16. Dezember 2013

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Erfreuliche Neuigkeiten aus Zeulenroda: Wir haben jetzt ein Maskottchen. Mach Platz, Karpfenpfeiffer, hier kommt Rudi, Zeulnrudi. Der kleine Löwe wurde am Wochenende getauft und kann nun in der Touristeninformation erworben werden. Und wahrscheinlich wird ein armer städtischer Mitarbeiter fortan zu allen Sommerfesten in einem Plüschkostüm schwitzen müssen. Yeah!


Bei Google kommt noch nicht viel dabei raus, aber ich erwarte bald die offizielle Homepage von Zeulenroda da ganz oben!


Ansonsten ist noch etwas in meinen Feed-Reader geplumpst, was es zwar schon seit Juni auf Youtube gibt, aber mir noch nicht vor die Augen gekommen ist. Das Video zeigt einen Dieb, wie er im Dorado in Zeulenroda eine Geldkassette klaut. Es trägt den wunderbaren Namen "Kamera an der Wand, wer ist der dümmste, im ganzen Land?"



Es ist pixelig genug, trotzdem ist es ziemlich fragwürdig, warum der Uploader es am gleichen Tag wie die Tat (8.6.) hochlädt und auch noch den Dieb beim Namen nennt. Hrm...
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Die Zeit der Jahresrückblicke ist da. Ich als als kleiner Science-Fiction-Begeisterter schaue schon sehr gern auf dieses Jahr zurück. Und ich meine hier richtige Science Fiction, mit Weltraum... und nicht irgendeinen Film, der einfach nur in der Zukunft spielt. Es ging mit Oblivion los, den ich durch seinen Blockbuster-Status gar nicht so recht als "richtigen" Sci-Fi-Film sehe. Dann Star Trek into Darkness, den ich zwar sehr genossen habe, aber in dem der Scifi-Aspekt sich den Effekten unterordnet. Zwischendurch hatte ich noch mit James Bond in Space aka Moonraker das Vergnügen, aber da kam mir eher die Wurst und Iron Sky war eher Spaß. Science Fiction muss klein und dreckig sein, also kommt wohl auch nicht Gravity in Frage...

Doch, klar... aber Gravity war nur der Anstoß, der auf mich wieder die Anziehungskraft aktiviert hat und so machte ich mich die letzten Wochen an ein paar Filme, die mich schon länger reizten. Die konnte ich natürlich immer nur allein schauen, weil sich meine Begeisterung nicht auf andere Personen in meiner Umlaufbahn übertragen lässt. Ich musste also auf den richtigen Moment warten und dann setzte ich zur Landung an. Vorher gab es dieses Jahr nur vereinzelte Einschläge von Science-Fiction-Filmen, die ich dieses Jahr das erste Mal gesehen habe: Apollo 13, Raumpatrouille Orion, Star Wars: Clone Wars und der Tag an dem die Erde stillstand (mit Neo, nicht der alte).

Aber genug mit billigen Wortspielen, her mit den "richtigen" Filmen, die auch einen wirklichen Eindruck in den letzten Wochen hinterlassen haben...

Los ging es mit Apollo 18 aus dem Jahr 2011 (Trailer), in dem es um eine Mondmission geht, die "offiziell" gar nicht stattgefunden hat. Der Film suggeriert, dass die Handlung genauso im wahren Leben passiert ist und verwendet Blair-Witch-Style nur Kameras, die an oder in den Raumschiffen oder an den Astronauten befestigt sind. Dass da etwas schiefgeht und alles nicht so ist, wie es scheint, liegt ja auf der Hand, sonst wäre die Mission ja nicht so geheim. Das ganze geht dann in so eine Art Horror-Thriller über.

Der Film ist jetzt kein Meilenstein und auch kein Muss, aber er hat schon eine große Wirkung auf mich. Das Besondere ist, dass alles nicht so weit hergeholt ist (außer natürlich, was die Astronauten da auf dem Mond finden). Aber wir waren ja auf dem Mond und dieses Gefühl, dass das alles ganz nah ist, ging mir schon ganz schön in die Knochen. Vor allem in Szenen, wo die Astronauten auf der Innenkamera schlagen und auf der Außenkamera meint man eine Bewegung im Hintergrund zu entdecken. Creepy.


Gleich danach ging es weiter mit Europa Report aus diesem Jahr (Trailer) und ich hätte nicht gedacht, dass er von der Machart sehr nah an Apollo 18 dran ist. Auch hier wird wieder mit der Found-Footage-Technik gearbeitet. Der Film wird uns wieder zum Teil aus der Perspektive von fest installierten Kameras im Raumschiff präsentiert, und zum Teil aus Videotagebüchern der Crew und Helmkameras.

