31. Dezember 2009

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Tschüss 2009
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Lang ist hier nichts passiert... 3 Tage, das ist neuer Rekord. Und das einen Tag vor dem neuen Jahr, und damit dem einjährigen Jubiläum dieser Kleinigkeit hier. Viel ist passiert. Viel Leben, viel Dreck, viel Triviales und viele Gedanken. Manches möchte man gerne rückgängig machen, andere Sachen waren nicht hart genug.

Prioritäten verschieben sich. Und beeinflussen die Worte. Schlafmangel kann man besser nutzen. Ab morgen ist alles, was vor 10 Jahren passiert ist, schon im Jahr 2000 passiert. Beängstigend? - Nein... eher krass

Auch morgen ist ein Tag wie jeder andere, aber weil irgendjemand mal gesagt hat, dass da etwas Neues beginnt, ticken einige aus. Dabei rearrangiert die Welt sich doch von selbst. Der Erde ist das Jahr egal. Das könnte genauso gut im Sommer zu Ende sein. Da stellt sich doch die Frage an welchem Datum und an welchem Wochentag die Erde wohl entstanden ist. Ich tippe auf Dienstag. Dienstag ist für mich der seltsamste Wochentag.

Wenn mein Leben ein Theaterstück wäre und ich der Regisseur und Hauptdarsteller, dann tausche ich gerade die Hauptbesetzung aus, das Drama wird eine Komödie, wobei das Ende noch nicht geschrieben ist. Alles befindet sich im Fluss. Leute betreten die Bühne, Leute verlassen die Bühne. Mein Ensemble wird hin und her gescheucht. Und ich steh in der Mitte und lasse das alles um mich geschehen. Doch nicht dieses Jahr. Monologe werden Dialoge. 2010 wird anders. Schneller, leichter, verführerischer, so wie die dunkle Seite der Macht. Nein eigentlich nicht. Eigentlich nur anders.

Auch hier. Denn mir ist klar geworden, dass das hier kein Ort des Rückzuges ist. Gedanken sind frei, aber sie sind auch öffentlich, verletzlich und machen verletzbar. Wie diese Veränderung aussehen wird? Keine Ahnung. Vielleicht wird sie gar nicht spürbar. Aber sie wird auf jeden Fall da sein. Und wenn sie nur gedanklich ist. Alles verändert sich. Keine Hintergedanken. Keine Vorwürfe. Das befreit.

Mein neues Jahr hat vor 3 Tagen begonnen. Trotzdem sage ich heute gerne Tschüss und morgen Hallo... Und morgen kommt der ganze Dreck ab.

28. Dezember 2009

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Für meinen Bruder...


Absolut grandios. Ich üb schon mal an meiner Performance, denn wenn ich so mein Essen bestellen kann, bin ich der King.

26. Dezember 2009

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Ich habe schonmal die grandiose Frage "Ich mag Dich, was magst Du?" mit "Ich mag Kekse" beantwortet. Nun, die Dame, die damals meine Gesprächspartnerin war, hatte nicht wirklich gecheckt, dass ich ihr eigentlich einen gefühlten Schlag ins Gesicht verpasse, aber ich habe mich später definitiv so gefühlt, als hätte ich einen ausgeteilt.

In meinem Freundeskreis sorgt die Geschichte immer wieder für Gelächter und sie wird das eine oder andere Mal ausgegraben. Besonders, wenn ich weibliche Bekanntschaften mache oder mich verabrede, wird immer wieder heiß diskutiert, ob ich ihr nun sagen soll, dass ich Kekse mag oder nicht.

Ich konnte es nicht wirklich zuordnen, aber ich hatte immer schon das Gefühl, dass ich diesen Satz so oder so ähnlich schonmal gehört hatte und voilà, irgendwann kam mir dann die Eingebung. Das Zitat stammt tatsächlich aus "That '70s Show" hier in Deutschland mehr oder minder grottig synchronisiert und bekannt als "Die wilden Siebziger".

Die Serie ist eine der besten Sitcoms, die es gibt und ein zentraler Handlungsfaden ist die Beziehung zwischen Eric und Donna. In der zweiten Staffel sagt Donna zum ersten Mal, dass sie Eric liebt und er kann nur mit "I love cake" antworten.

Die Szene passt nicht ganz zu meiner Geschichte und es geht auch nicht um Kekse, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Unterbewusstsein bei fraglicher Unterhaltung mit gewisser Dame diese Szene hervorgeholt hat und daraus "Ich mag Kekse" produziert hat.

Mittlerweile ist's in den Sprachgebrauch gewandert und ich/wir entscheiden immer nur noch, ob wir Frauen "Ich mag Kekse!" sagen würden oder nicht.

Grandios.

Die kurze Version:

Die lange Version, die auch ein bisschen den Hintergrund zwischen Erics und Donnas Beziehung beleuchtet:

Grandios.

25. Dezember 2009

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Eigentlich bin ich kein Freund von 3D-Kino. Eine Leinwand ist nun mal flach, außerdem sind diese klobigen Brillen eher ein Datekiller. Die meisten Filme sind auch 2D-Filme, die um ein paar 3D-Effekte erweitert wurden, um Zuschauer zu ködern. Avatar ist von alledem das genaue Gegenteil und natürlich durfte ich dieses Ereignis nicht verpassen, so viel Innovation der versprach und Vorschusslorbeeren wie der bekam.

Also ging es wegen Pixelfehler mal nicht ins Metropol sondern ins Gloria 2, Reihe 15, was orginal die vorletzte Reihe war. Etwas weit weg von der Leinwand. Im Plan sah das anders aus.

Avatar ist ein Film, den man eigentlich nur groß schreiben kann (AVATAR). So gewaltig ist er. Oh ja, er hielt was er versprach und noch viel mehr. Der 3D-Effekt kommt richtig gut. Ich hatte immer das Gefühl, dass es hinter der Leinwand weiter geht. Effekte im Vordergrund hielten sich in Grenzen. Großartig machten sich aber die modernen Computerdisplays, die durch die Brillen dynamisch und wie eine geniale Technologie aussahen.

Die Geschichte kennt man schon aus Vertreibungsromanen oder auch zum Beispiel "Der mit dem Wolf tanzt". Mensch kommt als Aggressor in eine neue Welt, Mensch lernt Ureinwohner kennen, Mensch lebt mit Ureinwohnern, Mensch verliebt sich in Ureinwohner(in), Mensch kämpft mit Ureinwohnern gegen Aggressoren.

Hier ist's der Planet Pandora, 3 Meter große blaue Ureinwohner, die Na'vi, und die Interaktion findet über Avatare statt, Körper die von Menschen gesteuert werden. Dieser Prozess erinnert sehr an Matrix, da es auch eher das Eintauchen in einer neuen Welt ist und es letztendlich in verschiedenen Schlüsselsituationen dazu kommt, dass der Mensch vom Avatar getrebbt wird. Die neue Welt existiert dabei nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für uns Zuschauer. Denn sobald wir die Menschenwelt verlassen und in die Welt der Na'vi eintauchen wechselt der Film von klassichem Realfilm in ein computeranimiertes Effektspektakel.

Dabei fand ich schade, dass diese beiden Welten nicht öfter aufeinander geprallt sind. Ein bisschen mehr Menschen in dieser computeranimierten Welt hätten nicht den Anschein erweckt, als schaue man 2 verschiedene Filme. Wäre auch sicher bahnbrechender gewesen ;)

Wow-Momente hatte er hingegen sehr viele. An Avatar merkt man deutlich, dass ein Film mehr sein kann als Geldmaschine, nämlich Kunstwerk, und dass man einem Regisseur wie James Cameron nur genug Geld und Zeit geben muss um seine Vision zu verwirklichen.

Eine Vision, die so fantasievoll und großartig ist, dass man gar nicht so viel beschreiben kann. Cameron zeigt uns nicht nur einen neuen Planeten, sondern er haucht ihm Leben ein. Die Bilder, Landschaften, Tiere und Pflanzen sind so fantastisch, dass ich mich zwischendurch wirklich fragen musste, ob das nur ein Film ist. Ich habe mich tatsächlich wie ein Kind gefühlt, der diesen Planet so sehnlichst erkunden wollte, wie der Hauptcharakter (gespielt von Terminator Sam Worthington). Von mir aus hätte die Erkundungstour noch länger gehen können, aber wir brauchten jetzt noch ein wenig Zeit für die kraftvollen Kampfszenen. Das Ergebnis ist ja voraussehbar.

Avatar ist ein Erlebnis, ein Kinoabend, den man lange nicht vergessen wird. Da hat Cameron sicherlich etwas für die Filmgeschichtsbücher geschaffen. Natürlich musste er dafür ein paar Abstriche machen. Die Story birgt nichts Neues und auch dem Planeten eine einzige zentrale Schwachstelle zu geben, reduziert die Komplexität der Geschichte natürlich deutlich. Dafür ist dafür für alle Zuschauergruppen zugänglich, aber halt nicht wirklich anspruchsvoll.

Das wirklich tolle an Avatar sind die gewaltigen Bilder und der unglaubliche Detailreichtum des Planeten. Gemischt mit wirklich passenden 3D-Effekten, ist Avatar ein Film den man nicht verpassen darf. Ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass 3D-Effekte wirklich Sinn machen. Eigentlich bin ich der Meinung, dass Avatar der Film ist, wofür die Technologie um 3D-Filme erfunden wurde. Wenn es eine Liste mit Filmen gibt, die man gesehen haben muss, dann gehört Avatar drauf. Aber nur im Kino. Und nur in 3D.

Und hatte ich erwähnt, dass ich total begeistert bin?

5 von 5 Sterne.

