Posts mit dem Label Zensur werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zensur werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

23. April 2010

20. September 2009

0 Kommentare
Ich habe es ja schon auf Twitter verbreitet und ich denke, dass die meisten es kennen werden, aber eine Woche vor der Wahl kann man es durchaus nochmals erwähnen.

Es geht um das leidige Thema der Internetsperren und das beste Gegenargument, dieses Video:


Es ist Teil der Internetseite rettedeinefreiheit.de und verdeutlicht anschaulich, was Internetsperren bedeuten, welche Auswirkungen sie auf die "Kinderpornoindustrie" und normale Menschen haben und welche Hintergründe diese ganze Maßnahme eigentlich hat.

Sehr schön ist auf dieser Webseite das Video nochmal Schritt für Schritt erklärt, was die einzelnen Szenen bedeuten und welche Quellen dafür verwendet wurden. Daraus folgt, dass dieses Video nicht nur logisch-deduktiv vorgeht, sondern dazu noch fundiert ist. Dadurch kann niemand mehr behaupten, dass Gegner der Sperren Kinderschänder sein, wie mir das passiert ist.

Jeder, der jetzt noch behauptet, dass die Gegner von Internetzensur falsche Argumente benutzen und meint er sei "informiert", hat dieses Video einfach nicht gesehen und demjenigen fehlt damit einfach jede Basis, um sachlich zu diskutieren. Sorry Jungs, aber das war's...

25. August 2009

0 Kommentare
EILMELDUNG!!

Entscheidender Durchbruch bei Verhandlungen zwischen Google und Datenschützern. Beide Seiten haben sich mit Hilfe der Vermittlerin Ursula von der Leyen auf ein Modell für den Dienst Google Streetview in Deutschland geeinigt. (Beispiel siehe Screenshot)


Der Dienst wird in "Google stopp" umbenannt und alle Inhalte generell zensiert. Zunächst einmal wird jeder fotografierte Bürger unter Generalverdacht der Kinderpornografie gestellt. Da dabei alle Menschen gleich gesetzt werden, ist die Privatsphäre maximal geschützt. Gleichzeitig sind die Bürger aufgefordert, sich weiterhin gegenseitig unter Generalverdacht zu stellen und ihre Nachbarn mit einem Stoppschild zu markieren. Die Rohdaten aller Bilder sowie die IP-Adressen der Nutzer werden automatisch ans BKA übermittelt.

Da der Dienst noch unausgereift und wenig getestet ist, sind weitere Einschränkungen der Grundrechte noch möglich. Weitere Maßnahmen werden noch ausgehandelt. Verbesserungsvorschläge und Kommentare sind erwünscht, allerdings behält sich die Bundesregierung sowie die allgemeine Politik in Deutschland vor, die Internetnutzer und ihre etwaigen Petitionen komplett zu ignorieren. Zitat Frau von der L.: "Diejenigen, die einen rechtsfreien Raum benutzen, um unkontrolliert Gedanken zu verbreiten, sollen in Deutschland kein Gehör bekommen."

19. Juni 2009

0 Kommentare
Gestern ist also das Gesetz zur Sperrung von Seiten mit pornografischem Inhalt in Bezug auf Kinder verabschiedet worden, welches einen ersten Fuß in die Tür stellt. Jetzt braucht die Bundesregierung die Tür nur noch aufzustoßen.

Zensur im Internet. hrm.. Dazu gab es verschiedene Reaktionen: Neben diversen neuen Stoppschildern sind in verschiedenen Blogs vor allem Reaktionen zum Wahlverhalten der Abgeordneten aufgetacht (zum Beispiel bei Basic Thinking). Dort wird auf Seiten verlinkt, auf denen man nachschauen kann, welcher Abgeordnete wie gestimmt hat und welcher überhaupt nicht abgestimmt hat. Da wundern sich Politiker über geringe Wahlbeteiligung aber erscheinen selber nicht zu Abstimmungen im Bundestag. So funktioniert Demokratie. Da wähle ich einen Abgeordneten in meinem Wahlkreis und der entscheidet sich, mal nicht zu Abstimmung zu gehen. *kotz*

Über Unsinn und Unsinn dieses Gesetzes hat man schon viel lesen können, jetzt kann man nur hoffen, was die Zukunft bringt. Zum einen wird sich dieses Gesetz sicher in Karlsruhe vom Bundesverfassungsgericht prüfen lassen müssen, zum anderen kann man auch gespannt sein auf die Maßnahmen der wirklichen Verbrecher hier, wie diese Sperren umgangen werden. Und natürlich was darauf folgt und wie willkürlich die Sperren werden.

Ich persönlich bin traurig, erschüttert und wütend. Ich hätte nicht gedacht, dass es in Deutschland so kommen würde. Von hier aus geht es nur noch abwärts. Die Abgeordneten und Parteien, die für das Gesetz gestimmt haben, haben mich endgültig als potentiellen Wähler verloren. Das ist nicht Politik in meinem Sinne und wenn ich nicht bei Steinbeis schmoren würde, wäre ich morgen um 12 mit bei der Demo in Stuttgart gegen Zensur und Sperren auf dem Schlossplatz in Stuttgart dabei. Aufregen kann man sich genug darüber, das habe ich auch schon ausführlich. Jetzt heißt es dagegen kämpfen und schauen, was wird.

5. Juni 2009

0 Kommentare
Nachdem sie in der Printausgabe schon enthalten waren, wurde die Homepage vom Titanic-Magazin endlich nachgezogen. Die neuen Internetschilder sind da.

