29. Dezember 2010

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In Zeulenroda ist dieses Weihnachten - oh, wunder - viel Schnee gefallen. So viel Schnee, dass man gar nicht mehr weiß wohin damit. So viel Schnee hatte ich hier noch nie erlebt.

Jetzt gibt's davon auch ein Video:



Fies nur, dass da die Straßen schon gemacht sind. Und man die 50 cm Neuschnee über die Feiertage nicht mehr erkennt. (Aber mein Haus erkennt man, woohoo... ich sag aber nicht welches :P )

24. Dezember 2010

Sie

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Es gibt nicht viele Menschen, über die ich ein Buch schreiben könnte. Oder möchte. Aber einem von diesen besonderen Menschen möchte ich diesen Eintrag widmen. Weil doch heute dieses besondere Fest ist. Und so.

Vor etwa 10 Monaten lernte ich jemanden kennen. Zuerst hörte ich nur zu, lauschte den Wogen. Irgendwann wurde es mehr als das... viel mehr. Und obwohl ich sie nun so lange kenne, gibt sie mir immer noch Rätsel auf.

Diese Frau...


Wie schafft sie das, mich auszuhalten - länger als jede Andere, besser als jede Andere. Mich zu nehmen, wie ich bin. Mir in den Hintern zu treten, wenn ich wegen ihr nicht arbeite oder zum Training gehe. Sie bringt mich zum Lachen, sie bringt mich zum Nachdenken. Am liebsten würde ich sie Tag und Nacht nur beobachten, mich in ihren wunderschönen Augen verlieren, durch ihr goldenes Haar streichen, ihr alles geben was sie will.

Das letzte halbe Jahr fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. So viel Neues und Wunderbares gibt sie mir. Schon nach einer kurzen Zeit hat sie die volle Dröhnung Familie erlebt und überlebt und ihre Mutter hatte schon nach kurzer Zeit ein Foto von uns auf dem Schrank. Ich fühle mich so geborgen und gut aufgehoben in ihren Armen, dass ich ihre Umarmung nie wieder missen will. Keine Distanz ist mir zu weit. Selbst last.fm sagt, dass wir gut zusammenpassen.


Ich sage, da passt alles... nicht nur musikalisch.

John Lennon sagt, alles was ich brauche ist Liebe. Ich sage, alles was ich brauche ist sie. Der Rest ist Mathematik...

Fröhliche Weihnachten!

23. Dezember 2010

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Gestern Abend blieb ich doch tatsächlich im ZDF hängen. Da ich sowieso mit Packen zu tun hatte, lief das zuerst nur als Hintergrundgebrösel. Doch so langsam zogen mich die Bilder immer mehr in den Bann.

Es lief "Der Fluch von Hellestad". Heißt auch Drowning Ghost. Oder "Strandvaskaren". Schwedisches Kino von 2004. Brüstet sich natürlich erstmal damit kein Hollywood-Kino zu sein. Setzt Musik nur ziemlich spärlich ein, was den Film etwas Trocken macht. Macht aber auf jeden Fall etwas her.

Ein Mädchen springt vom Dach ihres Internats und bringt damit die Handlung ins Rollen und die nächste Stunde lernt der Zuschauer mehrere Schüler, die Direktorin, den Hausmeister und einen prominenten Geldgeber der Schule kennen. Und an alle Ecken merkt man, dass etwas hier nicht richtig ist. Das Internat wird autoritär geführt, unter den Schülern gibt es ein Netz aus Intrigen, in der Familie des Geldgebers liegt alles schief und über allem liegt der Hauch der toten Schülerin.

Der Fluch von Hellestad, der über der Schule liegt, besagt, dass 3 Mädchen von einem Mann ermordet wurden, der Mörder aber nie gefunden wurde und er jetzt als Strandwanderer (?, Strandläufer? Strandgänger? weiß den Begriff nicht mehr ^^') die Schule heimsucht. Und irgendwie steckt da jeder mit drin. Als dann eine Schülerin einen Aufsatz über den 100 Jahre alten Fluch zu schreiben beginnt, rollt sie die Vergangenheit langsam wieder auf und wird von ihr eingeholt. Und am Abend des Jubiläums der Ereignisse fängt das Morden wieder an...

Am Anfang macht der Film noch irgendwie Spaß. Alles ist so steril und die Charaktere seltsam steif, wie man es vom europäischen Film gewöhnt ist. Langsam werden immer mehr Charaktervernetzungen und Handlungsebenen eingeführt, die sich immer weiter aufeinander zubewegen. Als dann aber das tatsächliche Töten losgeht und die kills/minute steigen, verliert sich der Film irgendwie udn beginnt auseinander zu fallen. Vor allem, weil die Charaktere im negativen Licht ziemlich schnell und anstandslos ins Gras beißen.

Als ich heute früh nach einer kurzen Zusammenfassung oder Review gegoogelt habe, kam ich nicht über etliche Online TV- und Programmzeitschriften hinaus. Es hat sich noch keiner wirklich richtig mit dem Film beschäftigt. Ein Begriff ist mir nur aus diesen kurzen Einträgen hängen geblieben: Slasher-Film. Grrr... das hat mir jetzt im Nachhinein den ganzen Film verdorben. Weil's einer ist, aber er so gut in Plotdetails eingebettet ist, dass es mir bis heute früh nicht aufgefallen ist.

Und jetzt, da ich das weiß, finde ich es schade. Denn um entgültig auszubrechen und Hollywood den Hintern zu zeigen, hätte der Film auch die Slasher-Konventionen ablegen müsssen. Teenie-Parties, Liebe, Schule, Intrige. Wer böse ist oder ins falsche Licht gerückt ist stirbt, die besten Freunde der Hauptperson sterben, wer Sex hat stirbt und am Ende war's jemand, von dem man es überhaupt nicht erwartet. Und das Ende ist mehrdeutig.

Gerade als sie am Ende im Erdloch sitzen und es so klar ist, dass eine Person ins Dunkel gezogen wird, hätte der Film aus diesen Konventionen ausbrechen können und mehr als nur eine Person überleben lassen. So waren sie letztendlich alle tot, was man schon vorher wusste. Chance verspielt. Thematisch und handlungsmäßig erinnert "Der Fluch von Hellestad" wohl am meisten an "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast". Nur nicht so blutig und rigoros, verpackt in der schönen Eurohülle. Mit schwedischen Namen. W00t.

3 Sterne. Von 5.

Den Orginaltrailer gibt's hinterher. Spannend.

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Neues vom taucher.net:

Diesmal gehts um Fische in der Talsperre Zeulenroda und wie immer kann dieses Video an Spannung kaum überboten werden.



Grandios, oder?

22. Dezember 2010

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... ärgert sich Youtube jetzt mit mir.

21. Dezember 2010

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Ich rätsel ja gerne beim Adventskalender der OTZ Zeulenroda mit. Lustiges Straßen- oder Einrichtungsraten. Die jeweiligen Lösungen gibt's im Orginalthread.

Beinahe hätte ich Nummer 9, 18, 19 und 20 nicht raten können, weil das Onlineportal erst im Nachhinein und nicht ganz pünktlich gepflegt wurde. Aber bei den letzten Nummern macht es mir die OTZ doch zu einfach:

Für Nummer 19:

Für Nummer 20:


Bitte, liebe OTZ, macht es mir nicht zu einfach! Die letzten 3 Tage bitte wieder mit Spaß!!
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Es ist warm, heute kommt der Schnee weg. Es taut schon kräftig und jetzt kommt die Sonne dazu. Warme Weihnacht, jucheeee...

20. Dezember 2010

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Nun gut, der Tatort war jetzt nicht der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe, aber er war schon bombastisch.

