Dafuq?
Gestern kam in der Sneak im Metropol Stuttgart der Film mit dem vielsagenden Titel "Harodim". Was ein Harodim ist? Keine Ahnung. Es stand zwar unter dem Titel, aber es war so schnell wieder vom Bildschirm verschwunden, wie man diesen Film aus dem Gedächtnis löschen sollte. Bwah.
Harodim ist anscheinend ein Film aus Österreich, jedenfalls ist das Studio laut deren Homepage dort. IMDB verrät auch nicht so viel über den Streifen. Das liegt auch daran, dass der Film erst Ende Oktober ins Kino kommen soll. Dabei hätten so tolle Filme kommen können. Total Recall oder der neue Bourne, aber nein, es wurde dieser Mist. Dafür ich werd ihn gnadenlos spoilern, weil den sich eh keiner ansehen wird.
In Harodim entführt ein untergetauchter Soldat namens Lazarus den meist gesuchten Mann der Welt, was an vielen Stellen mit Osama bin Laden assoziiert wird, aber nie so genannt wird. Der Soldat ist auf einer Art persönlicher Vendetta, da er seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren hat. Warum er Osama nicht einfach umlegt, wird nicht klar, was aber klar wird ist, dass unser Lazarus immer kurz vorm Ausflippen steht.
Trotzdem hört er sich in aller Seelenruhe an, was der "Terrorfürst" so zu erzählen hat. Tjo, und das ist das, was man in Filmen wie Zeitgeist und etlichen Portalen schon tausend mal gehört hat. Al-Kaida wurde von den USA gegründet um ein neues Feindbild zu schaffen, die Anschläge wurden bin Laden untergeschoben und alles in allem war das alles ein großer Fake, bei dem so viele Fakten gar nicht zusammen passen.
Wäre einiges nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen und hätte man das nicht schon in eine million anderen Filmen gehört oder gesehen, wäre das schon vielleicht interessant gewesen. Auf jeden Fall Futter für irgendwelche Spinner oder Größenwahnsinnige, die die Diskussion darüber aufrecht erhalten wollen und dabei eins vergessen: Dass es da um unschuldige Menschenleben geht und eins der größten Symbole der amerikanisch-westlichen Kultur.
Anyways, der Film driftete danach von Müll zu gequirlter Scheiße, als dann aus dem Nichts der totgeglaubte Vater auftaucht und sich herausstellt, dass er der Drahtzieher hinter allem ist, seinen Sohn von Kindheit an auf diesen Moment konditioniert hat und sowieso alles geplant war.
Alles? Ja genau, alles. Das gesamte Schicksal der Menschheit. Die neue Weltordnung. Dass die Erde 80% der Weltbevölkerung verlieren muss, damit es wieder aufwärts geht. Dass Krieg gut ist und dass es seit Jahrzehnten gibt, die an dieser Zukunft der Menschheit arbeiten und dass es für jeden einen Plan gibt. Und dabei spielt nicht nur Lazarus seine Rolle, sondern auch seinen Sohn eine Rolle, der natürlich auch schon konditioniert ist. BWAH!
Der gesamte Film spielt in einem Lagerhaus und hat nur die drei genannten Charaktere. Dramatik entsteht nur aus dem sich zuspitzenden Dialogen, es gibt keine Action. Einspieler und schnelle Schnitte auf echte Dokumentationen, Nachrichtensendungen und anderen Bildern sorgen für eine pseudo-reale Atmosphäre, wenn Osama über den Präsidenten und den Golf-Krieg spricht und dann dazu Einblendungen gezeigt werden. Wahrscheinlich wollte man besonders schlau und ein neues Genre schaffen, was Realität und Film vermischen soll, aber herausgekommen ist nur Mist. Und selbst wenn es gute Schauspieler gewesen wären, aus Mist kann man halt kein Gold machen.