Die Leute von Titanic haben sich gedacht, sie greifen Zensursula etwas unter die Arme und helfen ihr, das Netz zu beschildern. Herausgekommen sind ein paar echt hilfreiche Hinweise, die man beim Surfen beachten sollte:

Quelle: Titanic (http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[tt_news]=2948&tx_ttnews[backPid]=3&cHash=2ab598be99 | http://www.titanic-magazin.de/internetschilder.html)

13. Mai 2009

0 Kommentare
Traurig oder lustig...

Das Innenministerium hat eine Seite vom Netz genommen, die eine satirische Internetsperre gezeigt hat. Bei Kinderporno-Seiten soll ein Stoppschild hin, aber hier wird gleich abgeschaltet. Recht und Freiheit, juchu...

Link: http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/13/innenministerium-nimmt-satirische-sperrseite-vom-netz/

27. April 2009

0 Kommentare
Inspiriert von der Parodie des letzten Beitrags habe ich mir überlegt, dass es doch bestimmt noch bessere Alternativen zum langweiligen Stoppschild der BKA

Ich habe mir auch was einfallen lassen und das ist was Paint so hergibt.

Hammer time!

Fail!

Ich würde gern mehr solcher verunstalteten Stoppschilder sehen, vielleicht will sich jemand versuchen. Hier eine leere Vorlage. Viel Spaß beim kreativ sein.

26. April 2009

0 Kommentare
Passend zur Gesamtsituation:

20. April 2009

0 Kommentare
Jetzt wo einige Provider den Vertrag zur freiwilligen Zensur des Netzes unterschrieben haben, hat die Politik gemerkt, dass sie Einfluss nehmen kann und das Horrormärchen nimmt seinen lauf.

Basic Thinking berichtet, dass die Junge Union NRW verlangt, gewaltverherrlichende Inhalte auf Videoplattformen zu kontrollieren und zensieren und fragt natürlich gleich hinterher, wer bestimmt, welche Videos unter den millionen eigentlich gewaltverherrlichend sind.

Mich schockiert vor allem, dass diese Forderung aus einer Jugendorganisation einer Partei kommt, so dachte ich doch, dass zerstörerisches Gedankengut meine Freiheit im Web betreffend nur aus älteren Generationen kommen wird. Das beweisst aber, dass auch junge Leute Politiker das Medium Internet noch nicht richtig verstanden haben.

Das Internet besteht nicht nur aus Plattformen, wo man etwas einstellen kann, es ist auch kein Medium mehr, das man an- und abstellen kann. Es ist eine Lebensweise, eine Bewegung, eine Idee, dass alle Informationen frei zugänglich sein können, und manche Menschen sehen in soetwas immer nur das große Böse und nicht die Chancen.

Hört auf mit der Dekonstruktion des Internet und fangt an, euch damit zu beschäftigen. Probleme muss man begreifen und konfrontieren, nicht unter den Tisch kehren.

18. April 2009

0 Kommentare
Gestern war ein schwarzer Tag für das Web, in doppelter Hinsicht.

Ursula von der Leyen greift in meine Freiheit ein und lässt einen Teil des Internet sperren und die Betreiber von Pirate Bay werden in ihrem spektakulären Gerichtsprozess schuldig gesprochen.

Die Internetsperre zeigt mal wieder ganz deutlich, dass viele Menschen und Politiker (man beachte die Trennung zwischen Mensch und Politiker ;) in Deutschland noch keine oder nur mangelhafte Kenntnis vom Internet haben. Das Internet ist ein Medium, dass sich nicht mit Fernsehen, Zeitung oder Büchern vergleichen lässt, aber dennoch meint wohl ein Teil der Bevölkerung, dass sich darin eingreifen lässt. Das Internet hat sich verselbstständigt, man kann es nicht verschwinden lassen oder zensieren.

Gerade Menschen, die "Verbotenes" im Netz tun, haben die Mittel und Wege solche Sperren per Proxy simpel zu umgehen. Ein Problem auszuschweigen, zu ignorieren ist auch keine gute Taktik. Wegschauen war noch nie die Lösung.

Die Maßnahme würde mich eigentlich nur periphär tangieren, aber was mich wirklich daran aufregt ist, dass in meine Freiheit eingegriffen wird. Das BKA nimmt sich das Recht heraus, Seiten zu sperren. Jeder schreit auf, wenn das Wort Stasi fällt, aber der Vergleich ist angebracht. Wahrscheinlich wird beim Anzeigen des Stopp-Schildes gleich noch der Bundestrojaner auf dem Rechner installiert.

Es geht nicht darum, dass ich mir sowas anschauen würde, es geht um's Prinzip. Wo hört das auf?

In einem anderen Teil Europas beweist ein Gericht, dass Anbieter schon veurteilt werden, wenn ihr Angebot nur die Möglichkeit bietet, illegale Dinge zu tun. Pirate Bay stellt nur eine Plattform und schon werden die Betreiber zur Beihilfe zur Verbreitung von geschütztem Material verurteilt. Wer ist als nächstes dran? Google, Blogger, Wordpress, Joomla? Oder vielleicht sollte ich auf meine Briefe und Pakete jetzt "Raubkopie" draufschreiben und die Post verklagen?

Es gibt Menschen auf dieser Welt, sei es in Deutschland, Schweden oder sonstwo, die verhindern wollen, dass Information frei zugänglich ist, die Freiheit lieber beschränken, bei Problemen lieber wegschauen, als sie anzupacken. Oder ist es einfach die Generation, die vor der großen Blase Internet Angst hat, weil sie sie nicht versteht, oder vielleicht auch weil sie fürchten, dass ihr Geld nicht mehr fließt.

Bei solchen Methoden und Reaktionen braucht man die Vergangenheit nicht breittreten, man kann sehen, dass selbst in der Gegenwart noch nicht alles stimmt...