24. Dezember 2009

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... ist vielleicht kein Weihnachtslied, sorgt aber trotzdem für Wärme im Herz. In diesem Sinne... Frohe Weihnachten...
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Gerade in der Weihnachtszeit fährt (höhö) die Bahn mit einer neuen Taktik auf: Die Menschen müssen zusammenrücken! Wir haben uns zu sehr von einander entfernt.

Zumindest das stehende Fußvolk, welches zu dumm, zu geizig, zu mutig war keinen Sitzplatz zu reservieren... für 3,50€ => 7 Mark! Davon kauf ich mir doch lieber ne halbe Kugel Eis auf der Königstraße.

Wie sie diese Taktik durchziehen? Bei einem überfüllten InterCity (kurz IC) nur ein oder zwei Waggons weglassen. Wenn alle zur Super-Weihnacht wollen. Knirsch.

Hey, die Bahn muss sparen. Und wenn schon die Preise steigen, kann man doch wenigstens an der Kundenzufriedenheit sparen. Mehr Kohle durch weniger Wagen. Je mehr Vieh zusammengepresst wird, desto besser schmeckt die Wurst (im Metallbahndarm).

Die Freude des Viehs kennt keine Grenzen: "Lassen sie mich durch" "Da komm ich gerade her, da geht gar nichts." "Ich probier's trotzdem." (Auf deutsch: "Da geht gar nichts" "Na und, ich möchte nicht auf sie hören... und mögen tu ich sie auch nicht).

Dazu lassen wir nicht mal zu, dass aus einem IC irgendwie Kontakt zur Außenwelt hergestellt werden kann. Zero Handyempfang und für meine Brieftauben viel zu schnell. Und ich dachte schon ein IC ist was besonderes. Naja, wenigstens bin ich Umweltfreundlich gefahren, wenn schon meine Heizung böse ist.

Für 2010 hab ich dennoch einen Tipp: Nur noch die Loks hin und herfahren lassen, dann muss man überhaupt nicht mehr mit Kunden zu tun haben.

Jaaaaa... Reisen muss Comfortabel sein...


Die Tickettante kehrt verschreckt erstmal wieder um. Auf ihr "Ist noch jämand zugestiiiiiiiegen??" sorgt mein "Nöööööö!" aus der Menge für etwas Auflockerung. Später fasst sich die Tante dann doch ein Herz und stürzt sich ins Getümmel. Sie fragt das kleine häckelnde Mädchen neben mir, ob sie alleine fährt. Ja, tut sie. Und zum Glück hat sie ein Ticket, sonst müsste sie wohl an der nächsten Station in Dunkelheit und Kälte aussteigen.

Wenigstens gibt's noch das Bordbistro, so dass sich der Metropolitan-Boy (mit Sitzplatz) noch einen Kaffee aus dem Pappbecher gönnen kann. Vielleicht hat er es auch genossen, sich an dem ganzen Vieh zu reiben.

Für das Hoch der Gefühle sorgt dann noch der Zustieg der Omi, die den ganzen Zug aufmischt. Ihr Koffer sei zu groß, wiederholt sie gefühlte 1000 Mal, anstatt jemanden 1 Mal zu bitten den Koffer anzuheben. Auf meinen Schneidersitz im Gang findet sie aber keinen Spruch, nur einen missbilligenden Blick... eisig. Quetsch. Hauptsache ihr Hut sitzt. (Das wäre doch mal eine Idee für eine Bahnwerbung: "Stuttgart-Nürnberg: Der Zug ist voll, der Hut hält.")

Haaaach, die ganze Aufregung um ihren Koffer und jetzt findet sie ihr Ticket... Oh halt, sie hat's gefunden... doch zu wenig Aufregung.

Sehr, sehr, sehr ungern teile ich meine letzten Toffifees mit meiner häckelnden Nachbarin. Putzig, wie sie zu mir runterschaut. Nööö, Schneidersitz ist auf Dauer nicht unbequem. Auf's Häckeln lernen verzichte ich dankend. Die Aufmisch-Omi sieht das Gespräch natürlich ganz genau, aber das macht nix. Sie erreicht ihr Ziel auch so. Denn sie fuhr nur eine Station weiter. So konnte sie jetzt das Feld von hinten aufrollen.

Irgendwann drückt mir dann doch die Blase, das große Spezi am Mittag fordert seinen Tribut. Ich stürze mich ins Getummel. Mein Gag, ob hier wirklich ALLE im Gang an der Toilette anstehen, kommt nicht gut an. Ich hätte vorher checken sollen, dass die Tür nicht soweit aufsteht. Aber sonst, ein absoluter Brüller.

Notiz an mich selbst: Die Klick-Geräusche von meinem iPod können Leute an den Rand des Nervenzusammenbruchs führen.

Und dann fahren wir schon in Nürnberg ein... eine kurze und entspannte Fahrt. Bitte 2010 mehr davon!

23. Dezember 2009

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Heute früh um kurz nach 7 kam der Schornsteinfeger. Der nette Herr hieß "Oberüber", aber nicht nur über seinen Namen konnte man schmunzeln. Denn für die Tageszeit war er einfach viel zu gut drauf und hat gequasselt ohne Ende.

Nunja, es kam raus, dass mein Ofen 4 mal so viel gefährliche Abgase ablässt, wie es eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist. 400% CO2-Wert. Ich weiß schon, warum ich die Heizung kaum anmache. Wenn ich aber mal einfach friedlich einschlummere und früh nicht erscheine, wo ich sollte, dann hab ich wohl vergessen die Heizung auszumachen. Ich bin schon ein Luftverschmutzer

Komm, süßer Tod.

22. Dezember 2009

20. Dezember 2009

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Ich versuche irgendwie mit meiner Heimat verbunden zu sein, also schaut man auf den einschlägigen Plattformen nach heimatnahen Gestalten. Nein, keine Plattform wie adultfriendfinder, es ist tatsächlich nur Twitter.

Dort bin ich über Bert Walther (erniemario) gestolpert. Bert kommt aus Plauen, was etwas 20 Kilometer entfernt von Zeulenroda liegt. Er hat auf seinem Flickr-Profil großartige Fotos. Gorßartig nicht mal wegen den Motiven, sondern wegen den Titeln, die er ihnen gibt.

Da gibt's zum Beispiel "Affig! Die letzten Plauener warten auf ihre Banane - vorm Fest", "Plauens neue Fifth-Avenue - für abgehärtete Hartz-IV-Frostbeulen" und "Idylle deep in the jungle - Springerstiefel gibt's am Eingang!"

Da ist aber jemand heimatverbunden und verliebt in seine Stadt. Herzlichen Glückwunsch zur großartigen Einstellung. Ostdeutschland ist nicht so... vielleicht manchmal.
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Verschiedenen Berichten zufolge soll Patrick Stewart aka Captain Picard aka Professor X aka Captain Ahab dieses Jahr von der Queen zum Ritter geschlagen werden. Sicher nicht wegen dieser grandiosen Rollen, sondern wegen seiner Theaterarbeit vor allem in Verbindung mit Shakespeare.

Ist das nicht großartig? Sir Jean-Luc Picard.

19. Dezember 2009

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Gestern Abend lief auf ARD ein deutsch-österreichischer Film von 2006, Muttis Liebling. Irgendwie bin ich daran hängen geblieben, obwohl ich mir schon eine DVD zurecht gelegt hatte.

Muttis Liebling ist Wolfgang, ein 38-jähriger Bankangestellter, der noch nie aus der Vormundschaft seiner Mutter entkommen ist. Seine Haare sind glatt, er trägt Klamotten aus einer anderen Welt und eine Brille, die ihn "distinguiert" erscheinen lässt. Eines Tages bekommt er eine kosmetische Beratung geschenkt und lernt Eva kennen, die ihn nicht nur total umkrempelt sondern auch sein Herz erobert. Das missfällt natürlich "Wolferls" Mutter, die alles daran setzt ihn unter ihrer Fuchtel zu halten. Als er vor die Wahl gestellt wird, greift seine Mutter zu den drastischsten Mitteln.

Das war jetzt kein großes Kino oder anspruchsvoll, dennoch ist "Muttis Liebling" ein niedlicher Film, der vor allem in der ersten Hälfte ziemlich putzig ist. Wolfgangs Verwandlung ist ziemlich witzig, was vor allem seinem Darsteller Gregor Bloeb zuzuschreiben ist. Er hat einen urkomischen Blick drauf. Seine Mutter wird genial gespielt von Monica Bleibtreu, der kürzlich verstorbenen Mutter von Moritz Bleibtreu. Etwas gestört hat mich Evas etwas zu sehr aufgesetztes Sächsisch. Als fast Native Speaker kam das etwas zu krass rüber.

Die zweite Hälfte konnte leider nicht mehr ganz mit der ersten mithalten, dennoch kommt letztendlich ein herzerwärmender seichter Film heraus. Dass die ARD sowas in das Nachtprogramm vom Freitag verbannt, ist schon fast zu schade.

Aber mal ehrlich, wünscht sich nicht eigentlich jeder so eine Mutti, die einem jeden Morgen einen heißen Kakao macht?

3 von 5 Sterne.
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Die USA wollen vorwärts und nicht rückwärts blicken..

China tut mit der Ein-Kind-Politk schon mehr als genug..

Deutschland ist stets bemüht..

Die Emirate wollen entschädigt werden, wenn durch Umweltschutz weniger Öl verkauft wird..

192 Staaten, 192 Interessen... wer bleibt auf der Strecke: Unsere Erde. Wollen wir wirklich dasitzen und die Leute da oben das wirklich wichtige Thema wegdiskutieren lassen?

Was tun wir im Detail? Wir erhöhen die Preise des umweltfreundlichsten Fern- und Nahverkehrsmittels. Wir leben in der Wegwerfgesellschaft. Der Fortschritt ist mittlerweile so weit, dass man noch funktionierende Geräte wegwirft. Früher hätte man Computer/Bildschirm/Fernseher bis zum bitteren Ende benutzt und dann etwas neues gekauft. Jetzt dauerts maximal zwei Jahre, bis die Technologie so weit ist, dass man sich etwas Neues holen muss und keiner will die noch funktionierenden Geräte. Sie landen auf dem Müll. Und das ganze verarbeitete Gold und die darin vermengten Edelgase gehen verloren. Bis es alle ist. Und keiner ist frei von Schuld.

