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25. Juli 2012

5 Kommentare
Am Wochenende war ich auf der "Sommernacht 2012", ein Stadtteilfest von Offenburg Nord-West.


Ich muss schon sagen, dass es mich sehr begeistert hat, wie schön sich dieser Stadtteil präsentiert hat. Auf den 3 größeren Straßen und vielen Nebengassen mit Hinterhöfen waren 4 Bühnen und allerlei Stände aufgebaut, bei denen sich Vereine, Schulen, Künstler und Organisationen vorstellten und für allerlei Programm sorgten.


Organisiert wurde das von der Stadt Offenburg, dem Stadtteilzentrum am Mühlbach und dem Projekt MehrLiN ("Mehr Lebensqualität in Nordwest"). Sehr schade war, dass gerade zur besten Zeit heftiger Regen einsetzte, was das Geschäft an den Ständen bestimmt richtig vermieste. Das Bühnenprogramm dürfte trotzdem durchgezogen worden sein, aber halt mit reduzierter Zuschauerzahl.

Als wir uns aufmachten, regnete es noch sehr, aber der Regen ließ nach, als wir ankamen. Perfektes Timing. Zuerst ging es zur hintersten Bühne zu The Amplifier Strikes Back. Eine nette Lokalband mit nettem Sound im modernen Rockgewand (Hier gehts zur Homepage: www.tasb.de).

Danach schlenderten wir ein wenig durch das Viertel. Dabei kamen wir durch die Villa Simmler. Ein sehr schönes Haus, in dem Kunst und Kultur zelebriert wurden. Im Moment steht sie anscheind leer. Es gibt sogar eine Homepage, www.villa-simmler.de, mit Geschichte der Familie und Blog, der leider nicht mehr aktuell ist. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Villa jetzt leer steht. Wohnen in so einem Haus wäre schon traumhaft.

Auch sehr schön war die Galerie von Beate Rohwetter, die in einem der vielen Hinterhöfen geöffnet hatte. Frau Rohwetter hat es sich auch zu eigen gemacht, auf ihren Werken gleich mit ihrer Homepage, Rohwetter.com, zu unterschreiben. Gute Idee ^^ Kunst liegt natürlich immer im Auge des Betrachters, aber es waren viele interessante Bilder dabei, wie ein Ausschnitt aus ihrer Seite zeigt:


Danach widmeten wir uns wieder dem Bühnenprogramm. Zuerst machten wir einen kurzen Abstecher zur Hip-Hop-Bühne. Wer da gerade rappte, wussten wir nicht, aber die Beats waren gut und die Rhymes fett. Danach ging es zurück zur Anfangsbühne. Da war zum einen die Saz-Gruppe der Alevitischen Gemeinde, die einen echt tollen Auftritt hatten und ihre Musik sehr eindrucksvoll und interessant vorgestellt haben. Toll, dass dieses Stadtviertel-Fest so viele Menschen und Kulturen zusammengeführt hat.

Wir sahen noch das Ende der Pop-Band Pascasca, die sich es gleich mit mir versaut haben, als sie die grauenhafte Guns'n'Roses Cover-Version von Knocking on Heaven's Door gespielt haben. Für mich eine Musik-Vergewaltigung. Auf der Homepage (www.pascasca.de.vu) steht auch noch, dass sie Kirchenband sind und schon haben sie's ganz verschissen. Wir waren eh nur wegen Ritmo Brasil an der Bühne.

Ritmo Brasil ist eine Gruppe der Musikschule Offenburg, die hauptsächlich brasilianische Percussion-Musik spielt. Und das war echt der Hammer. Zwanzig Minuten spielten sie unterbrochen auf der Bühne, nur um dann durch die Straßen zu ziehen und weiter zu spielen. Obwohl es nur Schlaginstrumente, Pfeiffen und Rasseln waren, war das sehr eingänglich und hat voll begeistert. Eine Homepage haben sie auch: www.ritmo-brasil.com


Danach stand die A-Capella-Band "Hick Ups" auf dem Programm. Wir dachten natürlich an die Wise Guys und freuten uns schon darüber, was Hick Ups eigentlich für ein genialer Name für eine A-Capella-Band ist, aber irgendwie war das dann etwas enttäuschend. Erstmal legten sich die etwas älteren Damen und Herren Roben um und sangen etwas, dass nach Kirchenchor klang. Als sie dann ihre Roben nach dem Lied abwarfen, warteten wir darauf, dass jemand laut "REEEEMIX" ruft und sie danach etwas poppiger abgehen würden, aber dem war nicht so. Also ließen wir die Hick Ups weiter Schluckauf haben und zogen Ritmo Brasil hinterher. (Aber auch die Hick Ups haben eine Homepage: www.hickups.de)


