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25. August 2012

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Auf Wiedersehen, Neil Armstrong! Einer der letzten echten Helden auf diesem Planeten hat ihn zum letzten Mal verlassen.

Seine Familie meinte laut AP:

"Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink."



Neil, du hast jetzt den größten Schritt für einen Menschen und für die Menschheit überhaupt gemacht und ich hoffe die andere Seite wird ein genau so großes Abenteuer für dich wie die Reise zum Mond!

Ich werde auf diesen großen Ball in der Nacht am Himmel schauen und dir zulächeln! Du warst einer der Helden, die den Traum von den meisten kleinen Jungs inspiriert haben: Astronaut werden!

Ich wollte auch einer werden... will es eigentlich immer noch. Du hast Dinge gesehen, von denen wir nicht mal annähernd träumen werden.

Passend dazu, ein Song vom neuen Album von Royal Republic... Everybody wants to be an Astronaut...



Und mit dieser Melodie pfeif ich dir den letzten Geleit zum Mond und darüber hinaus... So long!

15. August 2012

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Gänsehaut.

Auf der Seite des "Justizministeriums" von Texas kann man sich anschauen, wer in diesem US-Bundesstaat seit 1982 hingerichtet wurde - komplett mit Name, Datum der Hinrichtung und Rasse. Es sind im Moment dieses Beitrages 484 Menschen.


221 Menschen waren weiß, 176 schwarz, 85 spanisch. Der jüngste war 24 Jahre alt.

Gänsehautfeeling deshalb, weil zusätzlich zu den allgemeinen Informationen und der Akte der Hingerichteten auch die letzten Worte hinterlegt sind. Viele der Erklärungen sind Unschuldigerklärungen, religiöse Äußerung, die versuchen Frieden mit sich und der Welt zu machen oder Entschuldigungen bei den Personen, denen sie leid angetan haben oder bei ihren Verwandten. Einiges ist auch einfach schlicht ergreifend.

I wish everybody a good life. Everything is O.K.

I’m ready, Warden.

O.K., Warden, roll ‘em.

I want the world to know that I’m innocent and that I’ve found peace. Let’s ride.

Are they already doing it? I'm gonna go to sleep. See you later. This stuff stings, man almighty.


Link: Texas Death Row Information


Es ist schwierig, das einfach stehen zu lassen, aber auf der anderen Seite auch respektlos darüber kontrovers zu diskutieren. Meine Meinung zur Todesstrafe ist gespalten, aber es ist definitiv nicht schlimm Mitleid für jemanden auf seinem Todesbett zu fühlen. Egal was er getan hat.

Ich selbst setze mich nicht gerne mit dem Tod auseinander, weil es eines der Dinge ist, die ich am größten fürchte, aber ich hoffe, dass ich etwas hinterlasse und meine Worte auf jemanden so einen großen Eindruck machen können, wie die Worte dieser zum Tode verurteilten Menschen.

27. August 2011

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Gestern wurde ich in Final Destination 5 gegangen... in 3D.

Im Forum in Offenburg ging es zur Sache: Im vom Media Markt gesponsorten 3D-Kino. Die Brillen erinnerten von der Technik her an die alten rot-grün Pappdinger und waren im Vergleich zu den Stuttgarter Monsterteilen echt angenehm zu tragen.

Tod in 3D, juchu! Der einzige Nutzen der Dreidimensionalität war tatsächlich, um irgendwelche Spitzen und Zacken aus dem Bildschirm stehen zu lassen und Leute darauf aufzuspießen.

Nachdem der vierte Teil ja eigentlich der letzte sein sollte, man aber die Cash-Cow 3D bis zum Ende melken wollte, verkommt Final Destination genau zu dem, was die letzte 3D-Welle in den 80ern zu Fall gebracht hat: Pulp, Dreck, Müll.

Hoffentlich läutet genau so ein Rotz jetzt das Ende der jetzigen 3D-Welle ein. Schon die Endcredits, in denen nochmal die spektakulärsten Todesfälle aus den vorangegangenen Filmen gezeigt wurden, macht es ganz deutlich: Vom wirklich intelligenten und guten ersten Teil ist nur noch eine leere Hülle von Franchise übrig geblieben in der es darum geht, ebenso junge und wie schlechte Schauspieler möglichst spektakulär ins Jenseits zu befördern. Ganz billige Masche für doppelten Gore: Die Anfangsvision zeigt nochmal einzelne, blutige Todesfälle.

"Death has a design" wird auch ziemlich billig erklärt und dass am Ende wirklich alle sterben ist auch traurig. Auch der schnöde Versuch, den Film am Ende in die Kontinuität der Filmserie einzubinden, macht es nicht besser. Das ist schon fast eine Beleidigung an den Zuschauer, da so einen offensichtlichen Twist einzubauen, nur um irgendwelche Intelligenz oder Hommages vorzutäuschen.

Dabei wird noch tatsächlich Spannung erzeugt, weil es schon noch ein bisschen Spaß macht zu raten, was in einer Restaurantküche am Ende zur Mordwaffe wird, oder weil man mitfiebert, wann die Turnierin endlich auf die Schraube tritt (Nur um dann vollkommen unrealistisch zu stürzen, sodass alle ihrer Knochen aus dem Körper kommen, nom)

Final Destination 5 ist ein Desaster von einem Film, der nur dadurch vorm Sinken gerettet wird, dass es dem Regisseur gelingt, spannende Bilder und Szenen zum Mitfiebern zu erzeugen.

1,5 von 5 Sternen.