Der Tatort ist das beste, was Deutschland im Fernsehen zu bieten hat. Wahrscheinlich sogar auch im Kino. Er ist cineastisch, vor allem „Nie wieder frei sein“ hatte grandiose Bilder. Emotional und technisch brilliant. Soundtrack war allererste Klasse. Da kann jeder andere Krimi, jede andere "Crime"-Serie mal richtig dagegen abstinken. Beim gestrigen Tatort hat wirklich alles gepasst, selten ist jedes Bild so perfekt und jede Note vom Klavier an der richtigen Stelle. Und für das geniale Drehbuch waren die Bayern Batić und Leitmayr genau die richtigen Kommissare.

Das besondere am Tatort ist ja, dass er jedes Mal anders ist. Das ist keine Serie im klassischen Sinn und das ist gut so. Immer etwas frisches Neues. Mal etwas leichtere Kost (im guten Sinne) und mal geniale Thriller wie der letzte.

Der Tatort ist deutsches Kulturgut und gehört ewig fortgesetzt. Klar kann man sich die ollen Kisten aus den 70ern/80ern nicht mehr ansehen, aber die Reihe passt sich an die Zuschauer an. Für jede Generation gibt es ihren Tatort. Passt. Und für jeden Geschmack das richtige Duo. Nur wenige Ermittler sagen mir gar nicht zu.

Und das Geniale: Man kann ihn immer in der Mediathek ansehen (wenn er nicht von Privatfernsehnazis nach ein paar Monaten weggelöscht wird). Das ist mal gut investiertes GEZ-Geld...

Und am Sonntag bevor ich in 60 Jahren den Löffel abgebe soll bitte ein Tatort laufen.... in Zeulenroda.
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Tolle Wurst, dachte ich mir, als ich gerade den gestrigen Tatort (Nie wieder frei sein) aus der ARD Mediathek schauen wollte:


Unter 12 Jahren nicht geeignet? Nur zwischen 20:00 und 6:00 Uhr?? Alter, wie mich das nervt. Und jetzt stellt euch so mal das Internet vor.

SCHEISSE, FICKEN, GEDÄRME. Jetzt ist dieser Beitrag auch nicht mehr für Kinder geeignet und ist von 20:00 bis 6:00 Uhr nicht mehr zu sehen...

Jedenfalls wollte das die Regierung. Ein Glück ist das gescheitert. Ich warte auf jeden Fall jetzt. Und geb ihn mir später.

Warum ich ihn mir anschaue? Er wurde mir von sooo vielen Stellen empfohlen (auch nicht-Tatort-Guckern), für René von Nerdcore ist er sogar der beste Film des Jahres. Naja, mal sehen.

Hier:

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6102662?&moduleId=602916

19. Dezember 2010

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Da mein Bruder leider nicht so toll hier kommentieren kann, gibt es hier jetzt mal seine Antwort auf meinen letzten Post:


Wenn ich einmal angeklagt bin und meine Freundin meine Lieblingsband in den Gerichtssaal bringt, damit sie mir ein Ständchen trällern, dann heirate ich sie sofort...

RTL ftw... :D

17. Dezember 2010

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Die unangekündigte Youtube-Woche neigt sich dem Ende. Jetzt noch ein Klassiker zum Zungeschnalzen und freuen.

Kennt noch jemand Grup Tekkan? Ich hab ehrlich gesagt den Bandnamen nie gehört, aber das Lied kannte ich schon. Es gab ja 15 Minuten, in denen man sich dem nicht entziehen konnte.

Wo bist du, mein Sonnenlicht? Das frage ich mich bei dem Winter auch manchmal...



Interessant sind natürlich aber auch die Meinungen auf Last.FM zu denen:



Deutsches Kulturgut? Da stimme ich doch sofort zu? Warum? Weil es nur in der deutschen Kultur möglich ist, dass so ein Schrott wirklich populär wird. Bei den anderen Tags enthalte ich mich mal.

Industrial Metalcore will never die...

16. Dezember 2010

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Youtube-Week continues... number 9000....

Und es ist mal wieder grandios. Nicht deshalb, weil alle nicht mehr in Kansas sind, sondern weil die Filmauswahl großartig ist. Wer könnte einem Video widerstehen, in dem Al Bundy, Joseph Gordon-Levitt, Sailor Moon, Cypher und John Crichton zusammen geschnitten wurden.



'Cause Kansas is going bye-bye...

(Die Filmliste gibts bei der Quelle, fourfour)
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YouTube-Week continues... mit einem Trailer zu einem Super-Mario-Film der anderen Sorte... würde ich sofort anschauen...



Shit just got real.

14. Dezember 2010

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Ganze 270 Filme von 2010 in 6 Minuten... epic...


(Geht grad durch die Internetze)

13. Dezember 2010

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Kostenlose High-Fives am Times Square. Leider war ich zu der Zeit nicht da.


Was für ein Spaß.

Bäm, Bäm, BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM. Grandios

(via Hornoxe)

12. Dezember 2010

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Mit einem Knall ging es los. Nachdem man eine grauenhafte Vorband überstanden, sich nochmal 40 Minuten einen Wolf gestanden und sich tausend Mal gefragt hatte, was man hier eigentlich macht. Etwa um 21:20 knallte es und da stand er, H.P. fucking Baxxter.

Gestern waren Scooter in der Schleyer-Halle in Stuttgart und einmal im Leben kann man sich sowas schon geben. Schon auf dem Weg dorthin trafen wir Gleichgesinnte, die mit uns philosophierten, was denn so der typische Scooter-Fan anhat. Jeans-Jacken, entschieden wir. Scooter-Jugend quasi.

Jugendlich war das Publikum dann doch nicht. Bunt gemischt. Bestenfalls. Junge Hüpfer, alte Säcke. Mehr männlich als weiblich. Und zum Großteil unentspannt. Während wir einfach nur rumgejumpt und abgegangen sind, waren die Leute vor uns wohl noch nie auf einem Konzert. Die Reaktionen auf einmal angesprungen gingen von angepisst bis angewidert. Einfach nur sinnlos. Nur der Slayer-Typ vor uns hat sich wenigstens nicht stören lassen.


Aber zurück zum Knall. Von einem Augenblick zum anderen kochte die Halle. Jeder Song wurde mitgegröhlt und es war einfach nur die Hölle los (jedenfalls bei uns). Man sprang, man schwitzte, man lag sich in den Armen. Das war nichts für schwache Nerven. Techno-Mucke, ein schreiender, wasserstoffblonder Mitvierziger, viel Geknall und Pompom und ein Publikum, was wirklich jeden Song mitgröhlen konnte.

Und ganz vorne zog H.P. seine Show ab. Aber auch nicht mehr. Ziemlich abgebrüht und ohne irgendwelche Macken oder Besonderheiten war's um Punkt 23 Uhr vorbei. Job erledigt. Geld kassiert. Irgendwie hat mich das schon enttäuscht. Es war zwar alles dabei, was man sich hätte wünschen können, alle Hits, aber das war's dann auch. Nichts besonderes. Nichts woran man sich später erinnert, außer dass man sagen kann "Ich war mal bei Scooooooooooter. Und ich bin abgegangen wie Sau." Nicht mal alle DJs von Hyper Hyper hat er mehr drauf.


Und so war's dann auch vorbei, wie es angefangen hat. Zwar nicht mit einem Knall, aber ich stand genauso wie vorher da. Das war's? Auf dem Ticket stand übrigens 19 Uhr Einlass und 20 Uhr Beginn. Da ist 21:20 Uhr schon eine ziemlich lange Wartezeit. Der Gig-Blog fand's nicht zu lang. Aber für den ging das Konzert auch 2 Stunden. Die Uhren ticken dort halt anders.

Was bleibt vom Abend? Scooter wird weitermachen. Immer weiter. Und wenn die Menschheit längst vernichtet ist, wird irgendein Lautsprecher immer noch fragen, wie teuer eigentlich der Fisch ist.

10. Dezember 2010

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Verwischtes Haus in Google Street View:



Verwischtes Haus in Google Maps:



Verwischtes Haus in Google Aerial:






Kein weiteres Kommentar.
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Check this out. Craaazy-funky.


