungsfähigkeit.

Als die Polizei letztenendes keinen Ausweg mehr weiß, beschließt sie dem Spiel ein Ende zu machen. In einem sehr starken Moment des Filmes, der auch als Intro für den ersten Film gezeigt wurde, fährt die Polizei mit einem Laster vor seinen Wagen und richtet ihn hin, seine Freundin neben ihm überlebt. In ihrem Schock schreit sie nach ihrem Pudel, der auch im Kugelhagel stirbt. Der Polizeichef erreicht die Szene. Er ruft nach einem Sanitäter für den Pudel, das Kino bricht in Gelächter aus. Vollkommen unverständlich. Da steht der Polizeichef, der sein Leben lang Mesrine gejagt hat vor einer Szene, die er nicht versteht, die er nicht begreifen kann und versucht sie irgendwie zu verarbeiten.

Da geht gerade eine Legende zu Ende und das Kino hat nichts besseres zu tun als in einen billigen Lacher zu verfallen. Soviel Unkenntnis und Filmunverständnis habe ich lange nicht mehr erlebt. Dieser Film hat auf jeden Fall ein besseres Publikum verdient, als Leute, die Filme als Massenware sehen und auf so etwas billiges hereinfallen.

Zusammen mit seinem ersten Teil ist "Public Enemy No. 1 - Todestrieb" ein tolles Werk, das auf jeden Fall sehenswert ist. 3,5 Sterne von 5.
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Heute war Doppelsneak im Metropol. Ganz armselig von den Jungs im Kino: Nach der ersten Sneak musste man das Kino komplett verlassen, auf die Straße gehen, zum Haupteingang laufen und wieder reingehen. In den Massen, die das Kino verließen, waren das 5 Minuten. Fünf Minuten, die vom Anfang des zweiten Films gefehlt haben. Eine Frechheit, da bezahle ich vollen Preis und sehe keinen vollen Film. Diese Arschlöcher, bei 2 Meter Luftlinie zum nächsten Kino muss man so einen Umweg machen. Da sagen die beiden Kasperle vor dem ersten Film noch, dass sie sich beeilen wollen, kommen aber trotzdem nicht zu Potte mit ihren schwulen Preisen. Ich bin empört, kein großes Kino im Metropol Stuttgart diesen Montag. Die sollten darüber nachdenken, diese beiden Clowns vor den Filmen abzuschaffen.

Der zweite Film war ganze harte Kost. "Der Junge im gestreiften Pyjama" handelt von Bruno, der mit seiner Familie zu Zeiten des zweiten Weltkriegs nach Auschwitz umzieht. Sein Vater ist neuer Kommandant dieses Lagers. Durch seine Neugier gelangt Bruno an den Zaun des Lagers und trifft dort den gleichaltrigen Shmuel. Die beiden freunden sich schnell an und nach einigen Erlebnissen verschwindet Shmuels Vater im Lager. Da beschließt Bruno ins Lager zu kommen und seinem Freund bei der Suche zu helfen. Der Film zeigt die Geschehnisse aus Brunos Blickwinkel und zeigt nicht den Schrecken, der in Auschwitz passiert ist.

Es ist schwierig, so einen Film objektiv zu bewerten. Die Thematik ist schwer und der Film dramatisch inszeniert. Bei solchen Filmen kommen immer Gedanken über Trivialisierung, Relativierung, Kittsch oder Verdrehung der Geschichte auf. Darüber will ich mich hier jetzt nicht äußern. Künstlerische Freiheiten gehören auch im Film dazu und bei so einem sensiblen Thema ist es immer einfach, jemanden auf die Füße zu treten. Das will ich mit dieser Filmkritik natürlich nicht.

Es ist immer schwierig, als Deutscher an die eigene Geschichte heranzugehen, ohne zu klingen, als wolle man relativieren oder hätte Vorurteile. Es ist ein britisch-amerikanischer Film und so wirkt er auch nicht ganz so gekünstelt, weil der Blickwinkel auf das Thema ein anderer ist, als ihn ein deutscher Regisseur gehabt hätte. Dennoch sollte man sich immer vorher mit dem Film auseinander setzen, bevor man sich politisch darüber äußert.

Es gibt eine große Sache, die der Film falsch macht. Er präsentiert Charaktere und deren Meinungen nur aus dem Nazi-Blickwinkel. Mal ist es die großartige Herrenrasse, mal sind es die Juden als Feinde. Was fehlt ist das Kontra, eine Antithese. Diese findet man bei diesem Film nur im Ansatz in den Charakteren, es gibt keine einzige Dialogzeile, die das Geschehen verurteilt. Mal hier und da eine Frage von Bruno, der die Sache nicht versteht, aber ansonsten sind alle Charaktere nur passiv. Seine Wirkung und damit die Verurteilung der Ereignisse erzielt "Der Junge im gestreifen Pyjama" einzig und allein über die Bilder und das erschreckende Ende.

Ein blinder Mensch würde den Film für rechte Propaganda halten, ein tauber Mensch für die Dokumentation der Verbrechen der Nazis. Das Verhältnis ist nicht ausbalanciert und deshalb funktioniert der Film in meinen Augen nicht so gut. Was dem Film außerdem fehlt ist ein Objekt/eine Person, in der der Zuschauer den Bösewicht erkennen kann, auf den man seine Wut konzentrieren kann. Er zeigt, dass es selbst im Dritten Reich auch nur Menschen gab, die man nicht ganz klar in Gut und Böse einteilen kann. Das ist einerseits gut, hilft aber dem Film nicht. Als Zuschauer sucht man die ganze Zeit verzweifelt nach etwas, dass man in die Schublade "Böse" stecken kann.

Diese Rolle hätte man vielleicht Brunos Vater zuschreiben können, allerdings kommt das durch die Synchronisation und die Art, wie ihn sein Darsteller (David Thewlis) spielt, nicht rüber. Die beiden Jungstars Asa Butterfield als Bruno und Jack Scanlon als Shmuel machen einen sehr guten Job und auch die weitere Besetzung spielt überzeugend. Musikalisch wurde der sehr gut von James Horner umgesetzt.

Alles in allem ist "Der Junge im gestreifen Pyjama" ein sehr bewegender und auch sehenswerter Film, allerdings muss man sich fragen, ob ihn die Welt wirklich gebraucht hätte. Ich denke nicht. Durch die Synchronisation wirkt der Film nicht so, als würde er wirklich in Deutschland spielen und das tut nochmals extra weh. Zuviele Parolen und zu wenig Kontra geben ihm den Rest und die Bilder und die Musik allein retten ihn nicht.

Empfehlenswert für Leute, die sich mit dem Thema auseinandersetzen oder eventuell das gleichnamige Buch gelesen haben, auf dem er basiert. Ansonsten sollte man sich in dem Genre eher an "Schindlers Liste" oder "Der Untergang" halten.

Ich habe lange gehadert, für die Thematik kann es natürlich keine Wertung geben, aber allein für den Film und die Aufbereitung sind es von mir 2,5 Sterne von 5.

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