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14. August 2012

10 Kommentare
Dafuq?

Gestern kam in der Sneak im Metropol Stuttgart der Film mit dem vielsagenden Titel "Harodim". Was ein Harodim ist? Keine Ahnung. Es stand zwar unter dem Titel, aber es war so schnell wieder vom Bildschirm verschwunden, wie man diesen Film aus dem Gedächtnis löschen sollte. Bwah.

Harodim ist anscheinend ein Film aus Österreich, jedenfalls ist das Studio laut deren Homepage dort. IMDB verrät auch nicht so viel über den Streifen. Das liegt auch daran, dass der Film erst Ende Oktober ins Kino kommen soll. Dabei hätten so tolle Filme kommen können. Total Recall oder der neue Bourne, aber nein, es wurde dieser Mist. Dafür ich werd ihn gnadenlos spoilern, weil den sich eh keiner ansehen wird.

In Harodim entführt ein untergetauchter Soldat namens Lazarus den meist gesuchten Mann der Welt, was an vielen Stellen mit Osama bin Laden assoziiert wird, aber nie so genannt wird. Der Soldat ist auf einer Art persönlicher Vendetta, da er seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren hat. Warum er Osama nicht einfach umlegt, wird nicht klar, was aber klar wird ist, dass unser Lazarus immer kurz vorm Ausflippen steht.

Trotzdem hört er sich in aller Seelenruhe an, was der "Terrorfürst" so zu erzählen hat. Tjo, und das ist das, was man in Filmen wie Zeitgeist und etlichen Portalen schon tausend mal gehört hat. Al-Kaida wurde von den USA gegründet um ein neues Feindbild zu schaffen, die Anschläge wurden bin Laden untergeschoben und alles in allem war das alles ein großer Fake, bei dem so viele Fakten gar nicht zusammen passen.

Wäre einiges nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen und hätte man das nicht schon in eine million anderen Filmen gehört oder gesehen, wäre das schon vielleicht interessant gewesen. Auf jeden Fall Futter für irgendwelche Spinner oder Größenwahnsinnige, die die Diskussion darüber aufrecht erhalten wollen und dabei eins vergessen: Dass es da um unschuldige Menschenleben geht und eins der größten Symbole der amerikanisch-westlichen Kultur.

Anyways, der Film driftete danach von Müll zu gequirlter Scheiße, als dann aus dem Nichts der totgeglaubte Vater auftaucht und sich herausstellt, dass er der Drahtzieher hinter allem ist, seinen Sohn von Kindheit an auf diesen Moment konditioniert hat und sowieso alles geplant war.

Alles? Ja genau, alles. Das gesamte Schicksal der Menschheit. Die neue Weltordnung. Dass die Erde 80% der Weltbevölkerung verlieren muss, damit es wieder aufwärts geht. Dass Krieg gut ist und dass es seit Jahrzehnten gibt, die an dieser Zukunft der Menschheit arbeiten und dass es für jeden einen Plan gibt. Und dabei spielt nicht nur Lazarus seine Rolle, sondern auch seinen Sohn eine Rolle, der natürlich auch schon konditioniert ist. BWAH!

Der gesamte Film spielt in einem Lagerhaus und hat nur die drei genannten Charaktere. Dramatik entsteht nur aus dem sich zuspitzenden Dialogen, es gibt keine Action. Einspieler und schnelle Schnitte auf echte Dokumentationen, Nachrichtensendungen und anderen Bildern sorgen für eine pseudo-reale Atmosphäre, wenn Osama über den Präsidenten und den Golf-Krieg spricht und dann dazu Einblendungen gezeigt werden. Wahrscheinlich wollte man besonders schlau und ein neues Genre schaffen, was Realität und Film vermischen soll, aber herausgekommen ist nur Mist. Und selbst wenn es gute Schauspieler gewesen wären, aus Mist kann man halt kein Gold machen.