In Chicago wurde diese Woche "Eine klingonische Weihnachtsgeschichte" uraufgeführt. Die Hauptfigur muss aber nicht Liebe und Großmütigkeit lernen, sondern Mut und Tapferkeit, sonst wird Tiny Tim in der brutalsten Art und Weise ermordet.


Und die ganze Sache wird KOMPLETT IN KLINGONISCH aufgeführt!!!!!!!!!!!!111!!!

WIN auf der ganzen Linie. Wer kommt mit nach Chicago??

(Bild- und Textquelle: ROFLrazzi)
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Aufgepasst, ab diesem Video muss ich meinen Blog auf "ab 18" setzen, denn was hier gezeigt wird, hätte vor 10 Jahren noch meinen Glauben erschüttert. Also, demnächst gibts diesen Beitrag erst ab 22 Uhr.



Was bildet sich der Weihnachtsmann eigentlich ein? Auf jeden Fall hält sein Kopf einiges aus...

9. Dezember 2010

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Mein Gasofen ist schon toll. Er wird nicht richtig warm, die Hausbesitzerin verweist mich an den Heizungsbauer und der Heizungsbauer geht nicht an sein Telefon oder vereinbart Termine, die er nicht einhält wunderbar.

Alle Jahre wieder kommt dann auch der Schornsteinfeger mit seinem Schornsteinfeger (den er bei mir leider nicht benutzt hat). Heute war es, wie letztes Jahr, der oberüberaus freundliche und gutgelaunte Herr mit dem lustigen Namen. Dass er überhaupt ins Haus gekommen ist, verdankt er mir und meinem Hang bei weit geöffnetem Fenster Zähne zu putzen. Denn die Klingeln waren eingefroren und er konnte sich nur mit lautem Rufen verständigen.

Er schaltete also wieder die Heizung ein, fragte nach Unregelmäßigkeiten, die ich mit "wird nicht wirklich warm" beantwortete und legte dann sein Messgerät an. Und, oh wunder, der Schadstoffausstoß ist immer noch hoch. Dass es nicht wirklich warm wird, liegt wohl daran, dass das Teil einfach nur alt ist, meinte er. Die wurde wohl gebaut, als er noch gar nicht wusste, dass er Schornsteinfeger werden wollte. Es kommt einfach zu viel Gas auf zu wenig Luft. Das kann man mal durch gutes Putzen etwas korrigieren.

Leidiges Spiel von Neuem: Er informiert den Hausbesitzer. Der wird mir wieder den Heizungsbauer ans Herz legen und ich dann wieder mit nichts dastehen. Auf dass der Schornsteinfeger nächstes Jahr wiederkommt. Gutgelaunt.

7. Dezember 2010

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Die Träume von Inception in Echtzeit. Ich brauche wohl nicht zu betonen, dass das ganze Video ein ultimativer Spoiler ist, weil alle Träume parallel ablaufen. Zwar zu schnell, aber es reicht um als Spoiler durchzugehen.

Sehr witzig gemacht.



It' like a dream within a dream within a dream within...
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Auf der Homepage der OTZ Zeulenroda gibt es einen Zeulenroda-Adventskalender.

Jeden Tag ein anderes Rätsel über die Stadt. Es wird ein Foto gezeigt und man kann raten, wo in der Stadt das Bild aufgenommen wurde. 24 Mal richtig raten und man kann irgendwas gewinnen. Naja...


Wäre ja eine witzige Sache, würden die Artikel von der OTZ (wie die von der WAZ-Gruppe allgemein) nicht nach ein paar Tagen online verschwinden. Was bringt also ein Adventskalender, wenn ich nur die letzten 3-4 Tage anschauen kann??

Ganz einfach: Nichts.

Fail.

Die Themenseite gibt es hier: http://zeulenroda.otz.de/web/lokal/thema/-/specific/Adventskalender-Zeulenroda-1912193929

Update: Oha, jetzt am Abend gehen die Seiten wieder. Vielleicht war es nur ein temporäres Problem.

6. Dezember 2010

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Letztens das Gespräch gehabt: "Hey, bau dir doch nen Flattr-Button in deinen Blog!" Und ich so: "Nein"

Erstmal hab ich keine Leserschaft. Das soll nicht heißen, dass das hier keiner liest. Ich habe eine gute Vorstellung, wer alles mitliest oder immer mal reinschaut. Und die Leute will ich keinesfalls die Nichtexistenz zusprechen. Alle meine Besucher sind Leute, die ich mehr oder weniger gut kenne und mit denen ich regelmäßig kommuniziere. Mit Leserschaft meine ich aber Leute, die meinen Blog lesen, weil ich gute Texte schreibe, weil ich ständig rante oder tolle Film- oder Konzertberichte schreibe.

Zweitens will ich kein Geld dafür dass ich schreibe. Es ist nicht mein Beruf und bezahlt wird man in seinem Beruf, wenn man gut ist. Und ich schreibe nicht gut. Bei Flattr bekommt aber auch kein Geld für gutes Schreiben, sondern dafür, dass man eine Meinung teilt. Zu mir kommt ja auch keiner in der U-Bahn und sagt "Deine Meinung find ich toll, hier hast'ne Mark". Aber genauso funktioniert Flattr, mehr über die emotionale Schiene und nicht so sehr.

Drittens ist das ein Privatblog. Ich halte meine Leute auf dem laufenden, was ich so mache, denke oder im Netz so finde. Ich werde nie regelmäßige Flattr-Einnahmen habe, weil ich mal eine Woche lang nur Youtube-Videos poste oder dämliche Träume aufschreibe. Ich bin nicht die Zielgruppe für Flattrer. Ich schreibe vielleicht interessante Sachen, aber mehr für Leute, die mich kennen und up-to-date bleiben wollen.

Bevor ich also anderen Leuten ihre Einnahmen wegnehme bzw. die anderen mit mir teilen müssten, lass ich es lieber. Die 10 Cent bekommen die anderen Flatterer mehr. Es wäre also ratsam, die Flattr-Community klein zu halten und nur die Leute einen Button bekommen, die es sich verdienen. Mit einer kleinen Community bekommt ein einzelnes Mitglied mehr heraus.
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Wetten, dass ich noch einen Beitrag über "Wetten, dass..?" schreibe? Nun, das ist ja fast obligatorisch, wenn man sich ein bisschen für Fernsehen und Medienlandschaft interessiert und mir geht es auch gar nicht so sehr um den armen Menschen, der da jetzt im Koma liegt und dem es hoffentlich bald wieder besser geht. Der wurde und wird nämlich auf anderen Seiten und in anderen Medien ordentlich breitgetreten.

Nein, mir geht es tatsächlich ums Informationsbedürfnis. Ich war bei besagter Sendung mit besagtem Unfall nämlich unterwegs und habe mal wieder eins der schlechtesten Basketballspiele meines Lebens abgeliefert. Als wir danach nach draußen kamen, telefonierte ein Mannschaftskamerad mit seinen Eltern und bekam so vom Unfall mit, ab dann drehten sich die Mühlen. Unfall? Wann, wo, wie?

Ich hatte nur mein Handy zur Hand. Was also tun? Ich hab erstmal Twitter gecheckt, obwohl ich wusste, dass ich da von meinen Followern nicht viel Informationen bekomme. Jedenfalls nicht so viel relevante. Hier und da ein "Scheiße", ein "omg" oder sonstige Ergüsse, aber nichts gehaltvolles. Nur ein Tweet brachte mich weiter:
Und schon ist der Unfall bei Wetten dass ...? auf YouTube .... Wie krank ist das denn bitte?
(via @anne487)

Ok, also dann mit dem Handy auf Youtube. Mit dem Suchbegriff "wetten dass unfall" wurde man auch sofort fündig. Also Video angeschaut und schon wusste man über den Hergang bescheid. In der Videobeschreibung stand dann noch, dass der Kandidat auf dem Weg zum Krankenhaus verstorben sei, was sich dann aber glücklicherweise nach einem Besuch auf Google News als Fehlinformation herausgestellt hat.

