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2. Juli 2013

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Der Google Reader ist Geschichte. Heute Nacht hatte ich sogar noch davon geträumt. Bis vor einer halben Stunde habe ich noch damit meine letzten Artikel gelesen, jetzt ist es vorbei und ich bekomme nur noch ein Thank your for stopping by von Google.


Danke für nichts, Google...

Seit über 5 Jahren war der Google Reader meine zentrale Anlaufstelle im Netz. Er hat mich erst zum Google-Fan gemacht. So ein genialer Dienst mit einer unschlagbaren sozialen Komponente. RSS ist für mich ein zentraler Stützpfeiler meines Netzes, aber diese wird nun verwaschen. Das erste Update für nach Google+ beraubte ihn der sozialen Features. Das war der erste Dolchstoß, aber jetzt war es das.

Ich habe für mich zwei Alternativen herausgesucht. Feedly und The Old Reader.


Feedly ist halt extrem populär und sieht technologisch gut aus. Viele APIs und Supporter. Allerdings habe ich das Gefühl, dass nicht alle Items eines Feeds angezeigt werden. Ich habe schon einige abonnierte Reddit-Einträge in meinem Google Reader gefunden, in Feedly aber nicht. Meine Zeulenroda-Feeds wurden bisher noch gar nicht angezeigt.


Der Charme von The Old Reader sind die sozialen Funktionen. Andere Leute abonnieren, einige Empfehlungen veröffentlichen und öffentliches Liken. Andererseits gibt es noch keine Tags oder Markierungen zum Späterlesen. Desweiteren scheint mir die ganze Geschichte auch etwas langsam zu sein. Auch hier habe ich das Gefühl, dass ich nicht so viele Artikel sehe wie im Google Reader, aber immerhin mehr als bei Feedly.


Den Google Reader werden wir nie zurückbekommen und ganz ehrlich enttäuscht mich das mehr, als der ganze Prism-Scheiß und den anderen Mist, den Google abzieht. Meine beiden Alternativen werde ich eine Zeit lang parallel benutzen und schauen, was von beiden besser kommt. Meine Hoffnung ist ja, dass viel mehr Leute The Old Reader benutzen, damit die Sozialen Features voll zur Geltung kommen. Das funktioniert ja nur mit guter Nutzerbasis. Also, an alle Leser: Geht zum Old Reader.

Für mich kommt das Ende vom Google Reader und die Enthüllungen über Prism nicht zufällig. Eine lange, gute Internet-Ära geht für mich zu Ende und eine andere geht los. Ob die so toll wird wie die letzte wird sich zeigen...

14. März 2013

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Google hat bekannt gegeben, dass der Google Reader eingestellt wird. Eigentlich bin ich ja im Urlaub, aber das ist schon eine traurige Nachricht.

Gleich danach wurde man direkt darauf hingewiesen:






Der Reader ist mein Lieblingstool von Google. Ohne ihn bekomme ich meine Onlinezeit nicht halb so gut hin. Google sagt zwar, dass ich den Reader erst seit 6.12.2011 benutze, aber eigentlich nutze ich die Anwendung seit ich blogge. Damals war der Reader noch ein mächtiges Tool sich mit anderen Leuten zu vernetzen, Empfehlungen zu teilen und die Empfehlungen von anderen zu lesen. Seit Google+ wurde der Reader um seine wichtigsten sozialen Funktionen beraubt: Dem Folgen von anderen Nutzern.

Jetzt wird er eingestellt, weil man der Meinung ist, dass sich alles im Netz nur noch auf sozialen Netwerken abspielt und dass RSS-Feeds im modernen Internet keinen Platz mehr haben. Ich sah die Feeds immer als Technologie im Hintergrund, ein integraler Teil einer Webseite mit News-Aggregator, und habe mich immer blau geärgert, wenn eine Seite keinen Feed hatte.

Jetzt ist die Geschichte also vorbei und ich habe etwas Zeit mir eine Alternative zu suchen. Aber ein fader Beigeschmack ist da schon dabei. Eines der coolsten und innovativsten Webtools verschwindet ohne adequaten Ersatz. Und ich frage mich warum. Welchen Nutzen hat Google von der Einstellung und welche Einsparungen hat denn Google von der Einstellung? Das hätte doch auf irgendeinem Hinterbank-Server weiterlaufen können.

