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14. Februar 2013

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Jetzt fehlen nur noch die letzten beiden Filme von Harry Potter. Teil 7 und Teil 8, zusammen die Heiligtümer des Todes, waren am Sonntag dran.

Den siebten Teil kannte ich schon, Teil 8 war neu. Dafür kannte ich jetzt die Hintergründe für den ersten Teil der Heiligtümer, aber groß hat sich meine damalige Meinung nicht geändert. Der Film beginnt sehr spannend und ist bis zu den Szenen im Ministerium sehr kompakt und dicht erzählt. Richtig gut gemacht.

Aber als dann die Jagd auf die Artefakte von Voldemort losgeht und es durch die Landschaft Englands geht, verliert der Film all seinen Dampf und wird schlichtweg langweilig. Richtig nervig wird es dann noch als neben der Jagd nach Voldemorts Seelenteilen noch mal drei neue Artefakte eingeführt werden, die jetzt auch noch irgendeine Rolle spielen. Und dann endet schon der Film, ohne großen Zusammenhang und man fragt sich, was das alles soll.

Vor allem die Heiligtümer werden zwar im nächsten Film wieder aufgegriffen, haben aber irgendwie doch nicht die große Bedeutung, wie man dem Zuschauer weiß machen will. Und so plätschert der zweite Film in der ersten Hälften noch so vor sich her, weil man ja immer noch auf der Suche nach den Seelenteilen ist.

In der zweiten Hälfte von Teil 8 gibt's dann endlich das Finale, den Endkampf und die Auflösung. Das ist zwar alles richtig gut gemacht, aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sich die Reise durch die 8 Filme am Ende nicht so wirklich bezahlt gemacht hat. Irgendwie ist bei mir keine Emotion aus dem letzten Film hängen geblieben.

Das mag vor allem daran liegen, dass ich sehr verärgert bin, dass wichtige Hauptcharaktere sterben und man nicht mal den Tod zu sehen bekommt. Fast jeder Tod wird nicht gezeigt und das ist einfach nervig, wenn man auf einmal akzeptieren muss, dass einer seiner Lieblingscharaktere ins Gras gebissen hat und man ihn nicht mal dabei begleiten konnte. Als würde mir der Film eine runterhauen und sagen "Der ist jetzt tot, deal with it".

Ein anderer Tod ist der von Bellatrix, einer der schleimigsten und nervigsten Bösewichter. Das wird zwar gezeigt, aber sie stirbt so unspektakulär, dass man sich gar nicht darüber freuen kann. Man hasst diesen Charakter seit 4 Filmen und dann sowas. Da fehlt dann halt die positive Emotion dahinter.

Zudem kommen ein paar Ungereimtheiten in der Handlung dazu. Luna ist im letzten Film (angeblich) entführt, taucht aber im nächsten Film einfach in Hogwarts auf (handlungsmäßig nur wenige Stunden dazwischen), ohne dass die Sache nochmal erwähnt oder erklärt wird. Genauso frage ich mich, was Ginny in Hogwarts macht. Während ihre Eltern Krieg führen, schicken sie doch ihre Tochter nicht wissentlich auf eine Schule, die vom Feind kontrolliert wird. Unlogisch.

Es wird zudem erklärt, dass der Monster-Uber-Zauberstab immer demjenigen gehorcht, der den letzten Besitzer des Stabes getötet hat. Das wird im letzten Film umgewandelt in ein "besiegt", also entwaffnet. Also ändert der mächtigste Zauberstab überhaupt seine Loyalität zu demjenigen, der dem Vorbesitzer den Stab aus der Hand schlägt. Laaaaaahm.

Das beweist eigentlich nur die Theorie, dass die Reise meistens besser ist als das Ziel. Dafür, dass man sich durch 8 Filme kämpft, ist der Höhepunkt und damit der Lohn der ganzen Sache eher klein. Man kann nicht sagen, dass der Kampf um Hogwarts nicht episch sei, aber am Ende bleibt nicht viel davon übrig. Das soll der Höhepunkt der Serie sein? Nein, der Höhepunkt sind diese kleinen Momente aus Teil 5 und 6, die einem das Gefühl geben Teil der Familie zu sein.