Ich hab das Gefühl, dass der Film nicht wirklich weiß, was er will. WAS WILLST DU MIR SAGEN, HARODIM???? Die Geschichten um den 11. September sind bekannt - die offiziellen Informationen, sowie alles, was zur Legendenbildung beigetragen hat. Die Wahrheit kennt wohl keiner ganz, aber das ist auch nach dem Film nicht anders. Denn es ist einfach unglaubwürdig, dass es Menschen gibt, die an der Zukunft unserer ganzen Rasse arbeiten.

Schließlich ist der Mensch ein Egoist und es geht nur um Geld, Macht und das selbstzentrierte Ich. Keiner denkt dran, was in 100 Jahren ist, wenn er sich gleichzeitig selbst bereichern kann. Und da hilft es auch nicht den meistgesuchten Mann der Welt in eine hilflose Schachfigur zu machen, der nur geistig verwirrte Soldaten manipulieren kann, aber sonst sein Schicksal akzeptiert.

Am Ende dreht Lazarus gänzlich durch, es fällt ein Schuss im Dunkeln, Obama verkündet den Tod von bin Laden und ein Rapper schreit "TELL THE TRUTH NIGGA."



Nigga, auf den Film hätte ich echt verzichten können. Das war gar nichts. Weniger als Nichts. Das war Kacke. Am besten hat mir noch der saubere bin Laden ohne Bart gefallen, der lieber Englisch/Deutsch spricht anstelle seiner Muttersprache. Harodim bedeutet laut Google sowas wie Herrscher und wird mit Freimaurern assoziiert. Aber nur in ganz seltsamer Literatur. Haben nur noch die Illuminaten gefehlt, dann wäre das Quartett ja vollständig.

Hätte ich es nur so gemacht wie die Tussi, der Mr. Sneak einen "Schlotzer" ins Auge geworfen hat und wäre nach 5 Minuten gegangen... Gwahaha... 0 Sterne von nichts...


Einen Trailer zum Streifen gibt's nicht. Ist auch besser so. Hier aber noch ein paar Bilder und das Plakat von der Agentur 24Bilder für mehr Eindruck:



23. Mai 2010

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Ein Vampir namens Edward, der zwischen den Welten hin und her gerissen ist. Kommt bekannt vor? Richtig, ist "Daybreakers", ein wunderbarer Vampirfilm des letzten Jahres.

Daybreakers geht für das Genre mal eine neue Richtung: Die Welt ist voll mit Vampiren und Menschen sind fast ausgestorben und eine bedrohte Tierart. Schon in den ersten 5 Minuten des Filmes wird uns die gesamte Situation präsentiert. Vor 10 Jahren wurde die Menschheit zu Vampiren, aber so langsam geht das Blut aus. Menschen werden immer seltener und große Firmen setzen auf Menschenfarmen um das letzte Blut zu bekommen. Die Situation eskaliert, denn Vampire, die lange kein Blut getrunken haben oder gar ihr eigenes Blut trinken mutieren weiter (bekommen lange Ohren und Flügel, muahr). Das einzige, was die Zivilisation, wie die Eckzähne sie kennen, retten kann ist ein Blutersatz... oder eben eine Heilung.

Das ironischste an "Daybreakers" ist, dass so sich die Vampire so sehr bemühen menschlich zu sein, aber diese trotzdem verachten und jagen. Am Ende gibt es sogar für die weitermutierten Vampire Exekutionen und Konzentrationslager, hrm. Und da kommt unser Edward ins Spiel (nicht Robert, sondern der gute alte Ethan Hawke, der schon Gattaca aufwertete). Der entdeckt nämlich statt einem Blutersatz für unsere Blutsauer eine Heilung, die sie wieder zu Menschen macht. Das versetzt einen Vampir natürlich in eine Zwickmühle. Will ich denn wieder zum Menschen gemacht werden.

Der Film präsentiert so viele moralische und ethische Dilemmas und hält uns so oft den Spiegel vor, dass ich mich Zwischendurch schon gefragt habe, ob das alles Absicht war. Schließlich haben wir es mit einem klassischen B-Movie zu tun, auf der Ebene wie dem anderen Vampirfilm da (The Breed). Ein paar gute Bilder und Szenen bietet "Daybreakers" schon, aber ein bisschen mehr Aktion hätte ich mir schon gewünscht.