Die Begründung ist jedenfalls eine glatte Lüge: Der Reader soll nicht populär gewesen sein. Populär in der Google-Führungsetage vielleicht, denn eigentlich war Google der beliebteste Web-Feedreader. Bei Reddit ist die allgemeine Traurigkeit jedenfalls ziemlich groß. Einen Abgesang gibt es auch beim Google Operating System.

Das Problem ist, dass Google jetzt wahrscheinlich einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass eine geniale Technologie wie RSS-Feeds tatsächlich stirbt. Das hat auch René von Nerdcore festgestellt. Bei Twitter ist das Thema Top Trend und auf reddit werden Alternativen besprochen.


Nunja, mal schauen, was jetzt kommt. Trauriger Tag...

11. November 2011

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Wie ich mein Problem mit Google Reader und Empfehlungen (vorerst) löse...

Im Google Reader gibt es keine Empfehlungen mehr und Google hat dem Toll bewusst seine soziale Komponente genommen. Ich hatte mich schon beschwert und wusste erstmal nicht, was ich tun sollte.

Jetzt habe ich eine Lösung zu meinem Problem gefunden... und sie funktioniert tatsächlich mit Google+. Denn es gibt ja noch den (neuen) "Empfehlen"-Button für Google+ im Reader.



Schritt 1: Ich lege mir einen leeren Kreis/Circle an. Ich nenne ihn "Empfehlungen".



Schritt 2: Ich empfehle oder teile alles bei Google Reader in diesen Kreis.



Schritt 3: Ich erhalte eine Übersicht mit meinen Empfehlungen.




Das war's auch schon. So kann ich meine Empfehlungen weiter über Google einfach und ohne großen Aufwand pflegen.

Das hat natürlich auch ein paar Nebeneffekte:

Alles ist neu und ich muss auf der grünen Wiese anfangen. Ich kann natürlich meine alte Empfehlungsseite neu in Google Reader selbst abonnieren und dann alles nochmal in diesen Kreis empfehlen, aber ich weiß nicht, ob ich mir diesen Zeitaufwand gebe.

Die Empfehlungen von langen Beiträgen und Texten wird abgekürzt. Man wird also immer auf den Link klicken und auf die ursprüngliche Seite gehen müssen, um den kompletten Text zu lesen.

Leute, die sich für meine Empfehlungen interessieren, können ihnen nicht mehr einfach so folgen und einen RSS-Feed gibt es leider auch nicht mehr. Sie müssen jetzt Google+-Mitglied sein und ich muss sie diesem Kreis hinzufügen. Also, falls es Mitglieder von G+ gibt, die gerne meine Empfehlungen in ihrem Stream sehen wollen, dann meldet euch und ich füge euch in den Kreis hinzu. Diejenigen können sich aber nich meine Empfehlungen allein einblenden, sondern bekommen es entweder im Stream vom Kreis, in dem ich bin oder aber in den "Nicht in Kreisen"-Stream.

Die Sache ist bloß die: Ich werde empfehlen. Manchmal viel, manchmal weniger. Was ich auf keinen Fall will ist, dass der Eindruck ensteht ich würde spammen. Leute, die in meinen Empfehlungskreis wollen, sollten sich darüber bewusst sein und sich letztendlich darüber nicht beschweren.

Ich kann jetzt nicht nur Empfehlungen aus dem Google Reader diesem Stream hinzufügen, sondern auch von Google+, allen Webseiten mit dem "Empfehlen" bzw. "Teilen"-Button von Google und dem gesamten Web, sofern ich die Sachen von Hand poste oder über die Google-Toolbar klicke. Das heißt, die Empfehlungen werden vielfältiger.

Meine Empfehlungen können jetzt über Google+ kommentiert und geteilt werden.

Letzendlich ensteht auch eine Lücke zwischen letzter klassicher Empfehlung und erster Empfehlung auf Google+ heute.


Ich muss schauen, wie sehr sich dieses neue Prinzip für meine Zwecke einsetzen lässt und ob ich den Kreis irgendwie öffentlich machen kann oder was auch immer Google+ mir da für Möglichkeiten gibt. Damit hat G+ für mich einen Mehrwert gegenüber Facebook, der garantiert, dass ich dieses Netzwerk tatsächlich nutze. Das ersetzt auf keinen Fall die tollen Funktionen von Google Reader, die es nicht mehr gibt. Aber auf jeden Fall: I'm back und das ist erstmal gut so.