Ist das krank, wenn man das Video sofort nach einem relevanten Ereignis anschauen kann? Nein definitiv nicht. Es zeigt, wie moderne Kommunikation und Informationsfluss funktionieren sollte. In unserer Gesellschaft, die fast nur noch auf Informationen und deren Schnelligkeit basiert, herrscht ein konstantes Bedürfnis nach relevanten Informationen. Fünf Minuten nachdem ich gehört hatte, dass es einen Unfall gab, hatte ich ihn gesehen und kannte die aktuellste Lage. So muss das funktionieren! Jetzt ist so ein Unfall eigentlich nur ein Beispiel, aber was ist mit Kriegen, Katastrophen oder wirklich wichtigen Ereignissen? Da möchte und sollte jeder informiert sein. Als ich dann nach Hause kam, konnte ich meine Freundin gleich fragen, wie die aktuelle Lage ist.

Nun man kann darüber diskutieren, was jeder einzelne mit diesen Informationen anfängt. Es gibt sich Pietätlosigkeiten, Geschmacklosigkeiten und Perversitäten da draußen, das wird hier nicht anders sein. Trotzdem finde ich es ganz und gar nicht krank. Es ist modern, schnell, praktisch und meineserachtens absolut notwendig.

Krank ist derjenige, der die Wette beim ZDF durchgewunken hat. Absolut fahrlässig und unverantwortlich. Das ZDF als öffentlich-rechtlicher Sender und "Wetten, dass..?" als Familiensendung sind hier deutlich über die Stränge geschlagen. Morgens im tivi-Kinderprogramm wird den Kids beigebracht, wie sie über die Straße laufen sollen und abends, wie sie über Autos springen? Jedes Mal wenn ein bekannteres Video von einem Sprung über ein Auto in den USA aufgetaucht ist, sind dort Kinder und Teenies gestorben, weil sie so etwas nachmachen wollten. Das geht wohl als weiteres abschreckendes Beispiel in die Geschichte ein.

Nein, meiner Meinung nach war diese Wette zu groß für die Sendung. Und natürlich auch für den Kandidaten. Der arme Vater, die armen Zuschauer, die armen Wettpaten - die sind alle gestraft. Die Wetten werden sicher wieder harmloser in nächster Zeit. Lieber wieder Filzstifte am Geschmack erkennen, anstelle von sowas. Sollte sich sein Zustand aber verschlechtern, dann muss man sich wohl über die Zukunft von "Wetten, dass..?" Gedanken machen...

Wie moderner Journalismus funktioniert sieht man übrigens hier.
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Zombies... und 8Bit... it doesn't get any better...



(via Nerdcore)

4. Dezember 2010

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... an einem Abend...



Ich wünsche Samuel Koch einen Funken Hoffnung...


Argh... Natürlich nicht. Gute Besserung, Samuel...

3. Dezember 2010

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Ich hatte es angekündigt und trotzdem ist es an mir vorbeigegangen. Jetzt ist einer der neuen Roadrunner- und Coyote-Streifen für den Oskar nominiert. So schnell kanns gehen. Und sie sind trotzdem noch so grandios anzuschauen.



(via Nerdcore)

2. Dezember 2010

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Wenn das "alte, lahme" Orginal teurer ist als das "neue, tolle" Remake.


Ein Glück gibt's bei Amazon noch die Drittanbieter, wo es ist wie es sein sollte.

Ich finde beide Filme gut und würde sie gern auch beide auf DVD haben. Aber da kann ich warten, bis die Preise sich auf einem niedrigeren Niveau getroffen haben...
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Während ja manche Zeitgenossen vor Freude explodieren, wenn das erste Weiß den Boden küsst, schieben die anderen nur noch Dauerfrust. Ich sehe mich irgendwo dazwischen. Schnee tangiert mich eigentlich nur, wenn er ... mich tangiert.

Heute Nacht brachte Katharina mal wieder 15 cm Neuschnee nach Möhringen, was bedeutet, das per Gesetz die Hausbesitzer ihren Bürgersteig freihalten sollten. Während ich also um 5:13 Uhr versuchte, dieses Kratzgeräusch zwischen Asphalt und Schneeschipper aus meinen Gedanken und Ohren zu verbannen, den irgendwelche Frühaufsteher, Wachgebliebenen oder sonstigen schlafabstinenten Zombies machen, rieselte es leise weiter.

Finde ich übrigens großartig, dass um 7 Uhr morgens dann alle Bordsteine geräumt sind, weil man dazu verpflichtet ist, auf der Straße aber immer noch die 15 cm liegen. Was soll das? Solange die Straße nicht gemacht ist, brauch man auch keinen Bürgersteig machen.

Das denkt sich wahrscheinlich auch unser Hausmeister, den wir mit unseren monatlichen Nebenkosten durchfüttern. Der übernimmt nämlich Kehrwoche (fragt nicht, ich bin im Schwabenland) und Winterdienst... einmal die Woche. Ja richtig, einmal die Woche kommt der Hausmeister vorbei, d.h. wir haben einmal die Woche für 2 Stunden eine geräumte Einfahrt und Haustür. Den Rest der Woche stapft man durch alles, was da so vom Himmel kam. Wozu wir den Hausmeister eigentlich bezahlen und was Winterdienst wirklich bedeutet? Ich weiß es nicht.

Ist aber immer noch besser, als faul und dumm zu sein, wie manch einer auf meinem täglichen Arbeitsweg und einfach mal ne Bude Salz in den Schnee zu hauen... fail. Und sich dann wundern, wenn es wunderbaren Matsch gibt. Noch toller macht es nur die EnBW. Die räumt nur ihre fette Einfahrt in Möhringen und wo kommt der geräumte Schnee hin? Richtig, auf den Fußweg daneben... schöne große Haufen, sodass man gar keine Chance mehr hat, außer sich todesmutig vor Autos zu werfen. Das macht Spaß.

Sogar fast so viel als mein täglicher Arbeitsweg mit dem Fahrrad. Und das macht wirklich Spaß. So ohne Ironie jetzt. Das einzige, was nicht so prickelt ist fest und eisig gewordener Schnee, auf den neuer weicher Schnee fällt. Da kann es schon passieren, dass es einem mal das Hinterrad wegzieht. Aber so bin ich schon schneller als die Schleicher mit dem Auto.

Von mir aus kann es schneien. Bis irgendwo hin...

30. November 2010

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Über Google Street View wurde viel geschrieben. Jeder (und ich meine wirklich jeder) Blog hat das Thema breitgetreten, nur ich noch nicht (außer auf Twitter). Das lag zum einen daran, dass ich erstmal die erste Welle abwarten wollte und die ganzen Argumente mir durch den Kopf gehen lassen wollte und zum anderen, weil ich in letzter Zeit nicht so oft bei Tageslicht zu Hause war, um das für diesen Beitrag gewünschte Foto zu machen.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich absolut Pro Google Street View bin. Ich bin begeistert von diesem Tool und sehe es als sehr nützliche Sache und Aufwertung der Netzlandschaft und auch als Aufwertung unseres Lebensraumes. Schon für meinen Urlaub in New York habe ich Street View sehr intensiv genutzt und dass es jetzt zu uns nach Deutschland kommt sollte eigentlich nur begrüßt werden.

Als ich dann mein Haus bei Street View betrachtete, fiel mir sofort der verwischte Fleck dahinter auf. Überhaupt gibt es in meiner Straße und nahe meiner Wohnung viele dieser Flecken. Stuttgart-Möhringen scheint ein beliebtes Verpixelziel zu sein.