Ich will das jetzt nicht so sehr schlecht reden. Es waren viele Höhepunkte dabei, z.B. Badass Neville, aber da blieb halt nicht viel hängen. Und so endet die Harry-Potter-Filmserie, nicht schlecht, aber dennoch mit einem Gefühl "War das alles?". Das Ende "19 Jahre später" hätte man sich zudem auch ganz sparen können... naja...

Ich frage mich halt: Wenn man es schafft das längste Potter-Buch in den fast kürzesten Potter-Film zu komprimieren, warum hat man das in diesem Fall nicht geschafft? Vor allem war der zweite Teil so dermaßen kurz und der sollte eigentlich der Hochpunkt sein. Jetzt hat man wohl das Buch wieder ziemlich orginalgetreu umgesetzt und da sind wir wieder bei Teil 1 und 2, die ja nicht so prall waren. Klar, man muss die Geldkuh melken, auf Kosten der Handlung. Und mit viel Langeweile in einem Film, in dem man nur auf den großen Knall wartet. Höchst überflüssig: Ron's Eifersucht, aber whatever...

Zumindest gab's nochmal in Film 7 zwei Ronfaces und in Film 8 eins. Das Besondere am Ronface in Teil 7: Das macht der erwachsene Schauspieler, der Ron spielt, als sie sich in die Minsteriumsmitarbeiter verwandeln. Das nenne ich gutes Schauspielern, wenn man solche kleinen Details kopiert. Respekt. Die erwachsenen Schauspieler waren für alle 3 richtig gut gewählt und sie machen ihre Sache wirklich toll.

Gemischte Gefühle für den letzten Tag Harry Potter: Teil 7 bekommt 1,5 Sterne und Teil 8 3,5 Sterne von 5.

Und dann war's vorbei.. ein Fazit werd ich sicherlich noch ziehen, aber vielleicht lass ich das noch eine Woche sacken.

13. Februar 2013

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Am Samstag war definitiv der beste Harry-Potter-Tag für mich. Mit dem Orden des Phönix und dem Halbblutprinz standen Teil 5 und Teil 6 der Filmserie an und das waren für mich definitiv zwei der besten Potter-Filme.

David Yates übernahm die Regie der Filme und setzte das auch für die letzten beiden Filme fort. Damit gewannen die Filme die nötige Konsistenz, aber auch einige Designs änderten sich. Das Design der Dementoren ist leider nicht nicht mehr so cool wie im dritten Teil, aber alles in allem war Yates die richtige Wahl, denn er hat das seltene Talent eine Atmosphäre zu schaffen, welches er in den weiteren Filmen extensiv nutzt.

Harry lernt den Orden des Phönix kennen, ein Zusammenschluss um Voldemort zu bekämpfen und muss sich in der Schule mit einer neuen Lehrerin auseinandersetzen, die den Schülern das Leben zur Hölle macht. Dabei übernimmt er immer mehr selbst die Verantwortung für sein Handeln.

Die Atmosphäre zu Beginn hat eine der besten und gänsehautartigsten Stimmungen, die ein Film haben kann. Das ist der Lohn dafür, sich durch Teil 4 zu quälen. Ich kann zum Orden des Phönix gar nicht mehr sagen, denn ich habe mir keine weiteren Notizen gemacht. Das spricht dafür, dass mir der Film sehr gefallen hat. Nicht mal ein Ron-Face gab es. Auch in den folgenden Filmen fehlt das fast vollständig. Ich kann mir vorstellen, dass Yates auch damit was zu tun hat.