Ritmo Brasil hatten gleich eine ganze Straße vereinnahmt und spielten dorten 2 Stunden (!!) lang ihre Rhythmen. Was heißt spielen.. sie rockten!! Das war der Hammer. Nach und nach füllte sich auch die Straße und nachdem auch die Kids von der Hip-Hop-Bühne und ein Junggesellenabschied dort hängen blieben, war die Party voll im Gange. Es war wirklich toll und eine richtig geniale Werbung für diese tolle Musik. Meinen Respekt vor allen, die es durchhalten 2 Stunden lang ohne große Pause durchzutrommeln oder so eine riesige Rassel zu schwingen. Grandios.

Wir wollten dann aber weiter, weil wir die Laser Feuershow von "Trigon" nicht verpassen wollten. Dabei waren sie noch lange nicht fertig. Die Feuershow war etwas seltsam. Nicht, dass es eine schlechte Darbietung war, sondern das Umfeld. Die Show bestand aus zwei Mädels, die brennende Ketten schwangen, die sie vorher in Brennspiritus tunkten. Dabei entstanden ein paar echt coole Effekte, aber alles andere war ein bisschen uncool. Denn diese Show fand ohne Abgrenzung direkt vor Leuten statt. Keine Sicherung, kein Personal. Nur ein Feuerlöscher etwas abseits.

Da spritzte beim Schleudern der Ketten Spiritus in die Zuschauer, unter denen die erste Reihe eigentlich nur Kids waren. Gleich am Anfang verhakten sich die Ketten mal und anstatt nochmal zu beginnen, schleuderten sie die Kette nur irgendwo hin. Ein Glück wurde keiner getroffen. Die Decke zum Löschen war auch gleich mal zu kleinen, sodass sie fast Feuer fing. Eine vorsorglich aus dem Weg geräumte Pflanze wurde trotzdem fast abgefackelt, weil die Mädels nicht auf das hinter sich geachtet hatten.

Ich will das nicht mies machen, aber ganz ehrlich, das war sehr sehr sehr fahrlässig. Da erwarte ich von einer Feuershow schon mehr. Es kann einfach nicht sein, dass ich da brennende Fackel-Ketten einen halben Meter vor ein paar Kindern schwinge, besonders wenn ich vorher bewiesen hab, dass ich die nicht ganz unter Kontrolle habe. Naja, was solls, ist ja nichts passiert.

Den Abschluss bildeten dann für ins die 1970er. Nein, nicht die Jahre, sondern eine Band, die so hieß. Was die gespielt haben, kann man sich ja denken. Es war ein schöner Auftritt, weil die Jungs musikalisch was drauf hatten und auch viele unbekanntere aber coole Lieder gespielt haben.


Insgesamt hat mich die ganze Veranstaltung schwer beeindruckt. So ein Stadtteilfest ist genau die richtige Werbung für ein Viertel. Ich hab endlich mal ein bisschen mehr von Offenburg gesehen und konnte auch mal in Hinterhöfe schauen. Offenburg Nordwest ist ein schönes Fleckchen, dass ohne das Fest sicherlich sehr ruhig ist. Es ist vor allem so toll geworden, weil darin das Herzblut der Bewohner steckte und so viele Menschen daran mitgewirkt haben. Man hat gemerkt, dass den Leuten daran etwas liegt. Die Organisation war super, mit standübergreifenden Pfandmarken und Einweisern. So etwas sollte es öfter geben. Nicht nur in Offenburg (ich denke da an dich, Zeulenroda).

Zeitungsberichte gibt es bei der Badischen Zeitung und bei Hitradio Ohr.

Einen Videobericht der Mittelbadischen Presse.TV zum Fest gibt es hier: http://archiv.baden-online.de/mibatv/mediacenter_big.php?movie_id=2816

Ein Video vom Auftritt von The Amplifier Strikes Back:

10. Juni 2010

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Im Vorfeld möchte ich mich schonmal für die "super" Qualität der Bilder entschuldigen und zum Schluss alle grüßen, die ich kenne.

Seit ein paar Wochen verfolgt Flexo so einen seltsamen Blog, bei dem es immer Sonderangebote und Gutscheine zu bestellen gibt. So kamen wir an zwei Gutscheine für argentinisches Rumpsteak vom Grill im Mash.