Ja, ich wohne in der 41, das mittlere Fenster ist unser Müllzimmer :P


Der einzig wahre Grund, warum Leute ihr Haus verbergen, ist meiner Meinung nach pure Uninformiertheit, Geschuldet durch Fehlinformationen und Medienhype. Und es ist nie wieder rückgängig zu machen.

Was wollen die Menschen verbergen? Wovor haben sie Angst? Was können andere jetzt nicht sehen, was ich nicht jeden Tag sehe? Ich sehe sogar noch viel mehr aus 1. Stock.

Sollte da nicht jemand mal ne Plane davormachen? Schöner Wascheständer. Der ist aktueller als irgendein zwei Jahre altes Bild von einer Häuserfront.


Ich stelle das hier bewusst gegen den Willen von wem auch immer rein. Warum? Weil ich es kann. Häuser haben keine Persönlichkeitsrechte und in diese "Privatsphäre" dringe ich seit über 2 Jahren jeden Tag ein. Ich bin gegen Vorratsdatenspeicherung und Abhören von Telefonaten, trotzdem wird es gemacht. Steuererhöhungen, Krieg, Hungertod, Mord und Totschlag. Jeden Tag handelt jemand gegen meinen Willen.

Ich könnte hier auch noch Namen, Adresse, Autokennzeichen, Anzahl der Einwohner etc. reinstellen und hier gibt es keinen Knopf "Ein Problem melden". Es gibt kein Recht auf verwischte Häuser, nur die Möglichkeit. Genauso wie es die Möglichkeit gibt diese wieder zu fotografieren und in den Google-Dienst Panoramio (*clicky*). Google ist hier all den misstrauischen und fehlinformierten Menschen entgegengekommen.

Und alles was sie geschafft haben, ist noch mehr Aufmerksamkeit auf sich und ihr Haus zu lenken. Was haben die wohl zu verbergen. Was kann ein Einbrecher jetzt nicht mehr ausspähen.

Das Ironische am Beispiel oben: In die Seitenstraße, an der das Haus eigentlich liegt, ist das Google-Auto gar nicht gefahren. Die Front ist nie fotografiert worden.



Ich werde jetzt keinen Kreuzzug starten und die geblurrten Häuser nahe meines Wohnorts hochladen, nur weil ich es kann. Nein, werde ich nicht. Denn ich respektiere die Leute, die Einspruch erhoben haben. Denn letztendlich ist es deren Entscheidung, denn die Möglichkeit ist da. Also sollte sie genutzt werden. Aus welchen Argumenten auch immer. Auch wenn es die falschen sind. Dann lieber einfach sagen "Ich möchte das nicht", anstelle mit irgendwas argumentieren, was einfach nicht stimmt.

Ich werde die Häuser aber fotografieren. Für mich. Für mein eigenes Street View. Weil ich es kann. Weil ich es darf. Denn in meiner Welt ist alles noch in Ordnung. Da gibt es keine Spießer und keine Bild-Zeitung... Da will auch kein Datenschutzminister mein Telefon überwachen... Und da gibt es auch keinen Krieg...
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Wir sind weiterhin gegen lifeenhancingtrivia.blogspot.com, die Fraktion hat sich aufgrund Parlamentarischer Zwänge anders entschieden.



(Hintergrund auf SPON-Niveau bei SPON)


Coming soon to Life Enhancing Trivia: Sendezeiten...
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Durch Syke!!!!!!!!!!!!!!



Let's go!!!

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Um andere Blogs vorzuschlagen, muss es nicht gerade "Ein Herz für Blogs" sein. Und wenn ich sogar in der Blogroll stehe, dann ist das ja fast obligatorisch.

Leider ist mein Gedächtnis, wie ich auf Dinge im Netz stoße mehr als löchrig, deswegen weiß ich nicht mehr, wann und wie ich auf den Blog gekommen bin, aber ich glaube, es rührt von einem Twitter-Dialog. Seitdem lese ich diesen Blog.

Hieß zuerst "15 Cents and a hole in my sock" und heißt jetzt Digital Cosmonaut, http://digitalcosmonaut.com.

Egal unter welchem Namen, seine Trivialitäten sind trivialer... so steht das jedenfalls oben...


Wenn ich den Blog beschreiben müsste, würde ich sagen "Nerdcore, aber ein bisschen mehr sophisticated". Ein Mix aus Nerdcore und Glaserei. Netzfundstücke und Fundstücke rund um Berlin. Aktuell und mehrfach am Tag und immer einen Blick wert. Auch bei Twitter als @iamkosmonaut.

Auf gehts zum Digitalen Kosmonauten...

29. November 2010

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Es ist schon witzig. Da twittert man über sozialpolitische, gesellschaftskritische und philosophische Dinge und bekommt eigentlich nie eine Reaktion, aber wenn man dann etwas über eine polige Band schreibt, dann bekommt man sofort Reaktionen.

Ich war am Freitag im Stud in Offenburg (Homepage) zum Konzert von Sick of the Law. Die Jungs rocken ganz gut, nehmen sich selbst aber zu Ernst und reden etwas viel. Als Vorband tragen The Said auf. Noch nie gehört und die Musik war auch eher unauffällig.

Das einzig Auffälige an dieser Band war der Schlagzeuger, dessen Alter irgendwo zwischen 10 und 13 gelegen haben muss. Zu klein und zu jung für so einen Abend und hat irgendwie nichts ins Bild gepasst. Ich also mein Hand raus und sofort in den Äther getwittert: "Konzi... die killerpilze spielen... der schlagzeuger is 10 .."

Warum? Weil es mich daran erinnert hat. Der Schlagzeuger der Killerpilze war auch ziemlich jung, als die ihren ersten "Erfolg" hatten. Ich fand ja das eine Lied gar nicht mal so schlecht. Respekt auch, dass die Jungs in der Röhre in Stuttgart gespielt haben, ist ja cool dort. Was ich aber nicht bedacht hatte war, welche Dynamik dieser Tweet entwickeln könnte.

Denn: Wenn man ihn einfach so ohne den obigen Zusammenhang liest, dann könnte man denken, ich sei tatsächlich auf einem Konzert der Killerpilze (Ich hätte er schreiben sollen "... die killerpilze spielen gefühlt..."). Und anscheinend gibt es bei Twitter einige Fanatikers, die das Keyword "killerpilze" abonniert haben. Zu meiner Überraschung bekam ich nämlich gleich drei Antworten von mir unbekannten Twitterern.

ja, du auch!

selbst mit 10 war er vermutlich reifer als du, ha !

Ja und wie alt bist du 3??? Er hatte mit 10 mehr erreicht als du in deinem ganzen Leben erreichen wist!!!!


Meine Aussage, dass mich ein Schlagzeuger an den von den Killerpilzen erinnert, ist also gleich ein Angriff. Nicht nur auf die Killerpilze, sondern gleich auf Jo Halbig, Jani und Anna-Marie Gorontzi. Jo Halbig? Moment, ist das nicht sogar der Sänger von der Band? Jau, das ist er. Hallo!

Ist schon witzig. Wie schnell sowas gehen kann. Wie schnell man die Menschen mit einer unbekümmerten, Malibu-Kirsch getrübten Aussage gegen sich aufbringen kann. Und wie schnell diese ohne einen Zusammenhang gleich irgendetwas annehmen. Das ist das Internet, das ist Twitter. Es gehört aber auch zum guten Ton im Internet, die Leute gleich mal anzuflamen, anstatt einen Dialog zu suchen. Was hat das mit Unreife zu tun, wenn ich meine, eine Schlagzeuger sei 10?

Sorry, ich bin weder 3 noch 10 (aufmerksame Leser wissen mein Alter) und ich bin reif genug für dieses Leben. So reif, dass ich nicht irgendwelche Antworten zurückflame. Und die Sache mit dem Erreichten im Leben ist doch auch so eine Sache.