Der Halbblutprinz knüpft daran nahtlos an. Zum ersten Mal hat man das Gefühl, dass alle Beteiligten den Stoff der Bücher durchbrochen haben und sich gut genug kennen, um endlich mal Spaß an der ganzen Sache haben. In Harry Potter 6 gibt es endlich die nötige Selbstironie und die Seitenhiebe, die bisher gefehlt haben. Endlich hat jemand der Filmserie den Besenstiel aus dem Arsch gezogen. Selbst Snape bleibt davon nicht verschont und avanciert auch mit dem offenen Ende zum coolsten Charakter hinter Neville.

Trotzdem hab ich zum 6. Teil ein paar Anmerkungen:
  • Dumbledores Rekrutierung von Tom Riddle erinnert sehr an Professor X aus X-Men.
  • Natürlich gibt's wieder ein Quidditch-Spiel, was Harry natürlich gewinnt (verliert er überhaupt mal?)
  • Gegen Ende zieht sich der Film doch etwas.
  • Die Offenbarung von Snape als Halbblutprinz hat keinen Einfluss. Letztendlich hätte jeder der Prinz sein können und es wäre egal gewesen. Wenn der Name schon im Filmtitel ist, hätte ich mir irgendwie mehr Bedeutung gewünscht. Jetzt ist Snape halt der Halbblutprinz, und weiter?? Das wird in den nächsten Filmen auch nicht mehr aufgegriffen.
Irgendwie wurde mir beim Zuschauen am Ende auch nicht ganz klar, was da mit Dumbledore, seinem Arm, dem Ring und vorallem dem Wasser, was er da anscheinend süffeln muss, alles passiert. Da fehlten mir die eindeutigen Erklärungen oder Zusammenhänge. Da hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass Yates das Buch so sehr komprimiert hat, dass da eine Handlung nicht ganz sauber auf den Film übertragen wurde. Aber ohne das Buch zu kennen ist das natürlich schwer zu beurteilen.

Trotzdem waren die Filme sehr angenehm und ich war bis dahin positiv überrascht, wie sehr die ganze Potterserie sich entwickelt und welche Qualität die Handlung und die Filme entwickeln. Der Orden des Phönix bekommt von mir in diesem Marathon 4,5 Sterne und der Halbblutprinz 3,5 Sterne von 5.

Jetzt fehlte nur noch das Finale...

11. Februar 2013

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Am Freitag standen mit dem Gefangenen von Askaban und dem Feuerkelch Teil 3 und Teil 4 der Harry-Potter-Filme an. Ohne groß drum herum zu reden: Es war der bisher beste und der bisher schlechteste Teil dabei. In der Reihenfolge.

Mit dem dritten Film verlässt die Serie nämlich schlagartig die Kategorie "Kinderfilm" und viele wichtige und vor allem interessante Elemente werden eingeführt. Mit Remus Lupin und Sirius Black tauchen zwei ziemlich coole Charaktere auf, die viel Licht auf in Vergangenheit und Hintergrund-Geschichte bringen und zudem Snape's Rolle neu definieren. Die Szene, in der Remus, Sirius und Snape aufeinander treffen, halte ich für eine der wichtigsten Szenen der ganzen Filmserie.

Es gibt beim "Gefangenen" wieder viele Parallelen zum Herr der Ringe: Der neue Dumbledore kommt eher an Gandalf heran, Dementoren ähneln den Ringgeistern, Hippogreife erinnern an die Adler und ein angreifender Baum könnte glatt aus dem Alten Wald nahe dem Auenland kommen. Dafür zaubert Harry direkt in den ersten Sekunden des Filmes und ab jetzt brauche ich darauf wohl nicht mehr achten, den gezaubert wird ab jetzt genug. Snape verteilt noch einmal 5 Minuspunkte an Gryffindor und dann verschwinden diese Punkte ins Niemansland.

Obwohl im Film nicht sehr viel passiert, ist die ganze Handlung kompakter, spannender und vor allem cineastischer. Dankenswerterweise ist dieser Film auch "nur" 2 Stunden lang. Das hat man wohl dem neuen Regisseur Alfonso Cuarón zu verdanken, der nach Harry Potter mit Children of Men ein Meisterwerk vollbracht hat. Ich hoffe ihm hat man auch das Design der Dementoren und der Karte von Hogwarts zu verdanken. Das ist richtig gut gelungen.

Ich mag ja normalerweise Zeitreise-Filme, aber gerade zu Harry Potter passt es irgendwie nicht, gerade wenn man bedenkt, dass sie dieses Medallion eigentlich ständig in den nächsten Filmen anwenden könnten, es aber nicht tun. Stimmungsvoll war aber das ständige Ticken im Hintergrund bei der Zeitreise, dass auch beim Zuschauer für den nötigen Druck gesorgt hat.

Alles in allem ist Teil 3 ein sehr gelungener Film, der mir das erste Mal so richtig vermittelt hat, dass die Welt von Harry Potter ein eigenes Universum ist. Es gab natürlich auch wieder viele Ron-Gesichter oder "Ron-faces": Mindestens 8 mal hat es Rupert Grint geschafft mir den Eindruck zu geben, in die Hose zu machen. 4 Sterne für Teil 3, den Gefangenen von Askaban.

In Teil 4 steht der namensgebende Feuerkelch und das trimagische Turnier im Vordergrund. Vorneweg: Dieses Turnier ergibt keinen Sinn, hat keinen Einfluss auf die Handlung und ist auch noch stinklangweilig. Ist ja auch logisch: Harry ist nie in Gefahr. Klar, am Ende dient der Preis des Turniers als Möglichkeit für Voldemort aufzuerstehen und sein erster richtiger Auftritt ist zudem noch richtig cool, aber das sind halt nur die letzten 15 Minuten. Mehr braucht der Film eigentlich nicht. Bei 2,5 Stunden Laufzeit hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet.

Selbst die Hauptcharaktere haben kaum eine Möglichkeit zu glänzen. Harry und Hermine gehen in der Handlung unter, diese ganze Pubertätsgeschichte passt da irgendwie (noch?) nicht ganz rein. Ron hat überhaupt nichts zu tun, als sein Gesicht zu ziehen. Dabei entwickelt er für diesen Film Variationen:
  • Classic Ron-face: 4 mal
  • Ron ist angepisst: 7 mal
  • Ron ist verliebt: 3 mal
Die besten Szenen im Film bleiben Ginny Weasley und Neville Longbottom, der coolsten Socke überhaupt. Gerettet wird das noch vom zehnten Doktor, David Tennant.

Referenzen auf den Herrn der Ringe gab es auch wieder: Der Brunnen von Dumbledore könnte auch bei Galadriel im Wohnzimmer stehen. Die Ansprache "Wähle zwischen dem richtigen und dem leichten Weg" hatte dann noch was von Yoda, als er die dunkle Seite der Macht erklärt.

Ansonsten hat der Film mir leider nicht viel geboten außer einem wirklich miesen Popsong im Abspann und einigen Fragen. Wie zum Beispiel, warum Harry nicht seine Karte aus dem letzten Film benutzt, aber naja.

Das ähnelt jetzt sehr meinem damaligen Review von 2009. Nur damals war ich gnädiger. Jetzt bekommt der Feuerkelch nur noch 1 Stern von 5.

Und schon war die Hälfte der Potter-Filme rum...

8. Februar 2013

HP

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Ich gehe es an: Harry Potter, die Filme. Alle 8 Stück in 4 Tagen. Zwei pro Tag dürften reichen. Dürfte wohl ein Fehler sein, die Bücher noch nicht gelesen zu haben, aber ok. So kann ich mich auf die Filme konzentrieren. Die Trailer hatte ich hier schon, den Feuerkelch sowie die ersten Heiligtümer hab ich auch schon gesehen.

Gestern waren also Teil 1 und Teil 2 dran, der Stein der Weisen und die Kammer des Schreckens. Ich werd nicht zu viel auf einzelne Details eingehen, die Filme wurden genug analysiert und zerpflückt, aber ein paar Beobachtungen kann man ja anstellen.

Beide Teile sind mit über 2 Stunden unglaublich lang. Während ich das im ersten Film ja noch verstehen kann, weil alles und jeder vorgestellt werden muss, ist das im zweiten Teil echt ein Genickbrecher. Der Film zieht sich wie Kaugummi und hat einige unnötige Szenen, die eigentlich für das Pacing herausgeschnitten gehören, wohl aber im Film belassen wurden, damit er sich am Buch orientiert. Ich kann nur hoffen, dass das in den folgenden Filmen besser wird und man nicht nur versucht das Medium Buch auf das Medium Film zu übertragen. Da muss echt ein eigenes Tempo her.

Als dann endlich der Abspann von Teil 2 lief, begann ich im gleichen Takt die Melodie vom Soundtrack von Star Wars mitzusummen. Seltsamerweise hat das gepasst, aber John Williams hat tatsächlich eine Melodie von Episode 2 in Harry Potter 2 verwendet. So oder so bietet die ganze Geschichte um Harry Potter eine große Angriffsfläche für Herr-der-Ringe- oder auch Star-Wars-Fans. Harry Potter hat sogar seinen eigenen Wedge Antilles Charakter mit Neville Longbottom, der coolsten Socke des HP-Universums und meinem Lieblingscharakter.

Es gibt so einiges, was mich am Stein der Weisen stört. Neben Kleinigkeiten, wie dass Harry im ganzen Film überhaupt nicht zaubert (also seinen Zauberstab schwingt und einen Spruch sagt) und Hermine einfach nur extrem arrogant ist, ist mein größter Kritikpunkt doch daran, dass alles gutgeht. Wirklich alles!

Harry wird sofort von allen gemocht, er wird sofort als jüngster Schüler überhaupt Seeker beim Quidditch und gewinnt natürlich sein allererstes Spiel sofort, am Ende gewinnt er auch noch vollkommen sinnlos diesen Haus-Pokal von Hogwarts. Hallo? Wie anti-klimatisch ist das denn für eine Film-Serie, wenn sofort alles im ersten Film klappt? Lame.

Natürlich gewinnt Harry auf die selbe Art und Weise auch im zweiten Film ein Quidditch-Spiel, natürlich wieder gegen Slytherin, das einzige Team, gegen das Harry wohl spielt. Wenigstens gibt's im zweiten Film diesen Haus-Pokal nicht mehr, obwohl ich jedes Mal den Bildschirm mit "GRYFFINDOR MINUS FUFFZIG PUNKTE" anschreien wollte, wenn Harry und seine Gang Ärger bekommen haben.

Im zweiten Film, nach 64 Minuten, zaubert Harry wenigstens das erste Mal mit Zauberstab und Zauberspruch bei seinem Duell mit Malfoy. Der zweite Film hat noch ein paar andere Meilensteine: Harry mit 12 im Stimmbruch, die nervigste Figur von allen (Dobby), sowie Ron's Panik-Blick. Obwohl er dabei eher aussieht, als hätte er Durchfall und es nicht rechtzeitig auf's Klo geschafft. Ich glaube in dem Film hat er das Gesicht mindestens 5 mal so verzogen. Ich werde bei den nächsten Filmen eher darauf achten und mitzählen!

Ansonsten finde ich die Filme sehr solide. Außer die Länge und die unnötigen Szenen sind die ersten beiden Teile der Potter-Reihe gute Filme, die auch einiges an Handlung, Spaß und Charakterentwicklung zu bieten haben. Auch die Geschichte, die um Harrys Charakter und um Voldemort aufgebaut wird, ist sehr interessant. Aber ich mag ja solche verzweigten, komplizierten Charakterverknüpfungen und -bäume, die sich in mehreren Zeitebenen abspielen. Beide Filme bekommen von mir ganz solide 3 Sterne von 5. Dabei gibt's einen ganzen Stern Abzug für die Länge und den anderen einfach, weil ich weiß, dass da noch Luft nach oben ist.