Das Mash ist ein seltsamer Laden im Bosch-Areal nahe der Liederhalle. Ich war da schonmal vor ein paar Jahren und kann mich nur noch daran erinnern, dass wir um 10 dort rausgedrängt wurden, weil danach noch eine Veranstaltung dadrin stattfand. Es stellte sich heraus, dass nur südländisch stämmige Menschen davor warteten. Das war schon irgendwie strange.

Eingebüßt von seiner Seltsamkeit hat der Laden jedenfalls nichts, dafür haben sie einen echt netten, überdachten Innenhof mit riesiger Leinwand. Wer auf Gesellschaft steht und noch nicht weiß wo er zur WM hinsoll, geht ins Mash, fresst Steak.

Rein zufällig sollte dort gleichzeitig auch ein sogenanntes "Girl Geek Dinner" stattfinden, technikaffine Mädels treffen sich. Jungs dürfen nur von den Mädels mitgebracht werden, d.h. es sind wenigstens 50% weibliche Menschen anzutreffen. Jedenfalls nach Plan auf der Homepage. Aber ich hab weder eine große Traube Mädels noch Geeks gesehen und frage mich also, wie toll sind solche Veranstaltungen also?

Wir bestellten also unser Steak, an dem wir laut Gutschein 50% sparen sollten. Aber warum steht dann auf dem Gutschein, dass das Steak normalerweise 23 Euro kostet, wenn es laut Karte nur 19 Euro kostet?


Dazu gab's eine Folienkartoffel und einen Salatteller. Kann man eigentlich nicht meckern für 11,50 Euro. Geschmeckt hat's auch. Es war sicherlich nicht das beste Steak, dass ich je gegessen habe, aber es war schon gut. Ob's wirklich vom Grill kam, weiß ich nicht, zu sehen war jedenfalls keiner. Aber egal. Alles in allem war's gut, aber nichts überragendes. Ich bin gespannt, was Flexo als nächstes für einen Gutschein anschleppt.

Einen angebrochenen Sommerabend in Stuttgart kann man eigentlich nur am Palast beenden, aber da bemerkten wir diese seltsamen Klänge vom Schlossplatz. Und da gab's tatsächlich Silbermond.


Nun, ich bin kein Fan von Silbermond und werde gewöhnlich extrem aggresiv, wenn eins von deren Liedern im Radio rauf und runter gedudelt wird. Insofern war's mir eigentlich total egal, aber wenn die schonmal da sind, dann konnten wir auch Schwabe sein und wie die gefühlten Tausend anderen Leute davor herumlungern. Hauptsache man bekommt was geboten für lau. Ja, das ist Stuttgart in Reinkultur.


Flexo war auch etwas enttäuscht ("Ich hab hier Null Euro bezahlt, dafür möchte ich auch etwas geboten bekommen!"), denn die Sängerin laberte eigentlich mehr zwischen den Liedern als sie sang. Das Gelaber war aber auch nicht viel schlimmer als die Musik. Das größte Anzeichen, dass eine Band sich wichtiger nimmt als sie eigentlich ist, ist, wenn sie mehr redet als zu spielen.

Ich war ziemlich überrascht wieviele bekannte Gesichter man doch dort herumhängen sah. Arbeitskollegen, ehemalige Klassenkameraden, Mannschaftskameraden aus Stuttgart, ehemalige Mannschaftskameraden aus Böblingen und und und. Nur den gut gekleideten Italiener, der den Leuten die Pfandflaschen förmlich aus der Hand riss, kannte ich nicht.

Nunja, andere fanden's wohl besser, aber die waren auch näher dran. Da wären die Stuttgarter Zeitungen (STN | STZ), Leute aus dem Silbermond-Forum und eine Bloggerin.




Nunja, wir pendelten immer hin und her zwischen Palast und Schlossplatz und entschieden uns dann irgendwann einfach zu gehen. Simple as that. Hui.



Das war's auch schon...

19. August 2009

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Im Freibad Möhringen.. Ein heißer Abend gut genutzt.

6. April 2009

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In Stuttgart ist es ziemlich leicht zu erkennen, wann es richtig warm draußen ist. Einfach abends halb 11 schauen, wieviele Leute noch am Palast rumhängen. Nach jedem Winter ist es unglaublich zu sehen, wie viele Leute da um diese nette Location Platz haben. Die Luft da draußen ist aber auch fantastisch, es ist schön warm und der Blick die Weinsteige herunter ist schon gigantisch. Ich freue mich auf mehr solcher Abende.