Ethan Hawke macht als Edward eine gute Figur, aber sein weibliches Gegenüber, Claudia Karvan als Bella Audrey bleibt er farblos. Sam Neil ist noch dabei, und wenn er gerade keine Dinosaurier jagt, dann transformiert er seine Tochter in ein Vampir nur um sie später dem Sonnenlicht auszusetzen, weil die blöde sich doch glatt geweigert hat, Blut zu saugen (Sie mampfte sich lieber selbst am Arm). Willem Dafoe spielt zur Abwechslung mal wieder einen Psycho, nur diesmal ist er halt nicht böse.

So, jetzt haben wir eine Heilung für Vampire, die nicht geheilt werden wollen aber extrem durstig sind, wie bekommen wir das hin, dass alle doch noch glücklich werden? Zwangsheilung! Was sonst? Deus Ex Machina mäßig heilt nämlich das Blut von geheilten Vampirmenschen auch. So darf sich dann Edwards Armeebruder jesusartig opfern, damit die ersten paar Dummysoldaten auch geheilt werden, nur um dann wieder geopfert zu werden für die nächsten Durstigen. In der Kettenreaktion möchte man am Liebsten ganz hinten in der Schlange stehen.

Dass dann doch noch der Blutersatz gefunden wird, ist auch egal. Jetzt muss jeder Vampir wieder ein Mensch werden. Und die Gesellschaft funktioniert trotzdem noch weiter. Hab ich schon erwähnt wie ironisch ich das fand, dass die Vampire die Menschengesellschaft aufrecht erhalten haben? Witzig detailgetreu mit großen Firmen und kleinen Coffeeshops. Blut statt Kaffeesahne... hmmmmmmm... Die Musik war ok und die schauspielerischen Leistungen letztendlich den gegebenen Szenen entsprechend. Nur das allerwitzigste und störendste Zugleich war Willem Dafoes aufgesetzer Dialekt. Da spielt der gute schon mal nicht den grünen Goblin und schon vermasselt er es als Pseudo-Texaner. Wenigstens durfte er einmal überleben und dem Sonnenaufgang entgegen schauen (andere im Film wären schon zu Staub zerbröselt).

Witzig kommen die ganzen Vampir-Klischees dazu. Wenn unser aller Edward vor dem Spiegel sitzt, sieht man nur seinen Anzug, und die toll platzierten Werbeautos von Chrysler haben extracoolen Sonnenschutz.

All das macht Daybreakers zu einem witzigen, kann-man-mal-gesehen-haben B-Movie, der für Vampirfreunde definitiv eine schöne Abwechslung sein kann. Dass es am Ende wieder die Endlösung sein muss, kann man wohl nicht verhindern. There is a cuuuuuuure... Jedenfalls glitzert da keiner... außervielleicht Ethan Hawkes männliche Brust, als er tausendmal in die Sonne schauen muss.

Daybreakers bekommt von mir jetzt gerade in diesem Augenblick 3,5 Sterne von 5 möglichen und eine Empfehlung für B-Movie oder Vampirfreunde (nochmals, nur Freunde von richtigen Vampiren, und keinen glitzernden, auch wenn der Typ tatsächlich Ede heißt und tausendmal so sexy ist wie Robert "schießmichtot, ich war in Harry Potter" Pattinson). Nochmal sehen braucht man den wohl aber nicht.


Ich hab jetzt Durst auf Blut.... roten Wein. Oder so.

24. Mai 2009

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Gestern Nacht kam auf Kabel1 nach langer Zeit mal wieder "The Breed". Übersetzt auf Deutsch wurde aus diesem Titel das etwas seltsame "Dark Species - Die Anderen". Genauso wie der deutsche Titel lässt sich der Film nur seltsam beschreiben. Der Film ist ein Kuriosum, ja fast eine Abnormalität: Ganz klar als B-Movie zu erkennen hat er doch diese magische Anziehungskraft, die man nicht so einfach erklären kann.