Ich hab das Gefühl, dass der Film nicht wirklich weiß, was er will. WAS WILLST DU MIR SAGEN, HARODIM???? Die Geschichten um den 11. September sind bekannt - die offiziellen Informationen, sowie alles, was zur Legendenbildung beigetragen hat. Die Wahrheit kennt wohl keiner ganz, aber das ist auch nach dem Film nicht anders. Denn es ist einfach unglaubwürdig, dass es Menschen gibt, die an der Zukunft unserer ganzen Rasse arbeiten.
Schließlich ist der Mensch ein Egoist und es geht nur um Geld, Macht und das selbstzentrierte Ich. Keiner denkt dran, was in 100 Jahren ist, wenn er sich gleichzeitig selbst bereichern kann. Und da hilft es auch nicht den meistgesuchten Mann der Welt in eine hilflose Schachfigur zu machen, der nur geistig verwirrte Soldaten manipulieren kann, aber sonst sein Schicksal akzeptiert.
Am Ende dreht Lazarus gänzlich durch, es fällt ein Schuss im Dunkeln, Obama verkündet den Tod von bin Laden und ein Rapper schreit "TELL THE TRUTH NIGGA."
Nigga, auf den Film hätte ich echt verzichten können. Das war gar nichts. Weniger als Nichts. Das war Kacke. Am besten hat mir noch der saubere bin Laden ohne Bart gefallen, der lieber Englisch/Deutsch spricht anstelle seiner Muttersprache. Harodim bedeutet laut Google sowas wie Herrscher und wird mit Freimaurern assoziiert. Aber nur in ganz seltsamer Literatur. Haben nur noch die Illuminaten gefehlt, dann wäre das Quartett ja vollständig.
Hätte ich es nur so gemacht wie die Tussi, der Mr. Sneak einen "Schlotzer" ins Auge geworfen hat und wäre nach 5 Minuten gegangen... Gwahaha... 0 Sterne von nichts...
Einen Trailer zum Streifen gibt's nicht. Ist auch besser so. Hier aber noch ein paar Bilder und das Plakat von der Agentur 24Bilder für mehr Eindruck:
Gestern kam in der Sneak im Metropol Stuttgart der Film mit dem vielsagenden Titel "Harodim". Was ein Harodim ist? Keine Ahnung. Es stand zwar unter dem Titel, aber es war so schnell wieder vom Bildschirm verschwunden, wie man diesen Film aus dem Gedächtnis löschen sollte. Bwah.
Harodim ist anscheinend ein Film aus Österreich, jedenfalls ist das Studio laut deren Homepage dort. IMDB verrät auch nicht so viel über den Streifen. Das liegt auch daran, dass der Film erst Ende Oktober ins Kino kommen soll. Dabei hätten so tolle Filme kommen können. Total Recall oder der neue Bourne, aber nein, es wurde dieser Mist. Dafür ich werd ihn gnadenlos spoilern, weil den sich eh keiner ansehen wird.
In Harodim entführt ein untergetauchter Soldat namens Lazarus den meist gesuchten Mann der Welt, was an vielen Stellen mit Osama bin Laden assoziiert wird, aber nie so genannt wird. Der Soldat ist auf einer Art persönlicher Vendetta, da er seinen Vater bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren hat. Warum er Osama nicht einfach umlegt, wird nicht klar, was aber klar wird ist, dass unser Lazarus immer kurz vorm Ausflippen steht.
Trotzdem hört er sich in aller Seelenruhe an, was der "Terrorfürst" so zu erzählen hat. Tjo, und das ist das, was man in Filmen wie Zeitgeist und etlichen Portalen schon tausend mal gehört hat. Al-Kaida wurde von den USA gegründet um ein neues Feindbild zu schaffen, die Anschläge wurden bin Laden untergeschoben und alles in allem war das alles ein großer Fake, bei dem so viele Fakten gar nicht zusammen passen.