2. November 2011

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Der Google Reader hat ein neues Design bekommen (Blogpost hier). Genau wie die anderen Dienste, passt er sich jetzt an die Google+ Designvorgaben an:


An sich ist das keine schlechte Sache, vor allem die visuelle Überarbeitung, allerdings verliert er damit auch eine der wichtigsten Funktionen: Die Empfehlungen. Klar, empfehlen kann man jetzt immer noch mit dem +1-Button, sowie über das "Mitteilen" in der oberen Leiste, aber es wird nie wieder so sein wie früher.

Denn es gibt den Empfehlen-Button nicht mehr, der mir alle meine Empfehlungen auf eine Seite aggregiert und schön als RSS-Feed zusammengestellt hat (Überreste hier). Zudem gibt es nicht mehr die Möglichkeit, anderen Google Reader Nutzern zu folgen und deren Empfehlungen bequem ansehen. Er verliert damit eine wichtige soziale Komponente und einen Grund, warum ich ihn noch benutzen sollte.

Seit meinem Eintritt in die Blogosphäre vor fast drei Jahren und dem damit verbundenen Kennenlernen von RSS-Feeds ist der Google Reader eines der zentralsten Werkzeuge meines Internetdaseins geworden. Alles kam bequem zu mir und ich konnte mir über die Empfehlungen bequem einen Webdump erzeugen mit Artikeln, Bildern und Medien, die mir gefielen. Diese Möglichkeit ist mir jetzt genommen worden. Mag ich nicht, -1.

Einem ehemaligen Google Reader Mitarbeiter gefällt das auch nicht (siehe hier und vorallem hier). Zwar bleibt er weiterhin mein Feed-Reader, aber meine Empfehlungen und die Empfehlungen meiner Kontake sind weg. Und die Möglichkeit über diese Empfehlungen meinen Webdump mit anderen zu teilen.

Was nun? Nun, ich werde wohl nun öfter Sachen, die ich eigentlich "nur" in meine Empfehlungen gepackt hätte, hier posten, auch wenn ich Gefahr laufe, dass das hier verwässert oder aber mir viele Empfehlungen mir durch die Lappen gehen, weil ich mich nicht traue, die hier zu posten.

Life Enhancing Trivia: Gleicher Blog. Mehr Webdump.

2. Juli 2010

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In Zeiten, wo wegen Hitze sowieso nichts Kreatives entstehen kann, mein Kopf sich wie Matsch anfühlt, ich hier sowieso nur Blödsinn reinschreibe, das Bloggen mir so schwer fällt und diese Einträge dann so intelligent wirken, als wären vom Dornenbusch um die Ecke geschrieben, kann ich nur eins machen: Etwas empfehlen.

Und zwar doppelt gemoppelt: Eine Empfehlung mit Empfehlungen quasi.

Ich habe nämlich einen zweiten Blog.

Dieser Blog füllt sich ganz automatisch mit Vorschlägen aus meinem FeedReader. Alles was ich für witzig, lesens- oder empfehlenswert erachte, wird per Knopfdruck empfohlen und landet damit automatisch auf dieser Seite, Google Reader sei dank.


Es gibt sogar einen Feed, mit dem man sich meine Feed-Empfehlungen in seinem eigenen FeedReader anschauen kann. Wen jemand selbst Google Reader nutzt, dann könnte ich demjenigen auch folgen und direkt in GoogleReader sehen und kommentieren, was der da so verzapft. Web zweinullig, quasi. Eine gute Möglichkeit also nachzuschauen, was mich interessiert, was ich lese und was ich davon empfehle ;)

Vielleicht hat es der ein oder andere auch schon rechts in der Leiste unter "for You from Me" bemerkt, dort gibt es immer die letzten 5 Empfehlungen und den Link zur Gesamtseite.

Wenn also hier auf diesem Blog mal wieder Flaute herrscht, dann heißt das nicht, dass ich gar nicht mehr unterwegs bin. Empfehlungen wirds am Tag immer welche geben. Wem also langweilig ist, der kann auf meinem "Empfehlungsblog" mal vorbeischauen.