In diesem Film geht's zum Jupiter-Mond Europa, der ja Wasser enthält und die Forscher dort leben vermuten. Der ganze Film wabert so vor sich hin, aber durch diese Grundstimmung der Expedition und des Neu-Entdeckens, des Nicht-Wissens was da draußen ist und der ständigen Gefahr, dass etwas schief geht, war ich sehr gebannt. Der ganze Film war eine großartig befriedigende Erfahrung, gerade für einen Samstagabend nachts um 1 Uhr, an dem man am Ende nur sich und seine Gedanken hat, mit denen man die Bilder nochmal verarbeitet.


Letzten Samstag kam dann noch The Last Days of Mars dazu (Trailer), der die letzten 19 Stunden einer Mars-Mission zeigt. Der handelt zwar auch von Leben auf anderen Planeten, geht dann aber eher in ein anderes derzeit populäres Genre über. Im Gegensatz zu den beiden anderen Filmen hat mich der hier nicht so in den Bann gezogen, trotzdem hab ich ihn sehr gern gesehen. Auch einfach, weil Liev Schreiber eine arschcoole Socke ist und einen genialen Akzent hat.


Dazwischen habe ich schon wieder ein Ende von Futurama miterleben müssen, dieses mal wohl das endgültige, und muss sagen, dass die Serie doch schon abgebaut hat. ABER, solange es pro Staffel diese 1-2 großartigen Momente gibt, wie zum Beispiel das Finale, würde sich jede weitere Staffel lohnen. So long, Futurama, and thanks for all the bite my shiny metal asses.


Tja, jetzt heißt es nach vorne schauen und da kommt man wohl um Christopher Nolan nicht herum. Hier der erste Teaser zu INTERSTELLAR. 2014 kann kommen.

15. Dezember 2013

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Im Sommer geht es nach Hamburg zu Metallicaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaar... yeah



Als ich vor 2 Wochen erfuhr, dass die Opas bei Rock am Ring und Rock im Park spielen, habe ich geschaut, ob es noch ein anderes Konzert in Deutschland gibt. Metallica stand auf jeden Fall ganz oben auf meiner Muss-ich-unbedingt-machen-Liste und am liebsten als Einzelgig und nicht auf einem Festival und in Hamburg bot sich die Gelegenheit.

Das Ding wurde zwar am Verkaufstag noch als Einzelkonzert gehandelt, ist aber mittlerweile eher ein Mini-Festival, wo noch Slayer, Mastodon und Ghost auftreten. Slayeeeeeerrrrrrrrrrrrr!!!

Das Coole: Sie spielen 18 Songs. Einen neuen und über die restlichen 17 können die Karteninhaber abstimmen.

Das Widerliche: Am Verkaufstag war eventim natürlich wieder überlastet und die Karten gingen so schnell weg, wie ein Schwabe "Laugeweckle" rufen kann.

Um 10 Uhr wurde der Verkauf freigeschaltet.

Um 10:01 Uhr kam ich auf das Portal und alle "Front-of-Stage"-Tickets waren schon vergriffen.

Um 10:02 Uhr hatte ich mein Innenraum-Ticket.

Um 10:05 Uhr war das erste "Front-of-Stage"-Ticket auf Ebay, zum doppelten Preis.

Um 10:07 Uhr war das Ticket verkauft.

Um 10:10 Uhr gab es 7 Angebote für das Konzert auf Ebay, alle mindestens zum doppelten Preis für das "ausverkaufte Konzert. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch Sitzplätze im Stadion offiziell zu kaufen.

Um 10:30 Uhr waren die 7 Angebote verkauft, es gab aber 20 neue Angebote. Alle mindestens zum doppelten Preis.


Es ist widerlich. Zum Kotzen. Was geht in einem Menschen vor, der sich auf dem Rücken von Musikfans aus reiner Gier einfach nur bereichern will? So was kenn ich von Konzernen, aber von einzelnen Personen? Was soll das? Wie soll denn eine Gesellschaft funktionieren, wenn man für die eigene Gier Leuten so auf die Füße tritt. Wie sollen solche Menschen erwarten, mit Respekt behandelt zu werden? Denn es sind nicht nur irgendwelche schmierigen Händler, die so etwas betreiben, sondern Hinz und Kunz, die sich so schnell mal 100 Euro verdienen wollen. Dabei sind es wahrscheinlich nicht mal die Leute, die die Kohle wirklich brauchen, sondern einfach Leute mit genug Ruchlosigkeit.