Es geht doch darum, was man selbst aus seinem Leben macht und welchen Blick man auf sich selber hat. Es gibt viele Leute, die zufrieden sind, mit dem was sie tun. Das Erreichte ist doch subjektiv und jedes dieser Subjekte setzt das in den Kontext seiner Erwartungen, Wünsche und Träume. Von daher kann ein 1er-Schnitt im Abi, ein Schüleraustausch in die USA, viele Reisen oder ein 20Punkte-Schnitt in einer Saison im Basketball schon eine große Leistung sein. Man hat auf jeden Fall etwas erreicht.

Ist das jetzt mehr oder weniger ist, als ein bekannter Musiker, kann doch keiner sagen. Das ist auch kein Vergleich. Nicht jeder muss bekannt, berühmt oder reich sein, damit er mit seinem Leben zufrieden und glücklich ist. Wer weiß, ob der angesprochene Schlagzeuger nicht noch in sein Bett macht oder jede Nacht in den Schlaf weint, weil ihm irgendwas fehlt. Hat er dann mehr oder weniger erreicht? Vielleicht, vielleicht auch nicht, denn der Vergleich hinkt. Bevor wir über jemanden urteilen, sollten wir immer über uns selbst urteilen und unser Leben und das Erreichte bewerten.

Ich, für meinen Teil, bin sehr zufrieden. Habe viel erreicht, bin rumgekommen, habe was gesehen, habe was von meinem Leben, habe eine wunderbare Freundin und alles was ich brauche. Ich stehe gerne auf und sehe die Welt mit offenen Augen. Bin ich dadurch minderwertiger als irgendjemand, der in der Öffentlichkeit steht? Sicher nicht. Von daher gebe ich das gerne zurück an euch drei. Soll ich sagen "Denkt nach, bevor ihr schreibt?", "Schreibt am besten gar nichts" oder "Erreicht erstmal selber was, bevor ihr über die Errungenschaften von anderen schreibt"? Nein, ich sage nur "Macht euer Ding, schaut nicht auf andere, und vor allem: FLAMT NICHT IMMER INTERNETZ, WENN IHR DEN ZUSAMMENHANG NICHT KENNT, FFS!!!"

Außer dem jungen Schlagzeuger, der deutlich länger da war als 22 Uhr (w00t), hatte The Said aber nicht viel zu bieten. Sick of the Law haben es da schon mehr krachen lassen, aber wie gesagt, die nahmen sich dann selbst etwas zu wichtig. Mitnicken und Spaß haben, konnte man aber trotzdem...

Und das "Ihr seid spitze!" in dem Video (bei 0:43) hat wohl jemand geschrien, der eindeutig zu viel Malibu-Kirsch gehabt hatte :D Wer kann das nur gewesen sein???



Gerne wieder so ein Konzert...
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Leslie Nielsen ist gestorben. Was für ein trauriger, trauriger Tag.

So viele Tränen, die er mir vor Lachen in die Augen gezaubert hat, so viele Geschichten, die er mit seinen Filmen erzählt hat. Die Nackte-Kanone-Filme bleiben unvergessen und Klassiker: Abgedreht, aber nicht überdreht; komisch, aber nicht zu komisch.



Ich bin in Gedanken bei dir, Frank Drebin, und du bist durch deine Filme ewig bei uns!

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Das Gerben ist des Gerbers Lust...



Ohne Gerbstoff, ohne Waßer
Ohne Häute, ohne Loh
Ohne Schuster, ohner Gelder
Wird ein Gerber niemals froh


Ich liebe dieses alte 's'.

26. November 2010

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Ich bin ja eigentlich ein lieber Kunde: Ich freu mich, wenn eine Leistung funktioniert und wenn mal was daneben geht, geh ich auch nicht gleich mit dem Hackebeil auf Leute los. Wenn was funktioniert zahl ich. Punkt. Aber was ich gerade bei meinem O2-Handyvertrag erlebe, ist schon mehr als seltsam.

Die Luftikusse vom Sauerstoffverein stellen mir jeden Monat eine Rechnung. Nichts außergewöhnliches, denn die Rechnung ist immer im kleinen Rahmen, da ich mein Handy nicht zu extensiv nutze. Ein paar kurze Anrufe hier, ein paar kuschelige SMS für meine Freundin, alles aber so gering, dass sich noch nie der Kostenairbag aktiviert hat.

Kostenairbag, das ist so eine lustige Erfindung von O2: Man bezahlt alle seine Telefonate und SMS zum normalen Preis, überschreiten die Gesamtkosten im Monat aber 40 Euro, wird daraus eine Flatrate. Man kann also nie mehr als 40 Euro im Monat zahlen, wenn man keine Porno-Hotlines und Klingeltonabos noch dazu benutzt.

In meinem Fall können meine monatlichen Kosten nie 50 Euro übersteigen, denn ich habe noch eine (sehr intensive genutzte) Internetflatrate für 10 Euro. Hat mich aber nie gejuckt, denn so weit kam es noch nie.

Als ich vorletzten Monat eine hohe Rechnung erhielt, hab ich mit den Schultern gezuckt und bezahlt, denn ich befand mich zu der Zeit ja auch in New York und habe telefoniert. Ist klar, dass dann schon nach ein paar Minuten ein beträchtliche Summe zusammenkommt. Als ich aber dann die Rechnung über den nächsten Monat erhielt, bin ich zusammengezuckt.

130 Euro.

130 Euro?

130 Euro!

W
T
F

Ich versuchte den Monat erstmal zu rekapitulieren: Der Rechnungszeitraum begann 2 Tage nachdem ich aus den USA wieder da war. Ich habe den Monat ziemlich viele SMS mit meiner Freundin geschrieben. Telefoniert hab ich dafür wenig. Am 14.11. erhielt ich eine Nachricht, dass der Kostenairbag nun aktiviert sei. Am 14.11. endete spaßigerweise auch der Rechnungszeitraum. Auf der Rechnung sind mir 2,1971 Euro mit dem Kostenairbag verrechnet wurden. Woher kommen also die 130 Euro?

Also führte kein Weg daran vorbei, die O2-Hotline anzurufen, für O2-Kunden aus dem O2-Netz kostenlos. Nach 20 Minuten Warteschleife mit grauenhafter Musik und einer sich ständig wiederholenden Stimme kam ich dann auch bei der Hotline-Frau an. Problem beschrieben, aber wir haben hier ein weiteres Problem: Keine Einzelverbindungsnachweise. Nein, ich habe meine Daten nicht Speichern lassen. Ich kann mich aber ehrlich gesagt auch nicht erinnern, je die Wahl gehabt zu haben. Sie kann da nichts machen. Also wurde ich zur Technikabteilung verbunden.

5 Minuten Warteschleife. Technikabteilung. Ein Mann. Von der Stimme her ein 3 Meter großer Bär, der wenn er zuviel Druck auf einen Telefonhörer ausübt, ihn zu staub zermalmen würde. Problem beschrieben, aber wir haben hier ein weiteres Problem: Keine Einzelverbindungsnachweise. Da kann man nicht viel machen. Also wurde ich zur Rechnungsabteilung verbunden.

5 Minuten Warteschleife. Rechnungsabteilung. Wieder eine Frau. Problem beschrieben, aber wir haben hier ein weiteres Problem: Keine Einzelverbindungsnachweise. Da kann man nicht viel machen. Ich müsste einen Brief nach Nürnberg schreiben. Kurz das Problem beschreiben, dann könnte man sich darum kümmern. Also war ich nach 30 Minuten Warteschleife und drei 1-Minuten-Gesprächen nicht viel schlauer und schrieb einen Brief nach Nürnberg.

