Was machen unsere Kindheitshelden von damals heute? Sie sitzen beim Dönermann am Eichsplatz in Jena und saufen sich in die Unendlichkeit.
Freunde von mir haben dort letztens Super Mario entdeckt.
Völlig fertig kann er nur noch leicht den Kopf drehen als die Musik beginnt. Selbst simple Anweisungen wie "Du musst schütteln" kann er nicht mal befolgen. Das ist der selbe Typ, der früher Blöcke aus Stein mit dem Kopf zertrümmert hat!! Was Nintendo wohl dazu sagt, das muss doch schlechtes Marketing sein..
Ich habe das Gefühl, es gibt keine guten Fortsetzungen zu Überraschungskultklassikern. Es ist einfach nicht möglich. Schicksal oder so. Und dieses Schicksal ereilt wohl auch "Predators".
Zu sehen gab's den gestern im Metro-Pixelfehler-Pol der Innenstadt-Kinos. Langsam wird's peinlich für die Jungs. Preise erhöhen, aber seit einem Jahr dieser blaue tote Pixel da im Bild. Brauchen sie sich nicht wundern, dass man nicht mehr so oft hinkommt.
Es waren einmal der Pianist, Eric Forman, Machete, eine scharfschiessende Latina, deren einziger Zweck ist zu sagen, man solle zusammenbleiben, und eine ganze Meute weiterer lust'ger Gesellen, deren Sinn und Zweck wohl jedem klar sein sollte. Dieser spaßige Trupp aus den coolsten und besten Typen der Erde entschließen sich zu einem gemeinsamen Camping-Ausflug auf einem fremden Planeten. Leider gehört dieser wohl ihr-wisst-schon-wem und dem gefällt das gaaaar nicht. Deshalb beginnt er unsere Freunde gnadenlos zu jagen. Zwischendrin treffen sie noch auf einen verrückten Morpheus, der es sich in den 10 Jagdsaisons, die er schon auf dem Planeten ist, wohl richtig gutgehen lassen hat, bei dieser mächtigen Plautze.
Robert Rodriguez hat sich wohl gedacht "Es ist noch kein Oskargewinner vom Himmel gefallen" und schubst Adrien Brody am Anfang erstmal mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug oder so. Im Laufe des Films erweicht unser harte Bursche dann aber doch noch und trifft am Ende die richtige Entscheidung. Der Film schlummert so sehr voller Hommages auf das Orginal, dass man sich jeden Moment wünscht, Arnie käme hinter einem Baum hervor und "Get to the Choppaaaa" rufen, damit es schneller vorbei ist.
Ich kann Brodys Charakter allerdings nicht viel absprechen, er macht einen ganz guten Job. Dazu kommt noch eine coole, atmosphärische Kampfszene zwischen einem Quotenasiaten und einem Predator. Viel mehr kann ich dem Film leider nicht abgewinnen. Also, ich finde jetzt nichts sonderlich schlecht, aber auch nichts sonderlich gut. Ich wünschte Rodriguez hätte auch Regie geführt, dann könnte ich dem Film noch einen gewissen Kult abgewinnen. Aber so ist's einfach nur ein großes Meh.
Zwischendurch hab ich noch gedacht, dass irgendwo aus dem Dschungel noch ein Alien oder Facehugger auftauchen müsste und während der Endsequenz Quentin Tarantino auftaucht und sagt "Ätsch, verarscht. Das war Aliens vs. Predator 3!" Aber daraus wurde nichts und so blubberte der Film seine 1,5 Stunden dahin, ohne dass er mich sonderlich gefordert, überrascht oder unterhalten hätte. Das Endergebnis war auch klar. Von daher also das Prädikat: Nichts besonderes.
Nach der gefühlt tausendsten hitzigen Diskussion um Apple, iPhones und Steve Jobs (natürlich ohne Konsens), hat mein Kumpel Pazi das neuste Produkt aus Cupertino entworfen:
iBlinders - Die Scheuklappen für Apple-Fanboys! (brit. iBlinkers)
Damit man sich als Fanboy gepflegt nur auf seine Apple-Produkte konzentrieren und ja nicht nach links oder rechts über den Tellerrand schauen kann. Zu erst nur in Amerika, aber bald auch in Deutschland erhältlich. Herstellungskosten betragen 1 Dollar, daher kommen die zu einem Apple-Freundschaftspreis von 201 Euro (pro Stück).
Grandios. Props an Pazi.
(Das Orginalbild kommt aus der Google-Bildersuche aus einem Forum. Die Orginalquelle konnte nicht ermittelt werden. Es wird hier zu Satire verwendet und soll auch so verstanden werden. Jeder Rechteinhaber, der sich auf den Schlips oder die Scheuklappen getreten fühlt, möge sich melden und es wird entfernt.)
Subway time... Voll krass, wie es Animes schaffen so viel Handlung in so einen kleinen Rahmen zu packen und trotzdem noch Zeit für Nebensächlichkeiten haben...