29. November 2010

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Leslie Nielsen ist gestorben. Was für ein trauriger, trauriger Tag.

So viele Tränen, die er mir vor Lachen in die Augen gezaubert hat, so viele Geschichten, die er mit seinen Filmen erzählt hat. Die Nackte-Kanone-Filme bleiben unvergessen und Klassiker: Abgedreht, aber nicht überdreht; komisch, aber nicht zu komisch.



Ich bin in Gedanken bei dir, Frank Drebin, und du bist durch deine Filme ewig bei uns!

30. November 2009

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Irgendwann beißt jeder ins Gras, nur wann, das hängt von vielen Faktoren ab. Ich möchte eigentlich ewig leben, obwohl ich immer erzähle, dass alle Helden jung sterben.

Der Gedanke zu sterben bereitet mir ziemlichen unbehagen, schon allein die spirituellen und philosophischen Gedanken machen mich krank, aber die größte Angst habe ich wahrscheinlich vor dem schlichten Nichts.

Passend dazu kommen detaillierte Fantasien über mein Ableben. Für jeden Lebensumstand habe/hatte ich eine. Als ich noch in Zeulenroda gewohnt habe, war das einfach. Wir haben in unserem Treppenhaus ein Fenster auf der Stufenhöhe, was immer weit geöffnet werden musste (warum auch immer). Ich habe mir immer ausgemalt, dass ich irgendwann nachts mal auf einer Stufe ausrutsche und direkt aus dem Fenster falle. Platsch.

Eine zweite Todesfalle waren unsere Wäscheleinen. Für Normalsterbliche kein Problem, aber bei mir sind die sehr passend auf Halshöhe aufgehängt. Eine Unachtsamkeit und man verfängt sich und stirbt. So hab ich mir das jedenfalls gedacht.

Wenn ich mal abnibbeln sollte, dann so. Es ging gar nicht anders.

Mittlerweile bin ich in Stuttgart und hier bin ich ständig mit meiner aktuellen Todesfantasie unterwegs: Meinem Fahrrad. Irgendwann rußt mich mal ein Auto um. Denn für Fahrradfahrer gelten hier die Verkehrsregeln nicht so, wie woanders. Hier gibt es kein Rechts-vor-Links und auch keine Aufmerksamkeit. Selbst auf markierte Radwege oder Ampeln wird hier keine Acht gegeben. Ich denke, viele unterschätzen einfach Fahrradfahrer... zum Verhängnis der Fahrradfahrer.

Wenn ich also irgendwann mal abrupt aufhöre zu bloggen, dann hab ich die Lust verloren... oder ein Auto hat mich umgesemmelt.

5. November 2009

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Frank, wir kannten uns kaum, aber dennoch möchte ich Dir diesen Eintrag widmen.

Wenn man den Hergang liest, dann sieht man erst, wie sinnlos es ist.
Da wir uns kaum sahen, möchte ich die Worte lieber deinen Kollegen überlassen.

Ruhe in Frieden.

21. August 2009

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Wenn ich zu Hause zu Besuch bin, muss es immer etwas Ausgefallenes zu essen geben. Ich mag Muttis Küche natürlich sehr, aber sie braucht sich für mich eigentlich nicht so ins Zeug legen. Diese Zeit könnte sie von mir aus gerne hinter sich lassen. Meinen Paps freut das natürlich sehr, denn sonst wird wohl nicht so aufgetischt.


Dieses Mal gab es Pflaumenknödel, eine Hinterlassenschaft meiner Oma. Das Rezept ist simpel: Gekochte Kartoffeln werden mit ein wenig Mehl und ein bis zwei Eiern zu einer Masse gepresst. Damit werden Pflaumen, die mit einem Stück Würfelzucker gefüllt sind, umhüllt. Das muss ziemlich frustrierend sein, denn meine Mutter meint, dass der Teig sich nicht so gut an den Pflaumen hält. Für diese Frustaufgabe schickt sie uns immer vorsorglich aus der Küche.



Die gekochten Knödel werden dann mit zerlassener Butter und Zucker und Zimt verfeinert. Lecker. Eigentlich mag ich Pflaumen nicht so sehr, aber dafür mache ich gerne eine Ausnahme. Das Rezept scheint eine Eigenkreation oder Überlieferung zu sein, denn wir fanden es auf einem alten Zettel bei meiner Oma. Ohne diesen hätten wir wohl nie wieder Pflaumenknödel essen können, so wie sie es immer gemacht hat. Wahrscheinlich stammt es aus der Sommerzeit, als man viele Kartoffeln und Pflaumen über hatte. Es ist auf jeden Fall ein Highlight.


Am Sonntag besuchten wir noch meine Oma an ihrem Grab. Dabei muss ich selbst immer an das eigene Leben nach dem Tod denken. Auf jeden Fall sollte mein Grabstein etwas Besonderes sein. Ich möchte natürlich neben dem Spruch "Mess with the Best - Die like the Rest" noch einen kleinen LCD-Bildschirm haben. So einen wie bei Pimp my Ride. Darauf soll in Matrix-Code dieser Blog ablaufen. Der LCD sollte natürlich solarbetrieben sein.

Als Pflanze hätte ich gern meine drei Zimmerpflanzen auf dem Grab. Ich weiß nicht, welche Art das ist, aber es ist definitiv meine Lieblingspflanze. Vielleicht sollte ich mir nicht so viele Gedanken über mein Ableben machen, aber irgendwie begleiten mich solche Gedanken ständig... Strange