Und dann werden auch die Großen da in Kopenhagen merken, dass all das Gerede im Smog verpufft. Und sie werden sich umsehen. Und vielleicht hören sie dann die millionen Stimmen, die rufen "Ich hab's doch gesagt."

Ich hab's doch gesagt.

18. Dezember 2009

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Entwicklerfutter...


Oh man... hätte ich gewusst, dass das Bild in so einer blöden Qualität rauskommt, dann hätte ich es nochmal geschossen. Jetzt ist's zu spät. Die leckere Schokolade ist weg...
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Ähem... räusper... naja muss auch mal sein ;)



(via McGuz)

17. Dezember 2009

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Dezember ist traditionell die Zeit, an der ich am meisten rauskomme und die Lokalitäten in Stuttgart kennenlerne. Danke, Weihnachtsmann.

Heute war das Pier 51 in Degerloch dran. Die gute Stube kannte ich noch, da ich dort vor geschlagenen zwei Jahren mal zu Mittag geladen war. Damals gabs ein leckeres Risotto als Mittagsmenü für 10 Euro. An mehr kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.

Heute gab's aber die Abendkarte und das Beste daran: Ich brauchte nicht zahlen. Trotzdem schreckten mich die 50 Euro für Rinderfilet mit Hummer dann doch ab. Für die Hälfte gab es schon ein sehr leckeres New York Strip Steak. Leider gibt's hier in Deutschland die Abstufung "Medium-Well" nicht wirklich und mein Steak war nur Medium, aber es hat trotzdem super geschmeckt.

Davor gab es noch 7 Köstlichkeiten als Vorspeise für 15 Euro, was tatsächlich 7 kleine Näpfe mit Häppchen waren, die noch nicht mal den Appetit anregen. Aber wenn man's runterrechnet, dann warens nur knapp 2 Euro für einen Napf. Also eigentlich in Ordnung. Der Ziegenkäse, eine der 7 Köstlichkeiten, war superlecker. Das Brot dort war auch richtig gut.

Nur beim Nachtisch wurde ich nicht fündig. Mittlerweile wusste ich ja, dass der Laden etwas vornehmer ist, aber die Desserts waren echt abgespaced. Irgendwelches Ingwer-Zeugs oder gegrillte Birne. Ein einfacher Kuchen oder Eis hätten's doch auch getan.

Alles in Allem ist das Pier 51 eine gute Adresse für gehobenes und leckeres Essen. Richtig große Portionen gibt es für die saftigen Preise nicht, allerdings machen die auch satt, wenn man gewillt ist, sich nicht unbedingt den Bauch vollschlagen zu müssen. Jedenfalls ist das kein Restaurant, wo man mal spontan hingeht nach dem Motto "Hmmm... heute mal Fiiiiiisch", sondern wenn man seine Freundin mal richtig gut und teuer ausführen will. Dazu passen die Preise, das Essen und die Ambiente.

Bei mir wird's wohl auch erst das nächste Mal, wenn mal wieder jemand die Rechnung bezahlt...

16. Dezember 2009

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Morgan Freeman hat schon alles und jeden gespielt. Jemand hat sich die Mühe gemacht und das mal in einen Kontext gesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen ;)


Was mich sehr ärgert ist, dass ich die Orginalquelle dieses Werkes nicht ausfindig machen konnte. Es macht gerade in vielen Blogs und auch bei isnichwahr.de die Runde. Aber keiner erkennt das Bild dem Urheber an. Schlimmer noch, manche pappen da sogar noch ihren Blognamen oder Link darunter, als wäre das Urheberrecht nichts wert. Wenigstens eine Namensnennung des Autors und einen Link auf seine Seite wäre es doch wert, anstatt nur zu kopieren.
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Sind Sie auch so genervt von diesen Diensten, die ihre URL immer kleiner und kleiner machen? Wollen Sie auch aus dieser 140-Zeichen-Beschränkung ausbrechen? Wollen Sie auch etwas gegen die Sozialisierung im Netz tun?

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15. Dezember 2009

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Tja... großes Kino war angesagt: Ninja Assassin. Ein Produkt der Wachowski Brothers und Babylon5-Gott J. Michael Straczynski.

Also ging es auf nach Stuttgart ins Metropol. Ich mag das Metropol, allerdings hat dieses Kino IMMER NOCH einen fetten Pixelfehler. Diesmal hab den Fehler nicht gemacht und bis zum Ende gewartet, sondern bin am Anfang hin. Der Kollege meinte, in Deutschland gibt es nur 3 Leute, die sich mit Digitalprojektoren auskennen, und die sind immer im Ausland... hmm... also gibt es in Deutschland 0 Leute, die sich auskennen.

Das Kino war so leer, wie ich es noch nie erlebt habe. Trotzdem gab es tatsächlich 2 Leute, die zwei Reihen hinter mir saßen und sich so laut unterhalten haben, dass ich mithören konnte. Nach 10 Minuten musste ich mich umdrehen und habe gesagt, sie sollten sich doch bitte draußen weiter unterhalten. "Aber wir reden doch nicht mit dir", kam die Antwort. Naja, wie kann ich die Vögel am besten beschreiben? White Trash. Leute vom Schlag, denen man nicht mal die Hauptschule zutraut.

Und das gerade in der ersten halben Stunde, wo der meiste Dialog und die meiste Charakterbildung erfolgt. Der Rest des Filmes drehte sich um metzeln. Im Universum von Ninja Assassin gibt es auch in der heutigen Zeit 9 Clans, die im Untergrund Morde für die Welt durchführen. Wegen irgendsoeiner Frauengeschichte verrät ein Angehöriger eines Ninja-Clans seine Brüder und beginnt zu metzeln, gejagt zu werden, und weiter zu metzeln. Blut spritzt, Körper werden von ihren Teilen getrennt, der Hauptcharakter zerschnitten und am Ende der Endboss vernichtet.

Storymäßig recht simpel gehalten offenbart der Film seine Schwächen, sobald nur ein Charakter den Mund aufmacht. "Sie hat ein besonderes Herz" ist wohl die Dialogzeile des Filmes... und dabei ist nicht nur Situs inversus gemeint. *Schmelz* Romantik und Melancholik in einem Film, den eh nur 0,1 % aller Frauen sehen werden, sind einfach unangebracht.

Auf der anderen Seite lebt der Film natürlich von seinen Kampfszenen. Hier wird mit viel Stil und Choreographie gearbeitet. Und in diesem Film kann man sogar von Choreographie reden, denn hier gibt es nicht in einer Sekunde 3 Schnitte. Obwohl der Film in manchen Filmen echt nah ran kommt an diese Technik, kann man den Kämpfen oft noch gut folgen. Höhepunkt ist dabei ein Kampf, bei dem immer wieder zwischen Nahaufnahme und Weitwinkel hin und her gezoomt wird. Schade fand ich, dass eine gute Verfolgungsjagd durch Berlin mit der Shaky-Cam etwas geschmälert wird.

Für mich ein Highlight: Die Bilder und der Schauplätze der Kämpfe. Der Endkampf findet in einem brennenden Gebäude statt, in dem überall Funken durch die Luft fliegen und den Kampf noch viel dynamischer machen. In einem anderen Abschnitt wird der Kampf hinter einer beleuchteten Trennwand gefochten und man sieht nur die Schatten. Nach ein paar Momenten spritzt knallrotes Blut auf die braune Wand. Großartige Wirkung. Da es sich um Ninjas handelt, findet alles meistens nachts statt, was auch großartige Möglichkeiten für Schattenspiele liefert. Als Kontrast zu den dunklen Abschnitten gab es neben dem blauen Pixelfehler natürlich immer dieses knallrote Blut. Genial.

Weitere Highlights: Eine Draufsicht auf auf Soldaten lauernde Ninjas. Europol. Frauen am Steuer.

Ninja Assassin hat großartige Kämpfe und Szenen, allerdings war es das für mich fast. Mehr gab's nich... leider. Eigentlich hatte ich mehr erwartet, oder aber auch nicht... Der Anfang war schleppend und ich wollte immer nur, dass die Leute einfach nur kämpfen und nicht reden...

3 von 5 Sterne.
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Sehr Geehrter,

Mein Name ist Herr Rod Thompson von Kenia,Ich habe Ihre Anzeige im Internet gelesen.
Ich arbeite schon seit vielen Jahren hier in Kenia in einem Hotel.
Ich komme geburtig aus Deutschland. Ein bekannter Gast, ein Ex-Minister, mochte in Deutscchland Geld investieren.
Er bat mich ihm zu helfen da ich Deutsch spreche.
Ich frage hiermit in seinem Namen ob Sie daran interessiert waren, wenn der Minsiter sein Geld in Ihr Unternehmen investiert, als stiller Teilhaber.Er mochte 10.8 Millionen US$ in bar ins Land bringen. Auf Grund seiner hohen Position darf von diesem Geschaft nichts an die Offentlichkeit dringen.

Ich bitte Sie diese Angelegenheit streng vertraulich zu behandeln. Es ware ein Skandel, wenn in Kenias bekannt wurde das ein Minister sein Geld ins Ausland bringt. Fur Ihr
vertrauen gibt der Minister Ihnen 30% von den 10.8 Millionen US$ und ich bekomme auch 10% von 10.8 Millionen US$. Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung um den Kontakt zum Minister herzustellen. Das Geld wir in bar nach Europa gebracht und ausgezahlt.
Ich werden dann auch extra nach Europa reisen um meinen Anteil abzuholen.