Ich bin ja ein Kind der 90er Jahre. Geboren in den 80ern, den Mauerfall nicht wirklich mitbekommen, aufgewachsen mit Eurodance, Hercules und Deutschland als Europameister. Was zu den "Neunzigern" auch dazugehört ist David Hasselhoff. Nicht für seinen Gesang, nicht für Knight Rider, sondern definitiv für Baywatch. Neben den Frauen gehörten dazu käsige Geschichten und unrasierte Männerbrüste. Und mittendrin war halt auch David Hasselhoff.
In den letzten Jahren nicht wirklich ein Held und er glänzte eher mit Gastauftritten an der Seite von Chuck Norris (was für ein Team)...
Nun braucht der gute Mann anscheinend wieder Geld und so lässt er es sich nehmen durch Österreich und Deutschland zu touren, um sein neues Buch "Wellengang des Lebens" vorzustellen. Gestern kam er nach Stuttgart, in die Buchhandlung Hugendubel. David Hasselhoff in Stuttgart! Ich hatte es erst für einen Scherz gehalten, war dann aber doch zu neugierig, um mir das entgehen zu lassen. Nicht für Hasselhoff, sondern einfach um sehen, was da so abgeht. Und es hat sich gelohnt. Da hätte man mal wieder eine sozioligische Doktorarbeit schreiben können.
David Hasselhoff hatte seinen großen Auftritt und Stuttgart zeigte sich von seiner besten Seite. *würg*. Er grinste in die Menge, badete in den Menschen, scherzte, kümmerte sich um alle Autogrammjäger und genoss diese Anerkennung sichtlich. Aber war das auch wirkliche Anerkennung?
Ich hatte ja erwartet, dass es sich die Waage hält zwischen älteren Fans und jüngeren Spaßkanonen. Aber die Spaßkanonen waren in Überzahl. Wirkliche Anerkennung für die Arbeit, die der man macht oder gemacht hat, gab es nicht. Das waren eher irgendwelche Nasen, die sich einen Spaß daraus machten, mit ihm ein Foto zu erhaschen, dass sie dann auf ihren Facebook-Account hochladen können. Keiner wollte ihn wirklich singen hören, keiner wollte etwas über sein Leben hören. Ober dieser Mann da Geld verdient, mit dem was er tut, oder ob er scheitert, das war wohl egal. Man sah es an, dass es darum ging, seine persönlichen 5 Sekunden im Rampenlicht zu erhaschen.
Ich hatte ja schon fast Mitleid, dass ich hingehen, ihm die Hand auf die Schulter legen und sagen wollte "Du machst das gut, das bedeutet etwas und ich möchte, dass du auch weiterhin Erfolg hast und die Welt veränderst." Aber soweit kam es nicht. Ich hatte mir sein Buch nicht gekauft. 25 Euro waren zuviel. Nicht dafür. Und so blieb ich anonym in der Menge. Signiert wurden nämlich nur die Bücher. Und dann wusste man sofort, worum es ging. Um die Kohle. Ich war nur der Typ, der im Weg stand für jemanden, der mit seinem "Don't Hassel the Hoff" vorbei wollte. "Was willst du eigentlich hier?", wurde ich angepflaumt. "Was wollt ihr Nasen hier?", schoss ich zurück. Er wollte darein. Koste es, was es wollte.
Als der übellaunige Manager die letzten 20 Minuten ankündigte, wurde es mir zu bunt. Die Leute quetschten, drückten und schoben und missachteten dabei jedes Grundgesetz der Physik. "Wo ein Körper ist, kann kein zweiter Körper sein" heißt es so schön. Und nur durch schieben and asoziales Verhalten ändert sich das nicht.
Und während the Hoff also Obernasen in Baywatch-Badehosen zusammenstauchte, warum sie sich die Brust rasieren und ob sie denn ein Päärchen wären, schälte ich mich langsam aus der Masse. "Oh look, ein little Kinders", begrüßte er ein Mädchen, dass wohl noch nicht mal so richtig wusste, was um sie herum passierte. Er war gut drauf, er war in seinem Element. Er machte einen Metalfan an, er führte Knight-Rider-Dialoge und er freute sich über Plakate. Im Hintergrund seine Tochter, die er ins Rampenlicht rücken wollte, aber nie dazu kam, weil er sich selbst viel zu wohl dort fand. Ob er merkt, was im ihn herum passiert. Ob er Anerkennung von Witzeleien unterschieden kann? Wer weiß. Vielleicht ist's ihm auch egal, wenn er gut verdient. Denn ohne diese Nasen wäre der Geldbeutel nicht so voll.
Als sich das Feld also lichtete und ich nur an der Seite chillte tauchte neben mir ein Kamerateam auf. Pro7, Taff am Apperat, interviewte eine junge Frau, die höchstens sein Burger-Video kennen dürfte. Aber sie war so glücklich. Er ist toll, er wäre ein Star und es ist das größte hier zu sein. Yeah. Heute 17 Uhr sieht man das dann... und hoffentlich nicht mich.