Die Story spielt in einer düsteren Zukunft. Menschen und Vampire koexistieren in einem unsicheren Frieden. Der Vampir Aaron Gray (Adrian Paul) und der Mensch Steve Grant (Bokeem Woodbine) werden auf eine seltsame Mordserie angesetzt. Es entwickelt sich eine unbehagliche Partnerschaft zwischen den beiden, während sie immer tiefer in die Vampirwelt absteigen und eine Verschwörung aufdecken, die beide Rassen in ihren Existenzen bedroht.

Die Handlungselemente sind nicht neu. Es gibt die schwierige Partnerschaft, die düstere Zukunft, eine tiefgehende Verschwörung, ein Killervirus, wilde Schießereien und jede Menge Anspielungen. Der Film zieht zahlreiche Inspirationen von anderen Werken. Viele Elemente erinnern zum Beispiel an "The Matrix". Man sieht genau an welchen Stellen sich an welchen Filmen bedient wurde, allerdings hat man nie das Gefühl, dass direkt geklaut wurde sondern man es einfach genauso cool machen wollte.

Was "The Breed" unglaublich gut gelingt ist die düstere Atmosphäre aufzubauen. Diese Zukunft ist kein Kinderspielplatz, es sind harte Zeiten. Die Vampire sind nicht willkommen in der Menschenwelt. Es gibt viele Anspielungen auf Rassismus, Faschismus und Konzentrationslager. Die Anspannung und Konflikte zwischen den beiden Protagonisten fühlt sich unglaublich real an.

Dieser Mix aus verschiedenen Genres zusammen mit der düsteren Atmosphären und diesen Spannungen zwischen den Charakteren macht "Dark Species - Die Anderen" zu einem sehenswerten Film, der trotz seines B-Movie-Charakters überzeugen kann. Erwähnenswert ist auch der denkwürdige Auftritt von Bai Ling, die die einzige etwas bekanntere Schauspielerin in diesem Streifen ist (Lost, Crank 2, Star Wars - Episode 3) und diesem Film um einen weiteren Coolness-Faktor erweitert.

"The Breed", "Dark Species - Die Anderen", gibt es sogar auf DVD (ohne Jugendfreigabe, Amazon-Link). Er ist für Leute, die auf Vampire-ScienceFiction-Action-DüstereZukunft-Filme stehen durchaus zu empfehlen und für Freunde des gepflegten B-Movies ein Muss. Für Leute, die einen Blockbuster suchen, ist er wohl nicht geeignet.

Links:

Keine Wertung.

2. Mai 2009

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Es gibt Filme, an denen eigentlich fast nichts gut ist, die aber auf ihre unerklärlich seltsame Art einen gewissen Charme haben, dass sie trotzdem gut wirken und in Erinnerung bleiben.

"Mutant Chronicles" ist so ein Film. Es ist das 28. Jahrhundert und die Menschheit ist in riesige Conglomerate anstatt Nationen aufgeteilt. Diese haben so sprechende Namen wie zum Beispiel Capitol (Amerika, statt Google hat sich Stromberg durchgesetzt) oder Bauhaus (Europa). Diese Einleitung ist zwar für den Film schön und gut, spielt aber letztendlich keine Rolle, denn unter der Erde schlummert noch die Maschine. Die Maschine, der Feind allen menschlichen Lebens, wandelt Menschen in Mutanten um. In einem Konflikt zweier dieser nationenumspannenden Unternehmen, wird das Siegel, das die Maschine unter Verschluss hielt zerstört und die Mutanten wandern auf der Erde und bringen noch mehr Tod und Elend auf den fast schon toten Planeten.