Die Kosten die in diesem Geschaft entstehen werden durch Sie und mich geteilt und sofort von der Provision abgezogen. Wenn Sie interessiert sind, dann antworten Sie mir bitte so schnell wie moglich.Ich bitte um Ihr Vertraue und um 100% Diskretion.
Falls dies fuer Sie von Interesse sein sollte,wuerde ich Sie bitten mit uns in Kontakt zu treten. Zu diesem Zwecke senden Sie mir bitte Ihre Persцnliichen Daten wie Voll Namen,
Adresse Telefon-,und Fax nummer ihre vertrauliche E-mail Adresse, damit ich Ihnen die relevanten Details dieser Offerte zukommen lassen kann: rodthompson50@aim.com

Mit freundlichen GrьЯen,

Herr Rod Thompson

Grandios, bitte mehr Emails von der Sorte! Ich fang schonmal an zu überlegen, was ich mit meinen 3,24 Millionen Dollar mache... Gleich nachdem ich mein Unternehmen gegründet habe...
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"Lass mich das für dich Googlen" ist die Seite des Tages.

Jeder, der mir online eine Frage stellt, die mit einer kurzen Suche geklärt wäre, bekommt nur noch so einen Link an den Kopf geworfen. Fragen wie zum Beispiel "Wie ist die Adresse von Spiegel Online?" (Wurde mir original schonmal gestellt.) Bekommen nur noch http://lmgtfy.com/?q=Spiegel+Online zurück. Da wird dem Fragesteller schön gezeigt, wie man Google benutzt.

Zugegebenermaßen, das ist schon etwas arrogant, aber manche Leute müssen einfach lernen, dass man mit Google alles finden kann, wenn man es richtig benutzt. Und das ist nicht gelogen, eine gute Kombination aus Suchbegriffen hat mich bisher immer gut geleitet, auch wenn ich mich etwas durch die Ergebnisse hangeln musste.

Und jeder, der sich die Adresse dieses Blogs nicht merken kann, sollte sich diesen Link bookmarken ;) http://lmgtfy.com/?q=Life+Enhancing+Trivia

Für noch nervigere Fragen hilft dann nur noch justfuckinggoogleit.com

14. Dezember 2009

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Diese Frau weint über das Ende von "Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter"... einfach nur süß...



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Kurzer Moment

Das mit dem Zelten war nicht seine Idee
Er wollt' die Welt sehen und seine Freunde an den See
Es war Oktober und allen sehr bald sehr kalt,
und sein Pullover für solche Späße viel zu alt

So nach drei Tagen war die Stimmung im Dreck
Um's zu ertragen ging er alleine noch weg
Woanders wär' das ja noch halbwegs okay,
doch da wo er saß, war nur der dämliche See

Er stand grad frierend kalt am Waldrand,
da machte jemand im Sand Handstand

Ihm war banane, sie sprach zitrone
Er hieß Arne, sie war nicht ohne
Er hatte Pfandflaschenbier, sie war mit Handtasche hier
und für 'nen kurzen Moment wäre sie fast auf seiner Schulter eingepennt

Sie sagte „Hallo“, er sagte „Äh...“,
sie sagte „du bist etwas schüchtern, oder? Nä?“
Sie wolle dolle mit sich alleine sein,
doch wenn er wolle, zöge sie ihn da gern' mit rein

Ihm war banane, sie sprach zitrone
Er hieß Arne, sie war nicht ohne
Er hatte Pfandflaschenbier, sie war mit Handtasche hier
und für 'nen kurzen Moment wäre sie fast auf seiner Schulter eingepennt

Sandige Augen kriegt man nicht so gut auf
Er wollt's nicht glauben, doch sie lag nicht mehr auf ihm drauf
Als er zum Zelt ging und sie ihn fragten, wo er jetzt wohne
und seine Welt hing, sagte er nur:
„Sie konnte Handstand und sprach zitrone.“

Ihm war banane, sie sprach zitrone
Er hieß Arne, sie war nicht ohne
Er hatte Pfandflaschenbier, sie war mit Handtasche hier
und für 'nen kurzen Moment wäre sie fast auf seiner Schulter eingepennt

13. Dezember 2009

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Heute habe ich "Moon" geschaut. Einfach nur Moon, nicht New Moon. Keine Vampire oder Werwölfe oder vorpubertierende Kinder oberkörperfrei... und vorallem keine glitzernde Vampire! Sondern nur ein Mann im Mond.

In Moon geht es um Sam Bell (gespielt von Zaphod Beeblebrox Sam Rockwell), der seine Zeit alleine auf dem Mond verbringt. Er hat einen 3-Jahres-Vertrag mit einer Firma, die mit überdimensionalen Mähdreschern Energie erntet. Das einzige, was ihn antreibt, ist seine Frau und seine in seiner Abwesenheit geborener Tochter. Unterstützt in seiner Tätigkeit wird Sam von GERTY, einem Computer. Kurz vor Ablauf seiner 3 Jahre geschehen seltsame Dinge auf der Station und dann erleidet er noch einen Unfall.

Viel mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, denn das würde viel Spaß vom Film nehmen. Moon ist, was ich "klassische" Science Fiction nenne. Klassisch nicht, weil er altmodisch wirkt (ganz und gar nicht), sondern weil es keine Aliens, Monster oder Raumschlachten gibt. Dieser Film konzentriert sich auf seinen Charakter konzentriert. Der Mond, der Weltraum und die Technik bilden nur einen Hintergrund für die Handlung. Sie könnte fast auch in einer einsamen Hütte in der Wüste spielen.

Sam Rockwell glänzt in seiner Rolle in diesem Mix aus 2001 und Solaris und Gerty ist eine großartige Hommage an HAL9000. Der Soundtrack von Clint Mansell gibt die Stimmung des Films großartig wieder und die Kameraeinstellungen von Regisseur Duncan Jones sorgen für die nötige Atmosphäre. Großartig sind die Spezialeffekte; alle Außenaufnahmen wurden mit Modellen statt dem Computer umgesetzt. Soetwas nochmal zu sehen tut so gut.

Moon ist nochmal ein Highlight dieses Filmjahres 2009. Packend, spannend und intelligent. 5 von 5.

Trailer: Apple | Youtube
Infos: Wikipedia | IMDB

12. Dezember 2009

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Es schneit.. Der Winter ist da..
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Bizarr ist mein neues Lieblingswort. Es beschreibt zum Beispiel genau den gestrigen Tag und die darauffolgende Nacht.

Es war der Tag der Betriebsweihnachtsfeier und so verbrachte ich den ganzen Tag in einer Art Vorfreude, unter der die Arbeit deutlich litt. Zu meinem Pech hatte ich auch noch meinen iPod vergessen und konnte nicht mal störende Lärmquellen, die heute wie Nadeln auf mein Trommelfell einprasselten, ausblenden. Eine Qual.

Die Weihnachtsfeier war genauso bizarr. Sie fand in der Weinmanufaktur Untertürkheim statt, die nicht weiter erwähnenswert ist. Ich lief irgendwie ständig ohne vom Programm etwas mitzukriegen irgendwelchen Gesprächen hinterher, die ich letztendlich nicht führte oder kein Wort heraus brachte. Irgendwie hab ich das Gefühl, ständig nüchtern zu sein schadet meiner Wortgewandheit, allerdings war ich nie so der große Rhethoriker. Wenigstens hab ich den Weihnachtsmann getroffen.

Dafür war das Essen grandios. Jedenfalls das Risotto... Lecker. Die Vorspeisen blieben matt und zum Nachtisch gab es Eierkuchen. Gnah, Zuckerschock und Aufgedrehtheit. Trotzdem, Irgendwie werd ich wohl nie meine wahre Seite vor versammelter Firmenmannschaft zeigen können. Andere wiederum können das gut. Für mich wär das nix... Die Leute reagieren nicht gut auf mich in Echt.

Der Abend verging irgendwie schneller als ein Fingerschnipsen. Schon war es 0 Uhr und der Party-Bus brachte uns in die Stadt und die Füße in die Corso-Bar. Die sollte ja angeblich großartig umgebaut sein, war sie aber nicht. Dafür war sie aber rammelvoll. Ich fand es irgendwie total unverantwortlich vom Einlass immer mehr Menschen rein zu lassen. Man konnte sich teilweise nicht mal mehr bewegen. Sicherheitsbestimmungen gibt's bestimmt nicht und bei ner Massenpanik wäre so mancher wohl als Mus auf dem Boden geendet. Dafür hab ich insgesamt 70 Cent dort gefunden. Eine wahre Goldgrube.

Die Musik war wie immer Hip Hop. Da ich so lange nicht mehr in der Corso-Bar war, war das sogar ertragbar. Besser war aber einer dieser Momente, wo alles um einen herum egal ist. Magic. Irgendwann nach nüchternem Abdancen war es aber dann doch genug. Es war voll, voll warm und voll nervig. Als ging es noch auf eine chillige Cola ins Schocken, wo wieder grandiose Musik und gute Stimmung herrschte. Konnte es nimmer sehen, wie die Arbeitskolleginnen von 16-jährigen Kids angemacht wurden. Ich frag mich echt, warum ich nicht öfter im Schocken bin. Weils auch voll und ekelhaft werden kann.

Auf dem Weg zum Nachtbus trieb mich meine Blase zu McDonald's. Ich war ewig nicht mehr dort und genauso schmeckte es. Der ChickenBurger kam mir fast wieder hoch. Früher war ich oft dort. Wie hab ich das bloß geschafft? Im Nachtbus noch nette Unterhaltungen geführt, das Mädel neben mir an meiner Schulter pennen lassen und einen KSC-Fan vor einer Stuttgart-Bitch verteidigt. Seltsame Leute.

Die Nacht endete vor 30 Minuten auf der Couch eines Freundes. Ein bisschen chillen und quatschen. Das sollte man nach jedem langen und bizarren Abend machen. Das hilft.