URL: www.google.com/reader/shared/05469531108767619763
Feed: www.google.com/reader/public/atom/user/05469531108767619763/state/com.google/broadcast

Die letzten Empfehlungen:

21. Juni 2010

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Zurück aus einem absolut klasse Wochenende in Hamburg muss ich feststellen: Ja, für Internetzeiten, war ich lange weg.


Wie holt man soviele ungelesen RSS-Feed-Artikel wieder auf?

11. April 2010

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Diese Zusammenfassung ist nicht verfügbar. Klicke hier, um den Post aufzurufen.

7. März 2010

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Die deutsche Blogosphäre wurde letzte Woche etwas aufgerüttelt. Basic Thinking kürzt den RSS-Feed! Seit ich blogge, liebe ich RSS-Feeds. Sie liefern mir den Content, ohne dass ich etwas dafür tun müsste. Im modernen Web 2.0 gehören Feeds dazu wie eine Kommentarfunktion. Man kann sie über verschiedene Reader abonnieren (Ich nutze Google, was sonst), aber auch über Browser. Man spart sich einfach, alle seine Webseiten abzugrasen und hat alles auf einen Blick. Es sei denn, die Artikel sind gekürzt. Denn dann muss man nochmals klicken.

Die Autoren von Basic Thinking schreiben einen guten Blog und ich habe alle Artikel gern gelesen. Jetzt gehen die kurzen Artikel in meinem Google Reader neben digg und delicious Feeds allerdings etwas unter. Da werde ich sicher einige übersehen. Auch wird's jetzt nur noch Klicks geben, wenn mich der Artikel interessiert. Vorher hatte ich alles geschluckt und ausnahmslos gelesen. Vor allem, weil auch die Artikel, die mich nicht interessiert haben, sehr gut geschrieben waren.

So ist das eben. Der Schritt ist nachvollziehbar und dennoch schade. Ich dachte, ich hätte gerade bei Basic Thinking diesen Artikel über Web 2.0 und gute Blogs gelesen und dass RSS-Feeds lieber komplett ausgeschrieben sein sollten und das man nicht über billige Tricks Klicks holen sollte. Jetzt fällt das etwas auf den Blog zurück.

Dennoch viel Erfolg und ich drücke die Daumen, dass ihr eure Qualität und Kompetenz noch lange beibehaltet. Auch bei YuccaTree Post wird das Thema diskutiert.

Ich bin selbst Blogger und biete einen vollen Feed an. Allerdings bin ich keine Redaktion, die sich finanziell über Wasser halten muss. Der Schritt ist wie gesagt schon verständlich.
ABER: Mit dieser Aktion untergraben sie den Sinn von RSS. RSS ist ein Service, mit dem der Content zum Kunden kommt, damit er eben nicht mehr klicken muss. Ich selbst habe 150 Feeds abonniert, mit denen ich mir 150 Klicks spare. 150 Klicks! Wir wissen alle, was in unserer schnelllebigen Zeit 150 Klicks und 150 gelesene Artikel bedeuten (und das nur für den Fall, dass jeder Feed 1 Artikel generiert)

Das führt letztendlich dazu, dass der Blog für mich an Bedeutung verliert. Allerdings sind die 1-2 Klicks von mir 1-2 Klicks mehr, die sie vorher nicht hatten. Und wenn das hilft, ok. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Feed-Artikel voll angezeigt werden sollten, sonst macht der Dienst keinen Sinn.

Da gehts mir nicht um "Auf-Nimmer-Wiedersehen", sondern um Relevanz, Wichtigkeit und Ansehen eines Blogs und das wird durch gekürzte Feeds einfach geschmälert. Das hat auch wenig mit Gratismentalität zu tun. Wir leben nun mal in der Informationsgesellschaft, in der alles auf Informationen und deren Schnelligkeit passiert. Informationen finden immer einen Weg zum Rezipienten, heutzutage meist kostenlos, und ein Blog ist nur ein Kanal.

Es ist kein Verlust, einen Blog abzubestellen. Denn letztendlich ist jede im Netz florierende Information irgendwie kostenlos erhältlich und ich halte es einfach für falsch, ein Geschäft basierend auf kostenlosen Informationen aufzubauen. So lange es keinen Mehrwert gibt. Gut, die Artikel sind gut geschrieben und eventuell übersetzt, aber ein aufgeschlossener Mensch kann zum einen Englisch und zum anderen ist clever genug sich seine Neuigkeiten anders zu besorgen.