In der Sneak kam heute "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt", der erste Teil um das Leben des französischen Gangsters Jacques Mesrine. Basierend auf der wahren Geschichte, springt der Film anfangs ziemlich schnell durch die ersten Stationen seines Lebens, ohne dabei um große Aufklärung über die verstrichene Zeit zu geben. So wunderte es die Gruppe neben mir schon, dass sein Kind direkt nach der Geburt auf die Größe eines 10 Monate alten Säuglings anwuchs.

Anfangs hat mich der Film etwas irritiert, ich konnte aber nicht genau sagen, warum. Nach den ersten 20 Minuten entwickelte er sich aber zu einem spannenden und dichten Thriller. Ohne die Vorkenntnisse über Mesrines Person ist man darin wohl besser aufgehoben, denn so kann man mitfiebern, ob der simple Versuch des Gefängnisausbruchs funktioniert.

Anfangs fand ich die Musik zu groß, dramatisch und zu sehr im Vordergrund für den Film, aber als er an Fahrt aufnahm, war sie passend und im Hintergrund. Filmisch ist der Anfang sehr interessant. Dabei wird per Split-Screen die selbe Szene aus unterschiedlichen Winkeln gezeigt (bis zu 6 Einstellungen gleichzeitig). Allerdings sind das nicht die gleichen Aufnahmen der gleichen Szene nur mit anderer Kamera, sondern es ist die selbe Szene, nur aus einem anderen Schnitt. Interessant gemacht, vor allem wenn man versucht, herauszufinden, in welchen der 6 Szenen der Hauptcharakter sich nur an die Wand lehnt und in welchen er noch zusätzlich eine Zigarette anzündet.

Enttäuschend war das Ende, denn dieser Film ist nur der erste Teil. Der zweite, "Todestrieb", folgt erst im Mai. Nachdem es der Film geschafft hat, von Bla einen großen Bogen zu Spannung zu erzeugen, lässt er den Zuschauer fallen. Da hilft auch keine Vorschau auf den zweiten Teil.

Ich weiß nicht, was alles noch im zweiten Teil passieren wird, aber ich habe das Gefühl, dass man beide Film eventuell zusammenschneiden und dabei etwas weglassen können. Natürlich weiß man dabei aber nicht, ob die Vorgeschichte aus dem ersten Film noch eine Rolle spielen wird. Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Teil jemals sehen werde. Lust hat man schon, aber nur jetzt nach dem ersten. Ob das in 1,5 Monaten noch so ist? Wer weiß.

Mordinstinkt bekommt von mir 3 Sterne von 5.

Auf die Sommernächte freue ich mich trotzdem, mit Freunden auf dem Schlossplatz...

29. März 2009

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Die Zeit, unter der dieser Blogeintrag gepostet wurde, gibt es nicht. Heute nacht ist die Uhr von 1:59:59 Uhr auf 3 Uhr gesprungen. Die Sommerzeit beginnt.

Wie ich das geschafft habe? Blogger machts möglich. Ich kann eine beliebige Zeit des Eintrags eingeben. Liegt die Zeit in der Zukunft, wird er zu der Zeit veröffentlicht. Eigentlich ist es jetzt noch Samstag Abend und ich bin ziemlich gespannt, wann der Post veröffentlicht wird... oder ob er überhaupt veröffentlicht wird.

Ich freue mich sehr darauf, denn lange helle Abende mag ich. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. In der Sommerzeit darf es nicht kalt sein. Die Stunde weniger schlafen macht mir nix. Ich bleibe sowieso lange auf, denn heute gehts auf LAN mit ein paar Kumpels.

Was wird gespielt? Warcraft 3 Tower Defense, wie langweilig. Ich bin mal gespannt, wie lange ich das durchhalte, aber ich freue mich trotzdem darauf. Wenn dieser Post veröffentlicht wird, bin ich hoffentlich noch am Zocken.

Morgen ist dann mal ein Steinbeis-Tag... ich muss noch ein TDR für BWL schreiben. Juchu...

Update: Wow... Blogger lässt es tatsächlich nicht zu, zu einer unmöglichen Zeit zu bloggen. Jeder Versuch, am 29.3.2009 um 2:22 Uhr zu posten, schlägt fehl und es wird entweder die aktuelle Zeit genommen, oder der Samstag (28.3.2009) um 2:22 Uhr verwendet. Ich bin begeistert, Kompliment an Google für deren Schlauheit. Dann setze ich den Post halt auf Sonntag um 3:00 Uhr, eine Sekunde nach der Zeitumstellung... allerdings ist er jetzt schon veröffentlicht.. Props an Google und Blogger