Obwohl ich nicht Mr. Party bin, ist eine Nacht in Stuttgart schon in Ordnung. Trotzdem war der ganze Tag bizarr. Ich bin verwirrt... und müde.

Gute Nacht.
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Genialer Trailer, der 50 Filme vereint...


(via SciFi Wire)

11. Dezember 2009

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Zeitungsschlagzeilen in der Welt der Simpsons...

10. Dezember 2009

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Heute musste ich mal kurz in die Stadt. Obwohl ich eigentlich ganz zufrieden mit den Övis hier in Stuttgart bin, komme ich gerade aus dem Kopfschütteln nicht raus.

Es hatte geschüttet wie aus Eimern und nur die 3 Minuten Weg zu meiner SSB-Stammhaltestelle "Sigmaringer Straße" machten mich zum nassen Pudel. Ich war also rechtzeitig da und zum großartigen Automaten.

Bild von vvs.de

Der Automat an der Sigmaringer Straße ist nicht überdacht und ich hatte nur einen 10-Euro-Schein dabei. Am Geldeinzug ist ein kleiner Vorsprung, der in dem Regen natürlich voller Wasser war. Mein absolut trockenen Schein hat dieses Teil natürlich nicht gefressen, dafür hat er sich mit dem ganzen Wasser vollgesaugt gehabt. Großartig. Da stand ich also noch 3 Minuten und hab gefühlte hundert Mal versucht, den Automaten zu füttern.... und dann kam die Bahn.

Tja, das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt einen klitschnassen 10-Euro-Schein habe, schwarz gefahren bin und total erbost, warum die solche Fehlkonstruktionen nicht mal überdachen können.

Aber hey... wenigstens Geld gespart...

Stuttgart fail...
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Die Geschenkezeit naht...

9. Dezember 2009

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Bei "Bauer sucht Frau" kann man doch noch so einiges über die Schwaben lernen, was man selbst im Feldversuch hier in Stuttgart nicht lernt.

"awa so hawa wa wa oh wa machet r do oh hawa ho"
"ha noi, awa wett au zwenig, zweeenig mehl "



Ich finde dieses Ur-Schwäbisch ja lustig. Ich verstehe zwar nichts, aber trotzdem hat es einen interessanten Klang. Besonders, wenn die Schwaben meckern (bruddln) können, dann nimmt das Schauspiel seinen Lauf.

In dieser Saison kann man das bei der ansässigen Fußballmannschaft ja ständig erleben. Schade ist nur, dass der Fußball so ein kurzlebiger Sport ist, dass der VfB mit einem Sieg heute Abend alle schlechten Leistungen vergessen machen. Und schon wird man sagen, dass der Trainerwechsel etwas gebracht hat. Fußball eben...

8. Dezember 2009

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Mein Hemd sagt mir, dass es nicht kugelsicher ist...


This shirt isn't bulletproof... Schade eigentlich...
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Von Montag auf Dienstag habe ich geträumt, dass ich mich mit meinem Mitbewohner zum Badengehen in einem riesigen Freizeitbad verabredet habe.

Gleichzeitig habe ich aber meiner ehemaligen Mannschaft versprochen, beim Schach auszuhelfen. Also warte ich kurz im Eingangsbereich vom Bad und sage meinem Mitbewohner bescheid, bevor es zum Schach geht. Dort angekommen sitzt mein Gegenspieler schon bereit und hat sich schonmal die Freiheit genommen, seinen Namen auf meinem Spielzettel auszufüllen. Außerdem hat er die Partie bis zum 27. Zug schonmal vorgeschrieben, da es "meistens" genauso abläuft.

Ob es so abläuft, weiß ich nicht. Jedenfalls bekomme ich früh die D-Linie auf und unter Kontrolle und kann darüber etwas Druck auf seinen König und seine Dame machen. Er greift hingegen auf dem Königsflügel an, während ich noch versuche auf dem Damenflügel etwas zu reißen.

Wer letztendlich besser stand und gewonnen hat, weiß ich nicht mehr. Eigentlich beschäftigt dieser Traum mich auch gar nicht so sehr, denn viel ist eigentlich nicht passiert. Ich habe nur irgendwie jetzt Lust auf Schach... und Baden.

7. Dezember 2009

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Daniel hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Stöckchen war eins von diesen Blogger-Spielen, bei denen ein Blogger bestimmte Fragen beantwortet und das Stöckchen weiterwirft. Das schafft Links und man lernt die Leute auf seiner Leseliste etwas besser kennen.

Heute gehts um 23 Fragen um Filme und Kino. Also richtig interessant.

01) Ein Film, den du schon mehr als zehnmal gesehen hast:
Evolution

02) Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast:
Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Fluch der Karibik 3)

03) Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Ben Stiller

04) Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Mark Wahlberg

05) Filmmusical, dessen Songtexte du komplett auswendig kannst:
... ööööh ... nein

06) Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (mitgesummt)

07) Ein Film, den jeder gesehen haben sollte:
Memento

08) Ein Film, den du besitzt:
Ist das ein Scherz? Nur einer? Ok... Donnie Darko

09) Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:
Ludacris in LA Crash

10) Schon mal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Ja

11) Schon mal im Kino geknutscht?
Ja

12) Ein Film, den du immer schon sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist:
Ben Hur

13) Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Niemals

14) Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat?
Gattaca

15) Popcorn?
Ja

16) Wie oft gehst du ins Kino?
regelmäßig

17) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
2012 :(

18) Dein Lieblingsgenre?
Science Fiction

19) Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?
Meine früheste Erinnerung reicht an "Pumuckl und der blaue Klabauter"

20) Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?
Wrong Turn

21) Der merkwürdigste Film, den du mochtest?
Praxis Dr. Hasenbein

22) Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?
Filme machen mir keine Angst... obwohl: "The Comebacks" wäre ein Kandidat, beängstigend viel Dummheit in einem Film...

23) Der lustigste Film, den du je gesehen hast?
Dodgeball (Voll auf die Nüsse)


Tja, das war's dann auch schon. Ich würde das Stöckchen gerne liegen lassen. Jeder, der es mag, kann es gerne aufgreifen. Obwohl, ohne einen Wurf wäre es auch langweilig, deshalb werfe ich es mal zu Anja von lifeaintperfect.de, vielleicht greift sie es ja auch ;)

6. Dezember 2009

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Don't stop me now via Daniel Schmid via Ehrensenf :)



Einfach nur großartig! Dazu lohnen sich auch die verwandten Videos.
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Etwas Weihnachtsstimmung im guten klassischen Videospiel-Gewand gefällig?

Dann ab zu www.8bitchristmas.com.

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Twitter-User und Trekkies können sich freuen. Als Werbeaktion für "Star Trek Online", ein neues MMORPG, kann man auf der Webseite tweetinklingon.com seine Twitter-Gedanken von Englisch nach Klingonisch übersetzen lassen und in die weite Welt hinaustragen.


Lustige Spielerei...

5. Dezember 2009

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Gesucht ist eine actiongeladene Comicverfilmung mit Starpotential, cooler Story, netten Charakteren und einer Tonne Geballer. Wanted ist Gesucht. Oder andersherum.

Ich war definitiv positiv überrascht von Wanted, muss ich ganz ehrlich sagen. Die Mischung mochte im Vorraus mit einem unbekannten Hauptdarsteller, Angelina Jolie und dem Regisseur von Wächter der Nacht und Wächter des Tages nicht schlechter sein, dafür ist die Comicvorlage von Mark Millar aber umso genialer.

From-Zero-to-Hero Wesley Gibson wird von Angelina Jolie in eine Bruderschaft geschleift, um den Tod seines Vaters zu rächen. Innerhalb kürzester Zeit wird er also in die Kunst des Webens eingeführt... und lernt nebenbei das effektive Killen von Menschen, indem man um die Kurve schießt. Das braucht er, um Leute auf dem Weg zu seinem Vater umzunieten, deren Namen der "Webstuhl des Schicksals" ausspuckt. Wie in jedem guten Film ist daran natürlich nicht alles ganz koscher und schlussendlich schießt er sowieso jeden zusammen, den er finden kann.

Die Story macht Spaß und kam mir ziemlich frisch vor, das mag daran liegen, dass mir Mark Millars Comics, die ich gelesen habe, alle auch schon Spaß gemacht haben. James McAvoy macht als Wesley Gibson eine gute Figur und spielt den gefrusteten Büroarbeiter ziemlich glaubhaft. Ich finde es bei solchen Filmen vor allem wichtig, dass der Held nach seiner Transformation noch mal in sein altes Leben zurückkehrt.

Angelina Jolie hat mir in dem Film nur leid getan. Sie musste für ihre unzähligen Rollen mal abhnehmen, dann wieder zunehmen und, und, und. Mittlerweile wird sie auch noch alt und ihre Wangenknochen drohen ihre Haut zu durchbohren. An ihrem nackten Rücken ist nicht mehr viel sexy, da sie einfach viel zu unförmig ist: Wie schafft man es, so einen fetten Arsch zu haben und dennoch so dürr zu sein? Da ist einfach viel zu viel unproportional an der guten Frau. Ihre Zeit geht wohl so langsam vorbei...

Die Action und die Effekte waren echt nett, nur eine Szene am Anfang hat mich etwas gestört. Was mich an Zeitlupen-Szenen mittlerweile ziemlich nervt ist, wenn sich Charaktere in der Zeitlupe einfach normal-schnell bewegen können. Ich meine, nicht mal Max Payne konnte das. Der konnte sich nur drehen, aber hier springt einer aus dem Fenster, die Welt friert ein und er feuert, lädt nach und dreht sich und das ganze sieht dann einfach nur lächerlich aus. Mag ja sein, das der gute Herr supertolle Moves drauf hat, aber muss man das dann so darstellen?