Und dass jetzt Basic Flashback auf die Gratismentalität im Netz schimpft ist für mich nur ein Zeichen des Abstiegs dieses Blogs. Es stimmt zwar, dass Basic Thinking floriert, allerdings gibt es immer wieder Nachfolger. Wenn ein solch erfolgreicher Blog sterben sollte, wandern die Leser zum nächsten. So ist das einfach, denn die Leser sterben ja nicht mit dem Blog. Und die sind weiter informationshungrig.

Ich sage Danke, Basic Thinking, für einen wirklich tollen Blog, nur wird er jetzt etwas an mir vorüberziehen.

2. Januar 2010

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Ich mag es nicht, mal 1-2 Tage nicht regelmäßig in seinen eingefahrenen Internet-Kreisen unterwegs zu sein...


Das sollte mich ein wenig beschäftigen...

14. Mai 2009

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Vor etwa einem Monat begann ich damit, meinen Blog mit Google Analytics und Webmaster-Tools zu überwachen. Natürlich sollen die Ergebnisse nach einem Monat Analyse nicht unter den Tisch fallen. Hier die Ergebnisse:

Die Besucher

Laut Google Analytics verzeichnete Life Enhancing Trivia seit der Einführung dieser Werkzeuge 802 Besuche, die durchschnittlich 2,5 Minuten dauerten und von denen knapp 70% nicht auf der Seite verweilten. Das letztere nennt man im Fachjargon "Bounce Rate".

Die meisten Besuche finden dienstags statt (Maximum: 47), die wenigsten samstags (Minimum: 5). Dabei scheint sich schon ein richtiger Trend und eine gleichmäßige Kurve herauszubilden.


Von den 800 Klicks identifiziert Google 280 unterschiedliche Besucher. 765 Besuche kamen aus Deutschland, 8 aus Österreich und 3 aus der Schweiz. Die restlichen verteilen sich auf den Rest der Welt.

Die deutschen Besucher verteilen sich so:
  • Etwa 350 Klicks aus dem Raum Stuttgart, wo ich jetzt wohne (ha, das werde ich wohl oft selber sein)
  • 100 Klicks aus Leipzig (fleißige Leser und Verwandte dort)
  • 87 Klicks aus Nürnberg (wow, dahin habe ich wissentlich keinen Bezug, wäre interessant wer da hin und wieder vorbeischaut)
  • etwa 75 Klicks aus Zeulenroda und Umgebung (die Heimat, wohl wieder die meisten Klicks ich selbst)
  • Aus dem Ruhrgebiet kommen noch einige Besuche (das werden aber einzelne Besucher und keine regelmäßigen Leser sein)
  • Im Raum Frankfurt sind es noch ein paar...
Von den knapp 800 Besuchen haben sich 558 auf nur einer Seite des Blogs abgespielt (Wohl die Hauptseite), 141 Besucher haben sich 2 Seiten angeschaut und ganze 4 Besucher haben sogar 8 Seiten angeschaut.

Die Browserverteilung der Besuche sieht dabei so aus:


Ganz stolz bin ich dabei auf meine 5 Chrome-Besuche ;)

26 Besuche kamen von einem iPhone, 1 von einem iPod und ein Betriebssystem war anscheinend nicht eingestellt. Bei den Hostern ist die Deutsche Telekom Spitzenreiter.

Der Weg, auf den Blog zu gelangen

Ein Drittel der Besucher kennen die URL direkt, während ein anderes Drittel Google benutzt, ein Fünftel kommt über Twitter und der Rest verteilt sich über diverse Blogging-Portale.

Bei den Suchbegriffen von Google unterscheiden sich Analytics und Webmaster-Tools aber deutlich. Während bei Analytics ostereier aufballen und butterfly effect 3 ganz oben stehen, sieht Webmaster-Tools failblog und omegle als Top-Suchbegriffe, die auf diesen Blog führen. Das ist ziemlich interessant. Denn bei ostereier aufballen ist der Blog und Links auf ihn auch das einzige Ergebnis, und das obwohl ich es nur mal nebenbei erwähnt hatte. Vielleicht schreibe ich mal darüber, was das überhaupt ist.