Wäre einiges nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen und hätte man das nicht schon in eine million anderen Filmen gehört oder gesehen, wäre das schon vielleicht interessant gewesen. Auf jeden Fall Futter für irgendwelche Spinner oder Größenwahnsinnige, die die Diskussion darüber aufrecht erhalten wollen und dabei eins vergessen: Dass es da um unschuldige Menschenleben geht und eins der größten Symbole der amerikanisch-westlichen Kultur.
Anyways, der Film driftete danach von Müll zu gequirlter Scheiße, als dann aus dem Nichts der totgeglaubte Vater auftaucht und sich herausstellt, dass er der Drahtzieher hinter allem ist, seinen Sohn von Kindheit an auf diesen Moment konditioniert hat und sowieso alles geplant war.
Alles? Ja genau, alles. Das gesamte Schicksal der Menschheit. Die neue Weltordnung. Dass die Erde 80% der Weltbevölkerung verlieren muss, damit es wieder aufwärts geht. Dass Krieg gut ist und dass es seit Jahrzehnten gibt, die an dieser Zukunft der Menschheit arbeiten und dass es für jeden einen Plan gibt. Und dabei spielt nicht nur Lazarus seine Rolle, sondern auch seinen Sohn eine Rolle, der natürlich auch schon konditioniert ist. BWAH!
Der gesamte Film spielt in einem Lagerhaus und hat nur die drei genannten Charaktere. Dramatik entsteht nur aus dem sich zuspitzenden Dialogen, es gibt keine Action. Einspieler und schnelle Schnitte auf echte Dokumentationen, Nachrichtensendungen und anderen Bildern sorgen für eine pseudo-reale Atmosphäre, wenn Osama über den Präsidenten und den Golf-Krieg spricht und dann dazu Einblendungen gezeigt werden. Wahrscheinlich wollte man besonders schlau und ein neues Genre schaffen, was Realität und Film vermischen soll, aber herausgekommen ist nur Mist. Und selbst wenn es gute Schauspieler gewesen wären, aus Mist kann man halt kein Gold machen.
Ich hab das Gefühl, dass der Film nicht wirklich weiß, was er will. WAS WILLST DU MIR SAGEN, HARODIM???? Die Geschichten um den 11. September sind bekannt - die offiziellen Informationen, sowie alles, was zur Legendenbildung beigetragen hat. Die Wahrheit kennt wohl keiner ganz, aber das ist auch nach dem Film nicht anders. Denn es ist einfach unglaubwürdig, dass es Menschen gibt, die an der Zukunft unserer ganzen Rasse arbeiten.
Schließlich ist der Mensch ein Egoist und es geht nur um Geld, Macht und das selbstzentrierte Ich. Keiner denkt dran, was in 100 Jahren ist, wenn er sich gleichzeitig selbst bereichern kann. Und da hilft es auch nicht den meistgesuchten Mann der Welt in eine hilflose Schachfigur zu machen, der nur geistig verwirrte Soldaten manipulieren kann, aber sonst sein Schicksal akzeptiert.
Am Ende dreht Lazarus gänzlich durch, es fällt ein Schuss im Dunkeln, Obama verkündet den Tod von bin Laden und ein Rapper schreit "TELL THE TRUTH NIGGA."
Nigga, auf den Film hätte ich echt verzichten können. Das war gar nichts. Weniger als Nichts. Das war Kacke. Am besten hat mir noch der saubere bin Laden ohne Bart gefallen, der lieber Englisch/Deutsch spricht anstelle seiner Muttersprache. Harodim bedeutet laut Google sowas wie Herrscher und wird mit Freimaurern assoziiert. Aber nur in ganz seltsamer Literatur. Haben nur noch die Illuminaten gefehlt, dann wäre das Quartett ja vollständig.
Hätte ich es nur so gemacht wie die Tussi, der Mr. Sneak einen "Schlotzer" ins Auge geworfen hat und wäre nach 5 Minuten gegangen... Gwahaha... 0 Sterne von nichts...
Einen Trailer zum Streifen gibt's nicht. Ist auch besser so. Hier aber noch ein paar Bilder und das Plakat von der Agentur 24Bilder für mehr Eindruck:

