18. Februar 2010

Alle Jahre wieder beehrt Helge Schneider Stuttgart in die Liederhalle und alle Jahre wieder muss ich meinen Freundeskreis hier unten motivieren mitzukommen. Das hat die letzten zwei Mal nicht geklappt, aber dieses Jahr hatte ich eine mutige Mitstreiterin für meine Karten in der vierten Reihe. Und wir wurden reich belohnt.

Was Helge macht, stand schon in den Stuttgarter Nachrichten, denn er war ja gestern auch schon da. Der Mann ist genial. Er ist nicht nur begnadeter Musiker und wechselt zwischen Klavier, Saxophon, Trompete, Xylophon und Gitarre wie andere Leute Schuhe wechseln, sondern er hat auch noch einen ganz feinen Sinn für Humor. Das andere Extrem ist aber sein Klamauk, den er da treibt.

Dieses Vermischen von extrem guter Musik, gutem Humor und abstrusem Klamauk ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Er füllt damit die Halle, sicher, aber die meisten kommen nur wegen dem Klamauk. Und so kam es, dass in großartigen Liedern extrem tolle Solos oder Textstellen einfach von sinnlosen Zwischenbrüllern oder Lachen am falschen Ende kaputt gemacht.

Ein grandioses Highlight war Schneiders Interpretation von Stairway to Heaven. Auch so ein Mix, aber sogar mit Gänsehaut-Feeling. Und so klang der Abend mit Geschichten über den Nordpol, über Peter Maffay und über alte Leute, und mit großartiger Musik und einem noch großartigerem Helge noch weit in die Nacht hinein.

Ein wunderbares Konzert.

1 Kommentar:

Mirjam hat gesagt…

ohja, Helge war wirklich großartig!! Schee war´s! :)

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