Der Bloginhalt

Die trivialigste Trivialität von Life Enhancing Trivia bleibt die Hauptseite. Ist auch klar, denn hier gibt es die neusten Beiträge und die meisten Besucher landen darauf. Der beliebteste Post scheint mein Review zu Butterfly Effect 3 zu sein. Der Film war absolut nicht großartig und ich hab ihn ziemlich verissen, das scheint die Leute zu interessieren. Weitere beliebte Seiten sind Couchtische beim Möbel Gammerdinger und meine Kommentare zu den Geschehnissen in Winnenden. Danach kommen im gleichen Niveau ein paar Beiträge zu Zeulenroda, Leipzig und McDonald's und SpickMich.

Die meisten Besucher verlassen den Blog wieder auf der gleichen Seite, auf dem sie angekommen sind.

Der Feed

Irgendwie vertraue ich den Werten von FeedBurner nicht so richtig. Es ist zwar auch ein Service von Google, aber er unterliegt seltsamen Schwankungen und die Berechnungen scheinen nicht zu stimmen.

Jedenfalls zeigt er an, dass der Feed von Life Enhancing Trivia zur Zeit 10 Leser hat: Zwei Leser über Google Reader, zwei über Thunderbird, und je einen über Rome und MagPie. Das scheinen die menschlichen Leser zu sein, alles andere sind Bots und Crawler irgendwelcher Dienste. Ich bezweifel aber, ob es tatsächlich 6 menschliche Leser sind (einer davon bin sowieso ich selbst). Im letzten Monat hat FeedBurner 7 Leser als Durchschnitt ermittelt.

Am meisten wurde im Feed der Artikel über die Wahlplakate gelesen, wobei ich die meisten Leser über Twitter erreiche, da mein Account automatisch über diesen Feed zwitschert. Am seltsamsten finde ich diese Quelle: http://195.225.106.98/filemanaging/lenz/

Fazit

Insgesamt bleibt diese ganze Sache für mich nur eine Spielerei und Informationsquelle. Ich werde hier wohl keine Werbung schalten oder auf Neuleserfang gehen. Ich will einfach nur gepflegt bloggen und wenn das Leute interessant genug finden um es zu lesen, dann sind sie recht herzlich eingeladen.

Eine interessante Sache, solange sich die Besucher nicht auf den Schlips getreten oder in ihrer Privatsphäre gestört fühlen. Das nächste Fazit kommt bestimmt erst in einem halben oder ganzen Jahr und bis dahin wünsche ich weiterhin frohes Lesen.

6. Mai 2009

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Durch YouTube, Picasa und co. ist es vielen Menschen möglich, Medieninhalte verschiedenster Form einfach ins Internet zu bringen. Hier eine kurze Auflistung von Plattformen und deren Inhalte für Zeulenroda (viele davon kann man auch als RSS Feed abonnieren).

Google Video
Die Video-Suchmaschine von Google durchforstet viele Videoplattformen. Die Suchergebnisse kann man nach Datum oder Relevanz sortieren und auch als Feed abonnieren.

http://video.google.de/videosearch?hl=de&q=zeulenroda&so=1#

YouTube
Die wohl bekannteste Videoplattform mit den meisten Videos von Zeulenroda.

http://www.youtube.com/results?search_type=videos&search_query=zeulenroda&search_sort=video_date_uploaded

Picasa
Beim Bilderdienst von Google gibt es 2 Möglichkeiten Zeulenroda-Bilder zu finden. Zum einen über die einfache Suche und zum anderen über Tags. Natürlich ersetzt das nicht die Google Bildersuche, die man zusätzlich noch benutzen kann.

Suche: http://picasaweb.google.com/lh/view?q=zeulenroda&psc=G&filter=1&orderby=date#
Tags: http://picasaweb.google.com/lh/view?feat=tags&psc=G&filter=1&tags=Zeulenroda&orderby=date#

Flickr
Bei der wohl beliebtesten Bilderplattform in Netz hat man auch zwei Möglichkeiten. Bilder können getagged sein oder nach Ort eingeordnet werden.

Tag: http://www.flickr.com/photos/tags/zeulenroda/
Ort: http://www.flickr.com/places/Germany/Thuringia/Zeulenroda