Trotzdem ist Wanted ein cooler kleiner Film, der eine abgeschlossene Geschichte erzählt und durchaus für ein paar Überraschungen gut ist. Für Abende mit den Freunden geeignet und es sind selbst so viele Verstrickungen darin enthalten, dass man nicht mal sein Hirn ganz aus machen muss, um ihn zu genießen.

3,5 von 5 Sterne.

4. Dezember 2009

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Am Sonntag kratzte es mir ziemlich im Hals und als ich mir am Montag dann noch körperliche Strapazen auferlegt hatte, legte es mich flach.

Ich sah also die Stunden kommen und gehen, wechselte zwischen schlafen und wachgammeln und bekam eigentlich gar nichts auf die Reihe. Halsschmerzen, Schwäche, Nullbock, Appetitlosigkeit, Rumgehocke, Drinsein, Isolation. Ich hasse Kranksein. Aber heut probier ich's wieder... Muss ja...

30. November 2009

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Irgendwann beißt jeder ins Gras, nur wann, das hängt von vielen Faktoren ab. Ich möchte eigentlich ewig leben, obwohl ich immer erzähle, dass alle Helden jung sterben.

Der Gedanke zu sterben bereitet mir ziemlichen unbehagen, schon allein die spirituellen und philosophischen Gedanken machen mich krank, aber die größte Angst habe ich wahrscheinlich vor dem schlichten Nichts.

Passend dazu kommen detaillierte Fantasien über mein Ableben. Für jeden Lebensumstand habe/hatte ich eine. Als ich noch in Zeulenroda gewohnt habe, war das einfach. Wir haben in unserem Treppenhaus ein Fenster auf der Stufenhöhe, was immer weit geöffnet werden musste (warum auch immer). Ich habe mir immer ausgemalt, dass ich irgendwann nachts mal auf einer Stufe ausrutsche und direkt aus dem Fenster falle. Platsch.

Eine zweite Todesfalle waren unsere Wäscheleinen. Für Normalsterbliche kein Problem, aber bei mir sind die sehr passend auf Halshöhe aufgehängt. Eine Unachtsamkeit und man verfängt sich und stirbt. So hab ich mir das jedenfalls gedacht.

Wenn ich mal abnibbeln sollte, dann so. Es ging gar nicht anders.

Mittlerweile bin ich in Stuttgart und hier bin ich ständig mit meiner aktuellen Todesfantasie unterwegs: Meinem Fahrrad. Irgendwann rußt mich mal ein Auto um. Denn für Fahrradfahrer gelten hier die Verkehrsregeln nicht so, wie woanders. Hier gibt es kein Rechts-vor-Links und auch keine Aufmerksamkeit. Selbst auf markierte Radwege oder Ampeln wird hier keine Acht gegeben. Ich denke, viele unterschätzen einfach Fahrradfahrer... zum Verhängnis der Fahrradfahrer.

Wenn ich also irgendwann mal abrupt aufhöre zu bloggen, dann hab ich die Lust verloren... oder ein Auto hat mich umgesemmelt.
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Keiner weiß, wie es in meinem Herzen aussieht, ein Portrait kann man trotzdem davon anfertigen. Zum Beispiel die Jungs vom Fildorado und der TK, die heute bei uns in der Firma gastieren und diverse Cardio- und Stresstests durchführen.

Beim Cardio-Test werden an den Handgelenken und Knöcheln Herzschlagmesser-Spangen angebracht und für zwei Minuten gemessen. Daraus lässt sich das Herzportrait ableiten.
Meins sieht so aus:


Oha...

Die grünlich-bläuliche Färbung ist wohl normal, nur eine rot-gelbe Abweichung gibt es auf meinem Stressdeckel. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Hals gerade etwas angeschlagen ist. Wick Blau und Wick VapoRub sind mein ständiger Begleiter. Allerdings wirkt das Letztere nicht halb so gut, als wenn Mutti es aufträgt.

Alle anderen Werte liegen wohl im Normalbereich. Ich bin schon enttäuscht, dass ich die beste Gesamtnote von 4,9 nicht erreicht habe und nur ein Fit-Level von 7 besitze. Aber naja. Die medizinischen Daten wollte mir der nette junge Mann, der deutlich wie Raucher roch, nicht erklären. Dafür hat er mir Lust auf's Fildorado gemacht. Erlebnisbad, Wellness und Sauna. Das klingt gut und wäre wohl das richtige für den ersten Januar (falls ich hier unten bleiben muss).

Der zweite Test war eine Entspannungsübung. Ich bekam einen Sensor über die Fingerkuppe meines linken Ringfingers und durfte mich einfach entspannen. Auf dem Bildschirm vor mir war eine Darstellung eines Golfkurses und je mehr ich mich entspannte, um so näher kam ein Golfball dem Loch.

Es war schon erstaunlich. Am Anfang wollte ich ihn mit aller Gewalt reinmachen, aber das ist natürlich zu stressig und so flog er letztendlich irgendwo hin. Der zweite Ball ging ganz leicht nach einer Sekunde ins Loch. Bei den nächsten beiden hat es etwas gedauert. Es ist schon interessant, wie sehr wir auf äußere Einflüsse reagieren. Sobald jemand im Raum redete oder ein Drucker lief, flog mein Ball in die Pampa. Am Ende schaffte ich drei Bälle einzulochen, was den netten Herrn von der TK überraschte. Viele schaffen nicht mal einen.

Er zeigte mir dann noch meine Stresskurve und die Temperaturentwicklung an meiner Ringfingerkuppe. Eigentlich sollte die Temperaturkurve nach oben gehen und leicht ansteigen mit fortschreiten der Übung, aber bei mir war es genau umgekehrt. Meine Temperatur sank. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist. Seine Ausführung waren etwas knapp. Wahrscheinlich wusste er auch nicht sooo viel. Meine Entspannungskurve sah in etwa aus wie eine Sinuskurve, aber die wurde mit der Zeit wenigstens immer tiefer. Man konnte genau die Ausschläge sehen, wann ich gestört wurde und der Ball mir um die Ohren flog.

Interessant und aufschlussreich... Obwohl, so viele Aufschlüsse hab ich eigentlich gar nicht. Interessant ist's trotzdem. Ich denke, ich liege noch im grünen Bereich. Ich fühle mich selbst gut, bin fit und aktiv. Das ist die Hauptsache...

... und das Zeichnen meines Herzportraits überlass ich lieber den Mädels ;)
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The right man in the wrong place can make all the difference in the world...

29. November 2009

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Ich werde alt. Auch ich kann den Zellverfall nicht aufhalten oder die Uhr zurückdrehen... aber ich arbeite dran!

Gestern Abend auf der Party bekam ich es mit einem Wahrsager-Spiel zu tun. Dabei wurden drei scheinbar zufällige Gegenstände unter 3 Tassen getan und jeder Gast durfte eine Tasse aussuchen. Die Wahrsagerin erzählte dann zu dem zugehörigen Gegenstand, was den Spieler erwartet. Nach getaner Arbeit tauscht die Wahrsagerin nur den Gegenstand unter der gerade gewählten Tasse. Die anderen Tassen wurden nicht verändert.

Als es mein Zug war, nahm ich die Tasse, die seit fünf Runden nicht angefasst wurde, die Grüne, und darunter war Hautcreme. Die Wahrsagerin sagte, ich sollte langsam etwas für mich tun, gegen graue Haare und Falten, denn ich werde alt... uff. Nunja, graue Haare sieht man bei mir ein Glück nicht ;) und um Falten mach ich mir eigentlich keine Gedanken. Männer werden sowieso immer hübscher im Alter. Pah. Außerdem fühl ich mich immer noch jung. Und das bleibt auch so... bis ich die Zeit zurückdrehen kann.

Obwohl, wenn ich an die Kidz vom Billy-Talent-Konzert denke, dann könnte man schon meinen, dass die Zeit kräftig mit den Hufen scharrt.

Eine weitere interessante Sache von gestern war eine kleine Bildgeschichte. Für ihr Studium benötigte eine Freundin ein paar Freiwillige, die ihr eine Geschichte aus 6 Bildern erzählen. Darin ging es um einen Kater, der sich an einen Vogel auf einer Mauer anschleicht. Als dieser den Angreifer bemerkt, flüchtet er auf den nahegelegenen Baum; die Katze springt hinterher. Die Miez klettert immer höher, doch als sie den Vogel fast erreicht hat, fliegt der zurück auf die Mauer. Erst da bemerkt die Katze, dass der Baum eigentlich viel zu hoch ist und sie nicht mehr runter kommt. Während der Vogel wieder anfängt zu singen, beginnt die Katze zu weinen.


Achja, und im Hintergrund war ein Heißluftballon.

ICh erzählte also meine Geschichte und sie nahm mich dabei auf. Die Geschichte wird sie nun transkripieren (oh Gott, hoffentlich ist das richtig geschrieben) und auf die Sprache analysieren. Dabei geht es um Tonfall, Lautstärke und Artefakte in der Sprache.... gar nicht um die Geschichte :( (und ich hab mir so eine Mühe gemacht). Jedenfalls ist das eine Höllenarbeit aus so einer Aufnahme so ein Protokoll zu machen, wenn man jedes Räuspern und Luftholen dokumentieren muss... Respekt.

Meine Geschichte wird dann mit anderen verglichen... sprachlich natürlich. Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt und wie die Ergebnisse überhaupt genutzt werden sollen. Das konnte sie mir nämlich irgendwie nicht so richtig sagen. Aber ich bleibe am Ball...

... und werde Älter dabei :D
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Als die Ankündigung für Left4Dead 2 kam, kratzten sich viele verwundert am Kopf. Nach genau nur einem Jahr nach dem ersten Teil erschien nun der zweite Teil. Sollte das nicht eigentlich als kostenloser Content oder wenigstens als Add-On für das Orginalspiel kommen?

Fünf neue Kampagnen, neue Waffen, vier neue Charaktere, neue Special Infected, neue Spielmodi und und und gibts im neuen Spiel. Rechtfertigt das ein neues Spiel? Meiner Meinung nach ja.

Das Spiel fühlt sich kompletter und balancierter an als der erste Teil. Die neuen Aufgaben sind innovativ und interessant gestaltet und jetzt braucht man wirklich Teamwork, um die Kampagnen zu schaffen.

Ich bin voll und ganz zufrieden mit dem Kauf, nur 3 Punkte stören mich etwas: Die neuen Charaktere sind irgendwie zweidimensional und langweilig. Da wünschte ich mir die Möglichkeit, die alten wieder zu bekommen. Sicherlich, Valve hat sich Mühe gegeben, aber die 4 Orginalüberlebenden sind mir schon ans Herz gewachsen.

Darüberhinaus ist die Atmosphäre einfach nicht so dicht wie im ersten Spiel. Das mag daran liegen, dass ich bisher nur Kampagnen gespielt habe, die Tags über spielen. Richtige Atmosphäre für ein Zombiespiel kann natürlich nur nachts aufkommen.

Der dritte Punkt ist eigentlich nur eine Kleinigkeit: Die Hitbox ist erbamungsloser. Man muss nun noch genauer zielen, um zu treffen. Die Kugeln können anscheinend auch Milimeter daneben gehen. Das wird vor allem deutlich, wenn man mit den klassischen Waffen spielt. Aber das ist nur Gewöhnung.

Da die Kampagnen jetzt einen storymäßigen Zusammenhang haben, hab ich noch nicht viel in die anderen Kampagnen als die erste geschaut und heute kam ich erst zum richtigen Onlinespielen und muss sagen, ich bin geschockt. Wenn man mit wildfremden Leuten spielt, kann man auch gleich mit der KI spielen. MAn muss nun wirklich zusammenarbeiten und vor allem zusammen bleiben, aber irgendwie merkt das noch keiner. Selbst bei normaler Schwierigkeit kann man nicht mehr durchrennen und nur nach links und rechts schießen, man muss tatsächlich auf seine Teamkollegen achten.

Deshalb mein verzweifelter Hilferuf: Ich brauche Mitspieler, die bereit sind mit Teamwork und Auge für den Mitspielern die Kampagnen erst auf Normal und dann mindestens auf Advanced zu spielen. Falls irgendjemand das liest, Hilfe ;)

Mein Steamprofil ist oben verlinkt...
Valve hat mich jedenfalls nicht enttäuscht... Und das Spiel lohnt sich echt, aber nur mit gescheiten Mitspielern... Jetzt fehlt nur noch Half-Life 2: Episode 3...
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Ich laufe die Straße entlang, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Die vorbeziehenden Schleierwolken bilden mit dem kräftigen Mondschein ein schönes Lichterspiel, fast wie Nordlichter. Der Orion steht ziemlich hoch. Es wird Winter. Vor allem Mützen- und Schalzeit. Ein leichtes Kratzen im Hals begleitet meine Schritte. Bahnt sich da etwas an?

Es war einer dieser seltsamen Tage, wie sie es nur samstags geben kann. Im Hintergrund läuft Layer Cake. Wie Daniel Craigs Charakter sitze ich einfach nur da und lasse mir alles durch den Kopf gehen. Aber nicht den ganzen Abend, bis ich dann nachts mit einer Skimaske am Pool meines Auftraggebers auftauche und zu einem psychedelischen Soundtrack mein Magazin leere.

Am Abend bekanntes Strickmuster: Vollkommen übermüdet und geistige Umnachtung sorgten in der S-Bahn für Gelaber. Zuvor auf der Party Gespräche geführt, die man gerne rückgängig machen würde und Sachen seinen Freunden an den Kopf geworfen, die man Freunden eigentlich nie so an den Kopf wirft. Müdigkeit und Sauerstoffmangel machen Gespräche und Gedankengänge schwerfällig. In meiner unendlichen Suche nach einer Formel zum Durchdringen der weiblichen Psyche bin ich auch nicht weitergekommen. Der heutige Abend fühlt sich eher nach Rückschritt in die Steinzeit an. Aber hey, die Party war gut, die Gesellschaft großartig und die Leute gut drauf. Ich würde viele Abende gegen einen wie heute tauschen.

Dafür habe ich getanzt. Richtig getanzt. Paartanz. Wow, gutes Gefühl. Habe ich immer schon gern gemacht. Zusätzlich habe ich neue Partyspiele kennengelernt, für Frauen. Jede Dame nehme einen Schuh und man reihe sie nacheinander auf. Ist der letzte Schuh gesetzt, kommt die erste wieder dran und so weiter. Welche von ihnen zuerst die Wand und zurück erreicht heiratet als erstes. Positiv-Denker und beschwipste Partygirls wollen natürlich gewinnen, andere mögen dem wohl skeptischer entgegenblicken.

Den Magen habe ich mir vollgeschlagen. So sehr, dass er sich jetzt noch mit "Feierabend" meldet. Dafür habe ich eine 2-Liter-Box voll mit Leckereien der Fete. Wie und wann soll ich das nur alles essen? Habe ich mir auch selbst eingebrockt: Habe mit geholfen Chili con carne zu machen... ziemlich leckeres sogar. Leider unterscheiden sich männliche und weibliche Geschmacksnerven deutlich. Während ich das Chili würzig und lecker fand, war es den Mädels zu scharf. Wie soll man bitte etwas abschmecken, was einem selbst zu fad vorkommt, aber anscheinend für andere perfekt ist?

Während unser Gut brutzelte gab es einen Film: "The Girl Next Door". Den habe ich vollkommen falsch eingeschätzt, ja fast unterschätzt. Überraschende Wendungen hier und da und ein paar herzhafte Lacher bereiteten den Abend vor. Liebenswerter Film.

Vorher war ich aufgekratzt, mit dem falschen Bein aufgestanden und voller falscher Erwartungen für den Tag. Aber auch wenn die nicht erfüllt wurden war er gut. ICh würde zwar ein paar Worte gerne zurücknehmen, aber dennoch bin ich mit mehr Erkenntnissen als Bedauern heimgekommen. Meh.

Der Tag fing eigentlich schon vor dem Schlaf an. Mit einer Tüte Chips und der Neuauflage von "V". Gute Serie. Spannend. Enigmatisch. Unterschätzt. Wie so viele andere Dinge auf der Welt.

Bei Layer Cake geht gerade alles den Bach herunter. Der Mond scheint, die Wolken schleiern. Ein seltsamer Abend. Und doch so ein typischer Samstag. Morgen ist Spiel. Dabei müssen die Kräfte mobilisiert werden. Einatmen und ohm...

Erdnusskekse...

27. November 2009

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Mein GMX weiß meine Email-Adresse nicht mehr...


Jetzt doch dauerhaft zu Gmail?
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Ich muss ja sagen, dass ich gedacht hab, dass das Billy-Talent-Konzert so ne Veranstaltung wird, bei der man sagt, dass man da war, aber die Band eigentlich nie wieder sehen braucht. Hinterher ist man immer schlauer. Billy Talent waren großartig. Die Vorbands waren eher blah.

Cancer Bats waren so eine Art Metalcore-Band, aber irgendwie überhaupt nicht true. Keine coolen Riffs, überhaupt keine Solos und kein Mosh. Traurig und etwas langweilig. Die zweite Band, Silverstein, war etwas cooler, hat aber auch keine bleibenden Erinnerungen bei mir hinterlassen.

Billy Talent waren dagegen hammermäßig. Eine absolut coole Live-Band. Die Jungs haben Rothaus und Hofbräu getrunken und dazu kommentiert und jedesmal wenn das Wort Stuttgart oder Deutschland gefallen ist, dann gröhlte die Menge. Ein neues Wort haben sie hier auch gelernt "Schlumpä"... Zwischendurch wurde der Bandname wie ein Fußball-Fangesang zelebriert, worauf die Band auch öfters eingestiegen ist. Für eine Band mit 3 Alben haben sie eigentlich alle spielenswerten Lieder gespielt, hauptsächlich von ihrem aktuellem Album. Mit Red Flag beendeten sie das Konzert.

Die Stimmung war großartig, die Schleyer-Halle hat vibriert, aber irgendwie waren nur Kiddies da. Die Durchschnitssgröße der Konzertbesucher war wohl auf Höhe meiner Hüfte, dafür hatte ich einen großartigen Blick zuzr Bühne. Wir standen sowieso relativ weit vorne, das lag vor allem an unserem guten Timing lag. Selbst mit Chillen am S-Bahnhof von Bad Canstatt hat es noch locker gereicht. Der traditionelle Döner liegt mir aber seltsamerweise immer noch schwer im Magen. Da wird doch heut nicht der Wurm drin gewesen sein?

Alles in allem eine super Veranstaltung und definitiv empfehlenswert. Wenn sich die Gelegenheit mal wieder ergibt, dann werd ich das sicher wieder machen.

26. November 2009

23. November 2009

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Ein Freund hatte mir über das Wochenende seine "Lethal Weapon"-Box ausgeliehen. Obwohl diese Filme absolute Kultklassiker sind, muss ich gestehen, dass ich keinen einzigen jemals in voller Länger gesehen habe. Jetzt wollte ich das aber endlich mal nachholen.

Die "Lethal Weapon"-Reihe spielt in einer (Film)zeit, als man noch Spaß daran haben durfte, wie die Hauptcharaktere ihre Widersacher ungebremst mit Blei vollpumpen durften. Die Hauptcharaktere mussten sich keinen Kopf darüber machen, wie oft sie einen Bösewicht löchern sollten und wieviel Schaden sie in der Stadt anrichteten. Konsequenzen gab es keine.

Hier plagen den echten Mann keine Selbstzweifel für jede Kugel, die er abfeuert und hier steckt auch keine Doppelmoral hinter der Story: Die Guten sind gut und die Bösen sind böse. Dabei ist die Geschichte immer so einfach gestrickt, dass echte Polizeiarbeit eigentlich nie getan werden musste. Warum auch? Verdächtige wurden entweder vom Endboss oder von der Polizei umgenietet.

Die Reihe glänzt vor allem durch die Action-Szenen. Da werden Häuser dem Erdboden gleichgemacht, wilde Verfolgungsjagden durchgeführt, minutenlange Schießerein ertragen und Konflikte werden über den guten alten Faustkampf gelöst (Bud Spencer lässt grüßen). Alles ohne Computer oder doppelten Boden, da ist einfach alles echt.

Doch warum ist das so gut und macht einem so viel Spaß. Weil der dünne Plot und die hirnlose Action diese Filme nicht bestimmen. Die Serie glänzt vor allem durch zwei Dinge: Männerfreundschaft und Kontinuität.

Lethal Weapon ist der Inbegriff des Buddy-Movies. Zwei ungleiche Partner, die durch ein gleiches Ziel entdecken, dass sie mehr verbindet als nur der Job. Mel Gibson als verrückter Cop, der glaubt durch den Tod seiner Frau nichts mehr zu verlieren zu haben, und Danny Glover, den das Alter in eine Sinn- und Lebenskrise stürzt, haben so eine unglaubliche Chemie auf dem Bildschirm, dass sie diese Filmserie wahrscheinlich noch bis zu Teil 30 tragen könnten. Dazu kommt es über die Filme zur einer Transition, wie sie es in Hollywood kein zweites Mal gibt.

So wird Gibsons Charakter über die Filme vom Selbstmord-Kandidat zum lebensbejahenden Polizisten bis er sogar eine Familie gründet und Glovers Charakter lernt, dass man auch im Alter "leben" kann. Dabei sind die beiden so voneinander abhängig wie die Kirche von ihrer Steuer.

Großartig dabei, dass man die ganze Filmreihe von bekannten Gesichtern umgeben ist. Jede kleinste Nebenrolle, die von Film zu Film auftaucht, ist in jedem Streifen mit der gleichen Person besetzt. So sieht man nicht nur die Familie von Danny Glovers Charakter aufwachsen, sondern auch die Schauspieler dazu. Und so müssen sich auch die Schauspieler, Produzenten, Regisseure und Autoren wie eine Familie fühlen. Sonst würden die Filme allesamt wohl nicht so gut funktionieren.

Lethal Weapon gehört definitiv zu den größten Filmserien für die Charaktere, den Witz, die Action und die Stunts. Die Filme gehören aber auch zu einer aussterbenden Rasse. Heutzutage hat jede Aktion Konsequenzen und die Linie zwischen Gut und Böse ist nicht mehr so einfach zu ziehen. Der Zuschauer hinterfragt die Filme und jeder Blogger, der sich schimpft Filmkritiker zu sein, nimmt Szene für Szene auseinander. Massentauglichkeit ersetzt Qualität und die eigenen Maßstäbe genügen einem nicht mehr.

Für Nostalgie, pure Unterhaltung, Spaß und vor allem Charaktere, die nicht aus der Retorte kommen, ist Lethal Weapon perfekt. Das war so, ist so und wird immer so bleiben. Eine Filmreihe mit Seele und Herz.

20. November 2009

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Wer sagt die Email sei tot? Ich habe heute erst wieder zwei großartige Exemplare in meinem Briefkasten gehabt. Zum einen hab ich mal wieder in der Lotterie gewonnen. Und zwar bei der lustigen Bananenlotterie der Bananengruppe. Großartig.



Die zweite ist etwas abgedrehter...
Ich habe mir eine DVD bestellt und die Bestätigung vom Shop ist ... öhm ... seltsam... Die durchgestrichenen Sachen habe ich noch unkenntlich gemacht.

Hallo MeinName,

wir von medimops grüßen Sie recht herzlich.

Ihre Bestellung:

Bestellte(r) Artikel:

EineDVD (Special Edition, 2 DVDs) [DVD] (2000) Schauspieler1; Schau... (4.93 EUR)

... ist seit ein paar Stunden unterwegs zu ihnen. Es liegt nun in der Hand der Post, wie schnell die Sendung sie erreicht.

Der Mops hat gesagt wir sollen in dieser Mail einmal Herrn Ernst Jandl zitieren. Machen wir:

ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso

otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft

ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

Wir grübeln noch ein wenig was er damit wohl sagen wollte. Vielleicht tun Sie das ja auch und verkürzen damit ein wenig die Wartezeit.

Wenn Sie zwischenzeitlich ein wenig Platz für die neu erworbenen Scheiben schaffen möchten, dann schauen Sie doch mal bei www.einewebseite.de vorbei. Dort erhalten Sie sofort Geld für Ihre alten Cds,Dvds,Spiele und Bücher.


Abgedrehte Emails hin oder her... Derjenige oder diejenige hat sich beim Verfassen einfach zu viel eingeschmissen... rofl
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Kaum liest man bei Spiegel Online, dass man erst schlecht schlafen muss, bevor man gut träumen kann, hat man eine furchtbare Nacht. Ständig verschwitzt aufgewacht, gefühlte tausend Mal gedreht und gewendet und die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Dafür bin ich allerdings heute recht fit...

Im Traum ging es darum, dass eine fliegende Untertasse und die Außerirdischen mit uns Menschen anscheinend ganz gut klarkommen. Um uns nicht zu verängstigen, haben einige das Aussehen von Menschen angenommen. Sie selbst können nicht mal unterscheiden, ob jetzt ein Mensch oder ein Artgenosse vor ihnen steht. Die einzige Fähigkeit, die ihnen dabei hilft, ist das Empfangen von Gehirnwellen. Immer wenn man sich auf Nichts konzentriert und an Nichts oder nur Belangloses denkt, dann können die Aliens uns entdecken, denn sie selbst machen nie Nichts.

Ein Mitstreiter und ich sollen nun also in die Untertasse und die Sache ein bisschen auskundschaften, und dabei sich immer auf etwas konzentrieren. Wir laufen also durch große Hallen des UFOs und sehen, wie die Außerirdischen wirklich aussehen. Da ich davon im Traum nicht sonderlich überrascht war, gehe ich davon aus, dass die Menschheit schon wusste, wie die Besucher aussehen. Und zwar so ähnlich wie die Aqua-Menschen in Star Trek.
Ein Antedeaner!!! "Whoop-Whoop" - hier jetzt bitte das Zoidberg-Geräusch vorstellen

Einmal werden wir fast entdeckt, da man doch immer mal seine Gedanken ins Belanglose schweifen lässt, aber wir können in einen leeren Fahrstuhl flüchten. Doch schon in der nächsten Etage (von insgesamt vier) wird der voll. Einer von den zugestiegenen Aliens meint, wir sollen es auf Ebene 3 probieren statt Ebene 4.

Das war es schon. Gar nicht mal so spektakulär, dennoch kann ich mich daran erinnern. Warum gerade Aliens? District 9, Independence Day und V - Die Besucher sind alle gar nicht so lange her. Da ist bestimmt noch was hängen geblieben. Die Fähigkeit finde ich interessant. Eine große Bedeutung würde ich dem jetzt aber nicht beimessen. Weder das Warnsignal noch die Vorahnung, die ein UFO symbolisieren soll, halte ich bei diesem Traum für anwendbar.

Lust auf Science-Fiction hab ich irgendwie dennoch nicht bekommen.

19. November 2009

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Übersuperhypermegacool! Sehr, sehr geil!

King of Fighters habe ich nicht oft gespielt und die Charaktere kenne ich nicht so gut. Trotzdem ist dieser Mash-Up mit NBA-Stars einfach großartig!








Grandios. Das gesamte Line-Up von GRANDBigBird gibt es hier: The King of Fighters 2009: Basketball on Fire!

(via Twitter / @TSchlipf23)

18. November 2009

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Das Leben ist nicht einfach. Es gibt keine Anleitung für ein perfektes Leben. So steht's jedenfalls über dem Blog Life ain't perfect. Und oftmals spiegelt sich das auch in den Beiträgen wieder: In einem perfekten Leben hätten wir so manche Situationen besser gemeistert oder manch attraktive Person in der Disko angesprochen, doch wir haben es nicht.

Bei Life ain't perfect geht es aber genau um dieses was wäre wenn. Man findet Kurzgeschichten, Anektoden und Fantasien, die manchmal zu weit und manchmal nicht weit genug gehen. Geschrieben werden sie von Anja, die sich zufälligerweise auch hier in der Gegend rumtreibt und immer besonders viel Spaß auf der Linie S1 zwischen Hauptbahnhof und Böblingen zu haben scheint.

Wunderbar geschriebene Beiträge geben Einblicke in ihrem Kopf und geben einem das Gefühl die Geschichte mitzuerleben. Dabei darf man immer fleißig raten, was und wieviel einer Geschichte sich im wahren, unperfekten Leben abgespielt haben. Komplementiert wird das von Gedanken und Videos und natürlich dem obligatorischen Twitter-Account.

Alles in allem ein wunderbares Paket für die Leseliste, bei dem man nichts falsch machen kann. Auch für die älteren Beiträge sind sehr gut für diese Internetnachmittage, an denen man eigentlich was wichtiges zu tun hat, von dem man sich ablenken will. Zum Eintauchen, Mitträumen und Genießen...

www.lifeaintperfect.de
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Ich weiß, ich weiß: Schadenfreude ist keine schöne Freude und man sollte über Schmerzen und Missgeschicke von anderen nicht lachen.

Aber wenn es um Unfälle und Angriffe mit Gymnastikbällen geht, dann kann ich nicht mehr anders. Bei manchen von den hier gezeigten Szenen habe ich Tränen gelacht.