Zwei Tage später der Rückruf. Ein Mann. Kam mir von der Stimme her bekannt vor, konnte aber nichts zuordnen. Problem beschrieben, aber wir haben hier ein weiteres Problem: Keine Einzelverbindungsnachweise. Datenschutz und so. O2 speichert auch nur die ersten 2 Seiten. Da kann man nicht viel machen. Im Nachhinein wundert es mich, dass ich so ruhig geblieben bin. Sogar als der Mann mich mit "Frau ..." angesprochen hat. Im Eifer des Gefechts wahrscheinlich. Aber immerhin: Es gibt 65 Euro zurück. Eigentlich dürfte er das ja nicht machen, aber weil ich sooooo ein guter O2-Kunde bin (immerhin seit 4 Jahren *hust*).

Ein Formular für die fucking Einzelverbindungsnachweise gab's obendrauf. YEAH!

Aber vielleicht bin ich nicht mehr lange Kunde, denn es stoßen an der Sache einige Dinge übel auf.

1. Die pure Mathematik

   130 Euro Rechnung
-  10 Euro Internetflat
= 120 Euro WTF-Kosten

und

   120 Euro WTF-Kosten
-  65 Euro Gutschrift
=  55 Euro Kosten, die ich zahlen muss

55 Euro.

55 Euro?

55 Euro!

Der Kostenairbag liegt bei 40 Euro. Das sind nochmal 15 Euro Differenz. 15 Euro, die O2 durch nichts verdient hat. Mal einfach so. Wenn das O2 bei einem Prozent aller Kunden "passiert" (1% von 15 Millionen Kunden = 150000, hundertfünfzigtausend!!), dann haben die mal schnell 2,25 Millionen Euro verdient. An nichts. Boo-ya.

2. Die Art und Weise

Das ist mir anfangs gar nicht so bewusst geworden. Aber wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, dann ist das ganz schön krass. Keiner konnte mir weiterhelfen. Fucking Einzelverbindungsnachweise. Keiner. Keiner weiß, wie die Rechnung zu Stande gekommen ist. Was heißt das eigentlich? Ganz einfach: O2 stellt mir eine Rechnung und kann nicht nachweisen, woraus diese sich zusammensetzt. Ich bin jetzt kein Experte, aber muss man auf einer Rechnung nicht nachweisen, welche Leistungen man erbracht hat, dass man sich diese bezahlen lassen kann? Wenn das nicht so wäre, könnten die ja irgendwas auf die Rechnung schreiben und dann sagen: Kann man nichts machen.

Ist das eine Masche? Kunden, die ihre Daten schützen und keine Einzelverbindungsnachweise irgendwo gespeichert haben wollen, dazu zu bringen, ihre Daten doch preiszugeben.

Schließlich muss man vor jedem Telefonat auch noch ausschließlich darum betteln, dass es nicht aufgezeichnet wird.


3. Der Service

Mein erstes Fazit:
  • 45 Minuten Telefonate
  • 15 Minuten Brief schreiben und abschicken
  • 55 Cent Porto
  • 4 Mal das Gleiche erzählt bekommen
  • Einmal mit "Frau ..." angesprochen wurden

Ich habe schon viel schlechteren Service geboten bekommen, denn immerhin haben sich hier alle bemüht und es ist tatsächlich am Ende etwas passiert. Auch wenn es nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen ist. Der Zeit- und Briefaufwand war trotzdem nervig. Und ja, ich weiß: Fucking Einzelverbindungsnachweise.


Die Geschichte ist bestimmt noch nicht vorbei. Wenn aber so etwas nochmal vorkommt, dann ist meine O2-Mitgliedschaft bestimmt vorbei. Denn wenn ich schon 15 Euro verschenke, dann möchte ich bitte wählen an wen. Tss.

Und ich bin immernoch am Überlegen, ob ich mir das Geld, was sie mir demnächst abziehen wollen, nicht einfach zurückbuche.

Fucking Einzelverbindungsnachweise!

24. November 2010

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Bei Google Docs (Google Text & Tabellen) ist mir heute aufgefallen, dass es für Dokumente zwei verschiedene Icons gibt.


Einmal hat das Papier hinter dem blauen Dokument-Symbol graue Schrift und einmal ist es leer.

Ich habe das Gefühl, dass alle meine älteren Dokumente das leere Papier erhalten und neuere das Papier mit Schrift.

Bei den URLs zu den Icons kann man es nicht erkennen, es sein denn jemand kann den Unterschied zwischen doc und kix erklären:

Alt: https://docs.google.com/images/doclist/icon_6_doc.gif
Neu: https://docs.google.com/images/doclist/icon_6_kix.gif

Die Links zu den Dokumenten sehen unterschiedlich aus:

Alt: https://docs.google.com/Doc?docid=...
Neu: https://docs.google.com/document/d/...

Und auch die Editoren der Dokumente unterscheiden sich:

Alt:

Neu:


Ein weiterer Unterschied gefällig?

Bei meinen alten Dokumenten steht als Autor mein Accountname "Vorname Nachname", bei meinen neuen Dokumenten steht als Autor mein Emailkürzel (quasi der Teil vor dem @gmail.com) "vorname.nachname".

Das Favicon ist bei mir bei allen Dokumenten aber das alte Icon, das leere Papier.



Im Netz habe ich dazu keine Informationen gefunden, ist auch ziemlich schwer da die richtige Suchanfrage zu starten und in der Google-Hilfe selbst ist auch nichts zu holen. Wahrscheinlich kam irgendwann einfach das Release des neuen Dokumente-Editors und damit die ganzen Änderungen und die alten Dokumente wurden einfach nicht konvertiert. Trotzdem interessant, jetzt habe ich halt zwei Dokumentklassen.. und das wahrscheinlich bis ans Ende der Zeit...

23. November 2010

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Yeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!

Sie sind daaaaaa!!! Once again, we have the plan!




Unsere Tickets für SCOOTER!!!! Das wird genial. Das wird hammermäßig. Das wird lustig.

Einmal im Leben muss man sich sowas geben, und wenn sie schonmal hier in Stuttgart sind..



I AM THE HORSEMAN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Yeah...

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Gerade wieder in meiner Musiksammlung gefunden...


Dr Seckels Görch... Episch...

22. November 2010

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Wie angekündigt habe ich am Freitag den siebten Harry-Potter-Film gesehen, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1, ohne eine Zeile aus den Büchern gelesen zu haben und mit marginalen über die anderen Filme. Von daher wird dieser Bericht sich nur auf diesen Film aus genau diesem Blickwinkel beschränken.

Als Einzelprodukt betrachtet ist Teil 7 der Filmserie ein Film ohne Anfang und ohne Ende. Der klassische Aufbau eines dramatischen Werkes (Einleitung, Haupteil, Höhepunkt, Schluss) ist nicht vorhanden und so zieht sich das Ganze mal etwas zäher und mal etwas spannender von Anfang bis Ende. Dabei war die Entscheidung, das Buch in 2 Filme zu teilen, ganz eindeutig reines Marketing. Geldmelken. Denn erstens passiert einfach nichts, was einen ganzen Film rechtfertigt und zweitens habe ich nachgeforscht: Das letzte Buch ist nicht mal das längste.

Eigentlich passiert nicht viel. Harry und seine Freunde zerstören 1 von 7 magischen Gegenständen ("Horcrux") und sein Feind Voldemort findet 1 von 3 magischen Gegenständen ("Heiligtum des Todes"). Mehr eigentlich passiert nicht. Die Horcruxe müssen zerstört werden, damit Voldemort besiegt werden kann und der Sinn der Heiligtümer hat sich mir noch nicht so richtig erschlossen. Für die Suche nach dem Horcrux springen die Freunde von einem Ort zum anderen, kommen aber nie wirklich weiter.

Bei ihrer Suche stellen sie sich eigentlich auch ziemlich dilletantisch an, denn immer wenn sie einen Hinweis erhalten und zu dem betreffenden Ort springen, tun sie dort eigentlich nichts. Sie erhalten immer wieder neue Hinweise, bekommen aber eigentlich nie selber was auf die Reihe. Es basiert alles darauf, dass andere Leute die Arbeit machen oder auf glücklichen Zufällen.