Wie kann man so etwas verhindern? Im englischen Sprachgebrauch werden solche Leute als "Scalper" bezeichnet. Der Begriff Scalping kommt eigentlich aus der Börsen- und Bankenwelt und da geht es nämlich los, was ich immer sage: Man sollte nicht auf die Bankenwelt schimpfen, denn es gibt genug Menschen, die in der gleichen Situation das gleiche tun würde.

Bankenkrise, Börsenzocker und was es alles gibt. Die Gesellschaft beschwert sich darüber, es gibt einen Aufschrei, es werden Gesetze gemacht. Aber der kleine Mann macht in der gleichen Situation genau das gleiche. Wo ich einen Vorteil sehe, nutze ich ihn - so funktioniert die Welt. Da kann sich jeder mal an die eigene Nase fassen.

14. Dezember 2013

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Ich muss putzen, denn ich wurde angestachelt von einigen Unterhaltungen und Listen von auf dem Blog geblockten Verknüpfungen wie diese hier:



Also hab ich mich mal wieder an den Blog gesetzt und ein bisschen die Widgets aufgeräumt. Es sieht alles jetzt etwas schmaler aus, aber das ist ok. Folgende Änderungen kamen zu Stande:

  • Das Widget "Blogscene" habe ich komplett entfernt. Damit entfallen alle nervigen Buttons auf irgendwelche Blog-Toplisten oder Link-Gedöhns. Damit sollte das meiste Tracking, sowie ein großer Klotz beim Laden wegfallen.
  • Ich habe die Social Buttons aufgeräumt. Die Links auf die Netzwerke von Facebook und Google habe ich entfernt, bis ich weiß was ich mit den Seiten mache. Bis dahin bleibt das erstmal so klein. Eventuell kommt noch mein Steam-Profil dazu, falls jemand mit mir zocken will. Facebook ist auch bei den Countern verschwunden, weil Facebook ja böse ist.
  • Die Empfehlungen "For you" habe ich endlich von Google Reader auf The Old Reader umgestellt. Jetzt kann man mir endlich wieder bei den Artikeln folgen, die ich in meinem Feedreader empfehle.
  • Die Verknüpfungen wurden aufgeräumt, da 3 von 4 Links ins Nirvana geführt haben. Es bleibt bei Minorlabel, neu ist die Gedankengarage. Empfehlungen nehme ich gern entgegen
  • Ich habe das Suchwidget entfernt, weil es im Moment sowieso nicht funktioniert hat. Ob das an meinem Design liegt oder an Blogger selbst, ist schwer zu sagen. Auch die Widget-Vorschau funktioniert nicht. Sobald sich eine Lösung ergibt, kommt es wieder.
  • Ebenso das Twitter-Widget. Twitter will lieber, dass man ihr Widget verwendet. Das ist mir aber zu pompös und voller Tracking-Gedöhns. Einfache Links wären mir lieber, aber die haben auch die RSS-Feeds zu Timelines deaktiviert. Auch hier: Sobald es etwas Neueres, Besseres gibt, gibt es ein Update.


Alles in allem bin ich jetzt zufriedener, vor allem freut mich, dass das mit den Empfehlungen wieder hinhaut. Ich mag The Old Reader ;)

Trotzdem sind die Überlegungen an einem Redesign natürlich nicht weg. Der Code sollte auf jeden Fall optimiert werden, weil er noch nicht mal die Blogger-Funktion von Kommentar-Antworten unterstützt (aber ich checke nicht genau, warum). Vielleicht würde dann die Suche auch wieder funktionieren. Aber das wird die Zeit zeigen.


Zum Schluss noch ein Beispiel des Twitter-Widgets, was mir nicht unbedingt die Sidebar zumüllen soll, ich will eine kleine, schmale Lösung:


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Guten Morgen, Stuttgart-Vaihingen...


Wenn man schon 6 Uhr aufstehen muss, kann man auch den Sonnenaufgang 2 Stunden später mitnehmen.

4. Dezember 2013

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Wuhu! Advent, Weihnachten, Nikolaus, BLARGH!

Weihnachtsstimmung kommt bei mir erst dann auf, wenn ich wieder am 23.12. zu Hause in Zeulenroda bin. DA kann alles kommen und ich vom Weihnachtsmann überfahren werden, Weihnachten ist halt erst am 24. und nicht drölftausend Tage davor.

Aber wer sich schon einstimmen will, hier singt Jean-Luc Picard mit den Next-Generation-Crew "Let it snow". Grandios.



(via Nerdcore)

2. Dezember 2013

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Hahahaha... der Kommentator der gestrigen NBA Top 10 ist einfach nur genial. Ich hab noch nie einfach so bei den Top 10 gelacht :D