Die Menschheit sieht sich gezwungen, den Planeten zu evakuieren, nur ein Priester (Ron Perlman) will die Maschine aufhalten. Er stellt mit Hilfe von Freikarten für Evakuierungsschiffe ein Team von Soldaten zusammen, das sich auf den Weg zur Maschine macht, um sie zu zerstören. Das soll mit Hilfe eines Stücks der Maschine gemacht werden, von dem keiner weiß, wofür es ist, aber alle glauben, dass es eine Bombe ist.

Der Film mischt viele Genres. Eigentlich ein Endzeitfilm, erinnert er cineastisch eher sehr stark an einen Kriegsfilm. Mit in den Mixer kommt der typische Action- und Zombie-/Mutanten-Slasher-Film. Stilistisch ist "Mutant Chronicles" ganz klar ein B-Movie, allerdings von der gehobenen Sorte. Die Effekte können sich sehen lassen, obwohl mich dabei das Blut gestört hat. Der ganze Film hatte einen Schwarz-Weiß- bis Matte-Beige-Farbton, aber das Blut war richtig grell rot. Das hat einfach nicht zusammengepasst.

Beim Handlungsaufbau wurde von vielen anderen Filmen und Klassikern nachgeholfen. So erinnert die Zusammenstellung des Teams sehr an die Gefährten aus dem Herrn der Ringe, der Teamaufbau an Matrix. An weiteres Thema ist "Faith", was man gern in "Glauben" auf Deutsch übersetzen kann, aber ich will nicht zu viel religiösen Subkontext reininterpretieren. Es geht eher darum, seinen Glauben zu finden und nicht nur eine, sondern gleich zwei Szenen erinnern sehr stark an die klassische Szene aus "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", in der Indiana Jones an einer Schlucht steht und einen Sprung des Glaubens machen muss.

Mein Kumpel, mit dem ich den Film sah, und ich konnten uns an den betreffenden Stellen nicht verkneifen die betreffenden Filme zu zitieren. Machiiiiiiiiines aus Matrix Reloaded war da ziemlich beliebt. Der Soundtrack orientierte sich auch ziemlich oft am referenzierten Film. Ich weiß nicht, ob der Regisseur, Simon Hunter, das als Hommagen beabsichtigt hat oder ob er zufällig beeinflusst wurde, aber es ist schon ziemlich offensichtlich. Genauso wie von vorneherein klar ist, welche Charaktere in welcher Reihenfolge ins Gras beißen werden.

Bleibt noch von dem Film viel übrig, ohne den schon aus anderen Filmen bekannten Plot und ohne dieses Imitieren anderer Filme? Ja - und zwar die Atmosphäre. "Mutant Chronicles" hat ein gewisses Etwas an sich, dass in trotzdem interessant macht. Viele werden sich an der Kriegsfilmoptik, die sehr sich sehr stark an den Ersten Weltkrieg anlehnt, stören und auch den Anfang ziemlich langwierig finden, aber meiner Meinung nach ist der Film trotzdem sehenswert. Vor allem das Ende bzw. die letzte Kameraeinstellung lässt den Zuschauer nur noch "oh-oh" denken.

Herauszuheben ist noch Benno Fürmann, der als ein Soldat der Firma Bauhaus trotz seines von ihm gespielten Charakters eine gute Figur macht. Insgesamt entspricht das Schauspielerensemble nicht ganz dem typischen B-Movie. Neben den schon erwähnten Benno Führmann und Ron Perlman finden sich da Namen, die schon einigen bekannt sein sollten: unter anderen Thomas Jane, Devon Aoki, Sean Pertwee und John Malkovich. Schauspielerisch machen sie alle einen guten Job, solange es das Drehbuch zulässt.

Was ich bis nach dem Film nicht wusste: Er basiert auf dem gleichnamigen Pen-und-Paper-Rollenspiel. Die Welt, die dieser Film aufbaut, ist schon ziemlich interessant und wenn sie im Spiel genauso ist, dann wäre das schon einmal einen Blick wert. Sie bedient sich zwar vielen bekannten Klischees, aber der Mix macht es ja meistens.

Dem Film kann ich leider insgesamt nur 2,5 von 5 Sternen geben, allerdings finde ich ihn absolut sehenswert.