Als Hasselhoff dann geht sind die ganzen Zeitungen und Kameras schon längst weg. Reicht ja 5 Minuten Bildmaterial für einen 10 Minuten Beitrag. Es interessiert ja auch keinen die Person, sondern nur die Meldung. Viel Müll bleibt liegen, sogar einige der signierten Bücher, die das Personal einsammelt. Am Ende wird man gar nicht mehr merken, dass er überhaupt da war...
Was nehme ich mit? Kein Autogramm, das ist sicher. Schade, denn ich hätte es gern weiterverschenkt :* Aber sonst? Die Erkenntnis, das Heldenverehrung, echte Anerkennung und pure Sinnlosigkeit so nah und doch so fern beieinander liegen. Er will auf seiner nächsten Tour, die in Wien startet, auch in Stuttgart halt machen. Ich glaube nicht dran, aber gehe vielleicht hin, falls es doch was wird. Warum? Weil ich doch auch nichts Besseres bin...
Außer taff und den ganzen Nasen und Möchtegern-Hipstern waren natürlich die Stuttgarter Zeitungen (Nachrichten, Zeitung), die Esslinger Zeitung, die einschlägigen Blogs (brezel.me und kessel.tv), andere Blogger(innen) und andere Magazine da. Sogar eine Bildergalerie bei Facebook gibt es (wer mich findet, bekommt ein Bienchen). Hab mich ja köstlich amüsiert, als eine Gruppe halbprofessioneller Leute da einen Filmbeitrag andrehten, sich freuten, dass der gerade erst gestartet ist, das Buch aber schon auf Platz 1 bei Amazon sei und damit ziemlich eindrucksvoll und dilletantisch demonstrierten, dass sie nicht wissen, wie das Internet funktioniert. Naja, was soll's...
Bester Spruch des Tages war: "Bitte die Bücher aus der Schutzfolie nehmen, bevor sie zum Signieren übergeben werden" *hust*
Man sieht mich hoffentlich dann nicht um 17 Uhr auf Pro7 in Taff...
Ungefiltert aus meinem Notizbuch.. Zusammenhangslos... Aber mit Zusammenhang... einem schönen Zusammenhang... einem wunderschönen... nennt mich Emo, ist mir egal... mir ist alles egal
Und dann steht sie vor mir, die Knie sind weich...
Fußball ist mir gerade so egal geworden
Sie nahm die Sonnenbrille ab und ich kam nicht von ihren Augen los.
Sie drehte sich zu mir und ich konnte nur noch lächeln. Und dieses Lächeln war nur für sie.
Diese Augen... möchte darin eintauchen, mich darin verlieren und nie wieder herauskommen...
Das erste Mal jemanden aus dem Internet treffen und schon der Jackpot?
Sie spielt ein wenig mit mir, deutet an... und ich will, dass alles Wirklichkeit wird
Der Abschied... sie nimmt mir die Luft, die Worte... wow... Lässigkeit, wo bist du hin?
Die Fahrt ein von Selbstzweifeln zerfressener Albtraum... ihre SMS, ein einziger Glückmoment.
Es geht ihr schlecht und ich will sie nur in den Arm nehmen und nie wieder loslassen.
Kann man einen Menschen nur durch ein Ja wirklich so glücklich machen?
Mein Herz klopft bis zur Decke. Hoffentlich bring ich ein Wort heraus.
Verkorkst. Druck. Gefühl. Gedanken. Erwartungen. Die Hand ausstrecken. Leben wir in einer Welt mit diesem Luxus? Ist es zuviel? Glaubst du noch an dich selbst? ISt es zu viel? Jedes Licht, das von oben kommt, ist ein Zeichen. Mehr als das. Sie ist das Licht.
Da sitz ich nun gegenüber dieser wunderschönen Frau und soll nichts sagen, weil ich mir zu viele Gedanken mache?
Wollte heimgehen, wollte aufgeben, war den Tränen nah. Aber was ich wirklich wollte war ihre Nähe.
Und dann... wow... genial... grandios... als wollte ich nie was anderes und habe nur auf diesen Menschen gewarten.
Ihr Lächeln ist der Sonnenaufgang, der Sonnenuntergang, die Sterne... alles Schöne auf dieser Welt... und im Universum
Etwas Neues, das gabs noch nie. Ich, vergeben. Ich habe eine Freundin. Das kann ich mit Nachdruck sagen. Es fühlt sich so gut an. Und ihr geht es soo gut, das ist so schön.
Ein simples, aber supergeniales YouTube-Tool, mit dem man Videos in einer Dauerschleife abspielen lassen kann: YouTube Repeat!
Einfach in der URL des Videos aus dem youtube ein youtuberepeat machen. Zum Beispiel: aus www.youtube.com/watch?v=y8Kyi0WNg40 wird www.youtuberepeat.com/watch?v=y8Kyi0WNg40
So kann man sich seinen Ohrwurm oder das Video, auf dem man hängengeblieben ist, immer und immer wieder reinziehen ohne jedes Mal wieder auf Play klicken zu müssen.
Perfekt für mich, der gerade auf diesem grandiosen Song hängt... haaach :)
Poets of the Fall, wo habt ihr euch nur die ganzen Jahre vor mir versteckt??