Was mir richtig gut gefallen hat, waren die Schauplätze des Filmes. Denn auf ihrer irrationalen Suche reisen die Freunde alle möglichen wunderbaren Naturschauplätze des Vereinigten Königreichs an.

Hmmm, was gibt's noch? Eine Verfolgungsjagd im Wald, die stark an den Kampf im ersten Herr der Ringe Film erinnert und der beiläufig erwähnte Tod eines Charakters, den ich für einen Hauptcharakter hielt. Und die ganze Filmserie würde auch funktionieren, würde es diesen Film nicht geben und seine Handlung im nächsten Film in nur einem Satz erwähnt werden. Man muss ihn nicht gesehen haben. Und er gibt einem gar nichts, außer eine emotionale Szene am Ende.

Aber der Film ist nicht für mich gemacht, sondern für die millionen Fans da draußen, die dafür sorgen werden, dass er ein Erfolg wird. Und wenn alle Zuschauer sich so freuen, wie die Frau ein paar Sitze weiter ("Der war sooooo cooooooool"), dann hat er doch seinen Zweck erfüllt. Warum soll das Filmstudio nicht damit ein bisschen Geld verdienen, wenn sie das hinterher nehmen und in andere gute Filme investieren. Meiner Freundin hat er gefallen, und das ist die Hauptsache. Und deshalb gibt's auch keine Wertung von mir. Ich bin hier nicht die Zielgruppe..
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TERRORPANIK IN ZEULENRODA!!!!!EinsElf!!

Anders kann ich das nicht beschreiben. Nach einem Bericht der OTZ wurde in Zeulenroda ein herrenloser Koffer gesprengt. Darin war dann... *trommelwirbel*... rein gar nichts.

Was war passiert? Ein Anwohner entdeckt einen herrenlosen Koffer. Er verständigt die Polizei. Die verständigt ein Spezialkommando aus Erfurt. Das schickte einen Roboter zum Koffer. Der stellte fest, der Koffer war nur illegal entsorgter Müll.

Auch Roboter haben Rechte... und Angst vor Bomben.. Foto von Heidi Heinze / OTZ


Klasse! Früher hat man herrenlose Koffer zum Fundbüro gebracht. Heute werden sie gesprengt. Vergesst niemals eure Taschen irgendwo, die Sachen darin könnt ihr dann vergessen. Auch wenn man nicht mit verschlossenen Augen durch die Welt gehen sollte, das ist eine reine Panikaktion. Die Medien verbreiten gerade Angst und Schrecken und gutgläubige Bürger glauben doch dann tatsächlich, dass in Zeulenroda ein Anschlag mit einer Kofferbombe auf eine Telefonzelle und den Friedhof verübt werden soll??

Haaaallooooooooo??? Zeulenroda?? 20000-Leute-Pups. Kein Terrorist kennt diese Stadt, geschweige denn ihren Namen aussprechen. Und dann noch der Friedhof? Hallloooo?? Ziele sind belebte Plätze wie Bahnhöfe, um Kollateralschäden zu erzeugen. Sieht man ja gerade an Stuttgart, wo jeder Polizist am Hauptbahnhof gerade seine Maschinenpistole streichelt. Man, man, man... Und dafür wird ein spezialisiertes Einsatzkommando aus Erfurt angekarrt. Bei einer Anfahrt von 1,5 Stunden hätte ja schon viel passieren können. Aber mehr noch: Mit Roboter und Fachkräften hat das bestimmt wieder schön Kohle verprasst. Sollen die doch lieber den Roboter auf die Suche nach dem vermissten Rentner schicken...

Way to go... vielleicht ist diese ganze Panik dazu da, damit wir unsere Steuern in sinnvolle Polizeiarbeit investieren. Mal sehen, was alles noch so unter dem Deckmantel der Terrorwarnung an Kosten generiert oder durch unser Parlament beschlossen wird. Ist es nicht mal wieder Zeit für eine Diätenerhöhung?

Ich freue mich ja über jede Action in Zeulenroda, aber das ist einfach nur lächerlich...

Aber witztig: Wenn man bei Fundbüro das D vergisst, wird es zum Funbüro. *hihi*

19. November 2010

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Gestern war das 25jährige Jubiläum von Calvin & Hobbes.

Während ich Seiten wie diese, Blogs wie diesen oder einfach nur den RSS-Feed des Orginalstrips empfehlen könnte, ist es doch eher dieses Bild, was mich die letzten Tage beschäftigt hat. Es stammt nicht mal vom Zeichner Bill Watterson, sondern stammt irgendwo aus den Weiten des Internets, aber es ist einfach nur die Wahrheit:



Danke, Calvin & Hobbes für soviel Fantasie, Philosophie und kindliche Unterhaltung. *schnief*

18. November 2010

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Geniale Huldigung Stuttgarts von den Jungs von Phrasenmäher:



Sie sind am 3.12. im Merlin und ich kann jedem Stuttgarter nur empfehlen dabei zu sein. Ich werde dabei sein. Das wird das vierte Mal sein, dass ich die Jungs in diesem Jahr sehe. Und ich kann immer noch nicht genug bekommen. Phrasenmäher und Stuttgart. Bitte mehr davon!

Du Murmel... unter den Perlen...
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Der dritte Teil der Family-Guy-Star-Wars-Parodie kommt bald... Beim ersten hab ich mich noch schlapp gelacht, den zweiten fand ich eher Meh.

Der Trailer für den dritten Teil sieht aber schon vielversprechend aus...

17. November 2010

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Am Freitag werde ich den 7. Teil der Harry-Potter-Filmreihe sehen, ohne dass ich einen der vorherigen 6 Filme je gesehen habe. Ok, den Gefangenen von Azkaban und den Feuerkelch hab ich zum Teil gesehen, aber letztendlich blieb nicht zu viel hängen, außer dass mittlerweile keine Filmserie ohne Zeitreisen auskommt.

Die 6 Filme schaffe ich nicht mehr bis Freitag, von daher als Einstimmung die Trailer bis zum 7. Teil.

Stein der Weisen

Kammer des Schreckens

Gefangener von Askaban

Feuerkelch

Orden des Phönix

Halbblutprinz

Heiligtümer des Todes (I)


Das muss reichen, um vorbereitet in den vorletzten Teil zu gehen...

16. November 2010

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It's Star Wars zombiefied. Zombie Wars. Star Wars Zombie Edition. Zombie Star Wars. Or whatever. At least it's not a trap. FTW!





Weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee...

15. November 2010

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Mampf. Heute geht es um die Kunst des Käsebackens. Naja, Fleischkäse, Leberkäse oder wie man das sonst nennt. Und Kunst ist es eigentlich auch nicht...

Heutiges Opfer:

Mein Chili-Fleischkäs' aus dem Penny Markt.


Soll scharf sein. Und richtig schwäbisch gut. Nunja...

Aufrupfen:


Ab in den Ofen:


30 Minuten warten:


Raus aus dem Ofen:


Essen:


Hat ganz gut geschmeckt nur so richtig, richtig scharf war er dann doch nicht. Auch die Portionierung war für ein ausgewachsenes Menschenmännchen zu wenig. Für Zwischendurch oder den kleinen Hunger aber definitiv geeignet. Kann man wieder kaufen. Achtung spritzig...
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Bei McDonald's am Augsburger Hauptbahnhof gibts nicht nur Zero Softgetränke, sondern auch Zero Umlaute.


Warum hat das McDonald's Kassensystem Unicode-Zeichen 0x02190 (↱), aber kein Ä? (Und wieso machen die das auf ihr Display, wenn man doch sieht, dass das Scheiße ist?)

In other news: Es gibt wieder McFlurry mit Daim! Yeaaaaah...
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Ein nettes 360°-Panorama bei der Dreieinigkeitskirche in Zeulenroda von Clemens Scharmann.


Zeulenroda in Deutschland