Heute ist Freitag, Tag 2, und ich freue mich auf den Gefangenen von Azkaban und den Feuerkelch.

17. November 2010

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Am Freitag werde ich den 7. Teil der Harry-Potter-Filmreihe sehen, ohne dass ich einen der vorherigen 6 Filme je gesehen habe. Ok, den Gefangenen von Azkaban und den Feuerkelch hab ich zum Teil gesehen, aber letztendlich blieb nicht zu viel hängen, außer dass mittlerweile keine Filmserie ohne Zeitreisen auskommt.

Die 6 Filme schaffe ich nicht mehr bis Freitag, von daher als Einstimmung die Trailer bis zum 7. Teil.

Stein der Weisen

Kammer des Schreckens

Gefangener von Askaban

Feuerkelch

Orden des Phönix

Halbblutprinz

Heiligtümer des Todes (I)


Das muss reichen, um vorbereitet in den vorletzten Teil zu gehen...

2. Januar 2009

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Gesehen: 2.1.09 20.15 Uhr im ZDF

Ich muss gestehen, das war mein allererster Kontakt mit Harry Potter. Die Filme und vor allem die Bücher hatte ich bisher vermieden, daher bin ich mit keinen Erwartungen an den vierten Teil dieser Filmreihe herangegangen.

Da ich auch die Buchreihe nicht kenne, gehe ich hier nur auf den Film ein und werde keine Vergleiche zum Buch ziehen.

Der Anfang war ziemlich chaotisch; es passiert ziemlich viel, ziemlich schnell. Zum einen schien man Vorwissen aus den anderen Filmen zu brauchen und zum anderen wirkte es so, als müsste sich der Film ganz schön beeilen.

Denn was folgte war eine Aneinanderreihung vieler halb ausgegorener Szenen, die entweder der Schere zum Opfer gefallen sind oder nicht zu Ende gedacht wurden. Man bedenke nur die Möglichkeiten die man gehabt hätte mit dem Schulballes, dem Schüleraustausch, dem Trimagischen Turner und dem Erwachsenwerden der Hauptfiguren. Allein diese Aufzählung reicht schon für drei Filme. Diese ganzen Elemente wurden der Haupthandlung - der Wiederauferstehung Voldemorts - geopfert.

Und so plättscherte der Film seine fast zweieinhalb Stunden mit halben Szenen dem unausweichlichen Ende hingegen. Insgesamt fühlte es sich eher an, als werden die folgenden Filme vorbereitet, anstatt eine eigene Geschichte erzählt - mit einem matschigen Ende.
In der abgeschlossenen Harry-Potter-Reihe funktioniert der Film vielleicht, aber niemals alleine. Doch durch die unzureichende Nebenhandlung ist der Film in der Reihe leider nur ein Zwischenstop auf dem Weg zum Finale ohne eine Note.

Überraschend (positiv) war für mich, dass der Film sich nie als Kinderfilm verstanden hat und genauso überraschend kam der Tod Cedric Diggory's. Ein Lob an die Filmemacher

Schauspielerisch konnten eigentlich alle Darsteller in ihren Szenen überzeugen, herausstechen konnte nur David Tennant (vielleicht auch bekannt als Doctor Who), der als Barty Crouch Jr. eine geniale Vorstellung gibt.

Zitat des Films: "Dunkle Zeiten stehen uns bevor, Harry.... Bald müssen wir uns entscheiden zwischen dem richtigen Weg... und dem Leichten." (Dumbledore) - Erinnert mich doch sehr an Star Wars: "Ist die dunkle Seite stärker?" - "Nein. Nein... nein. Schneller, leichter, verführerischer."(Luke und Yoda)

Alles in allem denke ich, dass man mit dem Buch besser bedient ist, da ich glaube, dass diese halbgaren Szenen einfach ausgeschmückter sind und mehr mit der Haupthandlung verwoben. Ich werd's mir in absehbarer Zeit trotzdem nicht gönnen ;)

2,5 Sterne von 5.

Weiterführende Links: